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Your search for 'dc_creator:( "H. Walravens" ) OR dc_contributor:( "H. Walravens" )' returned 32 results. Modify search

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Cordier, Henri

(157 words)

Author(s): H. Walravens
* 8. 8. 1849 in Nouvelle-Orleans,† 16. 3. 1925 in Paris, Professor an der Ecole des langues orientales vivantes, Paris; Membre de l'Institut. Historiker, Geograph und bedeutendster westlicher Bibliograph Ostasiens. Seine drei bibliographischen Hauptwerke: Bibliotheca Sínica (Paris 1881–1885, Suppl. 1893–1895; 2. Aufl. 1902–1908, Suppl. 1922–1924, in 5 Bdn.; ND Taipei 1966/Hildesheim 1971/New York 1978; der 1951 erschienene Index ist höchst unvollständig), Bibliotheca Japónica (Paris 1912, mit In…

Ji

(122 words)

Author(s): H. Walravens
(dt.: «Sammlung»), Begriff der chinesischen traditionellen bibliographischen Klassifikation. Das älteste Klassifikationssystem ist siebenteilig und wird in den Qilue (26-6 v. Chr.) des Liu Xin angewandt; es umfaßt die Sachgruppen: Klassiker, Philosophie, Dichtung, Militärwesen, Wissenschaften und Okkultes sowie Medizin. Ein vierteiliges Schema geht auf Zheng Mo (213–280) zurück und hat sich bis zum Beginn des 20. Jh.s gehalten, wenn auch die Untergruppen vielfach verändert wurden. Die Hauptgrupp…

Hayn-Gotendorf

(192 words)

Author(s): H. Walravens
Zitiertitel der dt. Standardbibliographie für erotische und außergewöhnliche Lit.: «Bibliotheca Germanorum erotica & curiosa». Verz. der gesamten dt. erotischen Lit. mit Einschluß der Übers, nebst Beifügung der Originale. Hrsg. v. Hugo Hayn und Alfred N. Gotendorf. Zugleich 3., ungemein verm. Aufl. v. H. Hayns «Bibliotheca Germanorum erotica». Bd. 1 – 8 (u. Erg.Bd. von Paul Englisch). München 1912–1914 (Bd. 9: 1929) (ND Hanau 1968). Das monumentale Unternehmen ist das Lebenswerk von H. Hayn, der…

Schmutzliteratur

(147 words)

Author(s): H. Walravens
ist eine traditionelle moralisierende Bezeichnung für (im wesentlichen) erotische Trivialliteratur. Statt dessen wird heute in Deutschland eher der Begriff «Jugendgefährdende Schriften» verwendet, der durch das Indizierungsverfahren der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften und Medien auch juristisch abgedeckt ist. Soweit einschlägiges Material mit den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz der Jugend, der öffentlichen Sittlichkeit usw. verstößt, kann es Verbreitungs- und Werbebeschränk…

Gay, Jules(1807-1878)

(169 words)

Author(s): H. Walravens
bedeutender Buchhändler, Verleger und Bibliograph. Zeitweise Teilhaber von Hachette; seit 1854 mit Unterbrechung als selbständiger Verleger tätig. Sein Hauptwerk ist die 1861 zuerst bei Didot erschienene «Bibliographie des ouvrages relatifs à l'amour, aux femmes, au mariage» (2. éd. Bruxelles, 1863; 3. éd. Turin/Nizza/San Remo 1871–1873, 6 Bde.), das Hauptwerk der (franz.) Eroticabibliogra-phie. Eine vierte von J. Lemonnyer bearbeitete Ausg. (1894–1900) läßt viel Material der 3. Ausg. fort und m…

Verlagspseudonym

(177 words)

Author(s): H. Walravens
im Gegensatz zum persönlichen ein vom Verlag gewähltes Pseudonym um eine bes. Richtung oder ein bes. Genre zu kennzeichnen und damit eine bestimmte Zielgruppe anzusprechen. Dieses Verfahren wurde und wird verschiedentlich von Verlagen angewandt, die auf Massenproduktion eingestellt sind (Heftromane [etwa Jerry Cotton], Erotica, Flagellantica usw.). Infolge der Notwendigkeit der schnellen Produktion (heute vielfach mit Hilfe computerisierter Schablonen bzw. Textbausteinen) handelt es sich bei den…

Curiosa

(89 words)

Author(s): H. Walravens
Begriff aus der Bibliophilie und dem Antiquariatsbuchhandel. Eigentlich Bücher mit merkwürdigem oder sonderbarem Titel, Inhalt oder sonstigem Bezug. Wie schon Bogeng angedeutet hat, soll dieses Wort solche Bücher, die sonst nicht recht einzuordnen sind, dem Käufer interessant machen. Euphemistisch wurde die Bezeichnung C. gern für Erotisches verwendet. Bester-man verweist schlicht von C. auf Erotica. C. beider Arten finden sich reichlich in der Bibliographie von H. Hayn und A. N. Gotendorf. H. Walravens Bibliography Besterman, T.: A World Bibliography of Bibliographie…

