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Your search for 'dc_creator:( "H. Buske" ) OR dc_contributor:( "H. Buske" )' returned 399 results. Modify search

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Leucht(ius), Valentin

(289 words)

Author(s): H. Buske
* ca. 1550 in Hollstadt an der fränkischen Saale, 1. 7· 1619 in Frankfurt a. M., katholischer Theologe und geistlicher Dichter, bekannter Bücherkommissar. Ausbildung im nahe gelegenen Zisterzienser-Kloster Bildhausen und bei den Jesuiten in Würzburg, Priesterweihe 1576. Nach Pfarrstellen in Bernstadt (Oberlausitz) 1578, wo er von den Protestanten vertrieben wurde, Erfurt 1582, Neustadt /Saale 1584 wurde L. 1589 Pfarrer, Prediger und Kanoniker an St. Bartholo- mäus in Frankfurt a. M. und 1590 Kan…

Voigt, L., Offizin

(256 words)

Author(s): H. Buske
Leopold Voigt (Voit) wurde 1670 in Wien als Univ.buchdrucker vereidigt. Sein Betrieb genoß hohes Ansehen, seine Werkstatt war sehr gut mit orientalischen Schriften bestückt, und er druckte fast alle Bücher des bekannten Orientalisten J. B. Podesta, der 1674 aus Rom nach Wien gekommen war, dort den ersten Lehrstuhl für Orientalistik einrichtete und gleichzeitig um die Errichtung einer «arabisch- oder türkische(n) Truckherey» nachsuchte. Sie wurde ihm genehmigt, seine Werke jedoch druckte Voigt. S…

Vorbestellpreis

(77 words)

Author(s): H. Buske
oder Vorausbestellpreis ist ein dem Subskriptionspreis ähnlicher Vorzugspreis. Der V. wird bes. von Nachdruckverlagen für seltene Titel ohne Angabe des Erscheinungstermins angeboten mit dem Slogan: «V. bis Erscheinen Euro ..., späterer Ladenpreis Euro ...» Die Preisdifferenz muß groß genug sein, um die meist aus dem Wissenschafts- und Sammlerbereich stammenden Interessenten zum Vorbestellen zu veranlassen, obwohl zwischen Ankündigung und Erscheinen Jahre liegen können. Der Verlag ist nicht verpflichtet, das angebotene Werk überhaupt zu veröffentlichen. H. Buske

Übergangsschrift

(276 words)

Author(s): H. Buske
ist die herkömmliche, nicht ganz eindeutige und damit mißverständliche Bezeichnung für sich wandelnde Formen einzelner Buchstaben eines klar umrissenen Schrifttyps zu einem neuen mit ebenso deutlichen anderen Merkmalen. Diese Wandlungsprozesse zogen sich über längere Zeiträume hinweg, abhängig von Schreibern, Schreib- und Beschreibmaterial sowie Art der Schriftstücke, so daß sich Ü. nicht auf einen bestimmten Typ festlegen lassen und eigentlich Bastardalphabete darstellen. Dennoch spricht man be…

Vieweg, Friedrich, & Sohn Verlagsges. mbH., Wiesbaden

(829 words)

Author(s): H. Buske
Hans Friedrich Vieweg, * 11. 3. 1761 in Halle/Saale, kam nach Besuch der dortigen Lateinschule des Waisenhauses und des Gymnasiums als Lehrling in ein Magdeburger Handelshaus, machte danach eine Lehre in der Buchhandlung des Waisenhauses, Halle. Danach ging V. als Gehilfe zu J. G. Bohn nach Hamburg, wo er B. Hoffmann (später Hoffmann & Campe) und seinen künftigen Schwiegervater J. H. Campe kennenlernte. 1784 folgte er einem Ruf August Mylius’ als Geschäftsführer nach Berlin. Dort gründete er mit…

Lauensteiner Bewegung

(272 words)

Author(s): H. Buske
vom Verleger Eugen Diederichs, Jena, nach dem Ersten Weltkrieg ins Leben gerufener Kreis fortschrittlich gesonnener Buchhändler, Verleger und später auch Autoren, die allj. auf der Burg Lauenstein in Thüringen zusammenkamen, um bei gemeinsamen Wanderungen und Sitzungen über Beruf, Ausbildung, aktuelle Fragen der Politik, Wirtschaft und bes. des Buchhandels zu diskutieren mit dem Ziel, der schwerfälligen Branchenpolitik Anstöße für Reformen zu vermitteln, die Zusammenarbeit mit Bibliothekaren, Re…

Distribution

(114 words)

