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Your search for 'dc_creator:( "H. Buske" ) OR dc_contributor:( "H. Buske" )' returned 399 results. Modify search


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Venetische Schrift

(232 words)

Author(s): H. Buske
Venetisch ist die indogermanische Sprache der vorrömischen Bevölkerung der Veneter im östlichen Oberitalien und der Randgebiete. Die V. geht zurück auf das sog. Veneter-Alphabet von Este, ca. 5. Jh. v. Christus, das sich auf Bronzeplatten und -stiften aus der Chiusara Baratela bei Este befindet. Es leitet sich ab von der Etruskischen Schrift. Die dort fehlenden Buchstaben b, d, g fehlen auch in der Venetischen Schrift. Das im Etruskischen nicht vorhandene o -Zeichen wurde später dem venetischen Alphabet angehängt. Die Schri…

Universalsprache

(311 words)

Author(s): H. Buske
ist ein Kommunikationsmittel, das von allen Völkern als einzige Sprache anerkannt und an die Stelle von Nationalsprachen treten sollte. U., Weltsprache, intern. Sprache, Welthilfssprache oder Plansprache werden vielfach synonym gebraucht. Ihnen liegt die Annahme zugrunde, daß sich alle Denkinhalte und ihre Strukturen durch eine begrenzte Zahl sprachlicher Zeichen darstellen lassen, wenn diese Zeichen nach bestehenden Regeln miteinander verknüpft werden in der Weise, einfache Ideen durch einfache…

Verlagsvertreter

(313 words)

Author(s): H. Buske
ist nach dem HGB § 84, 1 Satz 1, ein Handelsvertreter, der als selbständiger Gewerbetreibender ständig damit betraut ist, für einen anderen Unternehmer (Verlag oder auch mehrere Verlage) Geschäfte zu vermitteln oder in dessen Namen abzuschließen. Vertreter bei gleicher Tätigkeit (HGB § 84, 2) ohne selbständig zu sein, gelten als Angestellte. In der Regel reisen für einen Verlag je nach Fachgebiet und Größe mehrere Verlagsvertreter, deren Reisegebiete gewöhnlich nach den Nielsen-Gebieten festgele…

Vorbestellung

(180 words)

Author(s): H. Buske
nennt man im Buchhandel und in Bibl. eine Bestellung auf z. Zt. nicht lieferbare / benutzbare Bücher oder andere Gegenstände des Buchhandels. Vorbestellte Titel werden vorgemerkt, sind sie verfügbar, erhalten Buchhandelskunden wie Bibl.benutzer eine Nachricht. In Verlagen wird die Anzahl der V. sorgfältig registriert, um bis zum Imprimatur die Höhe der Aufl. und Bindequote verändern zu können. In der DDR (Deutschland. 13) waren V. Bestellungen, die bis zum Erscheinen eines Titels der LKG vom Buc…

Verlagshandlung Julius Buddeus

(169 words)

Author(s): H. Buske
Am 10. 4. 1839 gründete Julius Buddeus in Düsseldorf einen Verlag und gliederte ihm 1843 eine Sortimentsbuchhandlung an, die er bereits 1848 an Eduard Schulte verkaufte, der sie unter der Firma J. Buddeus’sche Buch- und Kunsthandlung (Ed. Schulte) weiterführte. Nach dem Tod von Julius Buddeus 1873 ging der Verlag auf seine Witwe Pauline, geb. Krönig, über. Diese verkaufte ihn am 1. 12. 1877 an Ludwig Ebner, Besitzer von «Ebner & Seubert» in Stuttgart, der den Verlag dorthin verlegte und ihn 1893…

Jungbuchhandel, Der

(118 words)

Author(s): H. Buske
1. Beilage zum «Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel» Leipziger Ausgabe mit Berichten und Erfahrungen junger Buchhändler über Aus- und Weiterbildung, den Stellenwert von Buch und Buchhandel in einer neuen Gesellschaft, und umfangreichem Rezensionsteil. Zunächst mit den Folgen 1 (September 1951 im Börsenbl. Nr. 35) bis 6 (1955) als Bestandteil des Börsenbl.s mit durchgehender Numerierung. Ab Folge 7 (Juli 1955) bis Folge 12 (1961) als selbständige Beilage. Fortsetzung 1962, Folge 1 bis 1962, Folge 11/12 u. d.T. «Der junge Buchhändler». Danach eingestellt. 2. Der J., Fachz…

Verschränken

(154 words)

Author(s): H. Buske
Unter v. versteht man im allg. Sprachgebrauch meistens: Etwas gegen- oder übereinander versetzt legen. In der älteren Lit. z. B. in Papierfabriken, -handlungen und Druckereien beim «Abzählen» von Papierbogen (... die Bogen zählt, «bis ein Buch [25 Bogen] abgezählt ist»), dann «die Buche [Plural von Buch] verschränkt legt») V. kann auch heißen: Um ein kleines Stück zurücklegen. Ähnlich wurde nach dem Ausdrukken vor Ablieferung an den Buchbinder verfahren. In der Buchbinderei bedeutet v. das Recht…

