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Your search for 'dc_creator:( "R. F. V Witte" ) OR dc_contributor:( "R. F. V Witte" )' returned 54 results. Modify search


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Softkopie

(69 words)

Author(s): R. F. V. Witte
Buch in körperloser, flüchtiger elektronischer Form, das nicht direkt genutzt werden kann, sondern zur Rezeption entsprechende Datenendgeräte (Terminals, Hardware) benötigt, um gelesen, gehört oder gedr. werden zu können. S.n sind mittels der Telekommunikation grenzenlos verfügbar. Entsprechend organisierte Daten können den Grundstock zu einer virtuellen Bibl. bilden. Im Blindendruck und -bibliothekswesen werden S.n seit Beginn der 1980er Jahre eingesetzt, mit dem Aufkommen entsprechender Lesegeräte. R. F. V. Witte

Barbier de la Serre, Charles

(59 words)

Author(s): R. F. V. Witte
1767–1841, franz. Ar-tillerie-Hauptmann, dessen tastbare Silbenschrift aus zwolf Punkten (Sonographie) den direkten Vorlaufer zur Blindenschrift seines Zeitgenossen Louis Braille bildete. Er verfaBte das Werk «Procede pour ècrire les paroles, la musique, et le plain chant au moyen de points» (Paris 1829). R. F. V. Witte Bibliography Encyklopädisches Handbuch des Blindenwesens. Wien/Leipzig 1900, S. 53–54.

Haüy, Valentin

(63 words)

Author(s): R. F. V. Witte
*3. 11. 1745, † 13. 3. 1822, erster franz. Blindenlehrer. Gilt als Vater des erhabenen Blindenbuchdrucks (Blindendruck) mit beweglichen positiven Lettern. Als erstes Buch wurde sein «Essai sur Féducation des aveugles» 1786 in Paris gedruckt. R. F. V. Witte Bibliography Henri, P.: La Vie et l'œuvre de V. H. Paris 1984; Scholler, H. in: Horus 46, Nr. 4. 1984, S. 144.

Hörbüchereien

(570 words)

Author(s): R. F. V. Witte
(auch: Phonotheken, Audiotheken) sind (Versand-)Bibl.en, die auf Tonträger gesprochene Bücher an einen geschlossenen Benutzerkreis, hausgebundene Lesebehinderte (vornehmhch Blinde), direkt postahsch ausleihen. In der BRDeutschland arbeiteten (1989) neun H. (in der DDR zwei, je eine in Österreich und der Schweiz). Die erste dt. H. wurde 1954 in Marburg/Lahn als «Dt. Blindenhörbücherei» bei der Dt. Blindenstudienanstalt gegründet. Sie arbeiten meist in organisatorischer Einheit mit Blinden-(schrif…

Sprechende Bücher

(2,028 words)

Author(s): R. F. V. Witte
sind als Lit.-Tonträger (urspr.) das Ergebnis einer analogen phonographischen Aufzeichnung (Phonographie) von gelesenen, urspr. in schriftlicher Form vorliegenden Texten zum Zwecke einer akustischen Wiedergabe durch entsprechende Geräte. Sie stellen als textgenaue Inhaltsvermittlung ein bes. zusätzliches Speichermedium für Lit. in einer anderen physikalischen Form dar (reine Lesung). Über die Textvermittlung hinaus können sie eine eigenständige sprechkünstlerische Realisation der Vorlage mit int…

Stoffbilderbücher

(776 words)

Author(s): R. F. V. Witte
sind «Materialbücher», die sich durch die zur Herstellung verwendeten Textilien definieren; sie müssen einen graphisch orientierten Inhalt in logischem Zusammenhang vermitteln und sind von den Stoffmusterbüchern der Textilindustrie und des Handwerks, die keine inhaltliche Information transportieren, zu unterscheiden. Der Stoff kann – für optische Wahrneh-mung – bedruckt sein und / oder durch applizierte andere Materialien das Tastlesen der so entstehenden Reliefs ermöglichen (besonders für Blind…

