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Your search for 'dc_creator:( "Kloosterhuis, Jürgen" ) OR dc_contributor:( "Kloosterhuis, Jürgen" )' returned 9 results. Modify search


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Kadettenanstalt

(1,102 words)

Author(s): Kloosterhuis, Jürgen
1. Begriff und Zweck K. (von franz. cadet, »jüngerer Sohn«) bildeten den Nachwuchs der Offizier-Korps frühnzl. Militär-Systeme aus, nachdem diese die Form »stehender Heere« angenommen hatten. Ziel war, ein kontinuierlich vorgehaltenes Führungspotential für die Regimenter mit besserer Schulbildung inklusive kriegerischer Propädeutik zu schaffen. Die schulische Seite dieser Zielsetzung wurzelte in den Ritterakademien, zu deren allgemein-adeligem Bildungskanon (Fremdsprachen, Reitkunst, Fechtkunst, Tanz) speziell militärischer Unterricht hinzutra…

Infanterie

(1,337 words)

Author(s): Kloosterhuis, Jürgen
1. Begriff und Entstehung Von den drei zu Lande kämpfenden Waffengattungen qualifizierte sich die Kavallerie durch Schnelligkeit und Angriffswucht, die Artillerie durch große Geschosskaliber und Fernwirkung, die I. durch vergleichsweise leichte Aufbringung, kostengünstige Armierung und eine Kampfweise, die weitgehend geländeunabhängig war. Da I. notfalls ohne Kavallerie und Artillerie, diese aber nie ohne I. operieren konnten, stellte das preuß. Exerzierreglement 1906 treffend fest: »Die Infanteri…

Ehrenzeichen

(744 words)

Author(s): Kloosterhuis, Jürgen
Die E. sind sichtbar getragene Abzeichen, die eine vom gesellschaftlichen Konsens abhängige, auszeichnende Wertigkeit demonstrieren. In dieser Hinsicht rangieren sie meist hinter den ihnen nah verwandten Orden. Unbeschadet der umgangssprachlich geläufigen, aber unpräzisen Synonymstellung von Orden und E. sind beide am sichersten durch einen bei der jeweiligen Stiftung statuierten, quantitativen Aspekt zu unterscheiden; so ist die Anzahl der Träger eines bestimmten E. in der Regel weit größer als die von Mitgliedern ein…

Feldzeichen

(888 words)

Author(s): Kloosterhuis, Jürgen
Kurz vor seinem Tod ordnete König Friedrich Wilhelm I. in Preußen 1740 an, dass zur Trauerfeier seine persönlichen F. auf seinen Sarg zu legen waren: Kommandostab, Ringkragen und Schärpe. Dahinter sollte ein ranghoher Offizier mit dem allgemeinen preuß. F., dem Reichspanier, stehen. Für die speziellen F. seines Garderegiments, eine Leibfahne und 14 Kompaniefahnen, bat der König seinen Nachfolger, über deren weiteren Verbleib zu verfügen – womit er das Schicksal der Truppe dem Sohn anvertraute. Die hier am preuß. Beispiel aufgezählten F. waren in allen europ. Militärs…

Lineartaktik

(1,063 words)

Author(s): Kloosterhuis, Jürgen
1. Linie versus Kolonne Das Frontispiz zur Polybios-Ausgabe des Chevalier de Folard, einem 1755 in dt. Übersetzung erschienenen Klassiker der Militärliteratur [1], zeigt Athene und Ares als kriegerische Experten des Olymps in lebhafter Diskussion über zwei unterschiedliche Feldschlacht-Aufstellungen. Die beiden versinnbildlichen eine grundsätzliche militärische Kontroverse des 18. Jh.s: ob die L. oder die Kolonnentaktik den Schlachtensieg verbürge (vgl. Abb. 1). Die Diskussion drehte sich um die Angriffsform der Infanterie, die von der aus dem Gewalthaufen e…

Kavallerie

(1,363 words)

Author(s): Kloosterhuis, Jürgen
1. Allgemein Während sich die frühnzl. Infanterie als Waffe gegen die spätma. Ritter-Aufgebote entwickelte, stand die K. in deren Tradition. Als Waffengattung der Landstreitkräfte potenzierte sie das (Clausewitzsche) »Prinzip der Bewegung« des Heereszugs, indem sie ihre Märsche und Gefechte eben zu Pferd ausführte (ital. cavallo, davon cavalleria; dt. zunächst »Haufen zu Ross«, Reiterei, seit dem 17. Jh. »K.«). Pferde-Beschaffung und -haltung, Reitkunst und -gerät beeinflussten die Entwicklung der K. ebenso wie ihr ambivalentes Verhältnis zur Feuerw…

Cadet school

(1,286 words)

Author(s): Kloosterhuis, Jürgen
1. Concept and purpose Cadet schools (from the French cadet, “younger son”) trained successive generations of officer corps in early modern military systems, after the latter had taken on the form of standing armies. The objective was to create a continuously maintained potential leadership for the regiments with better schooling including military training. The schooling part of this goal was rooted in the knight academy, the general/nobility canon of education for this (foreign languages, riding, fenci…
Date: 2017-02-14

Honors and decorations

(865 words)

Author(s): Kloosterhuis, Jürgen
Honors and decorations are insignia worn visibly as tokens of a distinctive value based on social consensus. They generally rank a bit below orders, which are closely related. Despite the common colloquial treatment of orders and decorations (German Orden and  Ehrenzeichen), the two are most safely distinguished by a quantitative aspect laid down at the time they were instituted. As a rule, the number of  people bearing a specific decoration is usually much larger than the number who are members of an order. Decorations are usually …
Date: 2018-11-28

Cavalry

(1,502 words)

Author(s): Kloosterhuis, Jürgen
1. General considerations While the early modern infantry developed as a weapon against late-medievalknight contingents, the cavalry stood in the latter’s tradition. As a weapon type of the land combat forces it gave force to the (Clausewitzian) “principle of movement” of the army campaigns, by carrying out its marches and combats on horseback (Horse) (Ital. cavallo, hence cavalleria; Ger. first "Haufen zu Ross" [troops on steed], Reiterei, from the 17th century Kavallerie). The acquisition and maintenance of horses  (Horse, Riding) and riding materials influence…
Date: 2017-02-14