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Your search for 'dc_creator:( "Herms, E." ) OR dc_contributor:( "Herms, E." )' returned 63 results. Modify search


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Behaviorismus

(1,276 words)

Author(s): Loder, J.E. | Herms, E.
[English Version] I. Zum Begriff Der B. versuchte, wie seine hist. Vorläufer, die menschliche Natur am Vorbild des Tieres oder der Maschine zu erklären. 1913 begründete John-Broadus Watson (1878 – 1958) den B. als moderne Forschungsrichtung in der Psychologie. Im Gefolge der darwinistischen Evolutionstheorie argumentiert der B., daß wir Tiere verstehen und kontrollieren können, auch ohne ihren Bewußtseinszustand zu erforschen. Mit den gleichen Methoden können wir auch die menschliche Natur verstehen…

Eucken

(596 words)

Author(s): Graf, F.W. | Herms, E.
[English Version] , 1.Rudolf Christoph (5.1.1846 Aurich – 15.9.1926 Jena). Seit 1863 studierte E. Altphilol. und Philos. bei R.H.Lotze und Gustav Teichmüller (1832–1888) in Göttingen. Für die Diss. über Aristoteles' Sprache knüpfte er Kontakte zu F.A.Trendelenburg. Von 1871 bis 1874 lehrte er Philos. und Päd. in Basel und von 1874 bis 1920 Philos. in Jena. Seine populärwiss. Werke erreichten auch im Ausland hohe Auflagen. 1908 erhielt der kulturprot. Modephilosoph den Nobelpreis für Lit. Zur Durchs…

Gut/Güter

(1,289 words)

Author(s): Himmelmann, B. | Slenczka, N. | Herms, E.
[English Version] I. Philosophisch Ein Gut ist das, was wir handelnd für uns wollen (Handeln: I.). Unverkennbar ist, daß es verschiedenartige Güter sind, nach denen wir streben: Wohlstand, Gesundheit, die Ausbildung unserer Talente, Freundschaft, beruflicher Erfolg, Liebesglück, ein langes Leben u.a.m. Der klassischen Einteilung gemäß (Plato, Nomoi, 697 b, 743 e) lassen sich die Güter in drei Klassen ordnen: solche des Besitzes, solche des Leibes wie die Gesundheit und solche der Seele, zu denen et…

Leistung

(1,102 words)

Author(s): Herms, E. | Nipkow, K.E.
[English Version] I. Ethisch Im Blick auf beliebige Prozesse meint L. deren Effizienz. Ethik thematisiert jedoch nur Handlungen (Handeln: III.) – und zwar nicht beliebige, sondern ethisch gerechtfertigte – unter dem Gesichtspunkt der L. Möglich ist das nur, wenn zwei Bedingungen erfüllt sind: Erste Bedingung: Die ethisch gerechtfertigten Handlungen müssen von anderen unterschieden werden können. Es bedarf eines Kriteriums der sittlichen Güte von Handlungen. Dieses besagt: Handlungen sind sittlich, …

Elite

(1,073 words)

Author(s): Münch, R. | Jödicke, A. | Herms, E.
[English Version] I. Soziologisch »Elite« – von lat. »eligere«, »auswählen« – bez. eine Auswahl von Menschen, die hinsichtlich bestimmter Merkmale – Blutsverwandtschaft, Alter, Macht, Reichtum, Wissen, handwerklicher, organisatorischer, künstlerischer Kompetenz, Bildung und dgl. – aus der »Masse« herausragen. Eine E. kann alle Auslesemerkmale auf sich vereinigen (»herrschende E.«), oder es kann sich für jedes Merkmal oder eine Merkmalsgruppe eine eigene E. bilden (»Funktions-E.«). In einfachen, nur…

Lehrbeanstandungs-/Lehrzuchtverfahren

(2,117 words)

Author(s): Herms, E. | Mortanges, R.P. de | Germann, M.
[English Version] I. Kirchengeschichtlich Innerhalb der allg. kirchl. Aufgabe, Häresien entgegenzutreten, stellt sich seit altkirchl. Zeit insbes. die Aufgabe, solchen bei Inhabern kirchl. Ämter entgegenzuwirken. Bis ins Spät-MA wurde diese Aufgabe durch synodale bzw. bfl. und schließlich papale Entscheidung – im westlichen MA nach vorangegangenem kanonischen Prozeß – gelöst: Proskription der unerträglichen Lehre, die zu widerrufen ist oder – von der weltl. Gewalt exekutierte – Sanktionen nach sich…

Institution

(1,290 words)

Author(s): Kehrer, G. | Berger, W. | Heintel, P. | Herms, E.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Versteht man I. als Normen, die Handeln eindeutig regeln, so kann man religionswiss. zw. I., die rel. Handeln regeln, und Normierungen, die rel. begründet nicht-rel. Handeln regulieren, unterscheiden. Dabei ist jedoch immer zu berücksichtigen, daß diese Unterscheidung vom außenstehenden Beobachter getroffen wird und daß die rel. Akteure selbst diese Differenzierung oft nicht vornehmen. – In der religionswiss. Lit. spielt der Begriff I. keine Rolle, obw…

