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Your search for 'dc_creator:( "Herms, E." ) OR dc_contributor:( "Herms, E." )' returned 63 results. Modify search

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Fontane

(570 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] Fontane, Theodor (30.12.1819 Neuruppin – 20.9.1898 Berlin). Eltern aus hugenottischen Familien. F. war seit 1850 Mitarbeiter des »Literarischen Kabinetts« des preußischen Innenministeriums, 1852 und 1855–1859 Korrespondent in London, 1859–1870 Redakteur der Kreuzzeitung, seit 1871 Theaterkritiker der »Vossischen Zeitung«, März bis Mai 1876 Sekretär der preußischen Akademie (: II.,3.) der Künste, aus der er auf eigenen Wunsch ausschied, seitdem war F. freier Schriftsteller. – Zunä…

Generationenvertrag

(848 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] (Gv.). …

Individualismus, methodologischer

(380 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] . M.…

Güterabwägung

(338 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] ist der oft gebotene letzte Schritt in der ethischen Urteilsbildung. Er kann auftreten, wenn sich die Frage nach dem jetzt zu wählenden Verhalten nicht erschöpfend durch eine allg. oder spezielle Handlungsanweisung beantworten läßt. Sie wird es, wenn unter den jeweils jetzt wählbaren Maßnahmen nicht eine eindeutig gegenüber anderen vorzuziehen ist, sei es weil mehrere gleich vorzugswürdig zu sein scheinen, eine zeitliche Staffelung der durch sie zu erreichenden Güter ausscheidet…

Kriteriologie

(429 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] . K. ist die Lehre (der Inbegriff der Aussagen) über die notwendigen und hinreichenden Bedingungen für das Gegenwärtigsein (Gegebensein) von Unterschieden. Wir benötigen sie für den bewußten und verantwortlichen Vollzug unserer Unterscheidungspraxis, und zwar sowohl für das angemessene Erfassen von schon – durch unsere eigene Praxis oder durch nicht von uns zu verantwortende Prozesse – getroffenen Unterschieden (also für unser symbolbildendes Handeln) als auch für unser eigenes a…

Interimsethik

(354 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] . Gibt es objektive oder subjektive Gründe dafür, eine die Lebensführung leitende Gewißheit über Natur (Wesen), Ursprung und Bestimmung von Welt und Mensch sowie die daraus abgeleiteten Regeln des Handelns als nur für eine bestimmte Zeit gültig anzusehen, so wird von einer I. gesprochen; richtig müßte es Interims ethos (Ethos) heißen oder Interimsmoral. Als Beispiele dafür gelten (a) das Ethos Jesu und (b) die »provisorische Moral« R.Descartes' (Discours de la méthode, 1637). – a) Als »I.« hat zuerst A.Schweitzer Jesu Ethos be…

Dogmatik

(7,367 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] I. Problemgeschichtlich Der Titel »D.«, im 17.Jh. aufgekommen, bez. einen der ältesten Zweige theol. Arbeit: die Darstellung des Gehalts christl. Verkündigung in ihrem Zusammenhang, die sich ihrerseits am maßgeblichen (»kanonischen«) Paradigma von Bekenntnis und Verkündigung orientiert. Andere Titel – »Genaue Darlegung des orth. Glaubens« (Johannes von Damaskus), »Sentenzen« (Petrus Lombardus), »Summe der Theol.« (Thomas von Aquin), »Unterricht in der christl. Rel.« (Calvin), »Loci…

Geismar

(162 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] Geismar,  Eduard (12.2.1871 Randers – 14.5.1939 Kopenhagen), 1899–1921 Pfarrer, seit 1921 Prof. für Syst. Theol. in Kopenhagen. Durch die christl. Studentenbewegung und das Großstadtpfarramt für sozial- und gesellschaftspolit. Gegenwartsfragen sensibilisiert, engagierte G. sich als Mitbegründer der sozialreformerischen Partei »Retsforbund«. Von S.Kierkegaard her vertrat er eine Ethik des im Gottesverhältnis gebundenen Gewissens, verstand dieses jedoch als zum Engagement für Gesell…

