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Your search for 'dc_creator:( "H. Walravens" ) OR dc_contributor:( "H. Walravens" )' returned 32 results. Modify search


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Hayn-Gotendorf

(192 words)

Author(s): H. Walravens
Zitiertitel der dt. Standardbibliographie für erotische und außergewöhnliche Lit.: «Bibliotheca Germanorum erotica & curiosa». Verz. der gesamten dt. erotischen Lit. mit Einschluß der Übers, nebst Beifügung der Originale. Hrsg. v. Hugo Hayn und Alfred N. Gotendorf. Zugleich 3., ungemein verm. Aufl. v. H. Hayns «Bibliotheca Germanorum erotica». Bd. 1 – 8 (u. Erg.Bd. von Paul Englisch). München 1912–1914 (Bd. 9: 1929) (ND Hanau 1968). Das monumentale Unternehmen ist das Lebenswerk von H. Hayn, der…

Schmutzliteratur

(147 words)

Author(s): H. Walravens
ist eine traditionelle moralisierende Bezeichnung für (im wesentlichen) erotische Trivialliteratur. Statt dessen wird heute in Deutschland eher der Begriff «Jugendgefährdende Schriften» verwendet, der durch das Indizierungsverfahren der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften und Medien auch juristisch abgedeckt ist. Soweit einschlägiges Material mit den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz der Jugend, der öffentlichen Sittlichkeit usw. verstößt, kann es Verbreitungs- und Werbebeschränk…

Erotische Bücher

(1,092 words)

Author(s): H. Walravens
Erotische Literatur. Begriff. Was erotisch, galant, obszön, pornographisch ist, das objektiv zu fassen, ist zu verschiedenen Zeiten vergeblich versucht worden; je nach herrschender Moralauffassung war das Ergebnis in religiöser, philosophischer, lit., künstlerischer und juristischer Hinsicht unterschiedlich. Hier soll daher als erotisch bezeichnet werden, worin Liebe und Sexualität eine wichtige Rolle spielen – die Abgrenzung zum Nichterotischen ist fließend. Als Unterbegriffe werden die galante…

Nigori-Zeichen

(58 words)

Author(s): H. Walravens
(nigoriten) heißen die Diakritika ("), die in den japanischen Silbenschriften (Hiragana und Katakana) die stimmhaften Anlaute g, z, d und b von den stimmlosen k, s, t und h unterscheiden. Zur Bezeichnung des p dient ein anderes, maru genanntes Zeichen (°). Diese Diakritika werden den Kana in der rechten oberen Ecke beigefügt. Japanische Schrift H. Walravens

Pornographie

(207 words)

Author(s): H. Walravens
(griech.πόϱνηschreiben) urspr. Bezeichnung für Lit., die auf das Leben und die Tätigkeit der Dirnen Bezug hatte. Vielfach wird der Begriff als Synonym für erotische Lit. (Erotische Bücher) bzw. Medien verwendet, wobei eine enge Korrelation zur jeweiligen Gesetzgebung und Moralauffassung besteht. Schwierige Abgrenzungen ergeben sich zwischen Kunst und Pornographie: Erotica, deren künstlerischer Wert überwiegt, werden je nach Rechtsinterpretation geduldet, während Darstellungen, die mehr oder auss…

Peking

(400 words)

Author(s): H. Walravens
(Beijing), Hauptstadt der Volksrepublik China (Zhongguo renmin gongheguo). Fläche: 16808 km 2 , über 10 Mio. Einwohner. P. war Hauptstadt des Lehensstaates Yan während der Zeit der Kämpfenden Reiche (475-221 v. Chr.). Später war es Hauptstadt der Jin-, Yuan-, Ming- und Qing-Dynastien. Während der chinesischen Republik hieß es eine Zeitlang Beiping («Nördliche Ebene»), als die Hauptstadt nach Nanjing verlagert wurde. Seit 1949 ist es wieder Hauptstadt. Die dominierenden historischen Bauten entsta…

Macao

(297 words)

Author(s): H. Walravens
(port. Macau [Hafen der Göttin Ma–tsu], chin. Ao–men), 16 qkm umfassendes portugiesisches Überseeterritorium mit ca. 320 Tsd. Einwohnern auf einer Halbinsel an der Mündung des Chu–chiang (Perlflusses) in Südchina. Mit dem Auslaufen des Pachtvertrages 1999 fällt M. an die Volksrepublik China. M. war seit 1557 in portugiesischem Besitz und stellte bis zur Gründung von Hong Kong den wesentlichen Anlaufpunkt für Ausländer dar. Besondere Bedeutung hatte M. als Stützpunkt der europäischen Chinamission…

