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Your search for 'dc_creator:( "Künne, W." ) OR dc_contributor:( "Künne, W." )' returned 7 results. Modify search

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Extension/Intension

(137 words)

Author(s): Künne, W.
[English Version] . An G.Freges Distinktion zw. Bedeutung und Sinn anknüpfend hat R.Carnap den sprachphilos. ebenso wichtigen Unterschied zw. E. und I. fixiert. Dieselbe E. haben zwei singuläre Terme genau dann, wenn sie denselben Gegenstand bez. (»der Abendstern«, »der Morgenstern«), zwei Prädikate, wenn sie auf dieselben Gegenstände zutreffen (»Mensch«, »Lebewesen mit Ohrläppchen«), und zwei Aussagesätze, wenn sie denselben Wahrheitswert haben. Dieselbe I. haben zwei Ausdrücke genau dann, wenn s…

Frege

(160 words)

Author(s): Künne, W.
[English Version] Frege, Gottlob (8.11.1848 Wismar – 26.7.1925 Bad Kleinen), habilitierte sich 1874 in Jena für Mathematik, wurde dort 1879 a.o. Prof., 1896 Honorarprof. und 1918 emeritiert. F.s »Begriffschrift« (1879) eröffnete eine neue Epoche in der Gesch. der Logik und löste als Paradigma die »Analytica priora« des Aristoteles ab. In den »Grundlagen der Arithmetik« (1884) wollte F. die These plausibel machen, daß die Grundbegriffe der Arithmetik auf rein logische reduziert werden können. Den Na…

Bedeutung

(253 words)

Author(s): Künne, W.
[English Version] . Mannigfach sind die B. des Wortes »B.«. Besondere B. (Wichtigkeit) wird seit den griech. Anfängen der Philos. derjenigen Verwendungsweise von »B.« beigemessen, bei der es um Zeichen, insbes. sprachliche, als B.träger geht. Augustin unterscheidet zw. signa naturalia und signa data: Natürliche Zeichen bedeuten das, wofür sie kraft eines Kausalzusammenhangs Indizien sind (gewisse Flecken bedeuten Masern). Gegebene Zeichen bedeuten etwas, weil sie verwendet werden, um jemandem etwa…

Analytische Philosophie

(630 words)

Author(s): Künne, W.
[English Version] . Ihr »Urgroßvater« ist B.Bolzano, ihr »Großvater« ist G.Frege, und ihre »Väter« sind G.E.Moore, B.Russell and L.Wittgenstein: – das ist die Ahnenreihe einer der einflußreichsten Bewegungen der Philos. des 20.Jh. In ihrer ersten Phase kann man die A. (mit einem Ausdruck Russells) als Analytischen Realismus charakterisieren. Bolzano hatte in seiner »Wissenschaftslehre« (1837) die Gehalte kognitiver Akte und sprachlicher Äußerungen strikt von allen Elementen des Bewußtseinsstroms unterschieden und als Analysanda der philos. …

Gegenstand

(893 words)

Author(s): Künne, W. | Großhans, H.
[English Version] I. Philosophisch G. ist alles, worauf man ein Prädikat anwenden oder mit einem Eigennamen, einer Kennzeichnung oder einem deiktischen Ausdruck identifizierend Bezug nehmen kann, mithin alles, worüber man Aussagen machen und Urteile fällen kann. (In der analytischen Philos. werden »individual«, »entity« oder »object« oft in diesem Sinne verwendet.) Der so verstandene Gegenstandsbegriff ist in den Augen mancher Philosophen weiter als der des »Seienden« (ο῎ν/ón, quod est). So waren nach Senecas Bericht (ep. 58,15) einige Stoiker (Stoa) der Auf…

Denken

(947 words)

Author(s): Künne, W. | Petzoldt, M.
[English Version] I. Philosophisch »D.« ist ein weit verzweigter Begriff. Eine Übersicht über die Phänomene des D. muß u.a. die folgenden Unterschiede registrieren: a) D. ist propositional (»X denkt, daß p«) oder nominal (»X denkt an Y«). b) Propositionales D. ist manchmal ein Zustand, in dem sich ein Denker auch dann befinden kann, wenn er traumlos schläft: »X denkt, daß p« im Sinne von »X glaubt, daß p«. c) Manchmal ist propositionales D. hingegen episodisch – und zwar entweder α) eine Aktivität, zu der man jemanden auffordern kann: »Denk darüber einmal nach!«, oder β) ein Widerf…

Gewißheit

(2,862 words)

Author(s): Künne, W. | Herms, E.
[English Version] I. Philosophisch G. ist entweder objektive oder subjektive G. (Goclenius: »certitudo rei cognitae« oder »certitudo hominis cognoscentis«). Objektive G. wird durch »Es ist gewiß (sicher, steht fest), daß p« ausgedrückt, subjektive G. durch »Das Erkenntnissubjekt S ist gewiß (sicher, überzeugt), daß p«. Objektive und subjektive G. sind voneinander logisch unabhängig: Man kann gewiß sein, daß p, obwohl es nicht gewiß ist, daß p; und es kann gewiß sein, daß p, obwohl niemand gewiß ist…