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Your search for 'dc_creator:( "Hauptmann, P." ) OR dc_contributor:( "Hauptmann, P." )' returned 52 results. Modify search


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Maksim Grek

(141 words)

Author(s): Hauptmann, P.
[English Version] (Michael Triboles; um 1470 Arta, Epeiros – 21.1.1556 Sergiev Posad), bedeutender Vermittler griech. Theol. an die Kirche Moskaus, von der Russ.-Orth. Kirche auf ihrem Millenniumskonzil am 6.6.1988 kanonisiert. Von vornehmer Abkunft, auf Korfu aufgewachsen, trat er nach Studien an ital. Universitäten 1502 in den Dominikanerorden ein, wurde 1504 jedoch auf dem Athos Mönch. Von dort wurde er 1518 als der von Großfürst Vasilij III. erbetene Übersetzer bibl. und patr. Texte nach Mosk…

Lemberg

(144 words)

Author(s): Hauptmann, P.
[English Version] (ukrainisch L'viv, polnisch Lwów, russ. L'vov). Schon die Namensvielfalt läßt den Mittelpunkt Galiziens mit ca.790 000 Einwohnern i.J. 1990 als Vielvölkerstadt erkennen. Um 1250 vom galizischen Fürsten Daniel und seinem Sohn Leo gegründet, 1366 Polen eingegliedert, 1772 an Österreich gefallen, wurde L. 1919 wieder polnisch, 1939 sowjetisch und 1941 Teil des dt. Generalgouvernements, bevor es 1944 wieder zur (bis 1991: Sowjet-) Ukraine kam. Durch Umsiedlungen wurde dabei die poln…

Amvrosij

(162 words)

Author(s): Hauptmann, P.
[English Version] (Aleksandr Grenkov; 23.11.1812 Bol'šie Lipovicy bei Lipeck – 10.10.1891 Šamordino bei Kozel'sk), Starec der Optina. Der Sohn eines Psalmsängers war nach Abschluß des Geistlichen Seminars Tambov erst Haus- und dann Sprachlehrer an der Geistlichen Schule in Lipeck, bevor er 1839 in die Optina-Einsiedelei bei Kozel'sk eintrat, wo er 1842 eingekleidet wurde und 1843 die Diakonen- und 1845 die Priesterweihe empfing. Zunächst Schüler der großen Starcy Leonid und Makarij, wurde er spät…

Lismanini

(133 words)

Author(s): Hauptmann, P.
[English Version] (Lismanino), Franz (Francesco; 1504 auf Korfu – April 1566 Königsberg), urspr. Franziskanerprovinzial, gelangte als Beichtvater und Hofprediger der Königin Bona Sforza aus Italien 1546 nach Polen und übernahm dort auch die Leitung des Krakauer Humanistenkreises. Durch Schriften Calvins und der Böhmischen Brüder für die Reformation gewonnen und 1553 in Genf zum Calvinismus übergetreten, folgte er 1556 dem Ruf der Protestanten Kleinpolens an die Spitze ihres Kirchenwesens, das er na…

Altgläubige, russische.

(470 words)

Author(s): Hauptmann, P.
[English Version] I. Die durch ihre Verwerfung der Kultusreformen des Moskauer Patriarchen Nikon seit 1653 aus der Großkirche gedrängten Gläubigen, die sich in eigenen Gemeinden zur Bewahrung der 1551 auf der Moskauer Hundertkapitelsynode festgeschriebenen altruss. Frömmigkeitsformen sammelten, wurden von den Behörden zunächst als Schismatiker (Raskol'niki), später als Altritualisten bezeichnet, während sie im Volk als die A. galten. Nicht die Notwendigkeit von Berichtigungen liturgischer Texte un…

Duchoborcy

(136 words)

Author(s): Hauptmann, P.
[English Version] (Duchoborzen, Geistkämpfer) heißen die Anhänger der extrem spiritualistischen Richtung in der altruss. Sektenbewegung (russ. Sekten) der »Geistigen Christen«, die sich seit dem letzten Drittel des 18.Jh. von den zwar ebenfalls kultfeindlichen, aber doch noch schriftgebundenen Molokanen (s.a. Bund der Evangeliumschristen-Baptisten) trennten. Sie setzen der Bibel eine unmittelbare innere Offenbarung entgegen, und wer sie erlebt zu haben vermeint, wird in ihren Augen zu einem Chris…

Kettler

(141 words)

Author(s): Hauptmann, P.
[English Version] Kettler, Gotthard (Goddert; um 1517 bei Lippstadt – 1587 Kurland), letzter Ordensmeister des Deutschen Ordens in Livland und nach dem Zerfall des Ordensstaates seit 1562 unter polnischer Lehnshoheit erster Herzog von Kurland, einem Teil des ehem. Ordensgebiets, für den bei einer alten Burg schließlich die Hauptstadt Mitau (Jelgava) angelegt wurde. 1566 gründete er durch Heirat mit Anna von Mecklenburg eine erst 1737 erloschene Dynastie. Bereits zu seinen Lebzeiten galt Kurland, wo…

