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Your search for 'dc_creator:( "H. Buske" ) OR dc_contributor:( "H. Buske" )' returned 399 results. Modify search

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Nabatäische Schrift

(163 words)

Author(s): H. Buske
Schrift des alten arab. Nomadenvolkes der Nabatäer (ca. 400 v. Chr. bis ca. 300 n. Chr.) aus dem Raum Jordanien mit Petra (heute Wādī Mūsā) als Mittelpunkt bis ans Rote Meer. Zahlreiche Inschriftenfunde auf Ruinen, Felsengräbern, Papyri und Münzen sind mit Sicherheit zu datieren. Die N. S. ist eine Konsonantenschrift und geht auf eine aramäische Urform zurück, entwickelte sich über das Mittelaramäische mit starker Neigung zu Ligaturen und diversen Finalformen in einer Übergangsstufe der sinaitischen Schrift zur arab. Schrift. Nabatäische Schrift. H. Buske Bibliography Euting, J…

Tachygraphie

(394 words)

Author(s): H. Buske
von griech. tachygraphia, ist die im Sprachgebrauch der Althistoriker, Paläographen, Epigraphiker und Papyrologen üblich gewordene Bez. für die Schnellschrift der Antike und des MA, während man Stenographie für die Schnellschrift der Neuzeit verwendet. In ihrer Wortbedeutung und ihrem Inhalt nach sind die Bez. T., Stenographie und Kurzschrift identisch. Der noch vor 100 Jahren für alle Formen einer verkürzten Normalschrift benutzte Begriff «Brachygraphie» ist eher dem Bereich Abkürzungen zuzuord…

Sabellische Schrift

(160 words)

Author(s): H. Buske
Sie wird der Gruppe der adriatischen Schriften zugerechnet und ist nach dem Gott Sabus des Volksstammes der Sabeller oder Sabiner benannt. Die Grabinschriften aus der Zeit um 500 v. Chr. wurden vorwiegend in Picenum gefunden. Ihr unregelmäßiges Bustrophedon mit wechselnder Buchstabenstellung macht eine Zuordnung schwierig, zumal a, l, m, p und u häufig gestürzt vorkommen und die Formen der einzelnen Buchstaben stark variieren. Eine inkonsequente Punktierung hinter den Buchstaben zeigt eine gewisse Verwandtschaft mit den Veneterinschriften. Inwie…

Restbuchhandelsordnung

(262 words)

Author(s): H. Buske
vom 16.5.1897. Sie regelte den geschäftlichen Verkehr der dt. Buchhändler untereinander über den Ein– und Verkauf von Büchern, Bilderwerken, Musikalien und Karten, deren Ladenpreis vom Verleger dauernd oder zeitweise aufgehoben war (Restbuchhandel). Gültigkeit hatte die R. auch für Nichtmitglieder des Börsenvereins, sofern diese sie durch eine schriftliche Erklärung anerkannt hatten. Vorangegangen waren jahrzehntelange Auseinandersetzungen über Preisschleuderei von Kaufhäusern und Firmen des Mod…

Vahlen, Franz

(366 words)

Author(s): H. Buske
(* 12. 12. 1833 in Bonn, 18. 5. 1898 in Honnef am Rhein), erlernte den Buchhandel bei Eduard Weber ( Marcus, A. und E. Weber) in Bonn und blieb dort nach beendigter vierjähriger Lehrzeit als erster Gehilfe bis 1859. Nach Wanderjahren übernahm er 1862 die Geschäftsführung der bedeutenden Immanuel Guttentag Verlagsbuchhandlung und wurde am 1. 1. 1865 Mitbesitzer bis November 1869. V. gründete am 1. 1. 1870 unter eigenem Namen einen Verlag durch Übernahme der von J. A. Gruchot hrsg. «Beiträge zur E…

Vorderschnitt

(96 words)

Author(s): H. Buske
heißt der seitliche Schnitt des Buch-blocks, vereinzelt auch als Längs- oder Seitenschnitt geläufig. Ist der V. nach innen gerundet, bezeichnet man ihn als Hohlschnitt. Bis ins 16. Jh. bewahrte man Bücher wegen des großen Formates liegend auf und schrieb den Titel auf den Vorderschnitt, der danach Schnittitel genannt wurde. Ist der V. in irgendeiner Weise verziert, was bereits bei Hss. des 13. Jh.s der Fall war, spricht man von Schnittverzierung. H. Buske Bibliography Brade, L.: Das ill. Buchbinderbuch. Leipzig 1860 (ND 1990), S. 55–71 Helwig, H.: Einführung in die Einbandkunde.…

Lattmann, F. A.

