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Your search for 'dc_creator:( "H. Buske" ) OR dc_contributor:( "H. Buske" )' returned 399 results. Modify search


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Lexikonabsatz

(952 words)

Author(s): H. Buske
bezeichnet Verkauf und Vertriebswege von Lexikoneinheiten. Ersch. anfangs umfangreiche Lexika aus Preisgründen und um einen größeren Käuferkreis anzusprechen in Lfg., die meistens durch Kolporteure vertrieben wurden, ging man etwa ab Mitte/Ende des 19.Jh.S zum bandweisen Vertrieb über, der in Deutschland durch das Sortiment und über den Reise- und Versandbuchhandel, in anderen Ländern direkt von den Verlagen und über den Buchhandel, in den USA direkt durch Vertreter der Verlage erfolgte. Diese V…

Weiland, Gustav, Buchhandlung

(461 words)

Author(s): H. Buske
G. W. wurde am 28. 4. 1845 in Tating (Eiderstedt) als Sohn des dortigen Pastors geboren. Buchhändlerische Lehr- und Wander-jahre absolvierte er von 1864 bis 1870 bei A. Mentzel in Altona, bis 1872 beim Hamburger Verlag Carl Gaßmann. Am 1. 7. 1873 erwarb er von Johannes Carstens (1816 bis 1875) in Lübeck dessen am 1. 5. 1845 gegr. «Kunst- und Buchhandlung nebst Antiquar- und Commissionsgeschäft» mitsamt Beständen und Rechten von sieben Verlagswerken. Zunächst firmierte er als Johs Carstens’sche B…

Südsemitische Schriften

(424 words)

Author(s): H. Buske
südlicher Zweig der semitischen Schriften. Unterschieden werden fünf Schriftarten, die sich in eine nordarab. Gruppe aus dem Raum Nordwest-Arabien bis nach Syrien und eine südarab. aus dem Süden der arab. Halbinsel und dem gegenüber liegenden afr. Abessinien unterteilen. Die Schriften der nördlichen Gruppe sind 1. die liḥjanische Schrift aus Nordwestarabien. Sie ist auf das 4.–2. Jh. v. Chr. zu datieren, der ältere Schrifttypus auf etwa 7.–4. Jh. v. Chr. Sie wurde später im 2. Jh. v. Chr. von de…

Erscheinungsweise

(69 words)

Author(s): H. Buske
ist die Bezeichnung für den zeitlichen Abstand zwischen dem Erscheinen von zwei aufeinander folgenden Ausg. eines Druckwerkes, das unregelmäßig (Fortsetzungswerk, Gesetzeskommentar, Lieferungswerk, Monographienserie) oder periodisch (Ztg., Zs., Jb.) z.B. täglich, wöchentlich, monatlich, viertelj., halbj., j. erscheint. Zeitliche Zwischenstufungen wie zweimal täglich bei Großstadtzeitungen, 14tägig bei Heftromanen oder zweimonatlich bei einigen Taschenbuchserien sind üblich. Die Angabe der E. ist bei Zss. obligatorisch und Bestandteil des Impressums H. Buske

Reformbewegung

(328 words)

Author(s): H. Buske
hier Zusammenschluß einer größeren Anzahl von dt. Verlegern und Buchhändlern, um angestrebte Reformen gemeinsam durchzusetzen. Reform-bestrebungen galten im Buchhandel vorwiegend der Schleuderei und dem unberechtigten Nachdruck. Sie waren gleichzeitig Versuche, für den Buchhandel untereinander und den Kunden gegenüber einheitliche Verkehrsregeln zu schaffen sowie einmal gewährte Privilegien zu verteidigen. Wohl die früheste Bildung einer R. wurde 1765 ausgelöst durch P. E. Reichs Schrift «Erstes…

Gegen-Buchmesse

(226 words)

Author(s): H. Buske
(Gegenbuchmesse) ist eine Protestmesse der Arbeitsgemeinschaft alternativer Verlage und Autoren (AGAV) gegen die «Übermacht» der großen Buchkonzerne auf der Intern. Frankfurter Buchmesse. Als Folge der politischen Geschehnisse im Frühjahr 1968 und der heftigen Studentendemonstrationen riefen im Herbst 1968 die APO (Außerparlamentarische Opposition) und der SDS (Sozialistischer Deutscher Studentenbund) zu einer «Gegen-Buchmesse» in Frankfurt, zu Boykott und Demontage «bürgerlicher Linksgeschäftem…

Rawlinson, Sir Henry Creswicke

(369 words)