Filipovcy

(77 words)

Author(s): Hauptmann, P.
[English Version] heißen die nach Aufnahme der Fürbitte für den Zaren in den Klöstern am Vyg seit 1737 von anderen abgespaltenen priesterlosen Altgläubigen unter Führung des Mönchs Filipp (Fotij Vasil'ev), der sich 1743 mit ca.70 Anhängern auf der Halbinsel Kola selbst verbrannte, um drohender Verhaftung zu entgehen. Von ihren Gemeinden bestehen heute nur noch geringe Reste. Peter Hauptmann Bibliography P.Hauptmann, Das russ. Altgläubigentum 300 Jahre nach dem Tode des Protopopen Avvakum (KO 29, 1986, 69–135, bes. 125–127).

Helmold

(107 words)

Author(s): Hauptmann, P.
[English Version] von Bosau (um 1120 – nach 1177) wirkte nach dem Besuch der Braunschweiger Domschule seit 1143 in Ostholstein, ab 1156 als Pfarrer in Bosau am Plöner See. 1163–1172 verfaßte er aus Aufzeichnungen Adams von Bremen, mündlichen Überlieferungen und eigenem Erleben seine bis etwa 1170 reichende »Chronica Slavorum«. Darin berichtet er anschaulich und trotz deutlicher Parteinahme i.allg. zuverlässig über die Christianisierung und Eindeutschung der östlich der unteren Elbe siedelnden Slawe…

Aleksij

(168 words)

Author(s): Hauptmann, P.
[English Version] (1293 Moskau – 12.2.1378 ebd.), Metropolit von Moskau, wurde mit 20 Jahren Mönch im Moskauer Epiphaniaskloster und war mit 26 Jahren bereits an der Verwaltung der russ. Metropolie beteiligt. Die Ernennung zum »Metropoliten von Kiev und ganz Rußland« wurde vom griech. Vorgänger Feognost 1353 in Konstantinopel durchgesetzt, wo er dafür vor dem Amtsantritt 1355 ein volles Jahr zu verbringen hatte. War offiziell auch Vladimir sein Sitz, so residierte er doch in Moskau, um von dort a…

Altkalendarier

(157 words)

Author(s): Hauptmann, P.
[English Version] (Palaiohemerologiten) nennt man die Gegner der Umstellung des julianischen Kalenders (Kalender) auf die gregorianische Schaltung in der Kirche von Griechenland mit dem 10./23.3.1924 unter staatlichem Druck. Sie selbst verstehen sich jedoch als die »echten orth. Christen«, die für die Bewahrung der Tradition in ihrer Ganzheit einstehen. Aus Zirkeln wurde rasch eine Kirchenorganisation, die seit 1932 ihre Gottesdienste in eigenen Gebäuden abhält und seit 1935 nach dem Anschluß von…

Filipp

(138 words)

Author(s): Hauptmann, P.
[English Version] (Fedor Kolyčev; 1507 – 23.12.1569 Tver'), Metropolit von Moskau. Als Bojar in eine Verschwörung am Zarenhof verwickelt, war er in das Kloster Solovki entwichen und dort Abt geworden. 1566 zum Metropoliten von Moskau erhoben, überwarf er sich bald mit Ivan IV. Groznyj wegen dessen Schreckensherrschaft. Nachdem er ihm im Uspenskij Sobor am 2.3.1568 öfftl. Vorhaltungen gemacht und den Segen verweigert hatte, wurde er durch ein gefügiges Kirchengericht abgesetzt und am 8.11.1568 wäh…

Heinrich

(144 words)

Author(s): Hauptmann, P.
[English Version] von Lettland (um 1188 bei Magdeburg – nach 1259 Papendorf), im Chorherrenstift Segeberg ausgebildet, 1205 als Scholar des Bf. Albert von Riga nach Riga gelangt und 1208 zum Priester geweiht, wirkte sein ganzes Leben lang als Pfarrer unter den Nordletten in Papendorf (lettisch Rubene) bei Wenden (lettisch Cēsis). Von dort aus beteiligte er sich an über 30 Heerfahrten gegen die noch heidnischen Liven und Esten und taufte mit seinen Gehilfen auf zahlreichen Taufreisen über 10 000 See…

Ivan IV.

