Search

Your search for 'dc_creator:( "Herms, E." ) OR dc_contributor:( "Herms, E." )' returned 63 results. Modify search


Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Hirsch

(520 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] Hirsch, Emanuel (14.6.1888 Benwitsch, Kreis Perleberg – 17.7.1972 Göttingen). Nach Kindheit und Jugend in einem Berliner Pfarrhaus 1906–1910 Studium der ev. Theol. in Berlin (Begegnung mit K.Holl, zu dem sich H. als seinem Lehrer bekannt hat; Freundschaft mit P.Tillich), 1911 1. Theol. Examen, Hauslehrer, 1912–1915 Inspektor am Theol. Stift der Universität Göttingen (Freundschaft mit P.Althaus), 1915 Habil. für Kirchengesch. in Bonn, bis 1921 dort PD, 1917 Pfarrdienst in Baden (Sc…

Interesse

(293 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] . Ausgehend von seiner zivilrechtlich-ökonomischen Grundbedeutung im röm. Recht (Schadensersatz, Vorteil, Gewinn, Nutzen) wird der Begriff – nach Ausweitung auf das polit. Handeln und seine Ziele – seit dem 16.Jh. zunächst zur allg. Bez. für das Motiviertsein des Handelns konkurrierender Individuen oder Kollektive durch das Ziel des eigenen Vorteils und dann schließlich zur Bez. des natürlichen Motiviertseins allen möglichen Handelns durch das Ziel der

Briefs,

(239 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] Goetz Anton (1.1.1889 Eschweiler – 16.5.1974 Rom), Soziologe und Volkswirtschaftler. Seit 1913 Lehrtätigkeit an den Universitäten Freiburg und Würzburg, seit 1926 an der TU Berlin. 1934 Emigration in die USA, bis 1937 Gastprofessur an der Catholic University Washington DC, seitdem bis 1962 (Emeritierung) Professur an der dortigen Georgetown University, 193…

Adiaphora

(1,623 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] Der Ausdruck (griech. α᾿δια´ϕορα; semantische Äquivalente: Mitteldinge [griech. με´ση, mésē], das Erlaubte) bezeichnet Phänomene des menschlichen Lebens, die nicht in den Bereich des sittlich (d.h. im Blick auf die Erreichung der Bestimmung des Menschen) Positiven (Guten, bonum) oder Negativen (Übels, malum) fallen. A. im strikten Sinne gibt es also nur in Ethiken, deren leitendes Menschenverständnis Lebensphänomene kennt, die für Wesen und Bestimmung des Menschen äußerlich sind. Das zeigt sich an klassischen Gesprächsgängen der Philos., der Theol. und he…

Erhard

(275 words)

Author(s): Herms, E.
[English Version] Erhard, Ludwig Wilhelm (4.2.1897 Fürth – 5.5.1977 Bonn). 1919–1925 Studium der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre. 1928–1942 Mitarbeiter, später Leiter des Instituts für Wirtschaftsbeobachtung an der Handelshochschule Nürnberg. 1942 Gründung eines privaten Instituts für Industrieforschung. 1945–1946 Bayerischer Wirtschaftsminister. 1947 Leiter der Sonderstelle Geld und Kredit des Wirtschaftsrats der Bizone, 1948 Direktor der Verwaltung für Wirtschaft der Bizone. 1949–1963 Bundeswi…

Kulturstaat

(642 words)

Author(s): Germann, M. | Herms, E.
[English Version] I. Rechtlich K. heißt ein Staat, der sich nicht nur der Sicherheit und Freiheit, sondern auch der kulturellen Belange (Kultur) seiner Bürger annimmt, und zwar um seiner eigenen kulturellen Voraussetzungen willen. Rechtlich äußert sich der K. z.T. in Staatszielbestimmungen (deutlich Art.3 I 1 der Bayerischen Verfassung von 1946: »Bayern ist ein Rechts-, Kultur- und Sozialstaat«), im übrigen in der Einrichtung des staatlichen Bildungswesens v.a. mit der staatlichen Schule (Schulpfli…

Embryonen, Forschung an

(922 words)

Author(s): Schwinger, E. | Herms, E.
[English Version] I. Allgemein Ergebnisse der Forschung an Tierembryonen haben die Tierzucht stark verändert. Aus E. werden sehr früh (2–8-Zellstadium) totipotente Embryonalzellen herausgelöst. Diese einzelnen Zellen teilen sich erneut und bilden funktionsfähige E., die sich nicht von E. nach normaler Entwicklung unterscheiden. Große Bedeutung gewinnt die Möglichkeit, Tiere auch aus differenzierten Zellen zu »klonen«. Dazu werden differenzierte Zellkerne durch Verbringen in elektrische Felder oder Züch…

