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Your search for 'dc_creator:( "K. Gutzmer" ) OR dc_contributor:( "K. Gutzmer" )' returned 494 results. Modify search


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Renaudot, Théophraste

(207 words)

Author(s): K. Gutzmer
* 1586 in Loudun, j· 1653 in Paris, franz. Arzt und Journalist. R. war seit 1612 kgl. Leibarzt, Vertrauter der Kardinale Mazarin und Richelieu sowie dessen «grauer Eminenz», des Père Joseph de Tremblay. 1630 gründete R. ein «Bureau d'adresse et de rencontre» zur Stellen– und Anzeigenvermittlung, dessen Bekanntmachungen zunächst durch Aushang, dann auch gedr. verbreitet wurden. Seine «Gazette» erhielt 1631 ein kgl. Privileg und wurde um einen redaktionellen Teil «Nouvelles ordinaires» erweitert. …

Soennecken, Friedrich

(295 words)

Author(s): K. Gutzmer
Schreibwaren- und Büromöbelfabrik, hervorgegangen aus dem 1875 von dem Schriftreformer Friedrich S. (1848–1919) in Remscheid gegr. Rundschrift-Verlag, der seinen Sitz 1876 nach Bonn verlegte. Ausgehend von Veröff. zum Schriftwesen, verlagerte sich die Geschäftstätigkeit zunehmend auf die Herstellung von Schreibgeräten und Büromaterial. Für Bibl.en nützlich waren die S.-Katalogkästen, die so konstruiert waren, daß Kat.zettel eingelegt bzw. herausgenommen werden konnten, ohne daß die Sicherungssta…

Schneider, Franz, GmbH

(239 words)

Author(s): K. Gutzmer
Verlag in München, gegr. 1913 in Berlin von S. (1875–1946), der bis dahin Geschäftsführer des von F. Naumann gegr. Verlags der «Hilfe» gewesen war. Die Jugendbücher der «Hilfe» wurden von S. übernommen; zu den ersten Autoren gehörten u. a. auch G. Hauptmann und Ludwig Marcuse. Nach dem ersten Weltkrieg konzentrierte sich die Verlagsarbeit auf das moderne Kinder- und Jugendbuch mit Autoren wie S. Reinheimer, W. Durian, E. Kloss, O. Hassenkamp, R. Ulrici, E. Blyton. Damit gelang der Durchbruch zum…

Tigges, Friedrich

(114 words)

Author(s): K. Gutzmer
Buchhandlung und Antiquariat in Gütersloh. Dem 1835 gegr. Verlag von Carl Bertelsmann wurde 1837 eine Sortimentsbuchhandlung angegliedert, deren Leitung sein Bruder Heinrich Bertels-mann übernahm. Carl Tigges († 1893) erlernte bei ihm den Buchhandel und war danach als Gehilfe tätig, ließ sich 1865 als Buch- und Kunsthändler in Gütersloh nieder und übernahm einige Jahre später das Geschäft als Inhaber. 1899 wurde August Goldstein Besitzer der Buchhandlung; ihm folgte sein Sohn Reinhard Goldstein,…

Selbstkostenverleger

(133 words)

Author(s): K. Gutzmer
Im Unterschied zum Selbst-verlag ist der S. ein Unternehmer, der Herstellung und Vertrieb von Werken übernimmt, deren Urheber keinen nach herkömmlicher Weise tätigen Verlag gefunden haben, ihr Werk aber dennoch gern gedr. sehen wollen und bereit sind, die Kosten selbst zu übernehmen. Diese Art der Verlagstätigkeit ist vornehmlich im Bereich von Belletristik, Lebensweisheit, Memoiren anzutreffen und darf nicht verwechselt werden mit den bei wiss. Lit. manchmal unvermeidbaren Druckkostenzuschüssen…

Steadyseller

(59 words)

Author(s): K. Gutzmer
Während als Bestseller diejenigen Bücher gelten, die Spitzenabsatzziffern in einem begrenzten Zeitraum, Longseller dagegen hohe Verkaufszahlen über längere Zeit erzielen, sind S. Bücher, die sich ständig überdurchschnittlich verkaufen, also die eigentlichen «Brotartikel» des Sortiments wie Duden, Logarithmentafeln, Gesang- und Gebetbücher. K. Gutzmer Bibliography Anglizismen-Wb., begr. von B. Carstensen. Bd. 3. Berlin/ New York 1966, S. 1262–1264 (mit Lit.)

