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Your search for 'dc_creator:( "P. Vodosek" ) OR dc_contributor:( "P. Vodosek" )' returned 61 results. Modify search

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Mevissen, Werner

(121 words)

Author(s): P. Vodosek
* 16. 4. 1911 in Aachen, 4. 1. 1978 in Bremen. Der gelernte erlagsbuchhändler übernahm am 10. 9. 1945 die Leitung der Volksbüchereiabt. in der SB Bremen und wurde nach deren Verselbständigung 1947 Direktor der Volksbüchereien der Freien Hansestadt Bremen. Er entwickelte diese zu einem auch intern. beachteten System ÖB, das bis heute eine Spitzenstellung in Deutschland einnimmt. In bibliothekarischen Verbänden und Gremien bekleidete er führende Positionen. Bes. Anerkennung fand er als bibliotheka…

Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung (GfV)

(387 words)

Author(s): P. Vodosek
Die Ges. wurde 1871 unter Beteiligung von liberalen Persönlichkeiten wie F. Duncker, H. Rickert, H. Schulze-Delitzsch, W. Siemens und R. Virchow und unter dem Eindruck der Zeitereignisse gegründet. Der politischen Einheit des neuen dt. Reiches sollte eine geistige im Volk entsprechen, soziale Gegensätze sollten durch eine verbesserte Volksbildung überwunden werden. Die GfV, als Dachorganisation für lokale Bildungsvereine konzipiert (höchster Stand an korporativen Mitgliedern 1913: 8408), engagie…

Verein Angehörige des mittleren und nichtdiplomierten Bibliotheksdienstes e. V.

(159 words)

Author(s): P. Vodosek
Der V. wurde am 19. 8. 1970 in der SB Bremen als «Verein Dt. Bibl.angestellter» (VDBA) gegr. und am 19. 8. 1971 in das Vereinsreg. Bremen eingetragen. Als Zweck und Aufgaben wurden gen. die Interessenvertretung gegenüber Behörden und Tarifpartnern, die Kooperation mit verwandten Verbänden sowie die Aus- und Fortbildung. Der V. ist kaum aktiv geworden. Seine Aufgabe übernahmen in der Folge Assistentenvereine auf Länderebene, bis sich 1987 der «Bundesverein der Bibl.-Assistent/innen und anderer Mi…

Verband Deutscher Volksbibliothekare e. V.

(192 words)

Author(s): P. Vodosek
Da die Volksbibliothekare noch keinen eigenen Verband hatten, regte W. a Hofmann im Mai 1912 die Gründung eines Zusammenschlusses «Freunde des volkstümlichen Bibl.wesens» an. Daraus entwickelte sich im selben Jahr der Plan einer «Dt. Büchereigesellschaft», die ab 1921 «Dt. Büchereiverband» gen. wurde und im Juni 1922 als V. in das Vereinsregister eingetragen wurde. Als Aufgaben stellte sich der V. die berufsständische Vertretung, die Einrichtung einer Stellenvermittlung und die Ausbil-dung. Bedi…

Richards, Pamela Spence

(201 words)

Author(s): P. Vodosek
* 2. 6. 1941, 20 *9. 1999 Die renommierte amer. Bibliothekshistorikerin absolvierte ihre Studien an der Harvard University und an der Columbia University New York, wo sie Masterabschlüsse in Deutsch und in Bibliothekswissenschaft erwarb und promovierte. Seit 1977 gehörte sie der späteren School of Communication, Information and Library Studies der Rutgers University New Jersey an, zuletzt als Full Professor. Sie war Mitglied zahlreicher nationaler und intern. Fachgremien und wiss. Gesellschaften…

Schwarze Listen

(177 words)

Author(s): P. Vodosek
sind der Zensur zuzuordnen. Sie sind eine Zusammenstellung bereits ersch. Werke, die der Lektüre entzogen, deren Benutzung eingeschränkt oder die ganz aus dem Bestand entfernt werden sollen. Als schriftlicher Ausdruck der Indizierung spielen sie trotz historischer Vorläufer vor allem im 20. Jh. eine Rolle. Aus der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ist die «Liste 1 des schädlichen und unerwünschten Schrifttums» von 1936 (mit Nachträgen) zu nennen. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab 19…

Volksbibliothek

(249 words)

Author(s): P. Vodosek
Der Name V. wird das erste Mal von Ch. D. Voss in seiner Schrift «Versuch über die Erziehung für den Staat als Bedürfniß unserer Zeit zur Beförderung des Bürgerwohls und der Regenten-Sicherheit», Leipzig 1799, S. 224, gebraucht. Er versuchte, damit eine übergreifende Bezeichnung für die bis dahin üblichen Namen Dorfbibliothek, Bauernbibliothek, Gemeindebibliothek usw. einzuführen. Der Terminus setzte sich in der ersten Hälfte des 19. Jh.s allmählich durch, die Einrichtung selbst aber entwickelte…