Brentano

(846 words)

Author(s): Ströker, E. | Herms, E.
[English Version] , 1.Franz (16.1.1838 Boppard – 17.3.1917 Zürich) trat in den vielfältigen Kontroversen im letzten Drittel des 19. Jh. um die philos. Grundlagen der Wiss. mit einem Grundlegungsprogramm hervor, das ihn zum Begründer der deskriptiven Psychologie und zum einflußreichen Wegbereiter der phänomenologischen Philos. werden ließ. – Als Schüler F.A.Trendelenburgs zunächst mit Studien zu Aristoteles befaßt, nahm B. nach empfangener Priesterweihe (1864) ein Theologiestudium auf, trat aber im…

Fortpflanzungsmedizin

(1,002 words)

Author(s): Schwinger, E. | Herms, E.
[English Version] I. Medizinisch F. umfaßt die Erforschung weiblicher und männlicher Sterilität und deren Behandlung. Die F. hat in den letzten Jahren durch Einführung neuer diagnostischer und therapeutischer Verfahren sehr an Bedeutung gewonnen. Seit langem ist bekannt, daß unterschiedliche morphologische Veränderungen (z.B. Fehlbildungen der Gebärmutter, Verschlüsse von Ei- und Samenleiter) zu männlicher und weiblicher Sterilität führen. Therapeutisch kann versucht werden, diese morphologischen V…

Maxime

(405 words)

Author(s): Steinmann, M. | Herms, E.
[English Version] I. Philosophisch Der Begriff entstammt der Wendung »propositio maxima«, der Bez. für den obersten Satz in einem Syllogismus. Er kann ein Axiom oder einen praktischen Grundsatz bedeuten. Relevanz erlangt er in I.Kants Moralphilos. Als M. bez. Kant jeden subjektiven Handlungsantrieb, im Gegensatz zum objektiv gültigen, allg. Gesetz. Durch den kategorischen Imperativ wird gefordert, nur diejenigen M. zuzulassen, die auch als Gesetz gelten können (Grundlegung zur Metaphysik der Sitten…

Ideal

(1,416 words)

Author(s): Mirbach, D. | Herms, E.
[English Version] I. Philosophisch Abgeleitet ist der Begriff »I.« von lat. »idealis, idealiter«, zuerst bei Martianus Capella (»ad ideam pertinens«), ab dem 13.Jh. 1. im Sinn von in der platonischen Idee oder »urbildlich« im göttlichen Geist (»esse exemplariter«) und 2. als »vorbildhaft« oder »mustergültig« nur in der Vorstellung seiend (»esse in intellectu«). Syst. steht das I. im Spannungsfeld zw. Idee und empirischer Wirklichkeit. Von der Allgemeinheit der Idee unterscheidet sich das I. darin, daß es diese in einem einzelnen Paradigma indiv…

Kohärenz

(1,427 words)

Author(s): Grube, D. | Herms, E.
[English Version] I. Religionsphilosophisch K. ist grundsätzlich eine syntaktische Relation, die zw. verschiedenen Propositionen, nicht jedoch zw. Propositionen und Wirklichkeit gilt. Diese Relation wird klassischerweise als Widerspruchsfreiheit zw. verschiedenen Propositionen definiert. Sinnvoller ist jedoch eine weitere Spezifizierung als logisch und begrifflich konsistente Eingliederbarkeit bestimmter Propositionen in ein umfassenderes Propositionensystem. Bei einer Kohärenztheorie der Wahrheit wird Wahrheit als Relation zw. verschiedenen Prop…

Aktivität/Passivität

(1,182 words)

Author(s): Herms, E. | Härle, W.
[English Version] I. Religionsphilosophisch und fundamentaltheologisch Fundamentaltheol. thematisiert die Konstitution das Zustandekommen christl. Daseinsgewißheit. Dessen bewußtseins- bzw. persontheoretische Beschreibung muß auf ihre ontologischen Voraussetzungen bedacht und in deren Rahmen verstanden werden. Erst im Rahmen des ontologischen Verständnisses von A. und P. (1) findet ihr person(bewußtseins)theoretisches Verständnis seinen wahren Ort (2). –  1. A. ist die Eigenschaft von in Prozessen (: I.) wirkenden Instanzen, selbst die hinreic…

Intention/Intentionalität

(1,390 words)

Author(s): Gander, H. | Herms, E.
[English Version] I. Philosophisch Abgeleitet vom lat. Begriff intentio bez. Intentionalität bzw. Intention für gewöhnlich in handlungstheoretischen Kontexten eine Absicht oder Zielsetzung. Intentionalität wird dabei sowohl im Sinne des Handlungen auslösenden Willens als auch des das Wollen und Handeln leitenden Motivs verstanden. Das demgegenüber bis heute philos. maßgebliche Verständnis von Intentionalität bildet sich an der Wende zum 20.Jh. bei E.Husserl aus. Er greift hierfür auf seinen Lehrer …