Author(s): H. Buske
Lehnwort von lat. distributio = Verteilung, Aufteilung, vornehmlich von Gütern. In der Wirtschaftstheorie geläufige und nach 1950 vom deutschen Buchhandel aus dem Engl, übernommene Bezeichnung für Verteilung, Vertrieb von Büchern und Zss. (the mail-order distribution of books); man spricht z. B. vom dichten D.snetz des Buchhandels in Deutschland. Unter D.spolitik versteht man die Überbrückung der räumlichen und zeitlichen Distanz zwischen Herstellung und Verbrauch. Im Buchhandel mehr in wirtscha…

Bestellerkorrektur

(112 words)

Author(s): H. Buske
ist die Korrektur des Auftraggebers, bers, das ist in der Regel der Verlag, am Korrekturabzug einger Druckerei. Sie setzt sich zusammen aus Teilen der Hauskorrektur derSetzerei, Autoren- und Verlagskorrektur und beinhaltet vom Setzer nicht verschuldete Fehler ler sowie alle vom Ms. abweichenden Änderungen an Text und Abbildungen sowie Zusätze und Nachtrge. Die B. wird vonder Setzerei zusätzlich in Rechnung gestellt und ist gelegentlich Ursache heftigen Streites zwischen Autor/Verleger und Verleger/Setzerei. H. Buske Bibliography Weitershaus, F. W.: Duden Satz- und Korr…

Lieferanten- und Konditionenkartei

(168 words)

Author(s): H. Buske
Slg. der fur eine Buchhandlung wichtigsten Lieferanten in Form einer Lo-seblatt-Kartei aus zweiseitig bedrucktem hellen, strapa-zierbaren, radierfesten Schreibkarton im Format DIN A 5 quer. Namensalphabetisch, seltener nach Verkehrsnum-mern, geordnet in einem Karteikasten oder als Flachkar-tei, Sichtkartei. Die Kartenvorderseite enthalt die Grundangaben: Anschriften von Verlag, Auslieferung, Vertreter mit Telefon-, Telex-, Fax- und Verkehrsnum-mer, BAG, Preisbindung, Lieferweg, ferner die Namen …

Volckmar

(507 words)

Author(s): H. Buske
Leipziger Buchhändlerfamilie von Verlegern und Kommissionären. Die Firma F. Volckmar & Co. wurde am 1. Februar 1829 in Leipzig von Friedrich V. (1799–1876) zus. mit seinem Freund Fr. Gustav Schaarschmidt durch Übernahme des Sortiments- und Kommissionsgeschäfts G. H. F. Hartmann in Leipzig zunächst als Hartmann’sche Buchhandlung gegründet, später fortgeführt unter dem Namen Schaarschmidt & Volckmar. 1833 übernahm V. Verlag und Kommissionsgeschäft auf eigene Rechnung, erwarb 1835 zus. mit Bernhard…

Gewohnheitsrecht des Buchhandels

(279 words)

Author(s): H. Buske
Als G. bezeichnet man Gebräuche, Gewohnheiten und Verkehrssitten einer Gruppe von Menschen zueinander oder zu anderen Gruppen, die sich im z. T. jahrhundertelangen Verkehr untereinander herausgebildet und dadurch Gesetzeskraft erlangt haben. Der Verkehr der Buchhändler untereinander basiert auf § 157 des Bürgerlichen Gesetzbuches der BRDeutschland: «Verträge sind so auszulegen, wie Treu und Glauben mit Rücksicht auf die Verkehrssitte es erfordern», sowie § 346 Handelsgesetzbuch «Unter Kaufleuten…

Sprachführer

(265 words)

Author(s): H. Buske
Anleitung für Reisende oder Berufstätige, sich ohne bes. Sprachkenntnisse anhand gängiger Vokabeln, Redewendungen und einfachen Fragesätzen in einer fremden Sprache verständlich zu machen. Moderne S., i. d. R. klein und handlich, enthalten Aussprachehilfen, oft auch grammatische Grundregeln. Teilweise werden sie ergänzt durch Reise-Sprachplatten (ab 1959) oder Reise- Sprachkassetten (ab 1968). Urspr. nur Anhang von Reiseführern, entstanden parallel zur Entwicklung der Verkehrsmittel (erste dt. E…

Noten

(269 words)

Author(s): H. Buske
sind graphische Zeichen und bestehen aus einem oder mehreren Zeichenelement(en) zur Darstellung von Sprachlauten, sing– oder spielbaren Tönen, Abk., Anm. und Wiedergabe von Nachrichten. In den verschiedensten Formen und Bedeutungen waren N. bereits im Altertum gebräuchlich. Das Wort ist entlehnt aus dem Lat. nota = Kennzeichen, Merkmal; althochdt. und mittelhochdt. nota Tonzeichen. In erster Linie werden heute unter N. Musikn. verstanden. 1. In der Musik: Tonschriftzeichen. Sie drücken Tonhöhe- und –dauer aus, Rhythmen und Tempo als Achteln., Vierteln, us…

Ideenschriften

(226 words)

