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Your search for 'dc_creator:( "H. Buske" ) OR dc_contributor:( "H. Buske" )' returned 399 results. Modify search

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Viaticum, Viatikum

(188 words)

Author(s): H. Buske
von lat. via «Weg», «Reise»; viator «Pilger». Vom 16. bis zum 20. Jh. Reiseunterstützung für wandernde Buchdruckergesellen, wenn keine Arbeit vorhanden war. Mit Aufkommen der Zünfte wurde das Gesellenwandern im Handwerk des 14. Jh.s üblich, im 16. Jh. Pflicht und Vorbedingung für die Zulassung als Meister. Alle Statuten der sich bildenden Gesellenbruderschaften enthielten einen Paragraphen «Wanderunterstützung», in Handwerk und Buchdruckerkunst als V. bezeichnet. Sachsen erließ 1780 Vorschriften…

Hörerschein

(255 words)

Author(s): H. Buske
mit Originalunterschrift (Unterschriftstempel sind wegen möglichen Mißbrauchs unzulässig) versehene, namentlich ausgestellte Bescheinigung eines dt. Hochschullehrers, der Autor oder Mitautor eines wiss. Buches ist, daß der Student als Hörer an seinen Veranstaltungen teilnimmt und berechtigt ist, dieses Werk zu einem um 20% ermäßigten Ladenpreis zu erwerben. Die Vordrucke stellt der Verlag, sie enthalten Titel, Ladenpreis und Hörerpreis. Der Betrag muß ohne weitere Abzüge in bar entrichtet werden…

Schreibschrift

(611 words)

Author(s): H. Buske
1. Im Schriftwesen Bezeichnung für eine Handschrift, in der die einzelnen Buchstaben eines Wortes in einem Zuge, ohne abzusetzen, geschrieben werden. 2. Im Druckwesen wird als S. die Schriftgattung der runden Schriften bezeichnet, deren Buchstaben denen von Handschriften nachgeahmt sind. Nach DIN 16 518 Schriftenklassifikation Gruppe VIII sind S.en zur Druck-type gewordene lat. Schul- und Kurrentschriften. Fast alle S.en lassen das verwendete Schreibwerkzeug erkennen, z. B. Spitz- oder Breitfeder, Graviernadel oder …

Tax(e)

(160 words)

Author(s): H. Buske
(von lat. taxare). Aufgekommen ist T. Mitte des 15. Jh.s als Schätzung, Beurteilung eines Warenwertes, Preis, Gebühr, Abgabe, Steuer. Nach der alten Gewerbeordnung (Titel V §§ 72–80, seit 1987 weggefallen) allg. behördlich festgesetzte Preise für Waren, im Versteigerungswesen Höchstsätze (Taxen) für die Vergütungen des öffentlich bestellten Versteigerers, ganz allg. Vergütungssätze für gewerbliche Leistungen. Im Buchhandel des 16. und 17. Jh.s als Büchertaxe geläufig, die gleichbedeutend war mit…

Autorenverlag

(293 words)

Author(s): H. Buske
Ein A. ist im Gegensatz zum Selbstverlag/Eigenverlag ein Buch- oder Zeitschriftenverlag, dessen Eigentümer nur ihre eigene schriftstellerische Produktion oder Teile davon verlegen und vertreiben. Ideen und Bestrebungen von Schriftstellern und Wissenschaftlern, aus eigenen Werken mehr Gewinn zu erzielen verbunden mit dem Vorwurf an den Buchhandel, nur gut verkäufliche Titel zu verlegen, lassen sich bis in die Antike zurückführen. Die Versuche von Leibniz mit seiner Subskriptions-Gesellschaft, die…

Universalschrift

(158 words)

Author(s): H. Buske
Bezeichnung für Begriffsschriften und Pasigraphien, die auf geschriebene Sprachform begrenzt sind und keine lautliche Realisierung verlangen oder ermöglichen. Sie streben an, meist nach Vorbildern der Piktographie, jede beliebige Sprache schreiben zu können, also für eine Universalsprache ein geeignetes Schriftsystem anzubieten. Darüber hinaus wurden bes. in der Gehörlosenpädagogik Notationssysteme herangezogen, die anhand nichtalphabetischer graphischer Zeichen Sprache darzustellen versuchten (…

Handlager des Verlegers

(217 words)

Author(s): H. Buske
heißt der vom Hauptlager getrennte Teil des Verlagslagers, der alle lieferbaren Titel je nach Gängigkeit in einem oder mehreren Ex. in offenen Regalen übersichtlich und leicht greifbar enthält. Das H. ist gewöhnlich Teil des Packraumes. Je nach Struktur des Verlages sind die Bücher nach Serien geordnet, Einzeltitel nach Gebieten, auch nach Verlagsnummern oder alphabetisch nach Autoren. Großformatige Bände, Tonkassetten oder Karten und Poster sind gesondert untergebracht. Häufig benötigte Titel w…

