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Your search for 'dc_creator:( "K Jäckel †" ) OR dc_contributor:( "K Jäckel †" )' returned 103 results. Modify search


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Dreischneider

(51 words)

Author(s): K. Jäckel
Der D. wurde vor der Dreimesserma-schine für die Bewältigung umfangreicher Schneidarbeiten an Büchern entwickelt. Er ist mit nur einem Messer ausgestattet. Das Schneidgut wird auf einem drehbaren Tisch fixiert und nach jedem Schnitt um 90° gedreht, bis alle drei Schneidvorgänge erfolgt sind. Dreischneider der Fa. Wohlenberg, Hannover. K. Jäckel

Hinterkleben

(105 words)

Author(s): K. Jäckel
Der letzte buchbinderische Arbeitsgang beim Abpressen eines Buches ist das «H.» des gehefteten Buchrückens. Dies geschieht, je nach Gewicht des Buches, mit Molton, Gaze oder Papier. Bei einer Maschinenheftung wird die Heftgaze automatisch auf dem Buchrücken verleimt, wobei auch meist noch eine Hülse dazukommt. Im MA wurden, bis in die Neuzeit hinein, auf Pergament geschriebene Texte, die nicht mehr zeitgemäß erschienen, zerschnitten und vom Buchbinder als Hinterklebungen zwischen die Bünde bis auf die Innenseiten der Holzdeckel geklebt. D…

Cellophanieren

(24 words)

Author(s): K. Jäckel
Überziehen von Erzeugnissen des graphischen Gewerbes wie Buchdecken, Mappen, Plakate mit Cellophan, um diese vor Witterungseinflüssen oder Benutzerspuren zu schützen. K. Jäckel

Grundieren

(90 words)

Author(s): K. Jäckel
bedeutet ganz allg., eine Oberfläche für einen nachfolgenden Arbeitsgang vorzubereiten. In der Buchbinderei handelt es sich da zumeist um das Aufbringen eines Grundes für eine spätere Vergoldung. Der Grund besteht aus Hühnereiweiß, in einem Verhältnis von 1:7 mit Wasser verdünnt. Das Verhältnis kann je nach Einbandmaterial variieren. Aufgetragen wird flächig auf Titelschild oder Buchrücken. Eine vorgeprägte Stelle für spätere Dekorationsvergoldung wird mit einem Pinsel genau vorgrundiert. Im Fac…

Halbgewebeband

(33 words)

Author(s): K. Jäckel
«Gewebe» ist hier eine Zusammenfassung aller gewebter Einbandstoffe, die zuHalbbänden verarbeitet werden, auch wenn jene durch Appretur oder andere Nachbehandlungen das Aussehen und den «Griff» eines Gewebes verloren haben. K. Jäckel

Dreimessermaschine

(76 words)

Author(s): K. Jäckel
infolge vielfacher technischer Verbesserungen auch als Dreimesserautomat bezeichnet, ist eine in der Groß- oder Verlagsbuchbinderei gebräuchliche Schneidmaschine mit drei Schneidmessern. Sie wurde speziell zum Beschneiden von Büchern entwickelt. Das Schneidgut wird auf einem beweglichen Tisch eingepreßt in die Maschine eingefahren und fixiert. Zwei parallel verlaufende Messer beschneiden in einem Arbeitsgang zugleich den Ober- und Unterschnitt, das dritte Messer beschneidet unmittelbar darauf de…

Buchdeckel

(105 words)

Author(s): K. Jäckel
sind die Hölzer und Pappen am Anfang und Ende eines Buches. Sie dienen als Schutz für den Buchblock und sind meist mit einem Einbandmaterial überzogen. Im frühen MA wurden Eichenholzbretter zu diesem Zweck verwendet. Sie wurden im II. Jh. allmählich von Buchenbrettern verdrängt. Im 15. Jh. wurden die ersten Pappen vorwiegend aus zusammengeklebter Druckmakulatur hergestellt und zunächst anstelle von Holz für Druckwerke von geringem Umfang gebraucht. Im 16. Jh. gab es bereits die ersten gegautscht…