Handlungsarten

(403 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] . Schon F.Schleiermacher unterschied in seiner »Philos. Ethik« »symbolisierendes Handeln« und »organisierendes Handeln«, dann in der »Christl. Sitte« »darstellendes« und »wirkendes«, sowie »reinigendes« und »erweiterndes« Handeln. In gleichgebauten Ausdrücken hat jüngst Habermas in seiner »Theorie des kommunikativen Handelns« die Differenzzw. »teleologischem«, »strategischem«, »normenreguliertem«, »dramaturgischem« und »kommunikativem Handeln« zur Geltung gebracht. Beide Autoren …

Dogma

(2,170 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] »D.« ist kein Ausdruck des Glaubens oder kirchl. Lehre, sondern der theol. Reflexion über sie (wie z.B. auch »Offenbarung«), aus der Bildungssprache des Hellenismus übernommen. Vorchristl. Bedeutung: a) »Meinung«, b) »Gutdünken«, »Ent-« bzw. »Beschluß«, rechtlich zugespitzt »Verordnung«, »Erlaß«, »Dekret« einer polit. (in LXX etwa Est 3,9; Dan 2,13; 6,8; im NT Lk 2,1; Apg 17,7) oder der göttlichen Autorität (im NT Kol 2,14; Eph 2,15), aus beidem dann c) verbindliche Schullehre in…

Folge/Folgeträchtigkeit des Handelns

(464 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] . Alles Handeln besitzt eine unübersehbare Folgeträchtigkeit, und auch seine faktischen Folgen sind nur teilweise absehbar. Das ist so, weil es aus innerweltlicher Handlungsgegenwart heraus geschieht und weil deren Restriktionen die Wirkungen seiner Effekte beherrschen. Handeln setzt eine von mehreren jeweils jetzt wählbaren Möglichkeiten weiteren Werdens wählend in eine Bestimmtheit des Gewordenseins der Handlungsgegenwart um. Diese Bestimmtheit ist ihm als sein Effekt inhärent. Handlungseffekte sind an Gewicht verschieden, reichen vom bl…

Adiaphora

(1,623 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] Der Ausdruck (griech. α᾿δια´ϕορα; semantische Äquivalente: Mitteldinge [griech. με´ση, mésē], das Erlaubte) bezeichnet Phänomene des menschlichen Lebens, die nicht in den Bereich des sittlich (d.h. im Blick auf die Erreichung der Bestimmung des Menschen) Positiven (Guten, bonum) oder Negativen (Übels, malum) fallen. A. im strikten Sinne gibt es also nur in Ethiken, deren leitendes Menschenverständnis Lebensphänomene kennt, die für Wesen und Bestimmung des Menschen äußerlich sind. Das zeigt sich an klassischen Gesprächsgängen der Philos., der Theol. und he…

Erhard

(275 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] Erhard, Ludwig Wilhelm (4.2.1897 Fürth – 5.5.1977 Bonn). 1919–1925 Studium der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre. 1928–1942 Mitarbeiter, später Leiter des Instituts für Wirtschaftsbeobachtung an der Handelshochschule Nürnberg. 1942 Gründung eines privaten Instituts für Industrieforschung. 1945–1946 Bayerischer Wirtschaftsminister. 1947 Leiter der Sonderstelle Geld und Kredit des Wirtschaftsrats der Bizone, 1948 Direktor der Verwaltung für Wirtschaft der Bizone. 1949–1963 Bundeswi…

Abbe

(244 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] Abbe, Ernst Carl (23.1.1840 Eisenach – 14.1.1905 Jena), Sohn eines Eisenachers Fabrikarbeiters (Spinnmeisters), studierte Philos., Mathematik und Physik in Jena und Göttingen. 1867 Habil. in Jena für Physik. Im selben Jahr begann die Zusammenarbeit mit der optischen Werkstatt von Carl Zeiss. Deren Produktion stellte A. durch eigene Forschungen zur Optik und durch Hinzuziehung des Chemikers und Glasherstellers Otto Schott (1884 Gründung des Glaswerks »Schott und Genossen«) auf wiss.…