Schriftklassifikation

(641 words)

Author(s): H. Buske
ist ein intern. Ordnungssystem für Druckschriften. Seit den ersten bescheidenen Schriftproben von Schriftgießereien aus der Frühzeit des Buchdrucks bis hin zu den umfangreichen Schriftmusterkat. Anfang des 20. Jh.s ist der Schriftenbestand nach groben Gesichtspunkten wie Antiqua, Gotisch, Kursiv eingeteilt. Von einer systematischen Ordnung konnte keine Rede sein. Erst der Amerikaner Theodore Low De Vinne stellte in seinem Buch «Plain Printing Types» (New York 1900) den ersten brauchbaren Versuch…

Slips

(77 words)

Author(s): H. Buske
(engl.), Fachbezeichnung in der engl. Buchbranche für 1. Fahnenabzüge; 2. Papierstreifen, schmale Zettel, Fäden; 3. beim Handeinband die freien Enden der Heftschnüre, die Deckel und Buchblock miteinander verbinden. Im dt. Buchgewerbe ist der Fachbegriff S. selten gebräuchlich. H. Buske Bibliography Bogeng, G. A. E.: Umriss einer Fachkunde für Büchersammler. Bd. 3. Nikolassee 1911 (ND Hildesheim 1978), S. 152 Glaister, G. A.: Encyclopedia of the book. 2nd ed. New Castle / London 1996, S. 447 (mit Abb.).

Ailly, Pierre d’

(299 words)

Author(s): H. Buske
gen. Petrus de Alliaco, auch Aigle de France, franz. Universalgelehrter des späten MA, eine der berühmtesten und schillerndsten Gestalten seiner Zeit, * um 1350 in Compiègne †14 22 in Avignon. Studierte Theologie in Paris. 1389 von Papst Clemens VII. zum Kanzler der Universität Paris ernannt. Wurde 1395 Bischof von Le Puy und 1397 Bischof v. Cambrai. Nahm 1409 am Konzil v. Pisa teil, wurde 1411 zum Kardinal ernannt. War mit Gerson von 1414 bis 1418 eine der wichtigsten Persönlichkeiten des Konzi…

Unterlänge

(294 words)

Author(s): H. Buske
heißt in der Epigraphik und Paläographie der Teil von Minuskelbuchstaben, die über die Grundlinie des Vierlinienschemas in den Unterlängenbe-reich mehr oder weniger weit hineinreicht. Erste Anzei-chen von U. finden sich bereits im 1. Jh. n. Chr. in der sog. röm. Kursive in dem Papyrusfragment aus Ochyrhynchus und dem Claudius-Papyrus. Die vielfältigen Formen (stumpf, spitz, kurz, lang, Schleifen, Schlingen) sind abhängig vom Schreibgerät (Griffel, Rohr, Feder, Pinsel), Beschreibstoff (Papyrus, P…

Prototyrrhenische Schrift

(156 words)

Author(s): H. Buske
nennt man die altitalischen, auch frühetruskischen Alphabete, die um 700 v. Chr. im südetruskischen Gebiet entstanden sind. Rechtsläufige auf einer Vase aus Formello, dem Boden einer Flasche aus Cerveteri (dem alten Caere, daher «Caere-Alphabet») und das Alphabetfragment an der Felswand eines etruskischen Grabes nahe Siena. Prototyrrhenische Schrift. Etwa 8. bis 7-Jh. v. Chr. Linksläufig ist als einzig bekanntes das Alphabet auf einer Schreibtafel von Marsiliana. Es enthält alle semiti- sehen sowie die griech. Zeichen für ΘΧΦ dazu und , die im Et…

Gleim, Johann Wilhelm Lud(e)wig

(320 words)

Author(s): H. Buske
* 2. 4. 1719 inErmsleben, † 18. 2. 1803 in Halberstadt, studierte Jura und Philosophie in Halle. Nach verschiedenen Anstellungen als Hauslehrer und Sekretär wurde er 1747 Domsekretär in Halberstadt, widmete sich ganz der Lit. und stand mit fast allen dt. Schriftstellern seiner Zeit in regem Briefverkehr und galt als führender Vertreter der anakreontischen Dichtung. Er lebte in so guten Verhältnissen, daß er viele Studenten und Dichter unterstützen konnte. G. nahm Klopstock und später J. G. Jacob…

Vereinsbuchhandel

(347 words)