Kombinationseinband

(77 words)

Author(s): K. Jäckel
strapazierfähiger Bucheinband, der teils in Handarbeit, teils maschinell hergestellt wird. Als Beispiel: Verstärken der einzelnen Lagen und der Vorsätze mit Schirting oder/und Japanpapier in Handarbeit, aber Maschinenheftung des Buchblockes; Anfertigung der Buchdecke und Einhängen des Buchblockes in Handarbeit. Der Wechsel von Hand– und Maschinenarbeit unterliegt keiner Norm. Er richtet sich nur nach Häufigkeit und Art der Benützung und liegt im Ermessen des Herstellers. K. Jäckel Bibliography Lüers, H.: Das Fachwissen des Buchbinders. 5. Aufl. Stuttgart 1949.

Fälzeln

(115 words)

Author(s): K. Jäckel
In der Buchbinderei wird das Bekleben mit Streifen (Falzen) aus Papier, Gewebe oder Leder F. genannt. Die Notwendigkeit dafür kann sich aus verschiedenen Gründen ergeben: Verstärkung der Vorsätze und (bei Restaurierungsarbeiten oder Reparaturen wegen der häufigen Papierschäden) im Rückenfalz einzelner Blätter. Bei Neubindungen werden die ersten und letzten Lagen gefálzelt, d. h. vorbeugend mit Streifen aus Japanpapier verstärkt. Bei Büchern, die ganz oder teilweise aus Einzelblättern bestehen, m…

Falzmaschine

(231 words)

Author(s): K. Jäckel
Die Messer- oder Schwertf. ist aus einfachsten Anfängen gegen Ende des 19. Jh.s entstanden. In den zwanziger Jahren des 20. Jh.s kam aus Amerika die Taschen- oder Stauchf. nach Europa. Beide Modelle sind mit modernsten Verbesserungen auch heute noch auf dem Markt. Sie haben, durch die verschiedenen Systeme bedingt, ihre Stärken und Schwächen die sich aber weitgehend ergänzen. Beide Systeme arbeiten heute (1988) vollautomatisch. Bei der Messerf. wird der zu falzende Bogen an eine Anlage geführt, von dem Falzmesser (-schwert) zwischen zwei gegenläufige Walzen …

Einbetten

(35 words)

Author(s): K. Jäckel
ist das beiderseitige Überkleben einer geschädigten Buchseite mit dünnem, durchsichtigen Japanpapier. Als Klebstoff dient stark verdünnter Stärke-oder Zellulosekleister. E. ist eine Technik, die i. d. R. in der Schriftgutrestaurierung Anwendung findet. K. Jäckel

Dreiseitenschnitt

(54 words)

Author(s): K. Jäckel
mit der Schneidmaschine beschnittene drei Seiten eines Buches. Als Gegensatz hierzu der Kopfschnitt, der während des weiteren Arbeitsverlaufes als Gold- oder Farbschnitt fertiggestellt werden kann, während die restlichen zwei Buchschnitte nicht beschnitten, sondern bereits vor dem Heften ebarbiert (Beschneiden) wurden. Bücher, welche klebegebunden werden, müssen auf vier Seiten beschnitten werden. K. Jäckel

Folgeschnitt

(33 words)

Author(s): K. Jäckel
(Repetierschnitt) F. ist ein Schneidprogramm, welches ohne manuelle Hilfe des Buchbinders automatisch eine vorher programmierte gleichmäßige Schnittfolge durchfuhrt. Ein moderner Schnellschneider kann verschiedene Programme aufnehmen und nach Abruf durchfuhren. K. Jäckel

Broschurenblock

(28 words)

Author(s): K. Jäckel
die vollständig zusammengetragenen Blätter oder Bogen mit allen dazugehörigen Bildern, Tafeln oder Karten einer Broschur ohne den Umschlag. K. Jäckel Bibliography Lexikon der graphischen Technik. Pullach/Berlin 1970

