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Your search for 'dc_creator:( "H. Heidtmann" ) OR dc_contributor:( "H. Heidtmann" )' returned 19 results. Modify search

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Tonbandsammlung

(149 words)

Author(s): H. Heidtmann
Tonträgerslg. von Rundfunkanstalten, wiss. Institutionen, Bibl.en und Mediotheken, bislang vorrangig Tonbänder oder Tonbandkassetten, zunehmend digitale Speichermedien. Rundfunkanstalten archivieren in Dokumentations-Abt. (früher: Schallarchive) Originalaufnahmen von Wort- und Musikprogrammen, zentrales Dokumentationszentrum für die ARD (Arbeitsgemeinschaft der Rundfunkanstalten Deutschlands) ist das Dt. Rundfunkarchiv in Frankfurt am Main. T. Einrichtungen archivieren unter ethnologischen Gesic…

Lesewirkungen

(110 words)

Author(s): H. Heidtmann
sind die Prozesse, die durch d…

Lesersoziologie

(815 words)

Author(s): H. Heidtmann
In der L. wird unter immer wieder anderem Blickwinkel versucht, das Lesen als bemerkenswerte Kulturtechnik und als spezifisches soziales Verhalten zu erklären, wobei häufig enge Wissenschaftsgrenzen überschritten und literaturwiss. sowie psychologische und pädagogische Forschungsinteressen einbezogen werden. Erste Versuche zu einer wiss. fundierten L. entstanden in den 1920er Jahren in Deutschland mit der Lektüreforschung von Walter Hofmann bei Lesern in Öffentlichen Büchereien. Der eigentliche …

Lesehorizont

(66 words)

Author(s): H. Heidtmann
bezeichnet populärwiss. den Komplexitätsgrad von lit. – ästhetischen wie pragmatischen Texten, bis zu dem ein Leser sich diese sinnverstehend erschließen kann. Der L. ist abhängig vom intellektuellen Fassungsvermögen, vom Bildungsniveau, von der individuellen lit. Sozialisation sowie den jeweiligen Lektürepräferenzen, er verändert sich mit zunehmendem Alter. H. Heidtmann Bibliography Schön, E.: Leseerfahrungen in Kindheit und Jugend. In: Lehren und Lernen 6. 1989, S. 21 — 44.

Lesequalifikation

(110 words)

Author(s): H. Heidtmann
L. als Grundlage für Medienkompetenz ist in letzter Zeit in der Pädagogik häufiger in Themen der Medienpädagogik behandelt worden, oft mit dem Ziel der Erziehung zum mündigen Medienbenutzer mit guten Chancen zur Partizipation am gesellschaftlichen Kommunikationsprozeß. An der Entwicklung der L. sind neben Schule, deren Bedeutung neuere Lese(r)forschung relativiert hat, und Elternhaus auch Bibl.en, Buchhandel und das Fernsehen beteiligt. Zahlreiche Maßnahmen der Leseforderung werden beispielsweise von der Stiftung Lesen laufend durchgeführt. H. Heidtmann Bibliography M…

Lesefahigkeit

(110 words)

Author(s): H. Heidtmann
setzt das Erlernen von Schriftzeichen als technisch–mechanische Fähigkeit voraus, das optische Erfassen von Schrift. L. bezeichnet die geistige Fähigkeit, Schriftzeichen als Symbole zu begreifen, sie zu decodieren, ihnen einen Sinn, Informationen zu entnehmen. Bis ins späte 18. Jh. sollte an dt. Schulen lediglich eine für den normalen Geschäftsverkehr und zum Verständnis religiöser Texte (Bibel, Kalender, Gesangbuch) erforderliche L. vermittelt werden; spätere didaktische Konzepte wollen aus der…

Erstlesealter

(127 words)

Author(s): H. Heidtmann
Alter von ca. 6–8 Jahren, in dem Kinder die elementare Technik des Lesens erlernt haben, zu selbständiger Sinnentnahme befähigt sind, für das Verlage, Buchhandel, Bibl.en neben Bilderbüchern bes. Umwelterzählungen, Tiergeschichten, Märchen, phantastische Abenteuer, Reime anbieten, Ill., Großdruck bzw. Schreibschrift. Erste Bestimmungen von Lesealtersstufen als Abfolge psychischer Reifungsphasen gingen von scheinbar repräsentativen Lesestoffen a…