Author(s): H. Buske
nennt man die regionale und überregionale buchhändlerische Vereinsbildung und -tätigkeit, deren Anfänge bis ins 17. Jh. zurückgehen. Sie ist entstanden zur Abwehr von Behördenwillkür, Zensur, Nachdruck, Schleuderei und dem Eindringen fachfremder Kräfte in den Buchhandel, um Branchenusancen zu verbessern und gemeinsame wirtschaftliche Aktivitäten anzuregen oder sie zu verbessern. Standen anfangs wirtschaftliche Interessen im Vordergrund, traten später Sozial- und Bildungseinrichtungen hinzu. Früh…

Westermann, Georg, Verlag

(556 words)

Author(s): H. Buske
Der Verlagsgründer George W. (* 23. 2. 1810 in Leipzig, † 7. 9. 1879 in Wiesbaden) besuchte das angesehene Freiberger Gymnasium Albertinum und trat im Herbst 1827 als Lehrling beim Verlag Friedrich Vieweg & Sohn in Braunschweig ein. Wanderjahre führten ihn später nach Königsberg, Hamburg, England und Schottland. W. gründete am 21. 5. 1838 in Braunschweig seinen Verlag und heiratete noch im gleichen Jahr die jüngste Tochter seines ehemaligen Lehrherren, Blanca Vieweg. 1840 kaufte er von den Erben…

Klappentext

(178 words)

Author(s): H. Buske
Werbetext auf den nach innen eingeschlagenen, Schutzumschlages (Buchumschlages)) mit Inhaltsangaben vorderen Klappe, Text oft umlaufend, wenn nicht die hintere Klappe mit anderen Werbetexten zu Titeln gleicher Thematik versehen ist. Der K., fälschlicherweise oft als Waschzettel bezeichnet, mitunter vom Autor selbst, meistens aber von Lektoren oder Werbefachleuten ge schrieben, häufig von mangelnder Aussagekraft bei Überbetonung werblicher Aspekte, ist trotzdem eine erste und wichtige Information…

Piktographie

(251 words)

Author(s): H. Buske
ist eine Bilderschrift, bestehend aus einzelnen Piktogrammen mit eigenen grammatischen Regeln, vereinzelt auch als Piktogrammatik bezeichnet. Piktographische Systeme finden sich in der Frühgesch. der Schrift bei den Azteken, den kleinasiatischen Völkern, den Eskimos, den Ojibwa Indianern in Nordamerika u.a.m. mit allen ihren Übergangsformen, in denen P.n als Laut– und Silbenschrift benutzt wurden und aus denen sich die alphabetischen Schriftsysteme entwickelten. Eine bes. Bedeutung gewinnt die P…

Weise’s, Julius, Hofbuchhandlung, Stuttgart

(481 words)

Author(s): H. Buske
hervorgegangen aus der am 18. 6. 1826 gegr. Verlags- und Sortimentsbuchhandlung Carl Hoffmann (1802–1883), der Schulbücher u. a. «gangbare Werke gebunden am Lager» hielt, einen Journal-Lesezirkel einrichtete und 1827 Sortiment und Leihbücherei der Gebr. Franckh kaufte. Er nahm seinen späteren Schwager, den Buchhändler Julius Weise (1804–1882), als Teilhaber auf. Dieser erwarb 1834 das Hoffmannsche Sortiment und führte es unter seinem Namen weiter. Er gliederte ihm bald einen Verlag an und nahm 1…

Titelauflage

(223 words)

Author(s): H. Buske
nennt man im Buchhandel den Rest einer Aufl., die wegen Unverkäuflichkeit oder Verlagswechsels mit einem neuen Titelbl. oder Titelbogen, oft mit fälsch-lichen oder irreführenden Angaben wie «zweite, dritte usw. Aufl.», «Neue Ausgabe», «Sonderausg.», einer anderen Jahreszahl oder einem neuen Titel u. ä. versehen wird. Solche T. werden wie neue Aufl. vertrieben. Schon vor 150 Jahren mußte jede T. zur Aufnahme in die bibliographischen Verz.e der Hinrichsschen Buchhandlung, Leipzig, die Hinrichs’ Ka…

Sprachenatlas

(313 words)

Author(s): H. Buske
Anders als im a Sprachatlas enthält der S. ethnographische Karten, d. h. solche der räumlichen Verbreitung von Sprachen und Völkern. Die Erforschung der Sprachen und ethnographischen Verhältnisse Europas und der angrenzenden Regionen, insbes. der Vielvölkerstaaten Österreich-Ungarn, Rußland, Türkei und dem Balkan zog zwangsläufig die Erstellung von Sprachenatlanten nach sich. Als ältester S. gilt die «Lusatia superior» von Bartholomaeus Scultetus (Görlitz 1593), in der die dt.-sorbischen Siedlungsgebie…
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