Heftfalze

(65 words)

Author(s): K. Jäckel
in der Buchbinderei sind ca. 5 mm breite Fälze, die an eine der vielen verschiedenen Vorsatzformen «angebrochen» werden. Die erste und letzte Lage wird in je einen dieser Fälze eingelegt, Vorsatz und Lage werden zugleich geheftet. Danach werden die Fälze im Buch an die zweite bzw. vorletzte Lage angeklebt. Vorsätze mit angebrochenem H. wurden vor Einführung der Maschinenheftung des öfteren gebraucht. K. Jäckel

Fester Rücken

(55 words)

Author(s): K. Jäckel
Bei dieser Bindetechnik wird nach dem Ansetzen der Buchdeckel das Einbandmaterial für den Buchrücken mit dem Rücken des Buchblocks fest verklebt. Diese Praxis wurde während des ganzen MAs bis zum 18./19. Jh. angewendet und dann allmählich vom hohlen Rücken abgelöst. K. Jäckel Bibliography Lüers, H.: Das Fachwissen des Buchbinders. 5. Aufl. Stuttgart 1949

Heftlade

(268 words)

Author(s): K. Jäckel
Die älteste bildliche Darstellung einer H. findet sich in einer Hs. aus dem Kloster Michelsberg bei Bamberg aus dem ersten Drittel des 12. Jh.s (Abb. Bd. 1, S. 228). Die H. dürfte nicht lange vor dieser Zeit erfunden sein. Bis dahin wurden die Lagen eines Buches (Hs.) in unterschiedlicher Technik durch eingestochene Heftfäden miteinander verbunden. Auf der H. hingegen wurden sie an zwei oder mehr straff gespannte Schnüre (aus Leder, Hanf, später auch Gewebe) angeheftet, beginnend mit der letzten…

Bezugsmaterial

(202 words)

Author(s): K. Jackel
Das in der heutigen Buchbinderei am häufigsten verwendete B. ist Gewebe und Papier. Von Geweben gibt es im Fachhandel eine große Auswahl an Farben und Qualitäten. Seit vielen Jahrzehnten sind bekannt: Buckram Büchertuch, Rohleinen, Kaliko u. a. Sie sind alle einseitig oder durchgehend appretiert oder mit dünnem Papier kaschiert, so daß der Klebstoff während der Arbeit nicht auf die Vorderseite durchschlagen kann. Die einzige Ausnahme bildet der nicht appretierte Moleskin. Moleskin ist ein dickes…

Chagrin

(87 words)

Author(s): K. Jäckel
eine künstlich hergestellte Ledernarbung, welche durch Aufpressen von Negativwalzen oder –platten auf ein angefeuchtetes narbenloses Leder (Schafleder, Spaltleder und anderes) erzielt wird. Damit wird rein optisch eine bessere Lederqualität imitiert. Ein so behandeltes Leder wird als Chagrinleder bezeichnet. Im 19./ 20. Jh. hat man an Papieren ähnliche Verfahren angewendet (Chagrinpapier). Es wurde bis in die dreißiger Jahre des 20. Jh.s als Überzugspapier für Erzeugnisse der Buchbinderei häufig verarbeitet und wird auch heute noch hergestellt und angeboten. K. Jäckel Bib…

Griffschutz

(93 words)

Author(s): K. Jäckel
An häufig benützten Büchern wie Bandkat. in Bibl.en oder Kontobüchern im Geschäftsverkehr wurde häufig ein G. angebracht, indem der Rücken und die Vorderkanten der Buchdeckel mit einem möglichst unempfindlichen Leder überzogen bzw. eingefaßt wurden; zu diesem Zweck hat man häufig lohgares Schweinsleder verwendet. Durch die moderne Buchführung mit Kartei- und Lochkartensystemen hat sich der Bedarf an Kontobüchern weitgehend verringert, und der G. verlor an Bedeutung. Zudem wird eher das Papier im Buchblock geschädigt, bevor der Einband er…
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