Servi litterati

(62 words)

Author(s): K. Gutzmer
nannte man in der röm. Antike die Schreibsklaven, die für ihre Herren (Autoren, Sammler, Bibl.en usw.) Hss. kopierten. Titus Pomponius Atticus gebrauchte für seine S. auch die Bezeichnung «pueri litteratissimi». K. Gutzmer Bibliography Birt, T.: Das antike Buchwesen. Berlin 1882 (ND Aalen 1959), S. 348–358 Handb. der Bibl.wissenschaft. Hrsg. von G. Leyh. 2. Aufl. Bd. 1. Wiesbaden 1952, S. 858–859

Parey, Paul

(293 words)

Author(s): K. Gutzmer
Buch– und Zs. verlag in Berlin und Hamburg, hervorgegangen aus dem 1848 von Carl F. Wiegandt gegr. Verlag, in den Paul Parey (1842 — 1900) als Geschäftsleiter eintrat. 1877 wurde P. Alleininhaber; seit 1881 trägt die Firma seinen Namen. P. entwickelte sich zum in Deutschland führenden Fachverlag für Land– und Forstwirtschaft, Gartenbau, Jagd usw. Dabei konnte er mehrfach andere Verlage ganz oder z.T. übernehmen. 1900 ging der Verlag in den Besitz von Arthur Georgi (1865 — 1945) über, dessen Nach…

Janke, Otto

(155 words)

Author(s): K. Gutzmer
9. 12. 1818 in Berlin, † 7. 12. 1887 ebd., Verleger. Nach Lehr- und Gehilfenjahren in Leipzig, Posen und Berlin erwarb J. 1842 von F. A. Herbig die Buchhandlung von C. C. Horvath und führte sie ab 1850 als reinen Verlag unter eigenem Namen. Durch Autoren wie Willibald Alexis, Karl Gutzkow, Balduin Möllhausen, Theodor Mundt, Wilhelm Raabe u. a. m. wurde er einer der erfolgreichsten Romanverleger des 19. Jh.s. Die 1863 von Friedrich Spielhagen begründete «Deutsche Romanzeitung» betreute er als Ver…

Nozze-Schriften

(103 words)

Author(s): K. Gutzmer
sind kleine, in Italien gebräuchliche Gelegenheitsdrucke, die anläßlich von Hochzeiten in kleiner Aufl. hergestellt wurden und außer Glückwünschen kleine Abh. enthielten. Der Brauch, der zunächst in Venetien aufkam, wurde angeregt durch die Jesuiten Saverio Bettinelli (1718—1808) und Giovanni Battista Roberti (1719—1796). Die kleinen Drucke wurden ein beliebtes Sammelobjekt. Die bedeutendste Slg. (ca. 3000 Stück) brachte der neapolitanische Bibliophile und Jurist Francesco Antonio Casella (f 189…

Taschenbuchladen

(171 words)

Author(s): K. Gutzmer
nennt man eine Sortimentsbuchhandlung, die sich ausschließlich oder hauptsächlich mit dem Verkauf von Taschenbüchern befaßt. Das Zunehmen der Taschenbuchproduktion hatte zur Folge, daß seit den 1960er Jahren die Taschenbücher häufig aus dem Sortimentslager ausgegliedert und in einer gesonderten Taschenbuchabt. angeboten wurden, der im allg. eine ei-gene Warengruppe zugeteilt wurde. Dies erforderte meist wenig Aufwand, da sich Taschenbücher auf Grund ihrer Ausstattung und Akzeptanz gut zum Selbst…

Schulbuchverlag

(626 words)

Author(s): K. Gutzmer
ist ein Verlag, der Lern- und Lehrmittel, Lernprogramme, Lernhilfen, Lektüretexte und andere Unterrichtsmaterialien für sämtliche Schulformen und Bildungsgänge in gedr. und elektronischer Form produziert. Gemäß Artikel 7 des Grundgesetzes der BRDeutschland steht das gesamte Schulwesen unter der Aufsicht des Staates. Bevor ein S. ein Unterrichtswerk veröff. kann, bedarf es der Zulassung durch die staatli-chen Aufsichtsbehörden (Kultusministerkonferenz und Landesschulbuchkommissionen). In anderen …

Saint-Aubin, Auguste de

(313 words)

Author(s): K. Gutzmer
* 3.6.1736 in Paris, † 9. 11. 1807 ebd., franz. Kupferstecher und Illustrator. Seine erste Ausbildung erhielt S. bei seinem älteren Bruder Gabriel de S. (1724–1780), einem der «genialsten Zeichner des Jh.s» (W. Hausenstein), danach wurde er Schüler von Etienne Fessard. S. hinterließ mehr als 1300 Bl., meist nach fremden Vorlagen, darunter ca. 350 Porträts. Er war an der Ill. von zahlreichen Werken beteiligt, meist durch Titelporträts und Vignetten oder Culs-delampe. Gerade auf dem Gebiet dieses graphischen Buchschmucks im Kleinformat lag seine bes. Stärke. Seit den 1760er Jahre…

Sagner, Otto

(180 words)

Author(s): K. Gutzmer
Fachverlag für Slavistik in München, gegr. 1961 von Otto Sagner (* 1920) als Verlagsabt. der 1947 in Furth im Wald gegr. Firma Kubon & Sagner, Buchexport – Import GmbH, beide seit 1969 in Mün-chen ansässig. Seit 1949 ist S. Alleininhaber, seit 1985 unterstützt von seiner Tochter Sabine Sagner-Weigl. Die Verlagsarbeit umfaßt Monographien und Buchreihen zur Slavistik, zur ost- und südosteuropäischen Geistesgesch.; Zss.: Die Welt der Slaven, New Contents Slavistics. Das Importprogramm von Kubon & Sagner umfaßt neue und antiquarische Bücher und Zss. aus den slavische…

Saarbach, W. E.

