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Matthias

(220 words)

Author(s): Hilsch, P.
[English Version] von Janov (vor 1355 Janov – 30.11.1393 Michelsdorf), böhmischer Kirchenkritiker. Der Schüler des Predigers J.Militsch von Kremsier studierte 1375–1381 an der von ihm zeitlebens hochgeschätzten Universität Paris, die er als M.A. verließ. In Prag, wo er mit dem Theologiestudium begann, erwarb er nur den Titel eines Domherrn, um die Pfründe kämpfte er vergebens. Sein Leben fristete er mit den Einkünften der Landpfarrei in Michelsdorf (Nová ves), er predigte aber v.a. in der Prager Al…

Militsch

(151 words)

Author(s): Hilsch, P.
[English Version] (Milíč), Johann (Jan) von Kremsier (um 1320 Kremsier, Mähren – 29.6.1374 Avignon), tschechischer Volksprediger. M. verzichtete unter dem Einfluß seines Lehrers Konrad von Waldhausen um 1364 auf seine Tätigkeit in der kaiserlichen Kanzlei und als Prager Domherr und wurde in Armut zum glaubwürdigen Bußprediger in tschechischer, dt. und lat. Sprache, der die Verfehlungen der Kirche in allen ihren Gruppen scharf kritisierte. Für 1365/1367 erwartete er das Kommen des Antichrist. Als Gegen…

Jakob

(80 words)

Author(s): Hilsch, P.
[English Version] von Mies (Jakobell; um 1370–1429), hussitischer Theologe. Ebenso wie sein Freund J.Hus studierte J. als Anhänger J.Wyclifs in Prag (Magister 1397). Als führender Kopf der hussitischen Bewegung nach dem Weggang von Hus machte er mit der Einführung des obligatorischen Laienkelchs (1414; Abendmahlskelch) den ersten Schritt zur von Rom unabhängigen utraquistischen Kirche. Obwohl selbst »Bilderstürmer«, wurde er nach Ausbruch der Revolution (1419) zum Gegner der radikalen Taboriten. Peter Hilsch Bibliography P. de Vooght, Jacobellus de Stříbro, 1972.

Hieronymus

(157 words)

Author(s): Hilsch, P.
[English Version] von Prag (nach 1370 Prag – 30.5.1416 Konstanz). Der Anhänger von J.Wyclif und J.Hus studierte in Prag und in Oxford, von wo er Wycliftraktate nach Böhmen brachte. Als Magister vertrat er an den Universitäten Paris (1405/06), Köln und Heidelberg (1406) Thesen Wyclifs und wurde deshalb verfolgt, ebenso in Buda und Wien (1410), wo er sich einem Prozeß durch Flucht entzog. Weitere Reisen unternahm er nach Jerusalem, Polen und Litauen. In Prag besaß er gute Beziehungen zum Königshof, …

Johannes Rokycana

(144 words)

Author(s): Hilsch, P.
[English Version] (um 1395 Rokycany – 22.2.1471 Prag), hussitischer Theologe (J.Hus), Prediger an der Teinkirche (1426), Magister (1430), Anhänger und Nachfolger des Jakob von Mies als Führer der utraquistischen Geistlichkeit. Der begabte Prediger und gewandte Politiker suchte die hussitischen Strömungen auf der Grundlage des gemäßigten Programms der vier Prager Artikel zu vereinigen, wobei er zum Gegner der Taboriten wurde. 1435 wurde er vom böhmischen Landtag zum Prager Erzbischof gewählt, von …

Lukas

(68 words)

Author(s): Hilsch, P.
[English Version] von Prag (um 1460 Prag – 11.12.1528 Jungbunzlau, Böhmen), bedeutendster Theol. und Leiter der Böhmischen Brüder-Unität, zu deren Neugestaltung und Konsolidierung in Theol. und Verfassung (»Große Partei«) er seit 1494 entscheidend beitrug. In seinen letzten Lebensjahren stellte er erste (krit.) Kontakte zu Luther und Melanchthon her. Peter Hilsch Bibliography A.Molnár, Bratr Lukáš, 1948 E.Peschke, Kirche und Welt in der Theol. der Böhmischen Brüder, 1981.

Adalbert

(183 words)

Author(s): Hilsch, P.
[English Version] (Vojtěch; um 956–997), zweiter Bf. von Prag. Der in der Magdeburger Domschule ausgebildete A. wurde 983 zum Bf. erhoben. Rigoros, aber erfolglos suchte er kirchl. Normen in der noch halbheidnischen Bevölkerung Böhmens durchzusetzen, doch gelang ihm die Gründung des ersten Männerklosters Břevnov. Seine geringen Erfolge und die polit. Rivalität seiner Slavnikidenfamilie mit dem přemyslidischen Herzog zwangen ihn zweimal, sein Bistum zu verlassen (um 989, um 994). In Rom trat er in das gr…

Hus

(986 words)

Author(s): Hilsch, P.
[English Version] Hus, Johann(es) (um 1370 Husinec –  6.7.1415 Konstanz)/ Hussiten Der aus einfachen Verhältnissen stammende H. kam aus Südböhmen um 1390 nach Prag an die Universität, wo er 1393 zum Baccalareus, 1396 zum M.A. promoviert wurde. Wie viele Magister der böhmischen Universitätsnation nahm er die Lehren des Kirchenkritikers J.Wyclif begeistert auf. Wyclifs philos. Realismus ermöglichte es den Tschechen, im Universalienstreit einen eigenen Standpunkt gegenüber dem Nominalismus der drei nichtböhm…