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Your search for 'dc_creator:( "Herrmann, K." ) OR dc_contributor:( "Herrmann, K." )' returned 13 results. Modify search


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Judaistik

(752 words)

Author(s): Herrmann, K.
[English Version] . Die Wurzeln dessen, was man heute J. oder – dem engl. Sprachgebrauch Jewish Studies folgend – Jüd. Studien nennt, reichen bis in die 1. Hälfte des 19.Jh. zurück und sind mit Namen wie L.Zunz, Immanuel Wohlwill/Wolf (1799–1847), Isaak Markus Jost (1793–1860), M.Steinschneider, A.Geiger und H.Graetz verbunden. Diese Wiss. beginnt mit der programmatischen Schrift »Etwas über die rabb. Litteratur«, die Zunz 1818 veröff. Inhaltlich umfaßt Zunz' Programm verschiedene Gebiete wie Theo…

Henochschriften

(1,067 words)

Author(s): Herrmann, K.
[English Version] I. Äthiopischer Henoch Das äthiopische (oder erste) Henochbuch umfaßt die umfangreichste Sammlung von apokalyptischen Henochtraditionen (Henoch), die vollständig nur auf äth. erhalten sind, da dieses Buch sich in der äth. Kirche bes. Wertschätzung erfreut hat und seit dem 15.Jh. sogar zum Kanon der atl. Schriften gerechnet wird. Auf die Bedeutung des Buches im Judentum z.Z. des Zweiten Tempels weisen die zahlreichen in der aram. Originalsprache vf. Textfrgm. von Qumran, die die Erf…

Gebetsmantel

(210 words)

Author(s): Herrmann, K.
[English Version] (hebr. Tallit) ist ein viereckiges, meist aus Wolle, heute oft aus Seide, gewebtes Tuch (entsprechend dem in der Antike von Männern getragenem Obergewand), an dessen vier Enden die acht Schaufäden oder Quasten (hebr. Ziziot) angebracht werden, die an Gottes Gebote erinnern sollen. Der Brauch des Tragens von Schaufäden ist in Num 15,37–41 und Dtn 22,14 begründet und wird auch im NT (Mt 23,5) erwähnt. Die rabb. Lit. enthält genaue Bestimmungen über die Schaufäden (v.a. in dem auße…

Haggada

(327 words)

Author(s): Herrmann, K.
[English Version] (aramaisierte Form Aggada), von hebr. נגד/ngd »erzählen«, »sagen« abgeleitet, wird schon in der ma. jüd. Tradition meist negativ als der nichtgesetzliche Zweig der rabb. Lit. definiert und als Komplementärbegriff zu Halakha verwendet. Im Hintergrund der H. steht der Stoff der HB, der – bald schlicht nacherzählt, bald um viele neue Details ergänzt – in erbaulicher, paränetischer, verheißender oder sonstwie homiletischer Absicht dargeboten und auf die jeweiligen Lebensumstände hin gedeu…

Henoch

(525 words)

Author(s): Herrmann, K.
[English Version] , hebr. חֲנוֹך/Ḥanôḥ, griech. 'Ενω´χ/Enōch, ist nach der in Gen 4,17 f. überlieferten, in der Bibelwiss. dem Jahwisten (Pentateuch) zugeschriebenen Quelle Sohn des Kain, nach dessen Namen sein Vater eine Stadt benennt, wohingegen er nach der P (Gen 5,1 ff.) als Sohn Jareds und Vater Methusalems von Seth abstammt (der Name auch in Gen 25,4; 1Chr 1,33: Sohn Midians, Enkel Abrahams; Ex 6,14; 1Chr 5,3: ältester Sohn Rubens, Enkel Jakobs; Num 26,5: Ahnherr der Henochiter). In der Genealo…

Memra

(456 words)

Author(s): Herrmann, K.
[English Version] , aram. מימר/mjmr bzw. מימרא/mjmr' (von אמר/'mr, »sagen, sprechen«) bedeutet »Wort«, »Rede« und begegnet in den Targumim (Bibelübersetzungen: I., 4.) stereotyp in der Wendung »das Wort JHWHs«, wobei das Tetragramm in den Hsn. und Drucken durch den hebr. Buchstaben He bzw. durch zwei Yudim ersetzt ist, um anzuzeigen, daß es gerade nicht ausgesprochen werden darf, sondern durch Adonaj (»Herr«) zu ersetzen ist. Damit ist diese Wendung zunächst vergleichbar anderen Umschreibungen des Gotte…

Gebetsriemen

(243 words)