Sinnrebus

(133 words)

Author(s): H. Buske
In den Bilderschriften Wiedergabe eines Begriffs durch ein symbolisches Zeichen. In der älteren Lit. als Sinnzeichen gebräuchlich, in der neueren unbekannt. Die Weiterentwicklung bezeichnet den Übergang von der Wort-Bildschrift zur Wort-Lautschrift, indem er in Verbindung mit Determinativen die Darstellung abstrakter Begriffe erleichtert. Der heute als Rebus-Lesung, -Methode, -Prinzip, -system und -Verfahren bezeichnete Vorgang findet sich bes. ausgeprägt bei den altägyptischen Hieroglyphen, der Maya-Schrift, der Osterinsel-Schrift und der a sumerischen Schrift. H…

Ausbildungsrahmenplan

(80 words)

Author(s): H. Buske
In der Verordnung über die Berufsausbildung zum Buchhändler/zur Buchhändlerin ist im Ausbildungsrahmenplan die sachliche und zeitliche Gliederung festgelegt, nach der die Vermittlung der Kenntnisse und Fertigkeiten nach § 3 (Ausbildungsberufsbild) unter Berücksichtigung der jeweiligen Schwerpunkte der Ausbildungsstätten des Buchhandels zu erfolgen hat. Genaue sachliche und zeitliche Gliederung Buchhändler, Berufsausbildung. H. Buske Bibliography Adrian, W.: Das Ausbildungsberufsbild. In: Handbuch des Buchhandels. Bd. I. Hamburg 1974, S. 324 ff. Verordnung über …

Korn, Johann Jacob

(319 words)

Author(s): H. Buske
*20. 7. 1702 in Neustadt bei Coburg, f 16. 12. 1756 in Breslau, Gründer des späteren Verlages Wilhelm Gottlieb Korn in Breslau. Nach einer Buchhändlerlehre in Coburg wurde K. 1729 selbständiger Buchhändler in Berlin, wo er 1732 die Tochter des damals bedeutendsten Berliner Buchhändlers und Zeitungsverlegers J. A. Rüdiger heiratete. Er eröffnete im gleichen Jahr in Breslau sein «Buchgewölbe». Schon 1733 zeichnete sich mit fünf auf Polen bezogenen Titeln die spätere Polonica-Spezialisierung ab. Er…

Präkoptisch

(194 words)

Author(s): H. Buske
bezeichnet die Übergangsphase vom Mitteldemotischen über das Spätdemotische zum Altkoptischen. Sie setzte bereits vor dem 2. Jh. v. Chr. ein, als man anfing, wegen der mangelhaften Bezeichnung der Vokale im Demotischen die ägyptische Sprache mit griech. Buchstaben zu schreiben. Es begann zunächst mit der Schreibung ägyptischer Eigennamen in griech. Texten, dann mit magischen und Sakraltexten, bis sie im Laufe des 3. Jh.s n. Chr. mit christlichen Texten ins Koptische überging. Schon das sog. «alt…

Mory's Hofbuchhandlung

(126 words)

Author(s): H. Buske
von Otto Mory am 17. 10. 1885 als reine Sortimentsbuchhandlung in Donaueschingen gegründet. Der Antrag auf Führung des Titels «Hofbuchhändler» wurde Ende 1886 gestellt und vom damaligen Herrn des Hauses, Karl Egon III. (1820 bis 1872) Fürst zu Fürstenberg, Donaueschingen, «... ausnahmsweise ... bewilligt», weil der Vater M.s 1837-1869 Schloßverwalter gewesen war. Als äußeres Zeichen erhielten die Hoflieferanten an die Hausfassade ein etwa 60 cm hohes gußeisernes und bunt bemaltes Fürstenber-gisc…

Junge Buchhandel, Der

(138 words)

Author(s): H. Buske
Beilage zum Börsenblatt für den Dt. Buchhandel, Frankfurter Ausg., war das Diskussionsforum der jungen Buchhändler-Generation nach dem Zweiten Weltkrieg, anknüpfend an die Tradition des alten Jungbuchhandels vor 1933, jedoch in dem Bestreben, sich den brennenden Gegenwartsfragen zu stellen. Wichtige Impulse erhielt die Zs. von ihren Redakteuren, der Buchhandelshistorikerin Annemarie Meiner seit der Gründung und von Kurt Meyer seit 1953. Der J. B. erschien zuerst als Beilage des Börsenblatts 9/19…

Studienführer

(436 words)