Verein der Diplombibliothekare an wissenschaftli-chen Bibliotheken (VdDB)

(298 words)

Author(s): P. Vodosek
Die Gründung des VdDB ging auf eine Zusammenkunft Hamburger Diplombibliothekare am 7. 5. 1948 zurück. Er wurde am 1. 9. 1948 für Hamburg von den Besatzungsbehörden lizensiert und galt mit der Eintragung in das Hamburger Vereinsreg. am 6. 9. 1950 als errichtet. Seine Vorläufer waren die «Vereinigung bibliothekarisch arbeitender Frauen» (1907–1920) und der «Reichsverband Dt. Bibliotheksbeamter» (ab 1923: und -angestellter), der sich 1933 auflöste. Der V. zählte zu seinen Aufgaben Status-, Laufbahn…

Thauer, Wolfgang

(212 words)

Author(s): P. Vodosek
* 30. 7. 1911 in Frankfurt a. M., † 25. 12. 1987 in Stuttgart. T. schloß seine bibliothekarische Ausbildung 1932 ab. Seine Laufbahn als Bibliothekar, die nur kurz durch eine Tätigkeit als Dramaturgieund Regieassistent in Frankfurt a. M. unterbrochen wurde, führte ihn von der Preußischen SB über Zwischenstationen in Frankfurt, Wiesbaden und Offenbach an die Spitze der Stadtbücherei Stuttgart. Als Direktor gestaltete er diese 1958–1976 zu einem modernen Dienstleistungszentrum aus. Zwischen 1953 un…

Preusker, Karl Benjamin

(490 words)

Author(s): P. Vodosek
* 22. 9. 1786 in Löbau (Oberlausitz), † 15. 4. 1871 in Großenhain. Die bedrängten sozialen Verhältnisse — sein Vater war wandernder Schnittwarenhändler — gestatteten P. nicht, die erwünschte höhere Schulbildung zu erlangen. Er absolvierte eine Buchhändlerlehre bei Koehler in Leipzig und arbeitete 1809—1811 bei J. H. Campe in Braunschweig. Nach längerem Dienst in der sächsischen Armee (1813 bis 1826) wurde er 1826 Rentamtmann in Großenhain. Hier fand er für seine vielfältigen Neigungen ein breite…

Rats- und Stadtbibliotheken

(1,256 words)

Author(s): P. Vodosek
Die Ratsbibl.en gelten als die spätma. Vorläufer der StB, die im Gefolge der Reformation entstanden sind. Im Laufe des 14. Jh.s bildete sich erster städtischer Buchbesitz heraus, der dem Rat und anderen Organen als Verwaltungsbibl. zur Verfügung stand. Als älteste dt. Ratsbibi, ist die von Nürnberg zu nennen, wo städtischer Bücherbesitz 1370 das erste Mal urkundlich erwähnt wird. In das frühe 15. Jh. reichen u.a. Lüneburg (1400) und Regensburg (1396 bzw. 1430) zurück. Diese Bibl.en sind nicht ei…

Kopitar, Bartholomäus

(153 words)

Author(s): P. Vodosek
(slowenisch Jernej). * 23. 8. 1780 in Répnje, ✝ 11. 8. 1844 in Wien. Der Bauernsohn aus Oberkrain besuchte 1791 – 1799 das Gymnasium in Laibach und studierte, nachdem er als Hauslehrer, Sekretär und Privatbibliothekar gearbeitet hatte, 1808–1810 in Wien Jura, obwohl sein Hauptinteresse der slawischen Philologie galt (1808: «Grammatik der Slavischen Sprache in Krain, Kärnthen und Stcyermark»). Im Dezember 1810 trat er als vierter Skriptor in die Wiener Hofbibl, ein, wurde 1816 Leiter der Hss-Slg.…

Heyd, Wilhelm

(162 words)

Author(s): P. Vodosek
*23.10.1823 in Markgröningen, † 19. 2. 1906 in Stuttgart, aus württembergischer Pfarrerfamilie. Nach dem Landexamen Studium im Tübinger Stift (Theologie, Gesch.), von 1846 bis 1857 im Kirchendienst. 1857 Dritter Bibliothekar an der Kgl. Öffentlichen Bibl, in Stuttgart als Vertreter der Fächer Theologie, Philosophie und Geschichte. 1873 – 1897 war er Oberbibliothekar seit 1894 mit dem Titel Direktor. H. begann mit einer Revision des alten Fachkat. und widmete während seiner ganzen Dienstzeit der …

Schnurrer, Christian Friedrich von

(141 words)