Lesebuch

(326 words)

Author(s): H. Heidtmann
bezeichnet allg. eine Slg. von meist kürzeren lit. Texten verschiedener Verf. zu einem übergreifenden Thema (z. B. L. zur Gesch. der Kindheit) oder für eine bes. Zielgruppe (z. B. Frauen). L. im engeren Sinne wird seit dem 17. Jh. als Bezeichnung für Schulbücher gebraucht (Leßbüchlein für die angehenden Schulknaben, 1637), zunächst für Leselern– oder Leselehrbücher (gleichbedeutend mit Fibel), später für alle im Deutsch–bzw. Literaturunterricht verwendeten Kompilationen. Das L. enthielt anfangs …

Märchenbücher

(1,113 words)

Author(s): H. Heidtmann
allg. für Bücher mit Märchen jeder Art; seit dem späten 19. Jh. insbes. für (meist idyllisch ill.) Kinderbücher mit Märchen oder märchenartigen Texten; gelegentlich mit negativer Konnotation für nicht–realistische Kinderliteratur. Märchen, Diminutivform zum mittelhochdt. «Maere» (Nachricht, Bericht), nennt man eine Gattung von Erzähltexten, die eine Welt beschreiben, in der Wunderbares und Zauberei selbstverständl…

Lesealterstufen

(376 words)

Author(s): H. Heidtmann
Elisabeth Schliebe–Lippert (1950) faßte Verläufe kindlicher Entwicklung auf literarästhetischem Gebiet als Teil der gesamtseelischen Entwicklung auf und entwarf ein idealtypisches Modell, das ermöglicht, Abweichungen individueller Entwicklung von normaler literarästhetischer Entwicklung zu erkennen. Wegen der relativ starr festgelegten Phaseneinteilung und fehlender Differenzierung nach soziographisch und sozialpsychologisch intervenierenden Variablen werden diese Entwürfe der Lesealterphasen he…

Tonband

(124 words)

Author(s): H. Heidtmann
Kunststoffband aus Polyesterfolie, das mit magnetisierbarem Material (anfangs Stahlpulver, heute Metalloxide) beschichtet ist, erste Patente 1928. Das T., auch Magnettonband, wird zur Speicherung und Wiedergabe von Tönen (Schallwellen) genutzt, wobei, z. B. für Stereoaufnahmen, mehrere Spuren gleichzeitig aufgezeichnet werden können. Als Originaltonträger wurde das T.seit 1948 von der Industrie für Musikaufnahmen auf Langspielplatten genutzt, in privaten Haushalten fand das T. in den 1950er und …

Tonbandkassette

(102 words)

Author(s): H. Heidtmann
Ein aufgespultes Tonband wird durch ein kompaktes Kunststoffgehäuse vor Schmutz und Beschädigungen geschützt und läßt sich zur Aufnahme oder Wiedergabe von Tönen in einen leicht bedienbaren Kassettenrecorder einlegen. Als preisgünstiges Massenmedium hat sich vorrangig die 1965 von Philips entwickelte und industriell bespielte MusiCassette (MC) im Markt wie in den Bibl. durchgesetzt, die als Musiktonträger in den 1990er Jahren aber weitgehend durch die Compact Disc (CD) ersetzt worden ist. Tonbandkassetten, wie sie u. a. auch in Datenerfassungsgeräte…

Neue Medien

(168 words)

Author(s): H. Heidtmann
übergreifende Bezeichnung für audiovisuelle, elektronische oder alle Nonprint-Medien. Seit den frühen 1970er Jahren wurden die Medien der elektronischen Massenkommunikation zügig weiterentwickelt (Satellitenfunk, Kabelfernsehen, Bildschirmtext). Neue Technologien der Speicherung und Übermittlung von Informationen beeinflußten den Freizeitsektor (Video, Bildplatte, Compact Disc, CDI) wie die Arbeitswelt (Personal Computer, CD–ROM). Zur Abgrenzung gegenüber den tradierten, insbes. den Druckmedien nutzt ma…