(210 words)

Author(s): H. Buske
Druckerei, Verlag, Buchbinderei und Spielkartenfabrik in Goslar, gegr. 1604 vom ersten Buchdrucker der Stadt, Johann Voigt (Vogd, Vogt). Sie druckte hervorragende Folio-Bibeln, u. a. bis 1614 ftir die berühmten Bibelverleger Stern in Lüneburg. Nach Voigts Tode 1625 vererbte sich die Firma nicht in direkter Linie weiter, sondern ging durch Heiraten und Käufe im Laufe der Zeit an Mitglieder der Familien Duncker, Kir-cher, Brückner und Jäger über, 1888 geändert in «J. Jäger & Sohn», 1898 von Herman…

Weinheimer Buchhändler-Verein

(422 words)

Author(s): H. Buske
Beginn und Auflö-sung des W. in der ersten Hälfte des 19. Jh.s sind geprägt von den Auseinandersetzungen zwischen den konkurrierenden Kommissionsplätzen Frankfurt/M. und Stuttgart. Um ihre Vormachtstellung zu festigen, Preisunterbietungen und Schleuderei zu bekämpfen, schlossen sich 17 Frankfurter Buchhändler 1838 zu einer «Corporation» zusammen, die jedoch vom Senat verboten wurde. Dennoch forderte sie mit Rundschreiben vom 26. 2. 1839 Buchhändler und Verleger aus dem Rhein-Main Gebiet auf, an …

Verlagswert

(215 words)

Author(s): H. Buske
ist die Summe aller immateriellen Vermögenswerte eines Verlages, wie Firmenname, Ruf, Stand-ort, Organisation, intern. Verbindungen, Leitung, Auto-ren- und Mitarbeiterstamm, Lizenzen, Urheber- und Verlagsrechte, die wesentlich zur Bildung des Gesamtunternehmenswertes beitragen. Der V. ist nach bisher geübter Rechtsprechung ein vom Firmenwert oder Gesamtverlagswert abzugrenzendes Wirtschaftsgut, das bei entgeltlichem Erwerb vom Geschäfts- oder Firmenwert gesondert zu aktivieren ist, aber wie dies…

Roth-Scholtz, Fried(e)rich

(470 words)

Author(s): H. Buske
*17.9.1687 in Herrnstadt, Niederschlesien, 15. 1. 1736 in Nürnberg, Buchhändler, Verleger und Schriftsteller in Nürnberg und Altdorf. Geboren als F. Roth, legte er sich später nach seinem Großvater, dem damals berühmten Theologen Friedrich Scholtz, den Doppelnamen zu (Schreibweise in der Lit. auch Rothscholtz und Rothscholz). Nach Schulbesuchen in Herrnstadt, Steinau (Oder), Stroppen und Breslau zerschlugen sich seine Studienpläne. 1699 — 1704 erlernte er den Buchhandel bei E. Günther in Breslau…

Schriftzeichen

(320 words)

Author(s): H. Buske
1. In der Schriftgesch selbständiges Zeichen mit Lautwert in einem ausgebildeten Schrift-system. Jedes S. kann, je nach Form, dem Typ einer Alphabetschrift, phonetischen Schrift, der Piktographie oder a Pasigraphie zugeordnet werden. Das Problem der Verbindung von S. mit Sprachelementen ist in allen Kulturen unterschiedlich betrachtet und gelöst worden. Definitionen einzelner Termini aus dem Gesamtgebiet Schrift weichen oft stark voneinander ab, je nachdem, ob ein Linguist, Archäologe, Paläograph oder Sprachphilosoph sie vornimmt. Bibliography Sethe, K.: Vom Bilde zu…

Lexikonverlag

(626 words)

Author(s): H. Buske
Spezialverlag für Konversations- und Fachlexika aller Gebiete und Größenordnungen, meist verbunden mit Nachschlagewerken der verschiedensten Gebiete und / oder anderer allgemeinbildender Lit., wobei Erfahrungen und Unterlagen des L.es eingebracht werden. Oft bringen größere wiss., schöngeistige und Sach 517 buch–Verlage Lexika heraus, ohne daß sie als L.e anzusehen sind. Schrieben Brockhaus, Meyer und Pierer zu Beginn der Lexikonära noch große Teile ihrer Lexika selbst, bedarf es heute einer stä…

Reklamemarken

(357 words)

Author(s): H. Buske
sind einseitig, einzeln oder in Bogen gedruckte, briefmarkengroße, an den Rändern perforierte oder geschnittene Kleingraphiken mit teilweise rückseitiger Gummierung oder Werbebeschriftung. Sie entstanden Ende des 19. Jh.S und wurden bis Ende des 20. Jh.s mit Schwerpunkt 1890 — 1915 benutzt von Buchund Zeitschriftenverlagen sowie Buchhandlungen, Verbänden und Vereinen zur Werbung für Gesamtprogramm, Spezialgebiete, Slg., Einzelwerke, Messen und 261 Ausstellungen. In der Blütezeit 1912 / 1913 fand…