Author(s): P. Vodosek
* 28. 10. 1742 in Cannstatt, † 10. 11. 1822 in Stuttgart. Professor (seit 1772) für Exegese und orientalische Sprachen an der Univ. Tübingen, Leiter des Tübinger Stifts (1777–1806), Kanzler (1806–1817). Seine bedeutende Privatbibl. bot er 1817 der UB zum Kauf an. Nach seinem Tod wurde sie zwischen der Kgl. ÖB in Stuttgart und der UB im Verhältnis 2:1 aufgeteilt. S. verfaßte u. a. «Slavische Bücherdrucke in Würtemberg im 16. Jh.» (Cotta 1799) und die erste europäische Bibliographie des Islam «Bibliothecae arabicae Specimen. Auctam nunc atque integram edid. cum appendice» (Halle 1811). P…

Richtungsstreit

(817 words)

Author(s): P. Vodosek
bezeichnet eine Grundsatzdiskussion über das Konzept der «freien Volksbildung» im allg. und der «volkstümlichen Bücherei» im bes. in den Jahren 1909 bis 1933. Die Bücherhallenbewegung hatte seit den 1890er Jahren zu einem deutlichen Aufschwung des dt. öffentlichen Bibl.wesens geführt, wenn auch beschränkt auf die größeren Städte. Unter dem Einfluß zivilisationskritischer Ideen fanden sich nach der Jh.wende Vertreter der «freien» Volksbildungsbewegung, wenig später auch des Bibl.wesens zus., die …

Gesellschaft für ethische Kultur

(174 words)

Author(s): P. Vodosek
Die «Dr. Ges. für ethische Kultur» wurde unter dem Einfluß der aus den USA stammenden «Ethischen Bewegung» (F. Adler) 1892 in Berlin durch W. Foerster und G. von Gizycki ins Leben gerufen. Ihr Ziel, eine neue, von den Religionen losgelöste Ethik, versuchte sie durch eine sittliche Höherbildung zu erreichen. Dies führte zu ihrem Engagement in der Volksbildung, insbes. im Rahmen der Bücherhallenbewegung. Sie gründete u. a. die für die weitere Entwicklung wichtigen Volksbibl, en und Lesehallen in F…

Hofmann, Walter

(462 words)

Author(s): P. Vodosek
*24.3. 1879 in Dresden, † 24. 4. 1952 in Leipzig, kam auf dem Umweg über den Beruf eines Graveurs, freien Schriftstellers und Kunstkritikers zum Bibl.wesen. 1905 von dem Mühlenbesitzer E. Bienert beauftragt, die von ihm gestiftete Freie Öffentliche Bibl. Dresden-Plauen aufzubauen, entwickelte er sehr bald, mit den Ergebnissen der Bücherhallenbewegung unzufrieden, eigene Vorstellungen von den Aufgaben einer «volkstümlichen Bibl.», deren «Objekt nicht das Buch, sondern der Mensch» sein sollte. 191…

Verein zur Verbreitung guter volkstümlicher Schriften

(594 words)

Author(s): P. Vodosek
1892 in Berlin gegründet. Organisatorisch leitet er sich von den Volksschriftenvereinen in der ersten Hälfte des 19. Jh.s her, in ideologischer Hinsicht aus dem «Schundkampf», der Bewegung, die durch «Schmutzund Schundlit.» das «Volk in Gefahr» sah. Ausgelöst wurde diese aus dem Bildungsbürgertum herrührende Agitation gegen Ende des Jh.s durch die Entstehung einer Unterhaltungsindustrie, die ihren lit. Niederschlag im Kolportageroman fand. Dem V. als einer Organisation auf breiter Grundlage vora…

Ludwigsburg

(415 words)

Author(s): P. Vodosek
Die zu Beginn des 18.Jh.s von Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg nahe bei Stuttgart Einrichtung, als hier Herzog Karl Eugen am 11. 2. 1765 die Herzogliche öffentliche Bibl., die Vorläuferin der Württembergischen LB, stiftete. Sie wurde bereits 1776 nach Stuttgart verlegt. Ansonsten sind für das 18. Jh. ein Lesezirkel (1769), zwei Lesekabinette (1795 bzw. 1796) sowie die bedeutende Museumsges. (1789) überliefert. Im 19. Jh. gab es nur der Unterhaltung dienende Vereinsbüchereien, sieht man von Bibl.en der Kirchen, der Behörden und des Militärs der Garnisonstadt ab. Nachdem ver…

Wissenschaftlicher Bibliothekar

(432 words)

Author(s): P. Vodosek
Historisch betrachtet ist der Beruf des W. vom Gelehrtenbibliothekar, wie er seit dem 16. Jh. an fürstlichen Bibl.en auftritt, herzuleiten (Hugo Blotius). Mit der Einrichtung einer Beamtenlaufbahn des höheren Dienstes für Bibliothekare, erstmals in Preußen durch Erlaß vom 15. Dezember 1893, begann die Professionalisierung des Berufs (Bibliothekar, Bibliothekarische Amtsbezeichnungen). Die Ausbil-dung baute auf einem Univ.studium nahezu beliebiger Fachrichtung auf, bis in die 1970er Jahre meist m…
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