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Your search for 'dc_creator:( "R. Busch" ) OR dc_contributor:( "R. Busch" )' returned 127 results. Modify search

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Telepublishing

(65 words)

Author(s): R. Busch
ist der zusammenfassende Begriff für Druckvorstufe und Vermarktung in der Telekommunikation. Zur Telekommunikation zählt man z. B. interaktive Multimedia-Dokumente auf CD-ROM, Online-Dienste wie das World Wide Web (www) und das interaktive Fernsehen. Die Druckvorstufe, von der man beim Desktoppublishing noch spricht, entwickelt sich so zur Medienvorstufe. R. Busch Bibliography Sandkuhl, K. / Kindt, A.: Telepublishing. Die Druckvorstufe auf dem Weg ins Kommunikationszeitalter. Berlin 1996.

Schrumpf (folien) verpackung

(117 words)

Author(s): R. Busch
Wenn in der industri-ellen Großbuchbinderei das Buch die Buchfertigungsstraße verlassen hat, dann wird es auf einem Folienpack- automaten mit Thermoschrumpfer einzeln mit Flachoder Halbschlauchfolie eingepackt. Die S. hat gegenüber dem traditionellen Einschlagen in mit dem Kurztitel gestempeltes Packpapier den Vorteil, daß die transparente S. den Blick auf den werbenden Schutzumschlag freigibt und daher das Buch vom Sortimentsbuchhändler in der S. dem Kunden präsentiert werden kann. Postalisch i…

Vernis sans odeur-Einbände

(74 words)

Author(s): R. Busch
sind ein seltener Typus von Lackeinbänden zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Forschung geht davon aus, daß es die Technik des V.-Einbandes war, für die Theodore-Pierre Bertin in Paris 1811 ein Patent erhielt. Sie ähnelt der Technik der Gebrüder Martin, die chinesische Lackarbeiten im 18. Jh. imitierten (Vernis Martin-Einbände). Die Bezeichnung V. läßt vermuten, daß frühere Lackeinbände einen aufdringlichen Firnisgeruch ausströmten. R. Busch Bibliography Mazal, O.: Einbandkunde. Wiesbaden 1997, S. 285.

Bücherschreibpapier

(133 words)

Author(s): R. Busch
ist ein vollgcleimtes, daher tinten- und radierfestes Papier, das für Geschäftsbücher (Kassenbücher usw.) verwendet wird. Es besteht immer aus holzfreien Stoffen; d. h. bester gelblicher Zellulose. Durch Beimischung von bis zu 10% Hadern wird seine Dauerhaftigkeit, Falz– und Reißfestigkeit (bis zu 6500 m Reißlänge) zusätzlich gesteigert. B.e haben Flächengewichte im oberen Bereich der mittelschweren Sorten (100 bis 125 g/qm) und sind klanghart. In der Buchproduktion um 1800 wurden neben den Norm…

Karreedruck

(35 words)

Author(s): R. Busch
nennt der Buchbinder die Dekoration eines Buchdeckels mit einer einfachen oder mehrfachen Linie, die an allen vier Seiten parallel der Kante des Deckels folgt. R. Busch Bibliography Londenberg, K.: Ignatz Wiemeier. Werkverzeichnis. Hamburg 1990

Wechselbahn

(106 words)

Author(s): R. Busch
ist ein Begriff, der mit der Laufrichtung (dort auch Abb.) des Papiers zu tun hat. Das Papier kommt in der Papierfabrik als Rolle aus der Langsiebmaschine. Anschließend werden auf dem Querschneider aus dieser Rolle die vom Kunden bestellten Bogen herausgeschnitten. Wenn die Breite der Papierrolle mit dem gewünschten Bogenformat und mit der gewünschten Laufrichtung nicht harmoniert, dann entsteht Wechselbahn, d. h. sowohl Bogen in Breit- wie auch in Schmalbahn. Wird das Papier für die Herstellung…

Vollton

(103 words)

Author(s): R. Busch
nennt der Drucker eine vollflächig gedruckte Partie, bei der keine Aufhellung durch Rastern vorgenommen wurde. V. nennt der Drucker auch eine Bunt-farbe, die als Schmuck- und Sonderfarbe in einem einzigen Druckgang auf das Papier gebracht wird, während alle anderen Buntfarben durch Zusammendruck der vier Skalenfarben (Übereinanderdruck) erzeugt werden. Die Druckfarbenfabriken bieten eine breite Palette von Volltonfarben in Blechdosen an; z. B HKS von K + E Druckfarben, Stuttgart, oder Pantone von Pantone Inc., Carlstadt, USA, New Jersey. Giovanni Volpato. Titelkupfer au…

