Search

Your search for 'dc_creator:( "H. Buske" ) OR dc_contributor:( "H. Buske" )' returned 399 results. Modify search


Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Zimmermann Musikverlag Frankfurt / Main

(579 words)

Author(s): H. Buske †
Julius Heinrich Z. (* 22. 9. 1851 in Sternberg / Mecklenburg, † 23. 4. 1923 in Berlin) gründete 1876 in St. Petersburg (offizielles Gründungsjahr mit Handelsregistereintrag 1876) eine Musikalienhandlung vorwiegend zum Vertrieb von Instrumenten aus Markneukirchen bei Zwickau, dem dt. Hauptsitz für Musikinstrumentenbau. Wenige Jahre später war es nötig, eigene Spezialwerkstätten für Holz-, Streich- und Zupfi nstrumente einzurichten. Für alle Instrumente bot Z. Lernmittel an, die Grundlage des später…

Bestellbuch

(282 words)

Author(s): H. Buske
1. Fest gebundenes Buch in das alle Bestellungen der Buchhandlung chronologisch und mit laufenden Nummern versehen eingetragen werden mit Titel, Anzahl, Datum der Kundenbestellung, Kundenanschrift, Versandard and Art der Zustellung, Kundenanschrift, Versamdart und Art der Zustellung, auch als Durchschreibe-B. In losen Blättern. Von Zeit zu Zeit mussen, um langwierge Sucharbeit zu vermeiden, alte, nicht augeführte Bestellungen vorgetragen werden. Je nach Firmengröße sind mehrere Bestellbücher eingeri…

Barsortimentskatalog

(165 words)

Author(s): H. Buske
auch BS-Katalog oder BS-Fi-che. Im Sortiment gebräuchliche Bezeichnung für das unentbehrliche Arbeitsinstrument B. in Buch- oder Ficheform. Exakter Name Barsortiments-Lagerkatalog. Der alphabetische Verfasserteil verzeichnet alle am Barsortimentslager befindlichen Titel, bei großen Firmen etwa 120000 mit bibliographischen Angaben und Bestellnummer, enthält außer den Lieferungs- und Zahlungsbedingungen wichtige Hinweise für das Bestellbuch. Der B. wird, je nach Größe des Barsortiments, ergänzt du…

Verlag

(1,445 words)

Author(s): H. Buske
ist die ältere Bezeichnung für Kapital, das von Verlegern/Kaufleuten etwa seit dem 13. Jh. in der gewerblichen Massenproduktion eingesetzt wurde, indem man z.B. Handwerkern und Kleingewerbetreibenden Geld vorstreckte (vorlegte). Diese Organisationsform war bes. ausgeprägt in der flandrischen Tuchindustrie, dem Florentiner Wollgewerbe, der ital. und franz. Seidenindustrie und wurde in der Frühdruckzeit vom Druckgewerbe übernommen. In den Schlußschriften der Ink. finden sich Begriffe wie cura, ope…

Strichinschriften

(174 words)

Author(s): H. Buske
werden altmesopotamische, bildähnliche Schriftzeichen um 3000 v. Chr. genannt. Sie können als Vorform der Keilschrift angesehen werden. Mit hölzernen Griffeln in Ton geritzt, dienten sie vorwiegend wirtschaftlichen Aufzeichnungen. Aufgrund des weichen Beschreibstoffes traten Rundungen weniger auf, dafür sind gradlinige Striche stärker anzutreffen, bes. ausgeprägt bei der elamischen (Strich)schrift. Bei Steininschriften behielt man zunächst die alten Strichformen bei. Erst einige Jh.e später wurd…

Kirchhoff, Carl Gustav Albrecht

(301 words)

Author(s): H. Buske
* 30. 1. 1827 in Berlin, f 2 0. 8. 1902 in Leipzig, dt. Buchhändler, Verleger und Antiquar, Geschichtsschreiber des dt. Buchhandels. Nach einer Lehrzeit bei Duncker & Humblot war K. Sortimenter bei E. S. Mittler in Berlin. K. ging 1848 nach Leipzig zur J. C. Hinrichsschen Buchhandlung und übernahm die Bearbeitung des Halbjahreskat, und des wöchentlichen Verz. der Neuerscheinungen. 1856 gründete er mit Georg Wigand das Antiquariat K. & Wigand, das er nach dem Tode Wigands 1858 allein und seit 186…

Herstellerverleger

(91 words)