Author(s): H. Buske
*11.4.1810 in Chadlington, Oxfordshire, f 5* 3· 1895 in London, Militär, Diplomat und Gelehrter. R. war 1826-1833 im Dienst der engl. Ostindischen Kompanie in Indien, wo der britische Diplomat Sir John Malcolm (1768-1833) als Orientkenner in ihm das Interesse für altorientalische Sprachen weckte. Trotz wechselvoller Aufenthalte in Persien, Afghanistan, Arabien und Indien als Offizier, Berater und Konsul mit mehrfacher zwischenzeitlicher Rückkehr nach England fand er immer und überall Gelegenheit…

Semitische Keilschriftzeichen

(209 words)

Author(s): H. Buske
Mit der Übernahme der sumerischen Schrift um 2800 v. Chr. durch die semitischen Akkader begann eine mehrtausendjährige Entwicklung. Zu unterscheiden sind grundsätzlich die feineren Toninschriften vom 23. bis 18. Jh. v. Chr. von den späteren gröberen Steininschriften ca. 18. bis 17. Jh. v. Chr. Beide haben sich, bei gleichzeitiger Reduzierung des Zeicheninventars von etwa 900 auf 100, von der kräftigen Form der altakkadischen Keilschrift zur klassischen deutlicheren Darstellung entwickelt. Änderu…

Sozialgeschichte des dt. Buchhandels

(321 words)

Author(s): H. Buske
ist der historische Ablauf täglichen Geschehens unter bes. Berücksichtigung der an Herstellung, Vertrieb und Nutzung des Buches beteiligten Personen und Institutionen mit ihrem sozialen Umfeld innerhalb der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Sie ist wesentlicher Bestandteil der Buchhandelsgesch. einbezogen in die allg. politische Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Die Historiographie der S. ist Teil der historischen Forschung. Sie beschreibt unter Anwendung sozialwiss. Methoden Alltagsleben, …

Stade (Niederelbe)

(450 words)

Author(s): H. Buske
1. Buchdruck Elias Holwein (1579 bis 1659)war 1600–1627 in Wolfenbüttel und bis 1651 in Celle als Buchdrucker und Formschneider tätig. Er erhielt 1651 vom Kgl. Schwed. Kommissariat in Bremen die Erlaubnis zum Betrieb einer Druckerei in Stade. Damit verbunden waren eine j. Besoldung, freie Wohnung und die Zusage zum Druck amtlicher Schriften. Nach seinem Tod 1659 übernahm seine Witwe die Druckerei, ab 1663 sein Sohn Caspar. Holwein druckte Gesang- und Gebetsbücher, Leichenpredigten, Kalender und Sc…

Wittich’sche Hofbuchdruckerei, L. C.

(377 words)

Author(s): H. Buske
Hervorgegangen aus der 1684 gegr. Buchdruckerei von Sebastian Griebel. 1701 durch Heirat mit der Witwe Griebels an Gottfried Haußmann, 1717 an Joh. Christoph Forter, 1737 an dessen Schwiegersohn Gottfried Heinrich Eylau. Seit 1738 ersch. dort das «Darmstädtische Frag- und Anzeigenblättgen», das damals wöchentlich in einer Aufl. von 100 Ex. vertrieben wurde. Aus ihm ging 1874 das «Darmstädter Tag(e)blatt» hervor, das bis 1951 bei W. erschien. Nach Eylaus Tod 1762 kam durch Heirat mit dessen Tocht…

Wochenblatt für Buchhändler, Antiquare, Musikund Dispütenhändler

(311 words)

Author(s): H. Buske
Titel des sog. «Krieger’schen Wochenblatts», das von dem Marburger Verleger Johann Christian Konrad a Krieger (1746–1825) von 1820 bis zu seinem Tode hrsg. wurde. Der erste Jg. 1819 bis 1821 umfaßte 52 Nummern, meist Doppelnummern, zu jeweils vier bzw. acht Seiten mit je 8 bis 16 Spalten, ein Bändchen von 201 Seiten mit 402 Spalten bestehend vorwiegend aus Verlagsanzeigen, Bücherangeboten und Büchergesuchen sowie Stellenanzeigen. Die Probleme des Buchhandels wurden beklagt wie Kundenrabatt, Schl…

Verpackungspapiere

(222 words)

Author(s): H. Buske
gehören zur großen Gruppe aller für Groß- und Kleinverpackungszwecke geeigneten Papiere mit bestimmten Festigkeitseigenschaften und hohen Grammaturen wie Packpapier, Goudronné-Papier oder Wellpappe. V. mit geringeren Gewichten werden vorwiegend für Klein-, Geschenk- und Schmuckverpackungen verwendet. Sie müssen über gefällige optische Eigenschaften und gute Bedruckbarkeit verfügen. Als V. für Südfrüchte und Pralinen werden die verschiedenen Seidenpapiere verwendet. V. für Lebensund Genußmittel m…

Zunner, Johann David d. J.