Wachsmatrize

(168 words)

Author(s): R. Busch
1. W. nannte man die Folie, die auf den Bürodruckmaschinen von etwa 1950 bis 1980 verwendet wurde. Mit dieser Technik wurden vor der Einführung der elektronischen Datenverarbeitung im Schablonendruck Schriftstücke und z. B. auch bibliothekarische Kat.karten vervielfältigt. 2.Im 19. und auch noch zu Beginn des 20. Jh.s wurden bei der galvanoplastischen Abformung von feinen Holzstichen Matrizen aus einer Wachsmischung geprägt, die mit feingeschlemmtem reinem Graphit elektrisch leitend gemacht wurden. W. kamen nach einem alten Verfahr…

Weißschnitt

(136 words)

Author(s): R. Busch
ist ein Umkehrverfahren. Die Linien werden nicht als Stege ausgespart wie im Holzschnitt, sondern in das Holz eingeschnitten. Sie erscheinen im Druck weiß auf schwarzem Grund. Im 15. Jh. finden sich nur Ansätze zu dieser Technik, versteckt z. B. in Dürers frühesten signierten Holzschnitten. Um 1500 gibt es reine Weißschnitte, z. B. die Folge schweizerischer Lands-knechte von Urs Graf. Im 20. Jh. wurde der W. häufig von den Expressionisten angewandt. Eine Sonderform des W. sind die a Schrotblätter, die auf weichen Metallplatten ausgeführt wurden. Sie waren in der z…

Fett

(71 words)

Author(s): R. Busch
heißt jeweils die Druckschriften-Variante einer Schriftfamilie mit besonders kräftiger Strichstärke (Extrafette Schrift). Schriften mit fettem Schnitt werden in der Werbetypographie als starke Akzente gern verwendet, während sie als Auszeichnungsschriften im Werksatz nur eine geringe Rolle spielen, da hierfür halbfett bevorzugt wird (wie im vorliegenden Lexikon). Im Bleisatz bezeichnet man diejenigen Linien als fett, die den ganzen Kegelausfullen (z.B. 8 p fette Linie = 8 p breite Linie). R. Busch

Zickzackvorsatz

(124 words)

Author(s): R. Busch
ist eine sehr aufwendige Form des Vorsatzes, die nur in der Handbuchbinderei bei besten Franzbänden angewendet wird. Der Z. hat im Bruch (Falz) des Buches eine verdeckte Falte, die sich beim Öffnen hebt und die Spannung im Gelenk vermindert. Diese Technik hat H. Lüers ausführlich behandelt. Der bereits von Douglas Cockerell 1901 beschriebene Z. wurde ab etwa 1925 von Ignatz Wiemeler angewendet und weiterentwickelt. Zickzackvorsatz. Aus: D. Cockerell: Der Bucheinband und die Pflege des Buches. Leipzig 1902. R. Busch Bibliography Cockerell, D.: Der Bucheinband und die Pfl ege de…

Faltbroschüre

(50 words)

Author(s): R. Busch
(Faltprospekt), eine Drucksache ohne Umschlag und Heftung mit einem Umfang von mehreren Blättern. Die buchbinderische Verarbeitung einer F. beschränkt sich auf das Falzen und das Schneiden: einfache Falzung zum vierseitigen Prospekt, Wickelfalzung oder Zickzackfalzung. Faltbroschüre, a) Vierseitiger Prospekt. – b) Zickzackfalzung. – c) bis e) Wickelfalzung. R. Busch

Corps

(75 words)

Author(s): R. Busch
die franz. Bezeichnung für die Kegelgröße einer Schrift. In Verbindung mit der typographischen Maßangabe in Punkt (Didot-System) in Frankreich zur Benennung der Schriftgrade üblich (z. B. «Corps 8» oder «C. 8»). Vergleichbar ist im dt. Sprachgebrauch die Benennung «8-Punkt-Kegel». Daneben gibt es auch in Frankreich die aus der Tradition kommenden alten Namen der Schriftgrade (z.B. franz. «petit-texte», dt. «Petit»). R. Busch Bibliography Schriftkegel, Dickte, Schrifthöhe. Maße der Buchdruckletter. Zusammengest. v. W. Wilkes. Darmstadt 1980

Vallotton, Félix

(92 words)