Klandestine Drucke

(230 words)

Author(s): H. Walravens
sind VeröfF., deren Drucker und Verleger sich nicht nennen, gewöhnlich um der Zensur zu entgehen. Derartige Bücher werden entweder heimlich oder durch bes. Vertriebswege verkauft (Subskription, Postversand). In den meisten Fällen handelt es sich um erotische oder politisch—satirische Schriften; .in früherer Zeit gab es dabei auch viele antiklerikale Titel. Um die Behörden zu täuschen, werden vielfach falsche Impressa verwendet, entweder echte anderer, existierender Verleger, echtklingende, aber …

Tsi

(93 words)

Author(s): H. Walravens
(ji, chi, «Sammlung») ist die vierte Gruppe in der traditionellen Klassifikation chinesischer Bücher (siku, ssu-k’u). Sie geht auf das 3. Jh. zurück und teilt Bücher in folgende Gruppen ein: «jing» (Klassiker), «zi» (Philosophie), «shi» (Geschichte) und «ji» (Literatur, Miszellen). Bes. bekannt geworden ist die Einteilung durch die Bibl. des Qianlong (Ch’ien-lung)-Kaisers, der dieser in den Jahren 1772–1782 alles Wissenswerte einverleiben ließ und durch einen eigenen Kat. erschloß: «Siku quanshu zongmu» (Peking: Wuyingdian 1782). H. Walravens Bibliography Tsien Tsuen-hs…

Livres cochons

(17 words)

Author(s): H. Walravens
franz. Bezeichnung für pornographische Lit.; heute in der Fachsprache nicht mehr üblich H. Walravens

Kaishu

(131 words)

Author(s): H. Walravens
Modellschrift, ein bis heute gebrauchter chinesischer Schriftstil, der sich vor anderthalbtausend Jahren aus der Kanzleischrift (lishu) entwickelt und wohl durch die Verbreitung des Buchdrucks unverändert erhalten hat. Sie ist die traditionelle Druckschrift. Eine halbkursive Variante, die Kurrentschrift (xingshu), hat nicht so klare Formen und wird als Schreibschrift verwendet. Die Konzeptschrift (caoshu) vereinigt Einzelstriche der Schriftzeichen in (oft nur einem) schnell ausgeführten Pinselsc…

Turfan

(190 words)

Author(s): H. Walravens
(Turpan), Stadt in Ostturkestan (Xinjiang), für die Buchgesch. bedeutend durch die in der Nähe liegenden zahlreichen Höhlentempel und -klöster (Bäzäklik, Sänim, Murtuq, Chotscho), die, wie auch Kutscha und Kyzyl, im Rahmen von vier dt. Turfanexpeditionen (1902–1914) unter Albert Grünwedel (1856–1935) und Albert von Lecoq (1860–1930) erforscht wurden, nachdem eine erste Beschreibung durch den Botaniker Albert Regel erfolgt war. Dabei wurden große Mengen von Texten und Fragmenten in verschiedenen,…

Tsung Schu

(66 words)

Author(s): H. Walravens
(congshu, ts’ung-shu, «Bücherslg.») sind häufig umfangreiche Slg. chinesischer Texte zu unterschiedlichen Themen. Sie erlauben bequemen Zugang zu sonst schwierig zu findenden Einzeltexten. F. Wang hat gezeigt, daß congshu desselben Titels nicht selten abweichenden Inhalt haben. H. Walravens Bibliography Der umfassendste Katalog ist: Zhongguo congshu zonglu. 3 Bde. Shanghai 1982 Wang, F.: Catalogue des congshu de la Bibliothèque de l’Institut des HautesÉtudes Chinoises. Paris 1991

Cordier, Henri

(157 words)

Author(s): H. Walravens
* 8. 8. 1849 in Nouvelle-Orleans,† 16. 3. 1925 in Paris, Professor an der Ecole des langues orientales vivantes, Paris; Membre de l'Institut. Historiker, Geograph und bedeutendster westlicher Bibliograph Ostasiens. Seine drei bibliographischen Hauptwerke: Bibliotheca Sínica (Paris 1881–1885, Suppl. 1893–1895; 2. Aufl. 1902–1908, Suppl. 1922–1924, in 5 Bdn.; ND Taipei 1966/Hildesheim 1971/New York 1978; der 1951 erschienene Index ist höchst unvollständig), Bibliotheca Japónica (Paris 1912, mit In…

