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Your search for 'dc_creator:( "H. Kieser" ) OR dc_contributor:( "H. Kieser" )' returned 122 results. Modify search

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Byrom, John

(96 words)

Author(s): H. Kieser
* 29. 2. 1692 in Kersall Cell, Broughton, 26. 9. 1763. B. besuchte das Trinity College in Cambridge und studierte Medizin in Montpellier. Er erfand ein neues Kurzschrift–System, welches er auch lehrte. Es wurde aber erst posthum veröffentlicht (The Universal English Shorthand. Manchester 1767). Dieses zeichnete sich durch Eleganz aus, konnte aber nicht schnell genug geschrieben werden und setzte sich deswegen auch nicht durch. Das System von Samuel Taylor (1786) fußte auf dem von B. H. Kieser Bibliography Gawtress, W.: Practical Introduction to the Science of Short–hand. L…

Auskunftsbüro der deutschen Bibliotheken

(320 words)

Author(s): H. Kieser
Es wurde 1905 an der Königlichen Bibliothek zu Berlin mit der Aufgabe gegründet, «nachzuweisen, ob sich ein gesuchtes Buch in einer der deutschen Bibliotheken, die ihre Mitwirkung an der Auskunftserteilung zugesagt hatten, befindet und welche Bibl, dies ist» (Jb. d. Dt. Bibl. 4. 1905, S. 123). Seine Einrichtung steht in engem Zusammenhang mit dem Preußischen (später Deutschen) Gesamtkatalog (GK). Bis zur Drucklegung des Gesamtkataloges sollte das Auskunftsbüro diese Nachweise für den Buchbestand…

Stenographie (griech. «Kurzschrift»)

(255 words)

Author(s): H. Kieser
Aus speziellen Zeichen und nach bestimmten Regeln konstruierte Schrift, die wegen ihrer Wortbilder (Steneme) schneller als sonstige Schriften geschrieben werden kann. Die moderne S. ist eine Buchstabenschrift, verwendet aber auch Elemente der Silben- und Wortschrift (sog. standardisierte «Kürzel»). Es werden geometrische und kursive S.systeme unterschieden. Geometrische Systeme reihen Geraden und Kreisbögen in unterschiedlicher Größe und Lage aneinander; bei kursiven Systemen haben die Abund Haarstriche im allg. eine einheitliche Schreibrichtung. S. gab es schon …

Mühlbrecht, Otto

(161 words)

Author(s): H. Kieser
* 28. 2. 1838 in Braunschweig, 26. 7. 1906 in Lichterfelde bei Berlin. M. erlernte den Buchhandel in Braunschweig, Anfang 1868 gründete er in Berlin mit L. A. Kallmann eine Buchhandlung. Letzterer schied schon im Oktober 1868 aus, und M. liierte sich nun mit seinem Freund A. Puttkammer (* 23. 12. 1840 in Danzig). Beide begannen noch im selben Jahr mit der Erarbeitung der «Allg. Bibliographie der Staats– und Rechtswissenschaften» (Jg. 1 — 47, Berlin 1869 — 1914). Im Verlag Puttkamer Sc Mühlbrecht ersch. ferner die Publikationen des Statistischen Amt…

Literaturblatt

(53 words)

Author(s): H. Kieser
periodisch erscheinende Bibliographie selbständig und unselbständig veröffentlichter Lit., ggf. mit (kritischen) Besprechungen, Zss.schau und Liste neu ersch. Bücher. Prototyp ist das L. für germanische und romanische Philologie, Jg. 1—66, Heilbronn (später) Leipzig 1880—1944 H. Kieser Bibliography Bibliographie der Zss. des dt. Sprachgebietes bis 1900. Hrsg. J. Kirchner. Bd. 1—4, 1. Stuttgart 1969—1989

Deutsche Literaturzeitung

(94 words)

Author(s): H. Kieser
kritisches internationales Literaturblatt, welches mit wechselnden Untertiteln seit 1880 wöchentlich, seit 1945/1947 monatlich in Berlin (Ost) erscheint. Sie enthält Rezensionen mit ausführlichen, von Fachleuten verfaßten Besprechungen, ferner eine Liste neuer Bücher. Hrsg. bzw. Redakteure waren u.a. M. Roediger, A. Fresenius, R. Löwenfeld, P. Hinneberg, F. W. Wentzlaff-Eggebert. Seit Jg. 45, 1927, wurde sie vom Verband der deutschen Akademien der Wissenschaften, in jüngerer Zeit von der Akademie der Wissenschaften der DDR hrsg. und erscheint im Akademie-Verlag. H. Kie…

Hendel Verlag

(199 words)