(129 words)

Author(s): Hauptmann, P.
[English Version] der Schreckliche (Groznyj, besser: der Gestrenge; 25.8.1530 Moskau – 18.3.1584 ebd.), 1547 als erster Großfürst zum Zaren von ganz Rußland gekrönt, beförderte dessen Aufstieg zur Großmacht durch weitere Ausdehnung nach Osten (1552 Eroberung von Kazan', 1554 von Astrachan', 1582 Beginn der Unterwerfung Sibiriens), zerrüttete es jedoch auch durch erfolglose Kriege (v.a. um Livland 1558–1582) und grausame Maßnahmen zur Ausschaltung der Bojarenmacht (u.a. Einrichtung der sog. Opričnin…

Belaja Krinica,

(96 words)

Author(s): Hauptmann, P.
[English Version] Altgläubigensiedlung in der Bukowina, wurde durch die dort 1846 von Metropolit Ambrosios von Sarajevo nach seinem Übertritt vollzogene erste altgläubige Bischofsweihe ein Mittelpunkt des am Priesteramt festhaltenden Teils des Altgläubigentums (Altgläubige, russ.), dessen Gemeinden sich seitdem unter der »Hierarchie der Übereinkunft von B.« wissen. Die danach durch Spenden reicher Altgläubiger aus Rußland ausgebauten Anlagen waren in sowjetischer Zeit völlig verfallen, wurden abe…

Danzig, Stadt und Bistum

(476 words)

Author(s): Hauptmann, P.
[English Version] (polnisch: Gdańsk). Die älteste urkundliche Erwähnung der westlich der Weichselmündung gelegenen Siedlung unter dem Namen Gyddanizc bezieht sich auf das Jahr 997, als dort Adalbert von Prag einen Gaufürsten und »viele Heiden« taufte. Nach der Eingliederung dieses Gebiets in die polnische Kirchenorganisation wirkten hier seit 1175 dt. Zisterzienser und seit 1227 auch Dominikaner. Um 1190 wurden die Kirchen St.Katharinen für die slaw. und St.Nikolai für die dt. Kaufmannssiedlung, …

Klemme

(142 words)

Author(s): Hauptmann, P.
[English Version] Klemme, Pankratius (um 1475 Hirschberg in Schlesien – 20./21.9.1546 Danzig). Nach Eintritt in das Dominikanerkloster zu Danzig wirkte er daselbst seit 1498 an der Johanniskirche zunächst als Kantor, nach Rückkehr von Studien in Süddeutschland, wo er für die Reformation gewonnen wurde, seit 1526 als Prediger. Im Herbst 1529 setzte er seine Predigttätigkeit an St. Marien fort, wo der Rat 1536 für ihn ein selbständiges Pastorat neben der unverändert kath. Pfarrstelle einrichtete. In …

Lebus

(235 words)

Author(s): Hauptmann, P.
[English Version] Lebus, kleine Landstadt, ca.10 km nördlich von Frankfurt/O. am linken Flußufer gelegen, teilt ihren an den Lutizenfürsten Lub (Lubosław) aus dem 9.Jh. erinnernden Namen nicht allein mit ihrem Hinterland, sondern hat ihn auch dem 1124 vom Polenherzog Bolesław III. Krzywousty gegründeten Bistum vermacht, das ihn behielt, obwohl sich sein Sitz 1276–1326 in Göritz (Górzyca) rechts der Oder ca.10 km flußabwärts und seit 1385 in Fürstenwalde an der Spree befand, wo man die Marienkirche…

Filipponen

(76 words)

Author(s): Hauptmann, P.
[English Version] (Philipponen) nannte man die 1830–1840 nach Ostpreußen eingewanderten russ. Altgläubigen, die in den Masuren mehrere Dörfer gründeten, von denen Wojnowo (Eckertsdorf) mit seinem Kloster das bedeutendste ist. Sie kamen aus Polen, wo man sie für Filipovcy hielt, obwohl sie der weniger radikalen Richtung der Fedoseevcy angehörten. Ihre Zahl ist zw. 1838 und 1968 von 829 auf 412 zurückgegangen. Peter Hauptmann Bibliography E.Przekop, Die Gesch. der Altgläubigen in den Masuren (OS 27, 1978, 105–127).

Makarij

(150 words)

Author(s): Hauptmann, P.
[English Version] (Bulgakov; Michail Petrovič; 19.9.1816 Surkovo bei Novyj Oskol – 9.6.1882 Moskau), Metropolit von Moskau (seit 1879), davor seit 1857 nacheinander Inhaber der Bischofsstühle von Tambov, Char'kov und Litauen (Baltische Länder), einflußreich v.a. als theol. Lehrer. Zunächst wirkte er an der Geistl. Akademie von Kiev (: II.) als Prof. für Gesch. und Kirchengesch., seit 1842 an der St.Petersburger Geistl. Akademie (Sankt Petersburg: II.) als Prof. der Theol. (Dogmatik), seit 1850 au…
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