Kontingenz (Zufall)

(1,765 words)

Author(s): Russell, R.J. | Mörth, I. | Schütt, H. | Herms, E.
[English Version] I. NaturwissenschaftlichDer Begriff der K. kommt in unterschiedlichen naturwiss. Zusammenhängen und Bedeutungen vor. Im einfachsten Fall bez. K. ein Ereignis, einen Prozeß oder eine Eigenschaft, deren Bestimmtheit ohne unmittelbar erkennbare Ursache existiert. Obwohl wir ungenau sagen, daß etwas durch Zufall geschah, bedeutet Zufall genauer das Fehlen einer bekannten oder tatsächlichen Ursache. In den Naturwiss. und der Philos. gibt es Modelle, die sowohl Prozesse und Ereignisse …

Lehrautorität

(2,255 words)

Author(s): Wiedenhofer, S. | Kallis, A. | Herms, E. | Hezser, C. | Rudolph, U.
[English Version] I. Christentum 1. Katholische Kirche Das kath. Verständnis der kirchl. L. bezieht sich prinzipiell auf den doppelten Ursprung der Kirche, Ostern und Pfingsten, d.h. auf die bevollmächtigte Repräsentation Christi in der Öffentlichkeit der Gemeinde in bestimmten Diensten und Ämtern, zu denen bestimmte Menschen auserwählt und gesandt sind (Mt 28,16–20; Mk 3,13–19; 2Kor 3–6 u. ö.), und auf die Gnadengaben des Geistes Gottes in der Vielfalt von Gaben, Diensten und Ämtern (1Kor 12,4–31a),…

Güte (Gottes)

(1,170 words)

Author(s): Brink, G. van den | Webster, J. | Herms, E.
[English Version] I. Religionsphilosophisch In der Religionsphilos. wird die göttliche bonitas aus einem metaphysischen, einem theol. und einem ethischen Blickwinkel betrachtet. Im metaphysischen Sinne ist »Güte« (G.) ein transzendentaler Begriff, d.h. eine Vorstellung, die jede ontologische Kategorie übersteigt. Als solche fällt G. mit Existenz zusammen: Zu existieren ist ein Gut in sich selbst. Aber nicht alles, was existiert, besitzt Sein und G. in gleichem Maße. Die Qualität der G. und des Sein…

Kirchenordnungen

(3,049 words)

Author(s): Metzger, M. | Fix, K. | Sichelschmidt, K. | Herms, E.
[English Version] I. Kirchengeschichtlich 1.Alte Kirche In den K. wurden im Anschluß an die atl. und ntl. Rechtsprechung die ersten schriftlichen Formulierungen des Kirchenrechts gesammelt. Dies geschah zu einer Zeit, als dieses Recht in erster Linie mündlich, manchmal sogar nur im Geheimen weitergegeben wurde (Bas.spir. 27 [SC 17 bis, 478–491; Joannon 179–185]). Über den urspr. Umfang dieser lit. Übergangsgattung ist nichts bekannt. Man kennt nur etwa zehn K., von denen einige erst in jüngster Zeit…

Macht

(2,213 words)

Author(s): Zenkert, G. | Brink, G. van den | Herms, E. | Seiferlein, A.
[English Version] I. Philosophisch Der Begriff der M. in philos. Bedeutung ist vielgestaltig wie kaum ein anderer Terminus. Sein Spektrum reicht von subtilem Einfluß bis zur Drohung mit barer Gewalt und umfaßt so unterschiedliche Phänomene wie geistige und ideelle M., die modernen Medien, die Ökonomie (Wirtschaft), die Technik, polit. Institutionen und militärische M. Diese Zuschreibungen bleiben willkürlich, solange der Begriff nicht präzisiert wird. Er ist zu weit gefaßt, wenn das Verfügen über t…

Handeln

(1,560 words)

Author(s): Meixner, U. | Mühling-Schlapkohl, M. | Herms, E. | Daiber, K.
[English Version] I. Philosophisch Der Begriff des H. ist von zentraler Bedeutung für die philos. Ethik und Anthropologie. Er ist eng mit dem der Person verbunden, da Personen eben Subjekte von H. und Erkennen sind (wobei letzteres immer auch ein H. ist, da es notwendig Urteilen involviert). Zu unterscheiden ist äußeres und inneres, selbstbestimmtes und fremdbestimmtes, freies und unfreies H. Es entspricht aber weithin üblichem Sprachgebrauch, unter »H.« von vornherein nur ein äußeres, selbstbestim…

Kultur

(6,182 words)

Author(s): Laubscher, M.S. | Moxter, M. | Recki, B. | Haigis, P. | Herms, E. | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich K., von lat. cultura, »Landbau, Pflege«, wurde seit der Antike metaphorisch als cultura animi, »Pflege des Geistes«, bzw. als status culturalis als zu erstrebender Zustand der menschlichen Veredelung im Gegensatz zu status naturalis gebraucht. Seit der Aufklärung spaltete sich der Begriff auf. Im eur. Kontext umfaßt K. die Künste, die Wiss. und die Rel. Die neu gewonnene Kenntnis fremder Ethnien löste die bisherige Trennung zw. K. und Natur, zu der auch alles Normale, Alltägliche zählt…