Kuriositäten

(187 words)

Author(s): H. Walravens
sind hier ungewöhnliche, absonderliche Bücher, sowohl in Hinsicht auf Form, Aussehen und Material wie auch Inhalt. Bekanntes Beispiel sind Bücher im Miniaturformat (kleinste Bücher); aber auch Drucke auf bes. Material (Seide, Holz, Kork, Packpapier), Nachbildungen in Metall und Stein (z. B. chinesische Steinklassiker, Jade–Bücher), «Dummies» (Attrappen) in Bibliothekssälen und Kaufhäusern, eine «Sandbibliothek» in Chicago; ausgefallene Einbandmateriahen (Einband in Menschenhaut, anthropodermisch…

Samarkand

(88 words)

Author(s): H. Walravens
alte Stadt in Transoxanien, im MA Zentrum islamischer Gelehrsamkeit; 1856 russ., seit 1990 Teil der Uzbekischen Republik. Ca. 300 Tsd. Einwohner. Größte Bibl. ist die UB (ca. 1,6 Mio. Bde.). Bemerkenswert sind auch die Bibl.en des Landwirtschaftsinstituts (gegr. 1929, ca. 250 Tsd. Bde.) und des Instituts für Architektur und Bauwesen (ca. 400 Tsd. Bde.). Als Besonderheit ist zu nennen das Forschungsinstitut für Schafzucht mit einer Bibl. von 55 Tsd. Bänden. H. Walravens Bibliography Crow, Y. in: Encyclopaedia of Islam. Bd. 8. Leiden / London 1995, S. 1031–1038

Shi huangdi

(153 words)

Author(s): H. Walravens
oder Qin Shi huangdi (ca. 259–ca. 210 v. Chr.), chinesischer Kaiser (ca. 221–ca. 210), Gründer der Dynastie Qin. Der Name bedeutet: 1. Kaiser von Qin (wovon sich der Name «China» ableiten dürfte). Er ei- nigte das in zahlreiche Territorien zersplitterte Reich und begründete den chinesischen Zentralstaat. Als erster nahm er den Titel «huangdi» an, der zur Bezeichnung des Kaisers generell wurde. Ihm wird eine umfassende Bücherverbrennung im Jahre 213 zur Last gelegt, die indes nach neueren Forschu…

Kandschur

(397 words)

Author(s): H. Walravens
tibetisch bKa'-'gyur (Übers, der Worte [Buddhas]), Bezeichnung des buddhistischen Kanons (Sanskrit: Tripitaka, chinesisch: Sanzang [Dreikorb]). Er besteht aus drei Slg.: i. den Lehrreden Buddhas (sütra), 2. Texten zur Ordensdisziplin (vinaya) und 3. Erläuterungen der philosophischen Inhalte der Lehren Buddhas (abhidharma). Die älteste Texttradition ist die des Hinayana (Kleines Fahrzeug) in der Palisprache (Tipitaka; Ausg. in birmanischer, Thai-, laotischer Schrift usw.). Wegen der stärkeren Ver…

Pekinger Zeitung

(202 words)

Author(s): H. Walravens
bekannter unter dem engl . Namen Peking Gazette, chinesisch «jingbao». Seit der Tang – Zeit (618 — 906) bis zum Ende des Kaiserreichs (1912) ersch. Hofnachrichten, bis 1723 u. d. T. «dibao». Zunächst aperiodisch publiziert, wurde während der Sung – Zeit eine 5 – Tage – Periodizität üblich. Die «jingbao» erschien täglich, gelegentlich zweimal täglich, und wurde in Heften mit gelbem Umschlag ausgegeben. Die P. Z. gilt als die erste Ztg. der Welt. Sie war das Kommunikationsmedium zwischen Hof, Regi…

Yao-Schrift

(92 words)

Author(s): H. Walravens
Die Yao (錴嗾), eine in Südchina, Thailand und Laos verbreitete nicht-chinesische, mit den Miao (Hmong) verwandte Ethnie, verwendete urspr. die chinesische Schrift (mit einigen Besonderheiten). 1983 entwarfen Spezialisten vom zentralen Minoritäteninstitut eine an Hanyu Pinyin orientierte Lat.schrift für die Yao-Sprache. Sie unterscheidet 30 Silbenanfänge, 121 Silbenauslaute und acht Töne. Yao-Schrift. H. Walravens Bibliography Jensen, H.: Die Schrift. Glückstadt o. J., S. 148–149 Lemoine, J. Chiao Chien: The Yao of South China. Recent international studies. Paris 1991 Bot…