Gewißheit

(2,862 words)

Author(s): Künne, W. | Herms, E.
[English Version] I. Philosophisch G. ist entweder objektive oder subjektive G. (Goclenius: »certitudo rei cognitae« oder »certitudo hominis cognoscentis«). Objektive G. wird durch »Es ist gewiß (sicher, steht fest), daß p« ausgedrückt, subjektive G. durch »Das Erkenntnissubjekt S ist gewiß (sicher, überzeugt), daß p«. Objektive und subjektive G. sind voneinander logisch unabhängig: Man kann gewiß sein, daß p, obwohl es nicht gewiß ist, daß p; und es kann gewiß sein, daß p, obwohl niemand gewiß ist…

Konkurrenz

(840 words)

Author(s): Sautter, H. | Herms, E.
[English Version] I. Ökonomisch Mit dem Begriff K. ist die Vorstellung eines »Gegeneinander« verbunden, aber der lat. Wortstamm »concurrere« macht deutlich, daß es letztlich um das »Zusammenlaufen« mehrerer Akteure geht. Als Konkurrenten bestreiten sie gemeinsam eine Veranstaltung, die sie dazu herausfordert, ihr jeweils Bestes zu geben. Davon profitiert die Allgemeinheit – in der Wirtschaft nicht anders als im Sport. Der wirtschaftliche Konkurrenzkampf (»Wettbewerb«) nützt der Allgemeinheit gerade…

Intuition

(630 words)

Author(s): Enskat, R. | Herms, E.
[English Version] I. Philosophisch I. ist ein Ausdruck der Erkenntnistheorie und bez. einen speziellen, erfolgreichen kognitiven Akt. I. ist also insofern und nach der Typologie von G.Ryle ein (kognitives) Erfolgswort, bez. aber auch ein spezielles kognitives Vermögen. In vielen Kontexten ist für den intuitiven Akt ein Vollzugscharakter reserviert, wie er zuerst wohl im epikureischen Umkreis markiert wird: seine Blitzartigkeit (α᾿ϑρο´α/athróa). Sofern diese Blitzartigkeit temporal aufgefaßt wird, fällt sie mit der Plötzlichkeit (ε᾿ξαιϕνη´ς/exaiphnē´s) zus., mit de…

Medien

(961 words)

Author(s): Herms, E. | Grethlein, C.
[English Version] I. Begriff (Problemfeld) Im weiten Sinn bez. der Ausdruck »Medien« alle materialen Bedingungen, die es koexistierenden Individuen (einzelnen Personen und sozialen Systemen) überhaupt ermöglichen, füreinander wirksam präsent zu werden und darauf wirksam zu reagieren. M. in diesem weiten Sinn sind die materialen Bedingungen von Intersubjektivität. Auch archaischen, nichtausdifferenzierten Gesellschaften eignet ein – entsprechend unausdifferenzierter – Komplex von M. Gesellschaftliche…

Demokratie

(1,647 words)

Author(s): Letto-Vanamo, P. | Herms, E.
[English Version] I. Begriff und Geschichte »D.« bez. eine Weise legitimer polit. Herrschaft. Die wörtliche Übersetzung des griech. »δημοκρατι´α«/dēmokratía ist: »Volksmacht/Volksherrschaft«. Urbild ist das antike Griechenland, insbes. Athen. Aristoteles siedelte die D. zw. »Aristokratie« (»Herrschaft der Besten«) und »Ochlokratie« (»Herrschaft des Haufens«) an. Im Unterschied zum heutigen Verständnis von D. hatten nur die männlichen Vollbürger Stimmrecht in der Volksversammlung, es gab keine Gewaltenteilung, und…

Gesetz der Evolution

(1,644 words)

Author(s): Kubon-Gilke, G. | Herms, E.
[English Version] I. Wissenschaftsgeschichtlich Durch ein grundlegend neues Verständnis des Menschen und der Natur ab dem Ende des 16.Jh. wurde der Weg für evolutionäres Denken bereitet. Im neuen Paradigma, das als eine der größten wiss. Revolutionen angesehen wird, wurde eine sich ad infinitum entwickelnde und verändernde Welt ohne Endverursachung unterstellt. Seit Ch.R.Darwin wird der Mechanismus der Evolution als Variation und natürliche Auslese beschrieben. Als wichtiger Wegbereiter der Evoluti…
▲   Back to top   ▲