Author(s): Herrmann, K.
[English Version] (hebr. tefillin) sind zwei schwarze würfelförmige Kapseln (hebr. bajit, »Haus«), die mit schwarzen Lederriemen auf den linken Oberarm (auch »G. der Hand« oder »des Arms« genannt) »dem Herzen gegenüber« und »zw. die Augen« (»G. des Hauptes«) »gelegt« werden. Beide Kapseln enthalten die vier Bibelabschnitte Ex 13,1–10 (Heiligung der Erstgeburt; Passafeier), 13,11–16 (Auszug aus Ägypten), Dtn 6,4–9 (Einzigkeit Gottes; Aufforderung, ihn zu lieben und ihm zu gehorchen) und Dtn 11,13–…

Halakha

(928 words)

Author(s): Herrmann, K.
[English Version] (von hebr. הלך/hlḥ; wörtlich »gehen, wandeln«) bez. im rabb. Sprachgebrauch »die (einzelne) normierte rel. Satzung, die geltende Vorschrift« (Bacher) und steht später auch für das gesamte Rechtssystem des Judentums. Die H. repräsentiert also neben der Haggada, d.h. den nichtgesetzlichen Stoffen, einen der beiden Hauptstränge der rabb. Tradition, wobei letzterer der rechtlich-bindende Charakter fehlt und keine H. aus der Haggada abgeleitet werden darf. Fragt man nach der Herleitung…

Freude

(1,567 words)

Author(s): Gilhus, I.S. | Braulik, G. | Schramm, T. | Horne, B. | Herrmann, K.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichF. ist eine universale menschliche Emotion mit einer Vielzahl von Ausdrucksformen, die vom Lachen zum Jubilieren und zum Singen und Tanzen reichen. In den Rel. kann die F. ritualisiert werden. Nahezu alle rel. Feste bieten Gelegenheit für gemeinschaftliche Unterhaltung und F., wovon viele Musik, Tanz und Gesang einschließen. In einigen Fällen, z.B. in den griech.-röm. Kulten von Attis (Kybele/Attis) oder Osiris (Isis/Osiris), werden die Teilnehmer im R…

Kosmologie

(3,403 words)

Author(s): Auffahrth, C. | Auffarth, C. | Hülser, K. | Herrmann, K. | Mühling-Schlapkohl, M. | Et al.
[English Version] I. Zum Begriff K. ist die von einer spezifischen Kultur in Worte, Bilder und Rituale gefaßte Orientierung in Raum und Zeit. Die Orientierung verknüpft Zeichen, die wahrgenommen werden können, mit Zeichen, die gesetzt werden. Erst in der Komplementarität des konstruierten Gegenübers erhält das »natürliche« Phänomen den Sinn der bedeutsamen Markierung. So machen konventionelle Festlegungen aus dem täglich wandernden Ort am Horizont, an dem die Sonne aufgeht, die vier rechten Winkel d…

Kasuistik

(1,462 words)

Author(s): Beck, H.L. | Herrmann, K. | Molinski, W. | Herms, E. | Krawietz, B.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichK. (von lat. casus, »Fall«) ist eine Methode des praktischen und dialektischen Denkens und Argumentierens, wobei nach der Formulierung eines konkreten, als problematisch empfundenen Falles allg. moralische Prinzipien, Normen und Richtlinien auf den vorliegenden konkreten Fall angewandt werden. Ziel ist, unter gewandelten und sich wandelnden Umständen auf der Grundlage von Überlegungen anhand möglichst vieler Aspekte und relevanter Beispiele aus der all…

Engel

(5,145 words)

Author(s): Woschitz, K.M. | Görg, M. | Wischmeyer, O. | Sparn, W. | Lohberg, G. | Et al.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichIn den Vorstellungen der Rel. gibt es numinose Zwischenwesen verschiedenster Art und Herkunft, die zw. der göttlichen Sphäre und den Menschen vermitteln sowie höheren Mächten dienstbar sind. Diese werden einmal als Ausstrahlung des Göttlichen gesehen, zum anderen als personifizierte gute Schutzkräfte des Menschen. Der urspr. Quellpunkt sind Erfahrungen des Eingreifens von Kräften aus dem nichtmenschlichen Bereich oder andere Formen irrationalen Erlebens…

Mystik

(15,157 words)

Author(s): Brück, M. v. | Gordon, R.L. | Herrmann, K. | Dan, J. | Köpf, U. | Et al.
[English Version] I. Zum BegriffDer Begriff M. ist eng mit der Entwicklung der eur. Religionsgesch. verbunden und darf nicht unproblematisiert als Oberbegriff für eine phänomenologisch bestimmte Gruppe von Erscheinungen in anderen Rel. angewendet werden (s.a. u. II.,3.). Definitionsversuche sind phänomenologisch oder begriffsgesch.: 1. Phänomenologisch wird ein bestimmtes (theol.) Verständnis von M. vorausgesetzt, dem Zeugnisse von Elementen myst. Erfahrung und ihrer sozialen Muster aus unterschied…