Author(s): H. Buske
oder Inhaltsschriften sind eine bestimmte Art von Bilderschrift (Piktographie) als zeichnerische Vorstufen der Schrift in Form einfacher Darstellungen von Begriffen, Ideen und Bedeutungen, ähnlich unseren modernen Piktogrammen zum Zwecke der Mitteilung. Die Symbolik dieser Bilder kann ebenso wie die von Gebärden jedermann verständliche Bedeutungen ausdrükken 565 ohne eine sprachliche Form zu haben. Die knappe Darstellung führt dazu, daß gewisse Bilder so vereinfacht werden, daß sie schließlich n…

Lexikologie

(129 words)

Author(s): H. Buske
Bereich der Sprachwissenschaft, der sich mit der Erforschung und Beschreibung des Wortschatzes einer Sprache beschäftigt, auch Wissenschaft von den lexikalischen Begriffen. Die allg. L. versucht die für viele Sprachen gültigen Gesetzmäßigkeiten aufzudecken. Die spezielle L. befaßt sich mit dem Wortschatz einer Sprache z. B. mit der morphologischen Zusammengehörigkeit. Die historisch–vergleichende L. untersucht die Herkunft und Gesch. der Wörter (Etymologie). Die synchronische L. beschreibt eine …

Klemm, Wilhelm

(265 words)

Author(s): H. Buske
*15. 5. 1881 in Leipzig, ✝ 23. 1. 1968 in Wiesbaden, Verleger und Buchhändler. K. studierte Medizin in München, Erlangen, Kiel und Leipzig. Nach Promotion 1906 und Assistententätigkeit in verschiedenen Städten übernahm er 1909 die väterliche Kommissionsbuchhandlung Otto K. in Leipzig und gab den Arztberuf auf. Erste Lyrikveröff. ersch. im «Simplicissimus» (1908–1924) und in der Jugend (1911–1914), seit 1914 in Franz Pfemferts «Aktion». 1912 heiratete K. Erna Kröner, die Tochter des Verlegers Alf…

Karische Schrift

(249 words)

Author(s): H. Buske
linksläufige Schrift der Karer im Südwesten Kleinasiens ohne einheitlichen Charakter mit zahlreichen Varianten für einen und denselben Laut, die je nach Herkunftsgebiet der Inschriften wechseln. Bekannt sind über 150 Inschriften, meist aus Ägypten, Nubien und Äthiopien stammend, wo karische Söldner im 7. und 6. Jh. v. Chr. Einritzungen in Tempelwänden und an Felsen Vornahmen und karische Siedler Grabinschriften verfaßten. Die in Karien selbst gefundenen etwa 50 Inschriften stammen erst aus dem 4…

Vögelin, Gotthard

(244 words)

Author(s): H. Buske
Sohn des Leipziger Druckers Ernst Vögelin, (* 1. 11. 1572 in Leipzig, † 24. 3. 1634 in Worms). V. ging 1589 nach Heidelberg, wofür ihm sein Vater 300 Gulden als Vorschuß auf das väterliche Erbe zur Verfügung stellte. Zum Sommersemester 1595 wechselte V. an die Univ. Basel. Zurück in Heidelberg, erhielt er dort 1598 zus. mit seinem Bruder Philipp die Bestal-lung in kurfürstlichen Hofbuchdrucker. Hatte er schon 1597–1606 in Leipzig um die 70 Titel veröffentlicht, waren es in Heidelberg von 1599 bi…

Voss, Leopold

(390 words)

Author(s): H. Buske
im 19. Jh. einer der angesehensten medizinischen und naturwiss. Verlage Deutschlands mit Sitz in Leipzig. Verlag der Schriften von J. F. Herbart und I. Kant und vor allem des noch heute bei WILEY-VCH ercheinenden «Chemische Centralblatt» (ab 1830) und des erstmals 1881 / 1882 in 2 Bdn. erschienenen «Beilsteins Handbuch der organischen Chemie», heute bei J. Springer, und anderer großer mehrbändiger Werke. Georg Voss gründete zus. mit Friedrich August Leo 1791 in Leipzig eine Buch- und Kunsthandlu…

Proforma-Faktur

(105 words)

Author(s): H. Buske
von lat. pro forma = der Form halber, zum Schein, vorläufig, engl. proforma invoice, franz. facture proforma, dt. auch Vorfaktur, Vorausrechnung, Vorrechnung. Im inländischen und intern. Handelsverkehr gebräuchliche Bezeichnung für Rechnung ohne Ware an unbekannte Besteller oder solche ohne lfd. Konto mit dem Hinweis: Versand erfolgt nach Zahlungseingang; häufig terminiert. Geläufiger Kurzausdruck: Proforma. Säumige Kunden, die bisher mit «offener» Rechnung beliefert wurden, erhalten bei erneute…
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