Lehre

(3,490 words)

Author(s): Wiegers, G.A. | Herms, E. | Schoberth, I. | Nipkow, K.E.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich L. ist ein mündliches oder schriftliches System von Überlieferungen über Glaubensinhalte (Dogma, Offenbarung, Wahrheit) und Glaubensvollzüge (Ritual). Eine L. setzt eine Gemeinschaft voraus, die sich durch die Begründung orth. Denkens und korrekten Verhaltens definiert. Die Autorität der L. kann im Charisma oder in formellen Verfahrensweisen begründet sein. Smart zählt die L. zu den acht konstitutiven Dimensionen der Rel. (neben der rituellen, mythisch…

Ethik

(15,506 words)

Author(s): Herms, E. | Antes, P. | Otto, E. | Horn, F.W. | Leicht, R. | Et al.
[English Version] I. Begriff und Problemfeld»E.« (oder »Moralphilos.«) bez. seit Aristoteles ein Theorieunternehmen (η᾿ϑικη` ϑεωρι´α: a.po.89b9). Sein Gegenstand wird eng oder weit bestimmt: Kriterien des richtigen Handelns, richtiges Handeln, sittliche Lebensführung, Moral (Teil des Zusammenlebens neben Kunst, Rel., Wissen etc.), das Ethos. Die engen Bestimmungen sind in den weiten enthalten. Die normativen Funktionen von E. (Kritik und Begründung von Normen) sind in ihren deskriptiven begründet und enthalten; das kann nur bestritten werden aufgrund von z…

Beruf

(4,685 words)

Author(s): Heesch, M. | Klöcker, M. | Ulrich, H.G. | Sprondel, W.M. | Drehsen, V. | Et al.
[English Version] I. Begriffsgeschichte Der Begriff fehlt in der Antike weitgehend. Das »officium« wird kraft vorgegebener Stellung (meist Geburt) ausgeübt. Die Handwerksb. (auch Medizin) erfüllen zwar den Sachverhalt eines geregelten B. (τε´χνη/téchnē), haben aber kein begrifflich reflektiertes Selbstbewußtsein. – Im NT bezeichnet »κλη˜σις« (klē´sis) überwiegend die Berufung in den Christenstand (1 Kor 7,20), in der spätantiken Volkskirche v.a. die Berufung zum Ordensleben (»vocatio«), im Unterschied zum Laienstand. – Erstmals in der m…

Lehramt, kirchliches

(3,930 words)

Author(s): Mortanges, E.P. de | Germann, M. | Köhler, W. | Herms, E. | Neuner, P.
[English Version] I. Rechtlich 1.Katholisch Das L. ist im Gesamtgefüge der Kirche diejenige Instanz, welcher die Bewahrung, Weitergabe und Auslegung des Glaubens in letzter Verbindlichkeit aufgetragen ist. Das L. steht unter dem Wort Gottes (II. Vaticanum, DV 10: »magisterium non supra verbum Dei, sed eidem ministrat«) und ist bei der Wahrnehmung seiner Aufgabe bleibend verwiesen auf den Austausch mit den anderen kirchl. Bezeugungsträgern (loci theologici) des Wortes Gottes. Die Konsonanz mit allen…

Kasuistik

(1,462 words)

Author(s): Beck, H.L. | Herrmann, K. | Molinski, W. | Herms, E. | Krawietz, B.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichK. (von lat. casus, »Fall«) ist eine Methode des praktischen und dialektischen Denkens und Argumentierens, wobei nach der Formulierung eines konkreten, als problematisch empfundenen Falles allg. moralische Prinzipien, Normen und Richtlinien auf den vorliegenden konkreten Fall angewandt werden. Ziel ist, unter gewandelten und sich wandelnden Umständen auf der Grundlage von Überlegungen anhand möglichst vieler Aspekte und relevanter Beispiele aus der all…

Liebe

(7,158 words)

Author(s): Prohl, I. | Morgen, M. | Stock, K. | Steinmann, M. | Herms, E. | Et al.
[English Version] I. ReligionsgeschichtlichDer Begriff L. qualifiziert eine von Gefühlen der Zuneigung, Zärtlichkeit oder Hingabe geprägte Beziehung zw. den Menschen und zw. Mensch und Gott (Liebe Gottes und Liebe zu Gott) oder den Göttern. Im AT ist von der L. Gottes zum Menschen die Rede; neben das Gebot des Gehorsams gegenüber Gott tritt im Judentum das Gebot der L. zu Gott (Dtn 6,5) und zu den Mitmenschen (Lev 19,18). Im NT wird L. zur zentralen Botschaft (Lk 10,27); dem Gebot Jesu, einander z…
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