Author(s): H. Kieser
Der H. V. in Halle/Saale ist hervorgegangen aus der Druckerei von J. Stegmann, die schon für die Mitte des 17. Jh.s belegt ist und Anfang des 18.Jh.s von J. J. Krebs gekauft wurde. Nach Stegmanns Tod heiratete seine Witwe 1717 ihren Faktor Johann Christian Hendel. Unter seinem gleichnamigen Sohn und seinem Enkel Johann Friedrich Gottlob nahm der Verlag einen bedeutenden Aufschwung (1839: 500 Verlagstitel). Otto Hendel (* 17. 12. 1820 in Halle/Saale, † 13. 12. 1898 ebd.) war gezwungen, 1847 fast …

Postskript(um)

(50 words)

Author(s): H. Kieser
(lat. postscriptum = Nachschrift) Abkürzung PS oder seltener Pscr. Nachtrag, bes. zu Briefen. Schon zu Anfang des 16. Jh.s bezeugt, im Franz, und Engl, ebenfalls seit dem 16. Jh. belegt. H. Kieser Bibliography Schulz, H. / Basler, O.: Dt. Fremdwb. Bd. 2. Berlin 1942 (ND Berlin 1974), S. 615.

Gelehrtenkalender

(78 words)

Author(s): H. Kieser
periodisch, in ein- bzw. mehijäh-rigem Abstand erscheinendes Gelehrtenlexikon. Prototyp im dt. Sprachraum ist der seit 1925 erscheinende «Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender» (J. Kürschner). Er verzeichnet in alphabetischer Abfolge dt. Gelehrte mit Vita, Adresse und Veröff. (seit der 13. Ausgabe ohne die der DDR). Beigegeben ist ein Nekrolog, eine Geburtstagsliste sowie ein Register nach Fachgebieten. H. Kieser Bibliography Totok, W. / Weitzel, R.: Handb. der bibliographischen Nachschlagewerke. 6. Aufl. Bd. 1. Frankfurt am Main 1984, S. 381 bis 382.

Lehrmittel

(91 words)

Author(s): H. Kieser
L. werden an Schulen aller Arten zur Vermittlung des Lehrstoffes von Lehrern verwendet. Es sind Arbeitsmaterialien (Schulbücher, Aufgabensammlungen, Hefte, Zeichen– und Werkmaterial) sowie Anschauungsmittel (Karten, Bildtafeln, Modelle, Slg., Geräte, Filmmaterial). Zu den L.n sind auch audiovisuelle Unterrichtsmittel zu zählen, die der selbständigen Lösung von gestellten Aufgaben durch die Lernenden dienen (Lehrmaschinen). Die Erarbeitung und der Vertrieb von L.n wird überwiegend von Spezialverl…

Scheurich, Paul

(102 words)

Author(s): H. Kieser
*24. 10. 1883 in New York, † 18. 11. 1945 in Brandenburg. S. studierte 1900–1902 an der Berliner Akademie. Er wurde bekannt durch seine im Rokokostil gehaltenen Modelle für die Porzellanmanufakturen Meißen, Karlsruhe, Berlin und Nymphenburg. Ferner schuf er graphische Mappenwerke und Buchill. und -umschläge. Paul Scheurich. Illustration zu: Daphnis und Chloe. München 1918. H. Kieser Bibliography Thieme-Becker Bd. 30, S. 41–42 Vollmer Bd. 4, S. 183 Lit. und Zeiterlebnis im Spiegel der Buchill. 1900–1945. Hrsg. von U. von Kritter. Bad Homburg 1989 Sennewald, A.: Dt. Buchillustrat…

Drehbuch

(80 words)

Author(s): H. Kieser
schriftlich festgehaltener Gesamtplan für die Herstellung eines Filmes. Es entsteht in einzelnen Schritten aus dem Exposé, das den Plan der Filmhandlung enthält und dem Treatment, in dem der Ablauf der Handlung szenisch gegliedert ist und die wichtigsten optischen und akustischen Vorstellungen niedergelegt sind. Nach einem Rohdrehbuch mit Angaben für die Aufnahmen wird ein produktionsreifes Drehbuch, in dem alle Vorgänge numeriert aufgezeichnet sind, erstellt. H. Kieser Bibliography Buchers Enzyklopädie des Films. 2. Auf]. Bd. 1. München/ Luzern 1983, S. 196–197.

