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Your search for 'dc_creator:( "H. Röhling" ) OR dc_contributor:( "H. Röhling" )' returned 114 results. Modify search

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Letopis

(178 words)

Author(s): H. Rohling
(russ.), in mehreren slavischen Sprachen, z. T. neben einer Übernahme des griech. «Chronik», gebräuchliche Bezeichnung für Chronik, Letopisanie für Chronographie. Da das Wort auch chronikartige Darstellung eines Lebens, einer Epoche oder einer Institution bezeichnet, begegnet es häufiger in Titeln gegenwärtiger Publikationen, so z. B. Polnoe sobranie russkich letopisej (Vollst. Slg. russ. Chroniken) Moskva 1862; Stari srpski rodoslovi i letopisi (Alte serbische Geschlechtertafeln und Chroniken) …

Taschkent

(347 words)

Author(s): H. Röhling
ist seit 1930 die Hauptstadt Usbekistans und sein wirtschaftlich-industrieller, kultureller und Verkehrsmittelpunkt. Erstmals im 1. Jh. n. Chr. erwähnt, stand es im 8. Jh. unter arab., im 14./ 15. Jh. unter Timurs Herr-schaft, wurde 1865 russ., seit 1867 Sitz des Generalgouvernements von Turkestan, 1919–1924 Hauptstadt der ASSR Turkestan. Die Gründung der Univ. erfolgte 1918, 1943 die der Akademie der Wissenschaften. In T. wirken 24 Fachschulen, 9 Theater und 6 Museen. Das 1973 gegr. und 1974 eröffnete Kulturinstitut sorgt auch für die Ausbil…

Plavil’ščikov, Vassilij Aleksejevich

(211 words)

Author(s): H. Röhling
(1768-1823), russ. Verleger und Buchhändler. R, der einer angesehenen Moskauer Kaufmannsfamilie entstammte, errichtete 1794 in St. Petersburg eine Druckerei und entfaltete eine weitgespannte verlegerische Tätigkeit. Im Laufe von 30 Jahren brachte P. mehr als 300 Werke heraus, darunter viele von ausländischen Autoren wie Chateaubriand, Diderot, Kant, Laharpe u.a. Auch Teilnehmer am Dekabristen-putsch (1825 / 1826) gehörten zu seinen Autoren. Er ver-öff. ferner Fachbücher wie die russ. Ausg. des «…

Kyrillica

(103 words)

Author(s): H. Rohling
Das wohl jüngere der beiden ältesten slavi–schen Alphabete wurde im Unterschied zur glagolitischen Schrift, deren Zeichen herkunftlich noch kaum eindeutig bestimmt sind, offensichtlich aus der griech. Unziale entwickelt. Die K. begann die Glagolica um 900 abzulösen und diente der Christianisierung und dem Aufbau einer Schriftkultur zunächst bei den Südslaven. Von kleinen nationalen Unterschieden und orthographischen Reformen abgesehen, bedienten sich ihrer alle orthodo–376 xen Slaven: Russen, Uk…

Samizdat

(193 words)

Author(s): H. Röhling
russ. Kurzwort für Selbstverlag (sam sebja izdat), geprägt in den 1940er Jahren. Es fand allg. Anwen-dung für die Zensur umgehenden privaten Veröff. in der Sowjetunion und im Ostblock vor dessen Zerfall. Ab 1959 von immer größerer Bedeutung, auch durch die Entste-hung von Zss. in einer Auflagenhöhe zwischen zehn und 1000, deren Zahl zwischen 1986 und 1989 von zehn auf 323 stieg, veröff. der S. lit. und dokumentarische Werke, die zum bedeutendsten, vor allem zeitgenössischen Teil der russ. Lit. g…

Bochum

(190 words)

Author(s): H. Röhling
1. Bibl. der Bundesknappschaft. Kriegsverluste, Bereinigungen und strukturelle Maßnahmen haben den Bestand der Bibl, und ihre Aufgabenstellung seit den 1930er Jahren stark verändert. Zählte sie 1931 ca. 420 Tsd. Bde., 1000 Karten, 300 Zss., ein Wirtschafts- und Zeitungsausschnittarchiv, medizinische, pharmazeutische und Unterhaltungsliteratur in den Zweigstellen, so sind 1970 295 Tsd. Bde., 165 lfd. Zss., 1983 ca. 18300 Bde., 180 lfd. Zss. und Gesetzblätter gemeldet. Als Fachbibl, für die Bedienstet…

Müteferrika, Ibrahim (1670 / 1674 — 1745)

(229 words)