Solid-Dot-Druck

(547 words)

Author(s): R. F. V. Witte
bezeichnet ein Spritzdruckverfahren, das zur Herstellung von Publikationen in Blindenschrift um 1950 in England durch Edward J. Pyke am Royal National Institute for the Blind (RNIB) in London entwickelt und dort eingesetzt wurde. Dabei wird die Braille’sche Punktschrift nicht als erhabene Hohlform in Papier geprägt, sondern durch massive Punkte auf den Träger gebracht. Der herkömmliche Prägedruck (Prägedruckverfahren) bei Braille-Texten bedarf eines spezielleren, dickeren Blindenschriftpapiers (was die Bücher breiter macht) und…

Taktile Medien

(324 words)

Author(s): R. F. V. Witte
bezeichnet im Blinden-(Bibliotheks-) wesen die für Sehgeschädigte hergestellten stereoplastischen, tastbaren graphischen Darstellungen von Abb.en, Plänen, (geografischen) Karten und Bildern als Bas- oder Reliefs unterschiedlichster Ausbildung, (aber auch Modelle, nicht jedoch die fühlbaren Blindenschriften). T. können zusätzlich farblich gestaltet sein (Siebdruck); sie sind Umsetzungen vorhandener Vorlagen, die ein logisches Nachvollziehen des Dargestellten gestatten oder Originale eigenen (küns…

Typhlotypographie

(149 words)

Author(s): R. F. V. Witte
bezeichnete zunächst den erhabenen Buchstabendruck für Blinde, bezieht später aber weitere im Reliefdruck erzeugte, tastbare Blindenschriften ein. Im Vordergrund steht eine blindengerechte, taktil deutlich unterscheidbare Anordnung des Textes, die dem haptischen Tastlesen Rechnung trägt und die textbezogenen und typographischen Besonderheiten des schwarzschriftlichen Flachdrucks eindeutig wiedergibt; (zusätzlich bestimmt die Tastästhetik die Gestaltung der Texte). Die Regeln der T. sind in entsp…

Tonalphabet

(76 words)

Author(s): R. F. V. Witte
eine festgelegte Folge von Tönen, wie sie in Lesegeräten für Blinde, etwa dem Optophon, Gebrauch findet. Die von einer Druckschrift verursachten Lichtimpulse werden dabei in akustische Signale umgesetzt (z. B. die Töne h, d, e, f, g, h). Auch für die Blindenschrift nach Louis Braille gibt es eine Zuordnung der Punktepaare zu Tönen (c, e, g). Das Prinzip des T. hat sich für das Bücherlesen der Blinden jedoch nicht durchgesetzt. R. F. V. Witte

Punktdruck

(405 words)

Author(s): R. F V Witte
nennt man eine bestimmte Prägetechnik zur Erzeugung der Braille'schen Blindenschrift mittels Farblosprägung; dabei werden tastbare Punkte dauerhaft in festes Blindenschrift-Papier (ca. 150-180 g / m2 )erhaben geprägt (insofern ist die Bezeichnung «Druck» irrefuhrend, da Drucken gekennzeichnet ist durch Farbübertragung ohne Verformung des Papiers). Der P löste den nur einseitig möglichen Linien-(Press-, Perlund Stacheltypen-)Druck ab und wurde 1884 zuerst ftir die «Revue Braille» benutzt. Anfangl…

Klein, Johann Wilhelm

(53 words)

Author(s): R. F. V Witte
17. 4. 1765 in Altenheim b. Nördlingen, 12. 5. 1848 in Wien, deutscher Blindenlehrer, entwickelte die tastbare Stachelschrift für Blinde, die sowohl geschrieben wie auch gedruckt werden konnte. Blindendruck R. F. V Witte Bibliography Encyklopädisches Handb. des Blindenwesens. Hrsg, von Alexander Mell. Wien/Leipzig 1900, S. 410-415 ADB 16, S. 97—98.

