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Your search for 'dc_creator:( "Herms, E." ) OR dc_contributor:( "Herms, E." )' returned 63 results. Modify search

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Fontane

(570 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] Fontane, Theodor (30.12.1819 Neuruppin – 20.9.1898 Berlin). Eltern aus hugenottischen Familien. F. war seit 1850 Mitarbeiter des »Literarischen Kabinetts« des preußischen Innenministeriums, 1852 und 1855–1859 Korrespondent in London, 1859–1870 Redakteur der Kreuzzeitung, seit 1871 Theaterkritiker der »Vossischen Zeitung«, März bis Mai 1876 Sekretär der preußischen Akademie (: II.,3.) der Künste, aus der er auf eigenen Wunsch ausschied, seitdem war F. freier Schriftsteller. – Zunä…

Lehrbeanstandungs-/Lehrzuchtverfahren

(2,117 words)

Author(s): Herms, E. | Mortanges, R.P. de | Germann, M.
[English Version] I. Kirchengeschichtlich Innerhalb der allg. kirchl. Aufgabe, Häresien entgegenzutreten, stellt sich seit altkirchl. Zeit insbes. die Aufgabe, solchen bei Inhabern kirchl. Ämter entgegenzuwirken. Bis ins Spät-MA wurde diese Aufgabe durch synodale bzw. bfl. und schließlich papale Entscheidung – im westlichen MA nach vorangegangenem kanonischen Prozeß – gelöst: Proskription der unerträglichen Lehre, die zu widerrufen ist oder – von der weltl. Gewalt exekutierte – Sanktionen nach sich…

Generationenvertrag

(848 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] (Gv.). Der Gv. im weiten Sinne umfaßt alle Weisen der verantwortlichen Vorsorge und Rücksichtnahme der vorangehenden für die nachfolgenden Generationen (G.). Jede G. ist abhängig von den Erwerbungen und Ersparnissen ihrer Vorgänger und mit ihren eigenen Erwerbungen und Ersparnissen verantwortlich für die Gegenwart ihrer Nachkommen. Das gilt nicht nur für Vermögenswerte, sondern ebenso für Formen des Zusammenlebens, Bildungsgüter gleichursprünglich (psychische [intellektuelle und…

Individualismus, methodologischer

(380 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] . M.I. ist die forschungsstrategische Wendung einer sozialontologischen Annahme über die universalen Konstitutions- und Entwicklungsbedingungen sozialer Ordnungen mit sozialpolit. Pointe. Die sozialontologische Annahme besagt: Nur Einzelpersonen sind handlungsfähig (»Systeme handeln nicht«); daher entstehen und entwickeln sich alle Ordnungen nur durch das Zusammenspiel des interessegeleiteten (Interesse), planvollen Handelns von Einzelaktanten, dessen Effekte – die konkreten Inte…

Institution

(1,290 words)

Author(s): Kehrer, G. | Berger, W. | Heintel, P. | Herms, E.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Versteht man I. als Normen, die Handeln eindeutig regeln, so kann man religionswiss. zw. I., die rel. Handeln regeln, und Normierungen, die rel. begründet nicht-rel. Handeln regulieren, unterscheiden. Dabei ist jedoch immer zu berücksichtigen, daß diese Unterscheidung vom außenstehenden Beobachter getroffen wird und daß die rel. Akteure selbst diese Differenzierung oft nicht vornehmen. – In der religionswiss. Lit. spielt der Begriff I. keine Rolle, obw…

Kulturstaat

(642 words)

Author(s): Germann, M. | Herms, E.
[English Version] I. Rechtlich K. heißt ein Staat, der sich nicht nur der Sicherheit und Freiheit, sondern auch der kulturellen Belange (Kultur) seiner Bürger annimmt, und zwar um seiner eigenen kulturellen Voraussetzungen willen. Rechtlich äußert sich der K. z.T. in Staatszielbestimmungen (deutlich Art.3 I 1 der Bayerischen Verfassung von 1946: »Bayern ist ein Rechts-, Kultur- und Sozialstaat«), im übrigen in der Einrichtung des staatlichen Bildungswesens v.a. mit der staatlichen Schule (Schulpfli…

Behaviorismus

(1,276 words)

Author(s): Loder, J.E. | Herms, E.
[English Version] I. Zum Begriff Der B. versuchte, wie seine hist. Vorläufer, die menschliche Natur am Vorbild des Tieres oder der Maschine zu erklären. 1913 begründete John-Broadus Watson (1878 – 1958) den B. als moderne Forschungsrichtung in der Psychologie. Im Gefolge der darwinistischen Evolutionstheorie argumentiert der B., daß wir Tiere verstehen und kontrollieren können, auch ohne ihren Bewußtseinszustand zu erforschen. Mit den gleichen Methoden können wir auch die menschliche Natur verstehen…

