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Your search for 'dc_creator:( "Hannick, C." ) OR dc_contributor:( "Hannick, C." )' returned 12 results. Modify search


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Armenische Klöster

(364 words)

Author(s): Hannick, C.
[English Version] . Rund 1000 A. sind aus verschiedenen Quellen bekannt, insbes. auf dem heutigen Territorium Armeniens, in der Osttürkei, in Berg-Karabach, im autonomen Gebiet Naxičevan, in Georgien und Azerbaidschan, im Nordiran, auf der Krim, in Südrußland (Rostov), auf Zypern, in Jerusalem, in Galizien, in Venedig und Wien. Heute wird in höchstens einem Dutzend Klöstern das monastische Leben gepflegt. Die ältesten Gründungen gehen auf das 4.Jh. zurück, im 12. – 14.Jh. erlebte das armenische Mö…

Abu Ṣāliḥ

(99 words)

Author(s): Hannick, C.
[English Version] Abu Ṣāliḥ, Historiker armenischer Herkunft, verfaßte um 1300 auf arab. eine »Beschreibung der Kirchen und Klöster Ägyptens«. Seine Verbundenheit mit der kopt. Kirche erklärt sein Interesse für diese Kirche und die von ihm verwendete Sprache. Das Werk des A. ist reich an Informationen über Demographie und Ökonomie der Kopten sowie über das innerkirchl. und monastische Leben im christl. Ägypten. Christian Hannick Bibliography Werke: The Churches and Monasteries of Egypt and Some Neighbouring Countries, übers. von B.T.A.Evetts, 1895 Über A.: G.Graf, Gesch.…

Amida

(122 words)

Author(s): Hannick, C.
[English Version] Amida, Stadt in Syrien, heute Diyarbakir, auf dem linken Ufer des oberen Tigris, Hauptstadt der zwölften Provinz der Diözese Oriens, Mesopotamien. Die Christianisierung begann aus Edessa. Um 420 vertrat Bf. Akakios nestorianische Ansichten. Unter Kaiser Justinian I. erhielt die Stadt eine Befestigung. 638 wurde sie von den Arabern eingenommen. Eine jakobitische, monophysitische Hierarchie (Syrien: V., 2.) entstand ab 543 dank der Hilfe der Kaiserin Theodora. Ab 1031 war sie Sitz …

David

(160 words)

Author(s): Hannick, C.
[English Version] David, König von Georgien (1089–1125; geb.1073). Unter den Königen des georgischen »Goldenen Zeitalters« in der Zeit des Abwehrkampfes gegen die Seldjuken, nimmt D. »der Erbauer« einen bes. Rang ein. Als Sohn von Georg II. wird er als zweiter, dritter oder besser als vierter Träger des Namens unter den georgischen Königen gezählt. Von 1107 bis 1118 eroberte er früher verlorengegangene Provinzen, in den folgenden Jahren sicherte er die Stellung Georgiens. Auf dem Konzil von Ruis-U…

Agathangelus

(106 words)

Author(s): Hannick, C.
[English Version] Agathangelus, Kompilator einer in der 2. Hälfte des 5.Jh. vf. armenischen Lebensbeschreibung des hl. Gregor des Erleuchters sowie einer Legende über die Bekehrung Armeniens. In diesem Geschichtswerk wird die Unabhängigkeit der armenischen Kirche im Verhältnis zur byz. betont; griech. Einflüsse werden neben den syr. erwähnt und Ējˇˇmiacin als Zentrum der christl. Kultur in Armenien gepriesen. Der armenische Text, der bereits im späten 5.Jh. erwähnt wird, wurde im 6.Jh. ins Griech. übersetzt, dann ins Arab. Christian Hannick Bibliography F.Tournebize, Art.…

Abraham I.

(78 words)

Author(s): Hannick, C.
[English Version] von Aghbatan, armenischer Katholikos von 607–610. In seine Zeit fiel die Abspaltung der georgischen Kirche von der Einheit mit den anderen kaukasischen Kirchen, der armenischen und der albanischen. Während der georgische Katholikos Kyrion sich dem Chalcedonense anschloß, beharrte Abraham auf den Positionen des Monophysitismus. Christian Hannick Bibliography F.Tournebize (DHGE 1, 1912, 163) E.Boshof (Hg.), Bf.e, Mönche und Kaiser, Bd.4, 1994 R.W.Thomson, A bibliography of classical armenian literature to 1500 AD, 1995.