Author(s): H. Röhling
Aus christlich – unitarischer Familie stammend, deren Name unbekannt ist, floh M. etwa 1691 aus Siebenbürgen und stieg in Istanbul, wo er zum Islam übertrat, bis zum Ratgeber des Sultans auf. Zwischen 1715 und 1743 diente er der Pforte als Diplomat in mehreren Verhandlungen mit vorwiegend europäischen Mächten. Seine Bedeutung für das Buchwesen besteht in der Gründung der ersten türkischen Buchdruckerei 1729 gegen religiös begründeten Widerstand. Vor ihm gab es in der Türkei nur Druckereien für a…

Tropovskij, Lev Naumovič

(129 words)

Author(s): H. Röhling
* 12.(24.) 2. 1885 in Kremenčug am Dnjepr, † 26. 10. 1944 in Moskau. Der Bibliograph und Bibliothekswissenschaftler war in leitenden Funktionen des Bibliotheks- und Bibliographiewesens der Sowjetunion tätig, u. a. hatte er ab 1932 den Lehrstuhl für Bibliographie am Moskauer bibliothekswissenschaftlichen Institut inne. Seine bes. Aufmerksamkeit galt der kritischen und empfehlenden Bibliographie. Er beeinflußte spürbar Theorie und Praxis der Bibliographie. Seine in fünf Aufl. zwischen 1938 und 194…

Suvorin, Aleksej Sergeevič

(200 words)

Author(s): H. Röhling
russ. Verleger und Journalist, * 1834 im Dorf Korševo (heute Gebiet Voronež), † 1912 in St. Petersburg. Ab 1858 schrieb er für Provinzztg.en, später für hauptstädtische. Seine verlegerische Tätigkeit begann S. 1872 in St. Petersburg mit dem «russischen Kalender». Mit der Tätigkeit als Redakteur und Besitzer der Ztg. «Novoe Vremja» (Neue Zeit) ab 1876 nahm seine urspr. liberale Haltung nationalistische, zarentreue Züge an. In St. Petersburg eröffnete er 1878 eine Buchhandlung, später eine Drucker…

Jugoslavien

(3,384 words)

Author(s): H. Rohling
(Socijalistička Federativna Republika Jugoslavije). Der in Südost – Europa gelegene Staat mit (1989) 23,6 Mio. Einwohnern und einem durchschnittlichen jährlichen Bevölkerungswachstum von 0,75 % umfaßt 255 804 qkm. Eine wechselhafte Gesch., die Teile des Landes dem osmanischen Reich, andere Österreich – Ungarn zuführte, ließ im 20. Jh. einen Bundesstaat von sechs Republiken entstehen, den sowohl reiche kulturelle und religiöse Vielfalt, als auch soziale und kulturelle Unterschiede und Spannungen …

Altkirchenslavische Schrift

(129 words)

Author(s): H. Röhling
Als philologisch geniale Leistung von grundlegender Bedeutung für die slav. Kultur schuf höchstwahrscheinlich Konstantin Kyrill (*826/27, †869), der mit seinem Bruder Method (*um 815, † 885) in den 60er Jahren des 9. Jh.s mit der byz. Slavenmission in Mähren betraut war, die Glagolica als erstes slav. Alphabet. Diese Grundlage für die akslav. (abulg.) Literatur erhielt nach 900 wohl aus Gründen größerer Klarheit und Praktikabilität in der Kyrillica eine Variante, die für die Schrift aller orthodoxen Slaven bestimmend wurde. H. Röhling Bibliography Jagic, V.: Entstehungsgeschi…

Char'kov

(249 words)

Author(s): H. Röhling
Die 1655/1656 als Grenzbefestigung gegr. Stadt im Nordosten der Ukraine hatte 1977 als fünftgrößte Stadt der Sowjetunion und drittgrößter Verkehrsknotenpunkt 1,405 Mio. Einwohner. Vom Ende des 19. Jh.s an wuchs die Stadt zu einem der bedeutendsten Industriezentren des Landes mit sehr breiter Streuung der Industriezweige. Durch die 1803 gegr. Univ., Technische Hochschule, zahlreiche Fachschulen, Forschungs- wie kulturell-künstlerische Einrichtungen ist C. mit Kiev aber auch das wichtigste ukraini…

Erwerbungsarten

(273 words)

Author(s): H. Röhling
der Bibliotheken. Von den vier Erwerbungsarten, Kauf, Tausch, Geschenk und Pflicht, ist der Kauf die quantitativ vorrangige, die allein die volle bibliothekarische Entscheidungsfreiheit erlaubt. Alle anderen E. schränken diese in unterschiedlichem Maße ein bzw. heben sie auf, bergen auch bibliothekarische Probleme. Unbestritten ist der Nutzen von Tauschbeziehungen, die jedoch in ihrer Effektivität von kontinuierlicher Zuverlässigkeit der Tauschpartner abhängen, zusätzliche Verwaltungsaufgaben er…

Voronež

(314 words)