Kultur

(6,182 words)

Author(s): Laubscher, M.S. | Moxter, M. | Recki, B. | Haigis, P. | Herms, E. | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich K., von lat. cultura, »Landbau, Pflege«, wurde seit der Antike metaphorisch als cultura animi, »Pflege des Geistes«, bzw. als status culturalis als zu erstrebender Zustand der menschlichen Veredelung im Gegensatz zu status naturalis gebraucht. Seit der Aufklärung spaltete sich der Begriff auf. Im eur. Kontext umfaßt K. die Künste, die Wiss. und die Rel. Die neu gewonnene Kenntnis fremder Ethnien löste die bisherige Trennung zw. K. und Natur, zu der auch alles Normale, Alltägliche zählt…

Embryonen, Forschung an

(922 words)

Author(s): Schwinger, E. | Herms, E.
[English Version] I. Allgemein Ergebnisse der Forschung an Tierembryonen haben die Tierzucht stark verändert. Aus E. werden sehr früh (2–8-Zellstadium) totipotente Embryonalzellen herausgelöst. Diese einzelnen Zellen teilen sich erneut und bilden funktionsfähige E., die sich nicht von E. nach normaler Entwicklung unterscheiden. Große Bedeutung gewinnt die Möglichkeit, Tiere auch aus differenzierten Zellen zu »klonen«. Dazu werden differenzierte Zellkerne durch Verbringen in elektrische Felder oder Züch…

Güterabwägung

(338 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] ist der oft gebotene letzte Schritt in der ethischen Urteilsbildung. Er kann auftreten, wenn sich die Frage nach dem jetzt zu wählenden Verhalten nicht erschöpfend durch eine allg. oder spezielle Handlungsanweisung beantworten läßt. Sie wird es, wenn unter den jeweils jetzt wählbaren Maßnahmen nicht eine eindeutig gegenüber anderen vorzuziehen ist, sei es weil mehrere gleich vorzugswürdig zu sein scheinen, eine zeitliche Staffelung der durch sie zu erreichenden Güter ausscheidet…

Kontingenz (Zufall)

(1,765 words)

Author(s): Russell, R.J. | Mörth, I. | Schütt, H. | Herms, E.
[English Version] I. NaturwissenschaftlichDer Begriff der K. kommt in unterschiedlichen naturwiss. Zusammenhängen und Bedeutungen vor. Im einfachsten Fall bez. K. ein Ereignis, einen Prozeß oder eine Eigenschaft, deren Bestimmtheit ohne unmittelbar erkennbare Ursache existiert. Obwohl wir ungenau sagen, daß etwas durch Zufall geschah, bedeutet Zufall genauer das Fehlen einer bekannten oder tatsächlichen Ursache. In den Naturwiss. und der Philos. gibt es Modelle, die sowohl Prozesse und Ereignisse …

Lehrautorität

(2,255 words)

Author(s): Wiedenhofer, S. | Kallis, A. | Herms, E. | Hezser, C. | Rudolph, U.
[English Version] I. Christentum 1. Katholische Kirche Das kath. Verständnis der kirchl. L. bezieht sich prinzipiell auf den doppelten Ursprung der Kirche, Ostern und Pfingsten, d.h. auf die bevollmächtigte Repräsentation Christi in der Öffentlichkeit der Gemeinde in bestimmten Diensten und Ämtern, zu denen bestimmte Menschen auserwählt und gesandt sind (Mt 28,16–20; Mk 3,13–19; 2Kor 3–6 u. ö.), und auf die Gnadengaben des Geistes Gottes in der Vielfalt von Gaben, Diensten und Ämtern (1Kor 12,4–31a),…

Kriteriologie

(429 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] . K. ist die Lehre (der Inbegriff der Aussagen) über die notwendigen und hinreichenden Bedingungen für das Gegenwärtigsein (Gegebensein) von Unterschieden. Wir benötigen sie für den bewußten und verantwortlichen Vollzug unserer Unterscheidungspraxis, und zwar sowohl für das angemessene Erfassen von schon – durch unsere eigene Praxis oder durch nicht von uns zu verantwortende Prozesse – getroffenen Unterschieden (also für unser symbolbildendes Handeln) als auch für unser eigenes a…

Interimsethik

(354 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] . Gibt es objektive oder subjektive Gründe dafür, eine die Lebensführung leitende Gewißheit über Natur (Wesen), Ursprung und Bestimmung von Welt und Mensch sowie die daraus abgeleiteten Regeln des Handelns als nur für eine bestimmte Zeit gültig anzusehen, so wird von einer I. gesprochen; richtig müßte es Interims ethos (Ethos) heißen oder Interimsmoral. Als Beispiele dafür gelten (a) das Ethos Jesu und (b) die »provisorische Moral« R.Descartes' (Discours de la méthode, 1637). – a) Als »I.« hat zuerst A.Schweitzer Jesu Ethos be…