Author(s): H. Buske
Leitfaden für die Wahl des Studienortes und der Studienfächer, die Anlage, Form, Dauer und den Abschluß eines Studiums. Vorgestellt werden Lehrkörper, Lehrangebot, Bibliotheksverhältnisse sowie örtliche Besonderheiten. Hinweise auf Wohnraum- und Kulturangebote sind ebenso üblich wie die auf Studien- und Fachberatung. Eine wichtige Ergänzung ist das jeweilige Vorlesungsverzeichnis. Ergänzend dazu gibt es S. als methodische Anleitung für die Studienorganisation, Arbeitstechniken und rationelle Bib…

Vandenhoeck & Ruprecht

(688 words)

Author(s): H. Buske
Der holländische Buchdrucker Abraham Vandenhoeck (Van Hoeck, Van den Hoeck), * 1700 in Den Haag, betrieb schon als 20jähriger in London eine Druckerei und heiratete dort Anna Parry (1709–1787). 1732 bis 1735 wirkte er als Drucker in Hamburg, wo er sich in seinen ersten Druckerzeugnissen als «Libraire à London» bezeichnete. Die neugegr. Univ. Göttingen berief ihn als Universitätsbuchhändler und -drucker. Der 13. 2. 1735 gilt als das Gründungsdatum des Verlages V. Anfang August 1750 starb er im Al…

Leder als BeschreibstofF

(206 words)

Author(s): H. Buske
Im Altertum dienten Rollen aus aneinandergenähten Lederstreifen, teilweise ausgebessert durch Aufsetzen von Lederstreifen auf der Rückseite der Rolle und von einem kleinen Lederriemen zusammengehalten, als Beschreibstoff. Bes. wertvolle Texte wurden auf Leder geschrieben und sind in zahlreichen Fällen überliefert, so die im Amontempel bewahrten Annalen (Kriegstagebücher) Thutmosis III. oder die Lederrolle Sesostris I. mit einem Tempelbautext. L. wurde ebenfalls in Babylonien und Assyrien zu pers…

Liederbuch des Buchhändlers

(187 words)

Author(s): H. Buske
allg. Bezeichnung für Slg. von buchhändlerischen Reimen, Singversen, Trink-und Wanderliedern. Sie gehören zur Gattung der berufsständischen Lieder und sind wertvolle Dokumente zur Kultur- und Geistesgesch. des Buchhandels, entstanden Mitte des vorigen Jh.s mit den Buchhandelsgehilfenvereinen in Anlehnung an studentische Trink- und Gesangsgewohnheiten. Ihre Inhalte beziehen sich auf den Buchhandel, das Berufsleben, den sozialen Unterschied zwischen Prinzipal und Gehilfen sowie auf festliche buchh…

Debit

(160 words)

Author(s): H. Buske
1. Von franz. débit = Absatz, Verkauf einer Ware, Warenkleinhandel. Bezeichnet auch das ausschließliche Verkaufsrecht für monopolisierte Waren. So wurde der Postzeitungsdienst Postdebit genannt. Eine ähnliche Vertriebsart war im Buch- und Zeitschriftenhandel üblich, indem Verleger, die im allgemeinen nicht über den Buchhandel verkehrten, den Vertrieb ihrer Waren einem Buchhändler übertrugen. Heute nicht mehr gebräuchlich. Seit 1692 verwendet für «Vertrieb, Abgang, Verkauffung, Absatz von Wahren». D…

Petroglyphen

(229 words)

Author(s): H. Buske
(von griech. πέτρα = Fels und γλύφειν = einritzen) sind prähistorische, auf Felsen oder Steinen eingeritzte oder eingemeißelte Zeichnungen; sie werden Petrogramme gen., wenn es sich um Malereien handelt. Beide Formen kommen auch nebeneinander vor. Solche Ritzungen und Malereien sind i.d.R. an den Wänden von Höhlen, oft auch an freien Felswänden angebracht. Bes. reichhaltige Funde wurden in Nordamerika, Mittelamerika, Nordeuropa, Südfrankreich und Nordspanien, Nord- und Südafrika und in Nordaustralien …

Phönizische Schrift

(296 words)

Author(s): H. Buske
die um 1700—1500 v. Chr. im syrisch–palästinensischen Raum entstandene nordsemitische Buchstabenschrift mit 22 Konsonanten. Sie wurde von rechts nach links geschrieben. Als Lesehilfe dienten Vokalzeichen, z.B. das w für u, das j für i. In den ältesten Inschriften wurden Wörter noch durch Striche oder Punkte voneinander getrennt. Die frühen Buchstabenformen stimmen im wesendichen mit den späteren, z.B. der Ahiram–Inschrift, überein. Die berühmte Mêsa–Stele, die 1868 bei Dibän, dem biblischen Dïbö…
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