Tredwell, Daniel M. (1826–1921)

(44 words)

Author(s): H. Kieser
amer. Bibliophile. Er arbeitete 30 Jahre lang an der nachträglichen Einfügung von Ill. (Grangerizing) in das Buch von R. Stiles «History of the city of Brooklyn». H. Kieser Bibliography Tredwell, D.: A monography on privatly illustrated books. New York 1892

Juntke, Fritz

(205 words)

Author(s): H. Kieser
* 3. 9. 1886 in Samter bei Posen, 24. 9. 1984 in Halle, Saale, dt. Bibliothekar. J. studierte Jura in Breslau und Königsberg (1913 Promotion in Rostock) und absolvierte seine bibliothekarische Ausbildung in Breslau und Göttingen. Nach Teilnahme am Ersten Weltkrieg war er an der UB Königsberg (seit 1920), an der Preußischen SB (seit 1925) und ab 1927 als Erster Bibliotheksrat und Stellvertreter des Direktors an der UB Greifswald tätig. 1928 kam er in gleicher Stellung an die UB Halle, wo er mit e…

Malik-Verlag

(214 words)

Author(s): H. Kieser
Der M. (benannt nach einem Roman von E. Lasker-Schiiler), 1917 von Wieland Herzfelde in Berlin gegr. (1925 AG), brachte Werke der Dadaisten sowie linker und revolutionärer Autoren heraus. Das Erscheinungsbild der Veröff. des Verlages wurde geprägt durch die bahnbrechenden Leistungen von J. Heartfield, dem Bruder W. Herzfeldes, auf dem Gebiet der Fotomontage. Im März 1933 mußte Herzfelde nach Prag emigrieren, wo er den Verlag - nominell als M., London — weiterführte und u.a. die Exilzs. «Neue Dt.…

Gebauer

(262 words)

Author(s): H. Kieser
Hallische Drucker- und Verlegerfamilie. Johann Justinus G. (* 19. 5. 1710 in Waltershausen, † 26 . 1. 1772 in Halle/Saale) erlernte den Buchhandel in Jena und ging 1732 nach Halle, wo er 1733 zum Universitätsbuchdrucker ernannt wurde. Im selben Jahr erwarb er die Druckerei von S. Orban, deren Anfänge auf Christoph Bißmarck (†1624 in Halle/Saale) zurückgehen. In seinem Verlag erschienen seit 1736 ungefähr 500 Werke, u. a. eine Gesamtausg. der Schriften von Martin Luther, hrsg. von J. G. Walch, und die «Allgemei…

Schrey, Ferdinand

(181 words)

Author(s): H. Kieser
* 19. 7. 1850 in Wuppertal-Elberfeld, † 2. 10. 1938 in Berlin, dt. Stenograph. S. lebte in Elberfeld, seit 1891 in Berlin. Er schuf eine eigene Schrift in Weiterentwicklung des Systems von Gabelsberger. Sie wird, weil ihm zwei führende Gabelsbergeaner, Christian Johnen (1862–1938) und Adolf Socin (1859 bis 1904), zur Seite standen, auch das «Drei-Männer-System» oder «System Schrey-Johnen-Socin» genannt. In seiner Stenographie behielt er die Selbstlautandeutung Faulmanns bei, führte aber statt des Anschlusses mit waagerechtem Bindestrich bei der Tiefstel…

Schauer, Kurt Georg

(138 words)

Author(s): H. Kieser
* 2.8.1899 in Frankfurt a. M., † 11. 12. 1984 in Bad Homburg, dt. Verleger und Buchwissenschaftler. S. studierte in Freiburg, Breisgau, und Frankfurt a. M. und wurde 1923 promoviert. Er war seit 1922 vorwiegend im Verlagsbereich tätig, u. a. bei Rütten & Loening und S. Fischer. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er Mitbegründer des (westdt.) Börsenvereins des dt. Buchhandels, erster Lizenzträger des «Börsenblatts für den dt. Buchhandel» (Frankfurter Ausg.), Mitbegründer der Dt. Bibliothek und der Fr…

Kapsel

(118 words)

Author(s): H. Kieser
von lat. capsula, im 15. Jh. entstandene Verkleinerungsform zu capsa «Behältnis» (u. a. für Papyrusrollen). K.n sind Behältnisse aus Pappe oder Kunststoff zur geschützten Aufbewahrung von Kleinschrifttum (dünnen Broschüren, ungebundenen Schriften, Prospektmaterial usw.) in Bibl.en. Die Materialien werden je nach Größe in entsprechend große K.n gestellt und diese senkrecht in Schränken oder auf Regalböden aufbewahrt. Um zu verhindern, daß die Schriften in noch nicht ganz gefüllten K.n sich umlege…

Rohan, Armand-Gaston Maximilien de, Prince de Soubise

(67 words)

Author(s): H. Kieser
* 1674 in Paris, f 19. 7. 1749 ebd., Kardinal-Fürstbischof von Straßburg, Bibliophile. R. besaß eine Bibl., für die er 1705 vom Marquis de Menars die Slg. J. A. de Thou für 3600 Livres erwarb. Er vererbte sie seinem Neffen Charles. H. Kieser Bibliography Bogeng, G. A. E.: Die großen Bibliophilen. Bd. 1. Leipzig 1922 (ND Hildesheim 1981), S. 107.
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