(379 words)

Author(s): H. Buske †
1656 ersch. die Witwe Z. des Älteren als Verlegerin von zwei Werken und 1665 erstmalig der älteste Sohn Johann David Z. der Jüngere mit vier Werken. Z. d. Ä. hatte seine Familie trotz seines hohen Ansehens erhebliche Schulden hinterlassen bei vier schweizer Firmen aus Basel, Zürich und Genf, vier holländischen aus Leyden und Amsterdam, ferner bei Wilhelm Lestenius aus Antwerpen, Lambert Passporte aus Lyon und Peter Haubold aus Kopenhagen. Noch 1673 hatte Z. d. J. trotz des eingebrachten Vermögen…

Buchhändler

(1,080 words)

Author(s): H. Buske | W. Adrian
1. Berufsbild und Geschichte Berufsbezeichnung für eine männliche oder weibliche Person, die Bücher verkauft, d.h., die durch gewerbsmäßige Anschaffung und Weiterveräußerung von gebrauchten bzw. verlagsneuen Büchern Handel treibt. Der Beruf des B.s stellt über das rein Kaufmännische hinaus hohe geistige und soziale Anforderungen. Der B. ist aus dem griech.–röm. Altertum als βιβλιοπώλης und bibliopola bekannt. Mit der Errichtung großer Bibl.en wuchs der Bedarf an Büchern, und infolgedessen vermehrten sich die Schreibwerkstätten und Buchläden, wel…

Schreibstoffe sind

(236 words)

Author(s): H. Buske
1. Flüssigkeiten wie Farben, Tinten, Tuschen und feste Materialien wie Graphit, Holzkohle, Kreide oder Schiefer, die entweder von Hand oder mittels Schreibwerkzeugen auf Beschreibstoffe und Schriftträger aufgetragen werden. Rote und gelbe aus Mineralien gewonnene Farbstoffe kommen schon in den Felsmalereien des Paläolithikums vor, weit über 30 Tsd. Jahre früher als die in den ägyptischen Wandmalereien. Reste antiker Rußtinten sind auf alten ägyptischen Schreibzeugen nachweisbar. Man benutzte dan…

Reprint

(249 words)

Author(s): H. Buske
(engl, to reprint = nachdrucken), reprographischer Nachdruck oder Neudruck eines urheberrechtsfreien oder durch die Rechtsinhaber lizensierten Druckwerkes vom urspr. Druckbild (also ohne Neusatz) in kleiner Auflage von heute meist weniger als 300 Exemplaren. Die Bezeichnung R. wurde nach 1945 aus dem Engl, übernommen. Waren bereits zu Beginn des 19. Jh.s durch den Steindruck von Alois Senefelder die technischen Voraussetzungen für die Herstellung von R.s geschaffen, ab ca. 1850 durch anastatisch…

Wunderlich Verlag, Rainer

(492 words)

Author(s): H. Buske
hervorgegangen aus der am 15. 2. 1913 von Ernst Rainer Wunderlich und Adolf Schmidt-Volker in Leipzig gegr. Verlags- und Sortimentsbuchhandlung. Letzterer übernahm 1919 die ausgegliederte Verlagsabteilung und firmierte Rainer Wunderlich Verlag. Dieser wurde 1921 an Wilhelm Stute verkauft, der die Firma am 1. 10. 1922 nach Bremen verlegte. Am 1. 3. 1926 kaufte Hermann Leins (* 25. 5. 1899 in Stuttgart, † 18. 7. 1977 in Reutlingen) den Firmen-mantel mit dem handelsrechtlich vorgeschriebenen Minimu…

Hörerrabatt

(81 words)

Author(s): H. Buske
Der in den dt. Universitäts- und Hochschulbuchhandlungen oft verlangte H. existiert so nicht. Gemeint ist ein Hörernachlaß, d.h., ein verbilligter Bezug von Büchern einzelner Dozenten, die i. d. R. auf Hörerschein zu einem um 20% ermäßigten Ladenpreis, dem sog. Hörerpreis, möglich ist. In der Schweiz wird Studenten deutschschweizerischer Hochschulen und Schülern der kantonalen Techniken auf Bücher gegen Vorlage des Studentenausweises ein Studentenrabatt von 10% gewährt. H. Buske Bibliography Verkaufsbestimmungen des Schweizerischen Buchhändler- und Verleger-Vere…

Verlagswerk

(198 words)

Author(s): H. Buske
im weitesten Sinne jedes von einem Verlag veröff. Produkt. Festgeschrieben in der letzten Fassung der Verkehrsordnung für den Buchhandel (gültig seit 31. 8. 1989)§ 1, 3: «Werke» sind alle Gegenstände des Buchhandels sowie des Zeitschriften- und Kunsthandels, die der Verlag herstellt und verbreitet. Gegenstände des Buchhandels sind alle Werke der Literatur, Tonkunst, Kunst und Fotografie, die durch ein grafisches, phonografisches, fotografisches, fotomechanisches oder magnetisches Verfahren (auch…
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