Güte (Gottes)

(1,170 words)

Author(s): Brink, G. van den | Webster, J. | Herms, E.
[English Version] I. Religionsphilosophisch In der Religionsphilos. wird die göttliche bonitas aus einem metaphysischen, einem theol. und einem ethischen Blickwinkel betrachtet. Im metaphysischen Sinne ist »Güte« (G.) ein transzendentaler Begriff, d.h. eine Vorstellung, die jede ontologische Kategorie übersteigt. Als solche fällt G. mit Existenz zusammen: Zu existieren ist ein Gut in sich selbst. Aber nicht alles, was existiert, besitzt Sein und G. in gleichem Maße. Die Qualität der G. und des Sein…

Kirchenordnungen

(3,049 words)

Author(s): Metzger, M. | Fix, K. | Sichelschmidt, K. | Herms, E.
[English Version] I. Kirchengeschichtlich 1.Alte Kirche In den K. wurden im Anschluß an die atl. und ntl. Rechtsprechung die ersten schriftlichen Formulierungen des Kirchenrechts gesammelt. Dies geschah zu einer Zeit, als dieses Recht in erster Linie mündlich, manchmal sogar nur im Geheimen weitergegeben wurde (Bas.spir. 27 [SC 17 bis, 478–491; Joannon 179–185]). Über den urspr. Umfang dieser lit. Übergangsgattung ist nichts bekannt. Man kennt nur etwa zehn K., von denen einige erst in jüngster Zeit…

Lehre

(3,490 words)

Author(s): Wiegers, G.A. | Herms, E. | Schoberth, I. | Nipkow, K.E.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich L. ist ein mündliches oder schriftliches System von Überlieferungen über Glaubensinhalte (Dogma, Offenbarung, Wahrheit) und Glaubensvollzüge (Ritual). Eine L. setzt eine Gemeinschaft voraus, die sich durch die Begründung orth. Denkens und korrekten Verhaltens definiert. Die Autorität der L. kann im Charisma oder in formellen Verfahrensweisen begründet sein. Smart zählt die L. zu den acht konstitutiven Dimensionen der Rel. (neben der rituellen, mythisch…

Ethik

(15,506 words)

Author(s): Herms, E. | Antes, P. | Otto, E. | Horn, F.W. | Leicht, R. | Et al.
[English Version] I. Begriff und Problemfeld»E.« (oder »Moralphilos.«) bez. seit Aristoteles ein Theorieunternehmen (η᾿ϑικη` ϑεωρι´α: a.po.89b9). Sein Gegenstand wird eng oder weit bestimmt: Kriterien des richtigen Handelns, richtiges Handeln, sittliche Lebensführung, Moral (Teil des Zusammenlebens neben Kunst, Rel., Wissen etc.), das Ethos. Die engen Bestimmungen sind in den weiten enthalten. Die normativen Funktionen von E. (Kritik und Begründung von Normen) sind in ihren deskriptiven begründet und enthalten; das kann nur bestritten werden aufgrund von z…

Macht

(2,213 words)

Author(s): Zenkert, G. | Brink, G. van den | Herms, E. | Seiferlein, A.
[English Version] I. Philosophisch Der Begriff der M. in philos. Bedeutung ist vielgestaltig wie kaum ein anderer Terminus. Sein Spektrum reicht von subtilem Einfluß bis zur Drohung mit barer Gewalt und umfaßt so unterschiedliche Phänomene wie geistige und ideelle M., die modernen Medien, die Ökonomie (Wirtschaft), die Technik, polit. Institutionen und militärische M. Diese Zuschreibungen bleiben willkürlich, solange der Begriff nicht präzisiert wird. Er ist zu weit gefaßt, wenn das Verfügen über t…

Kohärenz

(1,427 words)

Author(s): Grube, D. | Herms, E.
[English Version] I. Religionsphilosophisch K. ist grundsätzlich eine syntaktische Relation, die zw. verschiedenen Propositionen, nicht jedoch zw. Propositionen und Wirklichkeit gilt. Diese Relation wird klassischerweise als Widerspruchsfreiheit zw. verschiedenen Propositionen definiert. Sinnvoller ist jedoch eine weitere Spezifizierung als logisch und begrifflich konsistente Eingliederbarkeit bestimmter Propositionen in ein umfassenderes Propositionensystem. Bei einer Kohärenztheorie der Wahrheit wird Wahrheit als Relation zw. verschiedenen Prop…
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