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Your search for 'dc_creator:( "H. Lanzke" ) OR dc_contributor:( "H. Lanzke" )' returned 22 results. Modify search

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Scotto

(168 words)

Author(s): H. Lanzke
(auch Scoto, Scotus), Drucker- und Verlegerfamilie in Venedig. 1. Ottaviano d. Ä. (* in Monza, † 23. 12. 1498), Begründer von Druckerei und Verlag, seit 1480 in Venedig, schuf neben Klassikerausg., Ed. der Werke Dantes und theologischen Werken die ersten ital. Meßbücher mit Noten. 2. Ottaviano d. J. († nach 1566), Neffe von Ottaviano d. Ä., führte das Geschäft ab 1536. 3. Gerolamo († 3. 9. 1572), Neffe von Ottaviano d. Ä. und Bruder von Ottaviano d. J., bedeutendster venezianischer Musikdrucker …

Sprechplatten

(171 words)

Author(s): H. Lanzke
Sammelbegriff für Schallplatten mit gesprochenem Text wie Rezitationen und Lesungen von Gedichten und Prosa, Mitschnitte von Theateraufführungen und Kabarettprogrammen, mundartliche Aufnahmen sowie Unterrichtsmaterial zur Jugend- sowie Erwachsenenbildung. Nach Ablösung der Langspielplatte wird der Begriff «Hörbuch» (Sprechende Bücher) verwendet. S. haben oftmals einen hohen dokumentarischen Rang, u. a. wegen der auf ihnen festgehaltenen Stimmen von Persönlichkeiten des kulturellen und politischen Lebens. In Deutschland sind die vor …

Musik–Erstausgaben

(379 words)

Author(s): H. Lanzke
bezeichnen die ersten gedr. Ausg.von musikalischen Werken, mit der gleichen Bedeutung wird auch der Terminus «Originalausg.» verwendet. Man unterscheidet zwischen authentischen M., die mit Willen und Zutun des Komponisten entstanden sind (auch: originale M.), und nichtauthentischen, an denen der Komponist nicht beteiligt war. Zu einer Erstausg. gehören alle Aufl., die von den originalen Druckplatten erstellt worden sind. Erkennbar sind sie durch die auf dem unteren Plattenrand befindliche Platte…

Musikaliensammlung

(174 words)

Author(s): H, Lanzke
M. bezeichnet Verfahren und Ergebnis der Zusammenfuhrung von Notenmaterial für die private und institutionelle Musikpraxis (Studium, Aufführung einzelner Musiker, Ensembles, Chöre, Orchester, Operninstitute), als Bemühungen um musikalische Quellen (Hss., Erstdrucke) im Sinne von Sammelobjekten, als zentrale Sektion in Musikbibl.en (-büchereien) für Ausleihe und wiss. Arbeit. Die Zielsetzung der einzelnen M. bestimmt Auswahl der Sammelobjekte und Beschaffungsverfahren. Praxisorientierte M.en habe…

Musikerhandschriften

(404 words)

Author(s): H. Lanzke
sind Aufzeichnungen von musikalischen Werken durch den Komponisten selbst (Autographen) als Skizzen, erste vollst. Niederschrift oder Reinschrift sowie Originalbriefe und andere handschriftliche Texte von Musikern. Daneben zählen auch Abschriften, die Musiker für Studien– oder Aufführungszwecke von Werken anderer Komponisten angefertigt haben, dazu. Der historische Quellenwert, insbes. der Autographen, war bis ins ausgehende 18.Jh. nicht erkannt, M. gingen in der Regel in den Besitz von Verlagen…

Notenpapier

(57 words)

Author(s): H. Lanzke
ist Schreibpapier, auf das Notenlinien aufgedr. sind. Es ist erhältlich in losen Bogen und in Heftform. Bei den losen Papieren gibt es eine Fülle von Hoch– und Querformaten (z.B. Große Partitur, Marsch–Format), ei denen bis zu 36 Systeme aufgedruckt sind. N. in Heftform sind neben den Schulnotenheften die von Blasorchestern verwendeten sog. Marschhefte. H. Lanzke

Diskographie

(435 words)