Author(s): H. Röhling
Russische Gebietshauptstadt mit Hafen am gleichnamigen Fluß, 12 km oberhalb seiner Mündung in den Don gelegen, wurde 1584 gegründet. Handelsmittelpunkt des russ. Schwarzerdegebiets im 17. Jh. und seit 1682 Bischofssitz, wurde 1711 Hauptstadt des Gouvernements Azov. Im frühen 19. Jh. wurde V. zum kulturellen Zentrum des südwestlichen Rußland. Heute (2009) eine Stadt mit über 840 Tsd. Einwohnern, mit Universität, sieben Hochschulen, 12 Fachschulen, zwei Museen und vier Theatern. Vom Umfang her rag…

Muczkowski, Józef

(232 words)

Author(s): H. Röhling
* 17. 2. 1795 in Maszki / Lublin, 3 1. 7. 1858 in Krakau. Der mit dem Namen Muciek geborene Bauernsohn studierte 1812 – 1817 Philologie und Philosophie an der Jagiellonischen Univ. Krakau, arbeitete 1817 — 1819 als Adjunkt an der Jagiellonischen Bibl, in Krakau und wirkte als Gymnasiallehrer zwischen 1819 und 1834 in Posen und Krakau. 1823 unternahm er eine dem Buchwesen gewidmete wiss. Reise nach Schweden und Dänemark. Seit 1834 Kustos an der Jagiellonischen Bibl. Krakau, wurde M. 1837 ihr Dire…

Belgrad

(347 words)

Author(s): H. Rohling
(Beograd) die Hauptstadt Jugoslawiens u. der sozialistischen Republik Serbien, hatte mit Umland 1978 ca. 1,3 Mio. Einwohner. Die strategisch wichtige und verkehrstechnisch günstig gelegene Stadt am von der Festung Kalemegdan überhöhten Zusammenfluß von Save und Donau geht zurück auf das keltisch-römische Singidunum. Zerstört von Hunnen und Goten, wieder erbaut unter Justinian I., hatte die Stadt ein römisches Legionslager, seit dem 4. Jh. Bischofssitz. Das ma. Alba Graeca, umkämpft von Awaren, B…

Präslavische Schrift

(57 words)

Author(s): H. Rohling
Unbeschadet der anerkannten Ableitung der Kyrillica von der jüngeren «liturgi griech. Unziale hat sich dieser von Gardthausen vorgeschlagene Terminus nicht durchgesetzt. Präslavische Schrift. Aus einer Handschrift aus dem Jahr 980. H. Rohling Bibliography Énciklopedija slavjanskoj filologii. Bd. 3. St. Petersburg 1911, Taf. IV Gardthausen, V.: Griech. Paläographie. Bd. 2. 2. Aufl. Leipzig 1913, S. 151.

Elbassanische Schrift

(126 words)

Author(s): H. Röhling
eine der beiden albanischen Schriften, die, vom dt. Konsul G. von Hahn um 1850 in Elbassan entdeckt, die Forschung als eine vermeintlich sehr alte Schrift beschäftigte. Sehr wahrscheinlich geht sie auf eine stark stilisierte neugriech. Schreibschrift mit zusätzlichen eigenen Erfindungen zurück. Als Urheber gilt der elbassanische Lehrer Theodor Haxhifilipi, der, mit griech. Bildungshintergrund, lit. und kirchenpolitisch in der 2. Hälfte des 18. Jh.s tätig war. In dieser Schrift existieren einige albanische Texte des 18. und 19. Jh.s. Elbassanische Schrift. Text im albani…

Peresopnytske Jevanhelije

(186 words)

Author(s): H. Rohling
Die 1837 von O. Bodjanskij aufgefundene Pergamenths. in später Ustavschrift entstand zwischen 1556 und 1561 durch Mychajlo Vasylovyc und Abt Hryhorij. Ihre Sprache nähert sich der ukrainischen Volkssprache bei Vorhandensein verschiedener Sprachschichten. Schmuckelemente spiegeln die Ablösung des byzantinischen Einflusses, zeigen ital. Renaissanceeinwirkung und bringen die Hs. in die Nähe wolhynischer Hss. der Zeit. In der Graphik zeigt sich südslawischer Einfluß. Auseinandersetzungen zwischen or…

Komisja Edukacji Narodowej (KEN)

(196 words)

Author(s): H. Rohling
eigentlich Komisja nad edukacja mlodzi narodowej szlacheckiej dozór majaca, auch Komisja Edukacyjna. Die in Polen 1773 bis 1794 arbeitende, dem König verantwortliche KEN war in Europa die erste staatliche Bildungsbehörde mit dem Charakter eines Fachministeriums. Der kollegialen Einrichtung gehörten 31 Vertreter des poln. Geistes– und Kulturlebens an, die, urspr. mit der Verwendung des Vermögens des aufgelösten Jesuitenordens für Bildungszwecke befaßt, das gesamte poln. Schul– und Bildungswesen i…
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