Deutsche Schrift

(79 words)

Author(s): H. Buske
Die Zeitschrift des Bundes für deutsche Schrift. Erscheint seit 1924, mit Unterbrechung von 1941 bis 1950, als Zs. des 1918 gegründeten Bundes für deutsche Schrift, der gegen die Verdrängung der Fraktur durch die Antiqua kämpft; Sitz heute in Hannover. Ab Heft 58/1978 mit dem Untertitel: Blätter zur Förderung des Schriftwesens, wechselnde Untertitel ab Heft 67/1982: Zeitschrift zur Förderung von Gotisch, Schwabacher (und) Fraktur, ab Heft 78, 8off./1986: Vierteljahresschrift zur Förderung von Gotisch, Schwabacher, Fraktur. H. Buske

Kekinowin

(115 words)

Author(s): H. Buske
oder kekeenowin. Bis Mitte des vorigen Jh.s in Nordamerika gebräuchlicher Ausdruck aus der Sprache der Ojibwa–Indianer für eine nur den Priestern und Schamanen bekannte Ideen– oder Inhaltsschrift zum Vortragen von Zauberformeln und magischen Gesängen. Kekiwin oder kekeewin war die Bezeichnung für die allgemein verständliche Bilderschrift. Über das Alter der als Felszeichnungen und Rindenschnitte vorliegenden Zeichen herrschen unterschiedHche Meinungen, die Datierungen gehen von 1620 bis 1790. Ewe-Schrift H. Buske Bibliography Schoolcraft, H. R.: Historical and stat…

Vorsteher

(340 words)

Author(s): H. Buske
Bezeichnung für eine Person, die aufgrund ihrer Integrität, wirtschaftlichen Unabhängigkeit und ihres fachlichen Wissens das Vertrauen einer bestimmten Fachgruppe von Menschen besitzt. In der Frühzeit buchhändlerischer Vereinsbildung, deren Vorläufer in den jährlichen Meßabrechnungen der Buchhändler mit den Kommissionären und Verlegern zu suchen sind, versuchte Karl Christian Horvath aus Potsdam (1752–1837) durch Anmietung geeigneter Räume (wegen der Abrechnungen «Börse» gen.) seit 1797 in Leipz…

Universalsprachenschrift

(234 words)

Author(s): H. Buske
Bezeichnung für eine Schrift, die auf alle Universalsprachen angewendet werden kann unabhängig davon, ob Lautschrift oder Pasigraphie. Der größte Teil aller Universalsprachen basiert auf dem lat. Alphabet. Dem Lat. fremde Laute wurden i. d. R. diakritische Zeichen unter- oder übergesetzt nach dem Grundsatz, daß jeder Laut durch ein einheitliches Zeichen ausgedrückt wird. U. sind auch unter Zuhilfenahme von Noten und / oder Zahlen entstanden: So entwarf J.-F. Soudre in Sorèze / Frankreich 1817 an…

Bundle(s)

(55 words)

Author(s): H. Buske
bei Bücherauktionen in England im 17. Jh. Bezeichnung für Lose, die mehrere Titel enthielten, jedoch nur den ersten im Katalog nannten, auch «parcels» genannt. Man beklagte, «daß die kostbarsten Werke hier in Losen unkenntlich zusammengefaßt seien». H. Buske Bibliography Bogeng, G. A. E.: Einf. in die Bibliophilie. Leipzig 1931 (ND Hildesheim 1984), S. 47.

Hofbuchhandlung

(187 words)

Author(s): H. Buske
Durch Verleihung seitens eines Fürstenhauses, in Deutschland bes. im 18. und 19. Jh., geschützter Titel einer Buchhandlung für bes. Leistungen, ausgestattet mit zahlreichen Privilegien wie Druck und Vertrieb aller im Fürstentum gebräuchlichen Schulbücher, Wochenblätter, Programme und Kirchenzettel. Der Ursprung liegt in den seit dem 16. Jh. von kaiserlichen, kgl. und fürstlichen Häusern vergebenen Bücher- und Druckprivilegien an Buchdrucker (Hofbuchdruckereien). Die in Paris seit dem MA etablier…

Arbeitsgemeinschaft Alternativer Verlage und Autoren e.V. (AGAV)

(147 words)

Author(s): H. Buske
Interessenverband bibliophiler Minipressen, linksliterarischer und politischer Kleinverlage und ihnen nahestehender Autoren, die sich als Alternative zu den Buchfabriken des etablierten Buchhandels verstehen, d. h. nicht marktorientiert produzieren und vertreiben. 1975 gegründet als «Arbeitsgemeinschaft der Kleinverlage» (ADKV), die ein Jahr später auch Autoren als Mitglieder aufnahm und sich umbenannte in «Arbeitsgemeinschaft Alternativer Verlage und Autoren» (AGAV), seit 1979 eingetragener Ver…
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