Search

Your search for 'dc_creator:( "Naphy, William" ) OR dc_contributor:( "Naphy, William" )' returned 10 results. Modify search

Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Baden

(823 words)

Author(s): Naphy, William
B. in der Nz. ist im Zusammenhang mit Vorstellungen von Gesundheit zu sehen. Man ging ins Badehaus, um sich zu säubern, doch es war v. a. ein Ort für Sozialkontakte und manchmal ein praktischer Treffpunkt mit Prostituierten (Prostitution; Bader). Man schwamm auch; dies war aber selten und galt als leicht exzentrische Betätigung. In kontinentaleurop. Handbüchern über einen gepflegten Lebensstil (z. B. Faret’s Honnête homme und Castigliones Cortegiano, vgl. Anstandsliteratur) findet sich das Schwimmen zwar auf der Liste der akzeptablen Freizeitbeschäftigungen, wir…

Angst

(1,065 words)

Author(s): Naphy, William
Grundlegende Publikationen zur Geschichte der Mentalität haben dazu geführt, dass v. a. die Frühe Neuzeit verbreitet als eine Epoche der A. und Ungewissheit gilt. Begriffe wie » Hexenwahn« und »Hexenhysterie« unterstreichen die Ansicht, dass das Leben vor dem Zeitalter der Aufklärung in einer Atmosphäre von irrationaler Furcht verlief. Selbst die Reformation und die Herausbildung konkurrierender Konfessionen werden in der Literatur als Prozesse interpretiert, die neben einer allgemeinen Verunsicherung alle möglichen Än…

Geister

(1,248 words)

Author(s): Naphy, William
Die »Geographie« des Lebens nach dem Tod stellte einen der großen theologischen Streitpunkte der Reformation dar; insbes. ging es darum, was mit den Seelen der Toten geschehen würde und welche Beziehung die Toten mit den Lebenden verband (vgl. Eschatologie). Der Glaube an G. war ein Merkmal, das Protestanten von Katholiken fast ebenso klar unterschied wie der Glaube an die Heilige Messe oder die Vormachtstellung des Papstes. In den Jahrzehnten vor der Reformation gab es weitgehenden Konsens über Verstorbene und »ihre« G. Obwohl die Toten nicht körperlich ins L…

Anxiety

(1,040 words)

Author(s): Naphy, William
Fundamental publications on the history of mentality have led to a widespread belief that the early modern period was notably an age of anxiety and uncertainty. Terms like  witchcraft mania and witchcraft hysteria underline the view that life just before the period of the Enlightenment was lived in an atmosphere of irrational fear. The Reformation itself and the emergence of competing Confessionalization are interpreted in the literature as processes that evoked not just a general feeling of insecurity but every imaginable f…
Date: 2019-03-20

Bathing

(878 words)

Author(s): Naphy, William
Bathing in the early modern period belongs in the context of ideas about Health. People went to the bath-house to wash, but it was above all a place for social contact, and sometimes a practical venue for meeting prostitutes (Prostitution; Bathkeeper). People did swim, but this was rare and regarded as somewhat eccentric behavior. Continental courtesy books, such as Faret’s Honnête homme, honnête femme and Castiglione’s Cortegiano (see also Conduct literature) do list swimming as an acceptable leisure activity, but without particularly recommending it. Britis…
Date: 2019-03-20

Ghost

(1,240 words)

Author(s): Naphy, William
The “geography” of life after death represented one of the major areas of theological dispute in the Reformation. Particular concerns included the fate of the souls of the dead and the nature of the relationship between the dead and the living (cf. Eschatology). Belief in ghosts was a point that distinguished Protestants from Catholics almost as clearly as belief in the Mass or the primacy of the Pope (Faith).In the decades running up to the Reformation, there was general agreement regarding the dead and “their” ghosts. Although the dead could not physicall…
Date: 2019-03-20

Drohung

(972 words)

Author(s): Behringer, Wolfgang | Naphy, William
1. Drohung im Recht Im Bereich des Strafrechts bedeutete D. das Inaussichtstellen eines Übels, dessen Verwirklichung vom Verhalten des Bedrohten abhing. Diese Form der Nötigung oder Erpressung gehörte in der Nz. zum Tatbestandsmerkmal verschiedenster Verbrechen, z. T. mit direktem sprachlichen Niederschlag wie bei der »Notzucht« (Vergewaltigung), aber auch bei Raub oder Mord, gegen welche jede Form der Notwehr zulässig war [3. Art. 139–145]. D. spielten auch bei Verbrechen, die dem Landfriedens-Bruch subsumiert wurden, oder bei politischen Verbrechen wie…

Melancholie

(836 words)

Author(s): Naphy, William | Dworzak, Angelika
1. Begriff und Ursachen Wörtlich bedeutet M. »Schwarzgalligkeit« (von griech. mélas; »schwarz«; cholḗ, »Galle«) und beschrieb zunächst lediglich das Naturell des melancholischen Menschentyps. Dahinter stand die antike Vorstellung, dass jedes der vier Temperamente (Sanguiniker, Choleriker, Melancholiker, Phlegmatiker) grundsätzlich von einem der vier Körpersäfte (schwarze und gelbe Galle, Blut und Phlegma) beherrscht werde ( Humorallehre). Das Mischungsverhältnis der Säfte, die wiederum in Verbindung zu den vier Elementen (Erde, Luft, Feuer und W…

Grüßen

(1,021 words)

Author(s): Naphy, William | Omitogun-Meyer, Patricia
1. Richtiges und falsches Grüßen G. ist die ritualisierte Form der Einleitung verschiedener Interaktionsarten ( Kommunikation): von der an eine Nation oder an die Kirche gerichteten Enzyklika über (semi-)private Korrespondenz bis zu Verbindlichkeiten oder höflichem Austausch auf der Straße, aber auch in Form von Beleidigungen und Herausforderungen, die Gewalt provozieren sollen (s. u. 3.). Ob formelhaft oder persönlich und individuell, G. ist facettenreich und vielschichtig, niemals aber bedeutungslos. Man kann G. im Kontext des Zusamment…

Greetings

(731 words)

Author(s): Naphy, William | Omitogun-Meyer, Patricia
1. True and false greeting Greeting is the ritualized form of introducing various types of interaction (Communication), from an encyclical addressed to a nation or the church through (semi-)private correspondence to the salutation of a letter or an exchange of pleasantries in the street, but also in the form of an insult (Iniuria) or challenge, designed to provoke a violent response (Violence; see 3. below). Whether formulaic or highly personalized, greetings are multifacted and complex, but never in…
Date: 2019-03-20