Hayn, Hugo

(139 words)

Author(s): H. Walravens
(1843–1923), Bibliograph. H. hat wie kein anderer die dt. erotische und kuriose Lit. erfaßt und in zahlreichen Bibliographien verzeichnet. Ausgehend von der «Bibliotheca Germanorum erotica» (Leipzig 1875), die in der 3. Aufl. acht dicke Bände umfaßt (München 1912 bis 1914; mit Alfred N. Gotendorf) sichtete er die deutschen gynäkologischen und kosmetischen Schriften («Bibliotheca Germanorum gynaecologica et cosmetica». Leipzig 1886), die Erotica der Münchener SB («Bibliotheca erotica et curiosa M…

Kaiyuan zabao

(112 words)

Author(s): H. Walravens
angeblicher Druck der T'ang–Zeit im Umfang von sieben Blatt, der sich im Besitz des Sammlers Yang Shoujing (1838—1915 oder 1916) befunden haben soll. Der Text selbst, der sich in verschiedenen Slg. erhalten hat, ist auf 851 datiert und hat Sun Kezhi (Doktor 855) zum Verfasser. Inhaltlich bringt er Notizen über Hofereignisse in tagebuchartiger Form und ist interessant für die Vorgesch. der Pekinger Hofzeitung. Das K. wird heute von Druckforschern nicht mehr ernsthaft als Frühdruck in Betracht gezogen. H. Walravens Bibliography Liu AN: Zhongguo diaoban yuanliu kao (Untersuchun…

International Association of Orientalist Librarians (IAOL)

(71 words)

Author(s): H. Walravens
Dieser Verband wurde 1967 beim 27. Internationalen Orientalistenkongreß (jetziger Name: International Congress for Asian and North African Studies) in Arm Arbor, Michigan, gegründet. Sein Ziel ist der Austausch von Informationen zwischen den Bibliothekaren aller orientalistischen Fachrichtungen über die Grenzen der Fachdisziplinen hinaus. Als Publikationsorgan erscheint seit 1971 ein Bulletin. Die IAOL ist der International Federation of Library Association and Institutions (IFLA) assoznert. H. Walravens

Sexologische Literatur

(172 words)

Author(s): H. Walravens
umfaßt sexualwiss (der Begriff wurde 1906 von Iwan Bloch [1872–1922] geprägt) sowie populärwiss. Schriften zur Sexualität insgesamt. Seit Richard Freiherr von Kraft-Ebing, Havelock Ellis, Magnus Hirschfeld, Albert Moll, Paul Näcke u. a. haben diese Publikationen einen enormen Aufschwung genommen und finden sich größtenteils in den Bibliographien der «Zs. für Sexualwissenschaft» (1908; Fortsetzung «Sexual-Probleme» bis 1914; Fortsetzung 1932 «[2.] Zs. für Sexualwissenschaft») verzeichnet, die auf…

Erotische Bücher

(1,092 words)

Author(s): H. Walravens
Erotische Literatur. Begriff. Was erotisch, galant, obszön, pornographisch ist, das objektiv zu fassen, ist zu verschiedenen Zeiten vergeblich versucht worden; je nach herrschender Moralauffassung war das Ergebnis in religiöser, philosophischer, lit., künstlerischer und juristischer Hinsicht unterschiedlich. Hier soll daher als erotisch bezeichnet werden, worin Liebe und Sexualität eine wichtige Rolle spielen – die Abgrenzung zum Nichterotischen ist fließend. Als Unterbegriffe werden die galante…

Nigori-Zeichen

(58 words)

Author(s): H. Walravens
(nigoriten) heißen die Diakritika ("), die in den japanischen Silbenschriften (Hiragana und Katakana) die stimmhaften Anlaute g, z, d und b von den stimmlosen k, s, t und h unterscheiden. Zur Bezeichnung des p dient ein anderes, maru genanntes Zeichen (°). Diese Diakritika werden den Kana in der rechten oberen Ecke beigefügt. Japanische Schrift H. Walravens

Pornographie

(207 words)

Author(s): H. Walravens
(griech.πόϱνηschreiben) urspr. Bezeichnung für Lit., die auf das Leben und die Tätigkeit der Dirnen Bezug hatte. Vielfach wird der Begriff als Synonym für erotische Lit. (Erotische Bücher) bzw. Medien verwendet, wobei eine enge Korrelation zur jeweiligen Gesetzgebung und Moralauffassung besteht. Schwierige Abgrenzungen ergeben sich zwischen Kunst und Pornographie: Erotica, deren künstlerischer Wert überwiegt, werden je nach Rechtsinterpretation geduldet, während Darstellungen, die mehr oder auss…
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