Author(s): H. Buske
auch Herstellungsverleger, Herstellungskostenverleger. Selten gebräuchliche Bezeichnung für Verleger, die Ltnter Nutzung der Eitelkeit von Autoren meist Erstlingswerke in den Verlag nehmen und sich Herstellungs- und Vertriebskosten einschließlich Über- schuß als Druckkostenzuschuß bezahlen lassen. Dieses ist besonders stark verbreitet im alternativen Verlagswesen und bei zahlreichen Dissertationsverlagen. H. ist heute weitgehend ersetzt durch Selbstkostenverleger. Nicht zu verwechseln mit Kommissionsverleger. H. Buske Bibliography Voigtländer, R./Fuchs, …

Jungbuchhandel

(268 words)

Author(s): H. Buske
berufs- und sozialpohtische Reformen anstrebende Erneuerungs- und Büdungsbewegung im dt. Buchhandel der 1920er Jahre, deren Wurzeln in der dt. Jugendbewegung zu suchen sind. Unter den Hauptinitiatoren Eugen Diederichs und Otto Reichl entstanden die Lauensteiner Tafelrunden (1922 –1926), denen die Sommerakademien und zahlreiche regionale Arbeitstagungen folgten, in deren Mittelpunkt neue Formen der Berufsgestaltung standen. In den Zss. des J.s stand die Aus- und Fortbildung des Nachwuchses an ers…

Sütterlin, Ludwig

(127 words)

Author(s): H. Buske
* 23. 7. 1865 in Lahr (Schwarzwald), † 20. 11. 1917 in Berlin. Schriftkünstler, Gebrauchsgraphiker, Kunstgewerbler und Pädagoge. S. war Schüler von Emil Doepler und Max Koch, er entwarf Ausstellungsplakate, Buchschmuck für bibliophile Ausgaben der Offizin W. Drugulin in Leipzig und anderer Verlage. Seine «Sütterlingläser» der Glashütte Fritz Heckert im Riesengebirge genossen um die Jahrhundertwende Weltruf. S. erteilte in Berlin Fachunterricht für Buchdrucker an der Handwerkerschule und entwarf …

Unverbindliche Preisempfehlung

(132 words)

Author(s): H. Buske
für eine Ware besagt, daß ein Händler sich nicht an diesen vom Verkäufer empfohlenen Ladenpreis zu halten braucht, ihn also überschreiten (selten) oder (häufiger) unterbieten kann im Gegensatz zum «festen» Ladenpreis, dessen Einhaltung durch das ab 1. Oktober 2002 geltende Buchpreisbindungsgesetz (BuchPrG) in Deutschland vorgeschrieben ist (§ 3). In Ausnahmefällen können Verlage U. ausspre-chen, so für Titel, für welche die Preisbindung aufgehoben wurde, was in Deutschland frühestens 18 Monate n…

Buchhändlerwappen

(213 words)

Author(s): H. Buske
sind wie viele Berufswappen reine Phantasieerzeugnisse. Hervorgegangen aus alten Buchdrucker– und Verlegermarken tragen sie symbolische Figuren und Zeichen, welche die Verbundenheit des Berufes mit Kunst und Literatur demonstrieren sollen. So das aufgeschlagene Buch, Eule, Pegasus, Merkurstab, den Krebs als Symbol für die gefürchteten Remittenden, gekrönte Stechhelme reich verziert mit Farben und Devisenbändern wie «Habent sua fata libelli» (Bücher haben ihre Schicksale), «Nunquam retrorsum, plu…

Anführe-Geld

(148 words)

Author(s): H. Buske
Meist geringe Vergütung für die Bemühungen des Anfuhr(e)gespans, während der mindestens vierjährigen, oft jedoch erheblich längeren Lehrzeit den Lehrling in allen Künsten des Buchdruckens zu unterweisen. Mit zunehmender wirtschaftlicher Bedeutung des Druckwesens erhöhte sich der Anteil des Anführgespans. Er erhielt Mitte des vorigen Jh.s von dem Einschreibegeld die Hälfte, die andere Hälfte teilten sich die in der Druckerei beschäftigten Gehilfen, wenn der Lehrherr nicht selbst den Unterricht üb…

Nicht-Zeichen (ô)

(81 words)

Author(s): H. Buske
im Buchhandel gebräuchliche Abk. für «nicht»; z. B.: ô am Lager, ô mein Verlag, ô vorrätig, ô geb., ô zu finden, ô verzeichnet usw. Sie geht zurück auf die mittellat. Abk. ō für non. Ein waagerechter Strich, verschieden geformte Bogen oder Winkel, nach unten geöffnet, bezeichnen die Auslassung eines Buchstabens [(n)ô(n)]. H. Buske Bibliography Grun, P. A.: Leseschlüssel zu unserer alten Schrift. Görlitz 1935 (ND Limburg 1984), S. 37 Cappelli, A.: Lexicon abbreviaturarum. 6 ed. Milano 1979, S. 244.