(185 words)

Author(s): K. Gutzmer
Import- und Exportgeschäft für Ztg., Zss. und Bücher in Köln, gegr. 1887 in Mainz. Der Weinhändler Augustus Saarbach (1854–1912) nutzte seine Kontakte zu ausländischen Ztg.-Verlegern und organisierte als «Saarbach’s News Exchange» den Auslandsvertrieb amer., engl., franz. und ital. Zeitungen. Sein Sohn Wilhelm Eduard S. (* 1887) verlegte den Firmensitz 1912 nach Köln und firmierte «Auslandszeitungshandel W. E. Saarbach». Nach Beeinträchtigungen durch das nationalsozialistische Regime 1933–1945 k…

Steiger, August

(173 words)

Author(s): K. Gutzmer
Buchhandlung und Verlag in Moers, gegr. am 5. 5. 1871 durch den gelernten Buchbinder . S. († 1884) als Papier- und Schreibwarenhandlung. Nach dem frühen Tod des Gründers führte seine Witwe das Geschäft weiter, bis ihr Sohn Wilhelm S. (1874 bis 1955) es übernehmen konnte. Er hatte bei J. Ewich in Duisburg gelernt und war als Gehilfe bei Neubner in Köln und Köppen in Dortmund gewesen. Die Verlagstätigkeit begann mit kleinen Gelegenheitsschriften. 1893 ersch. von C. Hirschberg «Gesch. der Grafschaf…

Parzeller GmbH & Co. KG

(47 words)

Author(s): K. Gutzmer
Druckerei, Verlag und Buchhandlung in Fulda, gegr. 5.12.1873 als Fuldaer Actiendruckerei mit der am Ort führenden «Fuldaer Ztg.». 1937 erfolgte die Umbenennung in Parzeller & Co. 1948 wurde eine Sortimentsbuchhandlung angegliedert. Verlagsgebiete: Religiöse Lit., Regionalia. K. Gutzmer Bibliography Vinz 12. Ausg. 1995.

Nicolai, Christoph Gottlieb

(85 words)

Author(s): K. Gutzmer
(† 1752) war Gründer der Nicolaischen Buchhandlung in Berlin. Durch Ehe mit der Tochter des Wittenberger Bürgermeisters und Buchhändlers Gottlieb Zimmermann ging die Berliner Filiale seines Schwiegervaters auf ihn über. Das kgl. Privileg erhielt er am 3. 5. 1713. N. hatte mit seiner Buchhandlung und seinem Verlag, der vorwiegend Schulbücher und sprachwiss. Werke herausgab, großen Erfolg, den sein Sohn Christoph Friedrich N. noch vermehrte. K. Gutzmer Bibliography Schmidt, R.: Dt. Buchhändler, dt. Buchdrucker. Berlin 1902 bis 190S (ND Hildesheim 1979), S. 80—81.

Plattenrand

(66 words)

Author(s): K. Gutzmer
eine farblose Einpressung rings um das Bild, auch Facette gen., ist das kennzeichnende Merkmal des Original-Abzuges von einer Tiefdruckplatte (Kupferoder Stahlstich, Radierung, Schabkunst). Beim Beschneiden des Blattes geht der P. verloren. Auch technische Tiefdruckverfahren (Heliogravüre, Kupfertiefdruck u.a.) weisen oft einen P. auf. Bei Reproduktionen wird der P. künstlich eingepreßt, um die Ähnlichkeit zu vervollkommnen. K. Gutzmer Bibliography Lang, L.: Der Graphiksanimier. Stuttgart 1995, S. 78.

Mosby, C . V., Company

(125 words)

Author(s): K. Gutzmer
St. Louis, Missouri, amer. Buch– und Zss.verlag für Medizin, gegr. 1906 von Charles Virgil Mosby (1876 – 1942), nachdem er sein Medizin–Studium mit der Promotion abgeschlossen hatte. Ihm folgte sein Sohn gleichen Namens. Die Firma, deren Produktion einen ansehnlichen Umfang angenommen hatte, wurde dann von der Times–Mirror Co. weitergeführt. Als Joint Venture mit den Verlagen Medical Tribüne International und Ullstein wurde 1991 in Berlin die Ullstein Mosby GmbH & Co. KG gegr.; dabei wurde das F…
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