Ethos

(615 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] . »Ethos« bez. in Zusammenfassung der Bedeutung von griech. ε῎ϑος/éthos (»Gewohnheit«) und η῎ϑος (ē´thos: natürlicher Aufenthaltsort, das dort Übliche, innere Eigenart, Charakter) stets eine gattungsspezifische Weise des regelmäßigen Umgangs einzelner Lebewesen mit ihresgleichen und den Herausforderungen ihrer Umwelt, wobei die Herrschaft der Regeln dieses Umgangs irgendwie im inneren Milieu der Interaktanten begründet ist. Menschliches E. ist dann: eine Interaktionsordnung, deren Regeln die…

Hayek

(204 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] Hayek, Friedrich August v. (8.5.1899 Wien – 23.3.1992 Freiburg). Jura- und Volkswirtschaftsstudium in Wien, 1927–1931 Direktor des Östr. Instituts für Konjunkturforschung; Professuren: 1931–1950 London School of Economics, 1950–1962 Chicago, 1962–1968 Freiburg i.Br.; 1974 Nobelgedächtnispreis der Bank von Schweden. Beginnend mit Arbeiten zur Geld- und Konjunkturtheorie hat sich H. seit den 40er Jahren dem Studium der wissenschaftstheoretischen, sozialphilos. und anthropologischen Fu…

Moral

(752 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] . Der Ausdruck »M.« bez. das Ganze einer in motivierenden und orientierenden Gewißheiten (Überzeugungen) und dadurch affektiver Strebens- bzw. Interessenlage samt zugehörigen Grundentschlüssen fundierten regelgemäßen, also zu relativer Stabilität gelangten Interaktionsweise, äquivalent mit »Ethos« (gegenüber dem sozialen Akzent dieses Ausdrucks allenfalls mehr individuenbezogen); entsprechend »Moralphilos.« äquivalent mit »Ethik«. Dafür grundlegende Stationen der Terminologiegesc…

Güterethik

(440 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] . I. »G.« kann eine Teilaufgabe der Ethik bezeichnen: Besinnung auf die Folgen, das Interagieren in einem Ethos und deren Beitrag zum bonum commune/proprium. Diese Aufgabe ist unumg#änglich gestellt, weil Handeln Folgen (Folge/Folgeträchtigkeit des Handelns) hat, die – je nach Wissen und Können – vorhergesehen, angezielt und mehr oder weniger sicher bewirkt werden können, so daß Handeln aufgabenspezifische Kompetenz und Verantwortlichkeit gewinnt. Zu deren Wahrnehmung trägt G. als…

Brandström,

(68 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] Elsa (26.3.1888 als Tochter des schwedischen Gesandten in St.Petersburg – 4.3.1948 Cambridge, MS), im 1. Weltkrieg Rot-Kreuz-Delegierte für dt. und östr. Kriegsgefangene in Sibirien; wirkte dort während der Typhusepidemie, organisierte Hilfsaktionen, gründete nach dem Krieg mit amer. Hilfe Sanatorien für ehemalige Kriegsgefangene (Marienborn, Schreibermühle) und ein Heim für Kriegsgefallenenkinder (Neusorge/Mittweida). Eilert Herms Bibliography E.B., Unter Kriegsgefangenen in Rußland und Sibirien, 1921 E.Juhl u.a., E.B., 1962.

Höchstes Gut

(1,957 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] . Jedes Verständnis des Guten und der Güter (Gut/Güter) ist bestimmt durch ein Verständnis des h.G. 1. Das Gute ist das als Vervollkommnung der Gegenwart anziehend Erlebte (Gewißseiende) und daher Angestrebte (vgl. Arist.e.N.1094 a3,1172b; Thomas von Aquin, In Metaphysicam Aristotelis commentaria, 1926, Liber IV, n.317). Jede Handlungsgegenwart präsentiert das Gute in drei Gestalten: a) als eine innerweltlich gewordene Bestimmtheit von Handlungsgegenwart ( realisiertes bonum), b) ausstehende Möglichkeiten weiteren Werdens, deren realisie…
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