Viaticum, Viatikum

(188 words)

Author(s): H. Buske
von lat. via «Weg», «Reise»; viator «Pilger». Vom 16. bis zum 20. Jh. Reiseunterstützung für wandernde Buchdruckergesellen, wenn keine Arbeit vorhanden war. Mit Aufkommen der Zünfte wurde das Gesellenwandern im Handwerk des 14. Jh.s üblich, im 16. Jh. Pflicht und Vorbedingung für die Zulassung als Meister. Alle Statuten der sich bildenden Gesellenbruderschaften enthielten einen Paragraphen «Wanderunterstützung», in Handwerk und Buchdruckerkunst als V. bezeichnet. Sachsen erließ 1780 Vorschriften…

Hörerschein

(255 words)

Author(s): H. Buske
mit Originalunterschrift (Unterschriftstempel sind wegen möglichen Mißbrauchs unzulässig) versehene, namentlich ausgestellte Bescheinigung eines dt. Hochschullehrers, der Autor oder Mitautor eines wiss. Buches ist, daß der Student als Hörer an seinen Veranstaltungen teilnimmt und berechtigt ist, dieses Werk zu einem um 20% ermäßigten Ladenpreis zu erwerben. Die Vordrucke stellt der Verlag, sie enthalten Titel, Ladenpreis und Hörerpreis. Der Betrag muß ohne weitere Abzüge in bar entrichtet werden…

Schreibschrift

(611 words)

Author(s): H. Buske
1. Im Schriftwesen Bezeichnung für eine Handschrift, in der die einzelnen Buchstaben eines Wortes in einem Zuge, ohne abzusetzen, geschrieben werden. 2. Im Druckwesen wird als S. die Schriftgattung der runden Schriften bezeichnet, deren Buchstaben denen von Handschriften nachgeahmt sind. Nach DIN 16 518 Schriftenklassifikation Gruppe VIII sind S.en zur Druck-type gewordene lat. Schul- und Kurrentschriften. Fast alle S.en lassen das verwendete Schreibwerkzeug erkennen, z. B. Spitz- oder Breitfeder, Graviernadel oder …

Tax(e)

(160 words)

Author(s): H. Buske
(von lat. taxare). Aufgekommen ist T. Mitte des 15. Jh.s als Schätzung, Beurteilung eines Warenwertes, Preis, Gebühr, Abgabe, Steuer. Nach der alten Gewerbeordnung (Titel V §§ 72–80, seit 1987 weggefallen) allg. behördlich festgesetzte Preise für Waren, im Versteigerungswesen Höchstsätze (Taxen) für die Vergütungen des öffentlich bestellten Versteigerers, ganz allg. Vergütungssätze für gewerbliche Leistungen. Im Buchhandel des 16. und 17. Jh.s als Büchertaxe geläufig, die gleichbedeutend war mit…

Autorenverlag

(293 words)

Author(s): H. Buske
Ein A. ist im Gegensatz zum Selbstverlag/Eigenverlag ein Buch- oder Zeitschriftenverlag, dessen Eigentümer nur ihre eigene schriftstellerische Produktion oder Teile davon verlegen und vertreiben. Ideen und Bestrebungen von Schriftstellern und Wissenschaftlern, aus eigenen Werken mehr Gewinn zu erzielen verbunden mit dem Vorwurf an den Buchhandel, nur gut verkäufliche Titel zu verlegen, lassen sich bis in die Antike zurückführen. Die Versuche von Leibniz mit seiner Subskriptions-Gesellschaft, die…

Universalschrift

(158 words)

Author(s): H. Buske
Bezeichnung für Begriffsschriften und Pasigraphien, die auf geschriebene Sprachform begrenzt sind und keine lautliche Realisierung verlangen oder ermöglichen. Sie streben an, meist nach Vorbildern der Piktographie, jede beliebige Sprache schreiben zu können, also für eine Universalsprache ein geeignetes Schriftsystem anzubieten. Darüber hinaus wurden bes. in der Gehörlosenpädagogik Notationssysteme herangezogen, die anhand nichtalphabetischer graphischer Zeichen Sprache darzustellen versuchten (…

Handlager des Verlegers

(217 words)

Author(s): H. Buske
heißt der vom Hauptlager getrennte Teil des Verlagslagers, der alle lieferbaren Titel je nach Gängigkeit in einem oder mehreren Ex. in offenen Regalen übersichtlich und leicht greifbar enthält. Das H. ist gewöhnlich Teil des Packraumes. Je nach Struktur des Verlages sind die Bücher nach Serien geordnet, Einzeltitel nach Gebieten, auch nach Verlagsnummern oder alphabetisch nach Autoren. Großformatige Bände, Tonkassetten oder Karten und Poster sind gesondert untergebracht. Häufig benötigte Titel w…
▲   Back to top   ▲