Author(s): H. Lanzke
Begriff. Analogiebildung zu Bibliographie; von griech. δίσκος = Scheibe und γράφειν= schreiben. D. bezeichnet 1. ein Schallplattenverz. mit einer thematisch-inhaltlichen, zeitlichen oder räumlichen Eingrenzung; 2. Methodik, Typologie und Gesch. der Schallplattenverzeichnung. D. als Verz. wird i.d. R. unterschieden vom Schallplattenkat., der gesammelte oder lieferbare Bestände nachweist. D. schließt häufig auch andere Tonträgerarten wie Walzen und Tonbänder ein, gelegentlich wird dafür der umfassendere Beg…

Neumen

(230 words)

Author(s): H. Lanzke
(von griech.νεϋμα = Wink) sind Notenzeichen, die fur die Aufzeichnung der einstimmigen Choralgesänge im MA verwendet wurden (Notenschrift). Die Herkunft des Begriffs weist auf die Praxis, die melodischen Linien des Gesanges durch Handbewegungen (Cheironomie) anzudeuten. Offenbar aus dem Bedürfnis, den Choralvortrag zu vereinheitlichen, kam es zur Ubertragung der cheironomischen Zeichen in eine schriftliche Fixierung. Diese bestand aus den «Akzente» genannten Bewegungszeichen, die anfangs ledigli…

Musikbüchereien

(28 words)

Author(s): H. Lanzke
Frühere Bezeichnung für öffentliche Musikbibl.en. Der Begriff hat sich in den Namen einiger Musikbibl.en bis heute erhalten (z.B. in Berlin, Bonn, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart). H. Lanzke

Gesangbuch

(864 words)

Author(s): H . Lanzke
Allgemeines. Der ursprünglich weite Begriff «G.» für Slg. von geistlichem und weltlichem Liedgut wird heute ausschließlich für das in den christlichen Kirchen der deutschsprachigen Länder eingeführte geistliche Liederbuch verwendet. Sein zentraler Teil ist eine Slg. von Gemeindeliedern, i. d. R. bestehend aus den Liedweisen mit unterlegter erster Strophe und dem Abdruck aller Folgestrophen; diese wird ergänzt von Gebeten, biblischen Texten, Gottesdienstordnungen u. a. Die äußere Erscheinung des …

Stimmbuch

(121 words)

Author(s): H. Lanzke
handschriftlich oder gedr. Notenbuch, bei dem im Gegensatz zum sog. Chorbuch die Stimmen ei-Stilus. Römerin mit Griffel und Schreibtafel. Wandgemälde aus Pompeji, um 70 n. Chr. Nationalmuseum Neapel. ner Slg. von mehrstimmigen musikalischen Kompositionen nicht nebeneinander notiert sind und gelesen werden können, sondern jeweils nur eine der beteiligten Stimmen enthalten ist. Als frühestes Beispiel gilt das um 1480 entstandene «Glogauer Liederbuch», dessen durchweg dreistimmiges Repertoire in dr…

Deutscher Musikverleger-Verband e.V. (DMV)

(94 words)

Author(s): H. Lanzke
Berufsverband der Musikverleger in der BRDcutsch-land. Der 1949 gegr. Verband führt die auf das Jahr 1829 zurückreichende Tradition früherer Zusammenschlüsse der dt. Musikverleger fort. Er nimmt Aufgaben wahr u. a. in den Bereichen Urheber- und Verlagsrecht, Aus-und Fortbildung, Organisation von Ausstellungen und Messen. Der Verband hat seinen Sitz in Bonn, er vergibt in zweijährigem Turnus den «Deutschen Musikpreis» zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses, er veröffentlicht gemeinsam mit d…

Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA)

(174 words)

Author(s): H. Lanzke
Die 1945 gegr. GEMA ist eine für die BRDeutschland zuständige Verwertungsges.; sie verwaltet für ihre Mitglieder (Komponisten, Textverf. und Musikverleger) das Recht der öffentlichen Aufführung und Sendung von urheberrechtlich geschützter nichtdramatischer Musik (Kleines Recht) sowie ihre mechanische Verwertung auf Tonträgern. Durch Verträge mit entsprechenden Ges. im Ausland werden die Rechte wechselseitig vertreten. Die GEMA erhebt von den Nutzern Gebühren und verteilt diese an ihre Mitglieder…

Musikalienkatalogisierung

(660 words)