Lesetests

(75 words)

Author(s): H. Heidtmann
oder Leseverständnistests dienen im Rahmen von Leselernprogrammen an der Grundschule als Instrument der Leistungsmessung; sie ermöglichen den Vergleich individueller Leistungen der Schüler und die Überprüfung des Erfolges didaktischer Konzepte. Durch L. erfaßbar sind aktiver wie passiver Wortschatz und bes. das Niveau des sinnfassenden Lesens. Bei den für den Erstleseunterricht standardisierten L. ist i. d. R. aus mehreren denkbaren Antworten die zutreffende auszuwählen (Multiple–Choice–Verfahren). H. Heidtmann Bibliography Samtleben, E. u.a.: LT — Leseverständnistest. Weinheim 1969

Leseinteresse

(222 words)

Author(s): H. Heidtmann
umfaßt die Motive, Bedürfnisse, Einstellungen, die das Verhältnis eines Lesers zu Texten beeinflussen, beschreibt deren Ausrichtung und Intensität. Das L. kann dem Medium, dem Buch (z. B. als Bibliophilie) gelten oder einem bes. Werk, einem bestimmten Autor, einer Gattung, einem Genre, Thema, Motiv, einer Figur, Darstellungsweise sowie den enthaltenen Informationen. Ein vielfältiges Ensemble von Faktoren wirkt prägend auf das L.: Sozialisation durch Elternhaus und Schule (z.B. Vorbildfunktion le…

Leseerziehung

(126 words)

Author(s): H. Heidtmann
umfaßt zwei verschiedene, miteinander in Beziehung stehende pädagogische Aspekte: einmal die Vermittlung der Kulturtechnik des Lesens, der Fähigkeit, aus geschriebenen Texten Sinnzusammenhänge zu entnehmen; zum anderen die Schaffung von Lesemotivatio-nen sowie die Anleitung zu verschiedenen Formen des Umgangs mit Texten, zu unterhaltendem, informierendem, kritischem oder schöpferischem Lesen. Konzepte der L. betonen den selbstbestimmten, …

Leseranalyse

(313 words)

Author(s): H. Heidtmann
1. L. nennt man bei den ÖB eine heute meist nur ein- oder zweimal j. durchgeführte stichprobenartige, statistische Auswertung der vorhandenen Leser– und Ausleihdaten zum Zwecke des nachfrageorientierten Bestandsaufbaus (Benutzerforschung). Über solche engen bibliothekarischen Zwecke hinaus geht L., wenn versucht wird, Begründungen für das soziale Verhalten Lesen und für das Rezipieren spezifischer Inhalte oder bestimmter Gruppen von Lektüre zu finden. Der Begriff «Leserkunde» ist in Deutschland …

Lesehunger

(91 words)

Author(s): H. Heidtmann
heißt umgangssprachlich das starke Bedürfnis nach - meist belletristischer, unterhaltender — Lektüre, das vor allem jüngeren Lesern zugeschrieben wird, bis Mitte des 20. Jh.s oft mit negativem Unterton. Literaturpädagogen sahen seit J. H. Campe («Allg. Revision des Erziehungswesens», 1785) im L. die Gefahr krankhafter Entartung angelegt bis hin zur Lesesucht oder Lesewut. Lesehunger. Jenny (vermutlich Heinrich Jenny): …

Tonträger

(57 words)

Author(s): H. Heidtmann
(Schallträger), Speichermedium für die Aufzeichnung von Schallschwingungen (Musik, Sprache, Daten), anfangs ausschließlich analoge Verfahren der Speicherung und Wiedergabe (Walzen, Schallplatten, Schallfolien, Tonband, Tonbandkassette, MC), heute vorrangig digitale Verfahren der Aufzeichnung und Ablesung (Laser Disc, Compact Disc, Diskette, CD-ROM, DVD). H. Heidtmann Bibliography Elste, M.: Kleines Tonträgerlexikon. Von der Walze zur Compact Disc. Kassel / Basel 1989.