Author(s): R. Busch
* 28. 12. 1865 in Lausanne, † 29. 12. 1925 in Paris, Maler und Graphiker, bedeutend für die Entwicklung des materialgerechten Holzschnitts. Illustrator der «Revue blanche», «Le Rire», «Le Courrier fran-çais» und zahlreicher Bücher; u. a. Otto Julius Bierbaum «Der Bunte Vogel von 1897» Berlin 1896, Gustave Flau-bert «Un coeur simple» 1924, Paul Scheerbart «Rakkox der Billionär» 1900. V. hat bei den Nabis, einer Gruppe französischer Maler, eine wichtige Rolle gespielt. Félix Vallotton. Holzschnitt «L’argent». Aus: Intimités. Paris. 1898. R. Busch Bibliography Osterwalder, M.: Di…

Schiefertafel, Die

(57 words)

Author(s): R. Busch
Mitteilungen zur Vorbereitung einer Bibliographie Alter Dt. Kinderbücher; ab 1981: Zs. für historische Kinderbuchforschung, ab 1983: Zs. für Kinder- und Jugendbuchforschung. Die Jg. I (1978)-V (1982) wurden von E. L. Hauswedell in dessen Hamburger Verlag hrsg., die Jg. VI (1983)-zum letzten Jg. IX (1986) von Renate Raecke in deren Verlag in Pinneberg. R. Busch

Vorzugsausgabe

(134 words)

Author(s): R. Busch
ist eine Form der Liebhaberausg. oder Sonderausgabe, die sich gegenüber der Normal-ausg. durch die aufwändigere Vorzugsausstattung aus- zeichnet. Sie wendet sich mit ihrem höheren Ladenpreis an den bibliophilen Sammler. V. wurden schon im 15. und 16. Jh. vom Autor als Widmungsex. versandt. Solche V. haben sich dank der Sorgfalt der Bibliophilen oft erhalten, während alle übrige Normalausg. untergingen. In der Bibl. des vornehmen Bücherfreundes wurden sie mit schönem Einband und stolzem Supralibr…

Korrekturzeichen

(229 words)

Author(s): R. Busch
werden benötigt, um Korrekturanweisungen Mißverständnisse zu vermeiden und sollten daher von allen beherrscht und benutzt werden, die mit Druckereien Zusammenarbeiten. Schon die in den Anfängen der Druckgeschichte verwendeten K. ähneln den heutigen, und Hieronymus Hornschuchs Orthotypographia aus dem Jahre 1608 zeigt viele K. in der gleichen Form, in der sie 1929 im DIN-Blatt 16511 definiert worden sind und seither im deutschsprachigen Raum verbindlich sind. Zum Kennzeichnen falscher Buchstaben in der Zeile werden hauptsächlich drei K. benutzt: der senkrechte Strich zum D…

Werksatz

(86 words)

Author(s): R. Busch
ist die Bezeichnung für den Satz von Büchern, also von lit. oder sonstigen geistigen Werken eines Autors. Unabhängig vom Umfang eines Buches wird bei den verschiedenartigen Inhalten zwischen einfachem und kompliziertem W. (mathematischer Werksatz, fremdsprachiger Werksatz, tabellarischer W.) unterschieden. Neben W. gibt es Broschüren- oder Zeitungssatz und Akzidenzsatz, mit dem der Satz aller Gelegenheitsdrucksachen gemeint ist. Der W. wurde in der Bleisatzzeit des 20. Jh.s mit Setzmaschinen (z.…

Suite

(115 words)

Author(s): R. Busch
heißt die zusätzliche Folge der Ill., die den Vorzugsausg. original-druckgraphisch ill. Bücher beige-geben ist. Die S. ist entweder am Schluß des Buches fest eingebunden oder in einer Kassette lose beigegeben. Sie sollte immer vom Künstler selber gedr. und blattweise signiert sein. Das mit Kupferstichen ill. franz. Buch des 18. Jh.s wurde mit S.n «getrüffelt», so etwa mit der unikaten Folge der Vorzeichnungen des Illustrators oder einer Folge der Stiche in frühem Zustand (z. B. der reine Ätzdruc…

Varia (lat. allerlei)

(59 words)

Author(s): R. Busch
lautet die Überschrift, unter der am Schluß einer Antiquariatsliste oder eines Buchauktionskataloges diejenigen Bücher angeboten werden, die in keines der Sachgebiete (z. B. Kulturgeschichte, Geographie) passen, in die das übrige Angebot unterteilt ist. Was für den einen Antiquar oder Sammler ein V.-Titel ist, das kann für den anderen im Mittelpunkt des Interesses stehen. R. Busch
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