Author(s): H. Lanzke
Begriff. Grundzüge der formalen und sachlichen Katalogisierung von Musikalien. f.Unter M. versteht man Methode und Praxis der Eintragung von Musikalien (Hss. und Drucke von musikalischen Werken) in Kat. und Bibliographien. Zu unterscheiden ist dabei zwischen einer Katalogisierung für aktuelle Verz. aus der Musikpraxis – z. B. Verlags- und Sortimentskat., bei denen eine im wesentlichen unveränderte Übernahme der Hauptdaten aus den jeweiligen Vorlagen üblich und ausreichend ist, und eine für konti…

Musikzeitschriften

(1,048 words)

Author(s): H. Lanzke
sind fachbezogene Zss., die sich ausschließlich oder überwiegend mit Theorie und Praxis der Musik und des Musiklebens beschäftigen. Gegenüber den Musikbüchern bieten die M. als die stärker auf Aktualität ausgerichtete Ebene der musiktheoretischen Diskussion und Information die Möglichkeit, neue Themen und Forschungsergebnisse rasch bekannt zu machen, über Novitäten des Musikverlagswesens zu berichten, auf Ereignisse des Musiklebens und der Musikorganisation kritisch einzugehen usw. Dabei haben s…

Notenschrift

(640 words)

Author(s): H. Lanzke
oder Notation bezeichnet die visuelle Darstellung von Tönen mit Hilfe von schriftlich fixiert Zeichen. Dabei können Buchstaben und Ziffern der Schreibschrift verwendet werden oder eigene graphische Symbole, die «Noten» im eigentlichen Sinn (von lat. nota = Zeichen). Eine Sonderform der N. stellen die Griff– oder Tabulaturschriften dar, die die Folge der nota Griffe auf Saiten oder Tasten in der frühen Instrumentalmusik durch eigene Zeichensysteme abbilden. Aufgabe und Verdienst der N. ist die Ve…

Musikbücher

(1,414 words)

Author(s): H. Lanzke
Begriff. Bis ins 18. Jh. war M. ein Sammelbegriff für Druckwerke mit musikbezogenem Inhalt. Die Unterscheidung der Druckausg. der musikalischen Werke von den Texten zur Musik durch die Spezifizierung «Bücher zur Praxis» bzw. «Bücher zur Theorie» wirkt bis heute nach bei der Verwendung von «música practica» für Noten und «música theoretica» für Musikschriften. Die Trennung der für die Musizierpraxis bestimmten Notenmateriale von den M.n erfolgte auch äußerlich durch die Entwicklung der für Noten …

Schott Musik International

(569 words)

Author(s): H. Lanzke
Musikverlag in Mainz, gegr. am 13. 1. 1770 von dem als Klarinettisten und Notenstecher ausgebildeten Bernhard Schott (1748 bis 1809). Schott ließ 1792 das Haus im Weihergarten errichten, das bis heute Hauptsitz des Verlages ist. Seine Söhne Johann Andreas (1781–1840) und Johann Joseph (1782 bis 1855) setzten den Verlag unter dem bis 1995 geführten Namen «B. Schott’s Söhne» fort. 1823 erfolgte die erste Filialgründung in Antwerpen (später nach Brüssel verlegt); es schlossen sich Niederlassungen i…

Musikbibliographie

(1,085 words)

Author(s): H. Lanzke
Begriff. M. bezeichnet die Methode, Musikdokumente zu verzeichnen und zu beschreiben sowie ein Verz., das solche Dokumente bestandsunabhängig nachweist. M. ist zugleich eine Hilfswissenschaft der Musikforschung, die durch Neubewertung älterer bibliographischer Quellen und Erarbeitung neuer Nachweisinstrumente wesentlich zur Musiktradierung beiträgt. Erfaßt werden in der M. handschriftliche und gedr. Quellen von musikalischen Werken sowie Musikliteratur. Tonträger können miteinbezogen sein; sind …

Musikbibliotheken

(539 words)

Author(s): H. Lanzke
sind Spezialbibl.en oder Sonderabt. von Universalbibi.en mit Slg. von Musikdokumenten. Nach Bestand, Sammlungskonzept und Aufgabenstellung werden unterschieden wiss. und sog. öffentliche M. Der Begriff wird auch verwendet für private Musiksammlungen. Musikslg., die internen Zwecken von Institutionen des Musiklebens dienen (z. B. Opernhäusern, Orchestern, Chören, Rundfunkanstalten, Musikschulen) werden eher den Archiven zugerechnet. Wiss. M. sind Slg. von musikalischen Quellen, sie dienen der Tradierung dieser Quellen und ihrer wiss. Erschließung…
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