Ji

(122 words)

Author(s): H. Walravens
(dt.: «Sammlung»), Begriff der chinesischen traditionellen bibliographischen Klassifikation. Das älteste Klassifikationssystem ist siebenteilig und wird in den Qilue (26-6 v. Chr.) des Liu Xin angewandt; es umfaßt die Sachgruppen: Klassiker, Philosophie, Dichtung, Militärwesen, Wissenschaften und Okkultes sowie Medizin. Ein vierteiliges Schema geht auf Zheng Mo (213–280) zurück und hat sich bis zum Beginn des 20. Jh.s gehalten, wenn auch die Untergruppen vielfach verändert wurden. Die Hauptgrupp…

Curiosa

(89 words)

Author(s): H. Walravens
Begriff aus der Bibliophilie und dem Antiquariatsbuchhandel. Eigentlich Bücher mit merkwürdigem oder sonderbarem Titel, Inhalt oder sonstigem Bezug. Wie schon Bogeng angedeutet hat, soll dieses Wort solche Bücher, die sonst nicht recht einzuordnen sind, dem Käufer interessant machen. Euphemistisch wurde die Bezeichnung C. gern für Erotisches verwendet. Bester-man verweist schlicht von C. auf Erotica. C. beider Arten finden sich reichlich in der Bibliographie von H. Hayn und A. N. Gotendorf. H. Walravens Bibliography Besterman, T.: A World Bibliography of Bibliographie…

Kuriositäten

(187 words)

Author(s): H. Walravens
sind hier ungewöhnliche, absonderliche Bücher, sowohl in Hinsicht auf Form, Aussehen und Material wie auch Inhalt. Bekanntes Beispiel sind Bücher im Miniaturformat (kleinste Bücher); aber auch Drucke auf bes. Material (Seide, Holz, Kork, Packpapier), Nachbildungen in Metall und Stein (z. B. chinesische Steinklassiker, Jade–Bücher), «Dummies» (Attrappen) in Bibliothekssälen und Kaufhäusern, eine «Sandbibliothek» in Chicago; ausgefallene Einbandmateriahen (Einband in Menschenhaut, anthropodermisch…

Samarkand

(88 words)

Author(s): H. Walravens
alte Stadt in Transoxanien, im MA Zentrum islamischer Gelehrsamkeit; 1856 russ., seit 1990 Teil der Uzbekischen Republik. Ca. 300 Tsd. Einwohner. Größte Bibl. ist die UB (ca. 1,6 Mio. Bde.). Bemerkenswert sind auch die Bibl.en des Landwirtschaftsinstituts (gegr. 1929, ca. 250 Tsd. Bde.) und des Instituts für Architektur und Bauwesen (ca. 400 Tsd. Bde.). Als Besonderheit ist zu nennen das Forschungsinstitut für Schafzucht mit einer Bibl. von 55 Tsd. Bänden. H. Walravens Bibliography Crow, Y. in: Encyclopaedia of Islam. Bd. 8. Leiden / London 1995, S. 1031–1038

Shi huangdi

(153 words)

Author(s): H. Walravens
oder Qin Shi huangdi (ca. 259–ca. 210 v. Chr.), chinesischer Kaiser (ca. 221–ca. 210), Gründer der Dynastie Qin. Der Name bedeutet: 1. Kaiser von Qin (wovon sich der Name «China» ableiten dürfte). Er ei- nigte das in zahlreiche Territorien zersplitterte Reich und begründete den chinesischen Zentralstaat. Als erster nahm er den Titel «huangdi» an, der zur Bezeichnung des Kaisers generell wurde. Ihm wird eine umfassende Bücherverbrennung im Jahre 213 zur Last gelegt, die indes nach neueren Forschu…

Kandschur

(397 words)

Author(s): H. Walravens
tibetisch bKa'-'gyur (Übers, der Worte [Buddhas]), Bezeichnung des buddhistischen Kanons (Sanskrit: Tripitaka, chinesisch: Sanzang [Dreikorb]). Er besteht aus drei Slg.: i. den Lehrreden Buddhas (sütra), 2. Texten zur Ordensdisziplin (vinaya) und 3. Erläuterungen der philosophischen Inhalte der Lehren Buddhas (abhidharma). Die älteste Texttradition ist die des Hinayana (Kleines Fahrzeug) in der Palisprache (Tipitaka; Ausg. in birmanischer, Thai-, laotischer Schrift usw.). Wegen der stärkeren Ver…
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