Etschmiadzin

(135 words)

Author(s): Hannick, C.
[English Version] (Ējˇˇmiacin). Seit 1441 Sitz des Katholikos aller Armenier. Die etwa 20 km von Erevan entfernte Stadt, damals Vagharšapat genannt, war unter den Arsakiden Hauptstadt des Königsreichs Armenien. Der am Ende des 4.Jh. gegründete Sitz des Oberhauptes der armenischen Kirchen in E. mit den Kirchen der hl. Hr˙ipsimē und Gaianē aus dem 7.Jh. wurde bald nach Dvin und noch später nach anderen Städten transferiert. Offiziell erhielt die Stadt den Namen E. (»Es kam herab der Eingeborene«) 1…

Armenische Schrift/Armenische Literatur.

(328 words)

Author(s): Hannick, C.
[English Version] Nach armenischer Überlieferung wurde die A. um 407 durch Mesrop-Maštoc‘ erfunden. Das armenische Alphabet besteht aus 36 Buchstaben, deren Anordnung das griech. Alphabet berücksichtigt, die Form der armenischen Buchstaben gilt aber als Eigenschöpfung. Die Majuskelschrift (Erkat‘agir »Eisenschrift«) ist inschriftlich ab dem 5.Jh. bezeugt. Entsprechend der Entwicklung im griech. Bereich setzt dann im 11.Jh. eine Minuskelform (Bolorgir »Rundschrift«) ein. An der Wiege der armenisch…

Gregorios der Erleuchter

(172 words)

Author(s): Hannick, C.
[English Version] . Erster Bischof von Großarmenien (Armenien: I., 4.). Über die legendäre Abstammung des G., der den Beinamen Partev trägt, seine Verbannung durch König Tiridates III. (298–330) sowie die Taufe des Königs durch G. berichtet das Geschichtswerk des Agathangelus. Um 301, infolge der Verkündigung des christl. Glaubens (daher der Beiname »Erleuchter«) ließ sich König Tiridates durch G. (ca.239–325/26) taufen und erklärte das Christentum zur Staatsrel. Um 315 wurde G. durch Erzbf. Leont…

Faustos

(165 words)

Author(s): Hannick, C.
[English Version] von Byzanz. Unter diesem Namen kennt man eine »Gesch. Armeniens« unter der Dynastie der Arsakiden für die Jahre 330 bis 387, die trotz Versuchen, eine griech. oder syr. Erstredaktion zu postulieren, nunmehr als ein original armenisches Werk gilt. Es stellt eine anonyme Kompilation von epischen Erzählungen aus dem späten 5.Jh. dar. Weder der Vorname noch der üblicherweise als Ortsbez. angesehene Beiname entsprechen hist. Tatsachen. Der Beiname Buzandaran bedeutet auf dem ir. Hinter…

Aleppo

(99 words)

Author(s): Hannick, C.
[English Version] Aleppo, Stadt in Nord-Syrien bei Antiochien. Ein Bf. Eustathios nahm bereits am Konzil von Nicaea teil, als das Bistum vom antiochenischen Patriarchat abhing; A. wurde später zum autokephalen (Autokephalie) Erzbistum erhöht und gehört zur Kirchenprovinz Syria prima. Eine jakobitische Hierarchie, deren berühmtester Vertreter Barhebraeus war, ist ab ca.543 nachweisbar. Ab dem 12.Jh. lebten auch dort Armenier. A. wurde von byz. Truppen 962 wieder erobert. Ab dem 18.Jh. besteht in A. auch eine maronitische (Maroniten) sowie eine unierte Hierarchie. Christian H…

Armenien

(2,774 words)

Author(s): Schmitt, R. | Hannick, C.
[English Version] I. Altertum 1. A. umfaßt das Hochland um den Berg Ararat (5165 m), den Van- und Sevan-See sowie die Quellgebiete von Euphrat und Tigris, somit das Land, in dem vor dem Auftreten der Armenier, vielleicht im 7.Jh. v.Chr., das Reich der Urartäer (ass. Urarṭu, vgl. hebr. 'rrṭ Jer 51,27; Gen 8,4) bestanden hat, das um 590 v.Chr. von den ir. Medern unterworfen worden ist. Dabei ist als das eigentliche armenische Kernland das Gebiet zw. dem Aráxēs (heute Aras) und dem Kentrítēs (heute B…