Blindenschreibmaschine

(234 words)

Author(s): R. F. V. Witte
Der Begriff B. gilt traditionell für mechanische (und elektrische) Schreibmaschinen, die sich der Brailleschen Punktschrift bedienen; solche Geräte sind sprachunabhängig für alle auf den sechs Punkten basierenden Blindenschriftsysteme einsetzbar. Die B. dient zum individuellen Herstellen von einseitig geprägter Blindenschrift auf Einzelblättern (Bogenmaschine) oder auf ein fortlaufendes Papierband (Streifenschreiber). Durch sechs Tasten prägen die entsprechend angeschlagenen Stifte das ca. 160 g…

Vorlesedienste

(510 words)

Author(s): R. F. V. Witte
sind organisierte Dienstleistungsangebote, die vorliegende Texte (Bücher, Zeitschriften, Gebrauchsanweisungen u. ä.) vertonen. V. wenden sich sowohl direkt an Einzelne (z. B. blinde Studenten) oder an Personenkreise in sozialen Einrichtungen (z. B. Kinder-gärten, Krankenhäuser, Seniorenheime) als auch an das allg. lit. Publikum (im Rahmen von öffentlichen Lesungen); schließlich gehören zu den V. die Hersteller von sprechenden Büchern, wie Blindenbibliotheken, kommerzielle Hörbuchverlage und Aufs…

Tactus

(232 words)

Author(s): R. F. V. Witte
bezeichnet sich im Untertitel als «Erster Europäischer Preis für angepaßte Literatur». Er ist ein Mittel zur Leseförderung und Buchbeschaffung für Blinde. Er wurde 1999 etabliert und wird seit 2000 jährlich an drei preisgekrönte Titel für blinde bzw. sehgeschädigte Kinder, die auf Tastbilderbücher angewiesen sind, verliehen. Die Auszeichnungen gehen an die Lektüregruppe der bis 6jährigen und der 7–12jährigen. 2005 arbeiteten 11 Produzenten von Blindenmedien, Organisationen von und für Betroffene…

Laschenbindung

(147 words)

Author(s): R. F. V. Witte
wurde als ein bes. Verfahren bei der Blindenbuchherstellung 1981 durch die Dt. Blindenstudienanstalt in Marburg entwickelt. Dabei werden die ungehefteten Lagen aus drei bis vier ineinandergesteckten und bereits geprägten Bögen am Bundsteg, je nach Rük-kenhöhe, mit zwei bis vier 2,5 cm langen Schlitzen versehen. Die Lagen werden dann über 2,45 cm breite Plastiklaschen gestreift. An den beiden freien Enden dieser «Bünde» befinden sich Filmscharniere. Diese äußeren Enden werden mit dem fertigen Buc…

Wait, William Bell

(369 words)

Author(s): R. F .V. Witte
* 25. 3. 1839 in Amsterdam, NY [USA], † 25. 10. 1916 in New York, war ein nordamer. William Bell Wait. Die Interlinear Embossing Press, eine Prägemaschine zum Vervielfältigen von Blindenschrift. Ca. 1914. Philanthrop, Blindenerzieher und Erfinder; er entstammte einer engl. Einwandererfamilie. 1859 wurde er Lehrer am «New York Institute for Education of the Blind», an dem er 1863 die Position des Superintendenten und Principals (Direktors) erreichte, bis 1905 inne hatte und danach, als Emeritus P…

Typhlomelograph

(141 words)

Author(s): R. F. V. Witte
bezeichnet seit dem 19. Jh. eine Notenschreibmaschine für Blinde, die es den Betroffenen erlaubt, Musikzeichen unmittelbar und selbständig mit einem (z. B. am Klavier angebrachten) Gerät tastbar zu Pa-pier zu bringen. Ein erster Apparat wurde um 1830 in Freising auf der Basis der Stacheltypenschrift entwickelt. 1870 konstruierte der Franzose Colard-Vienot, Paris, eine Vorrichtung, die mit beweglichen Hebeln arbeitete. Zur gleichen Zeit entwarf der blinde Neapolitaner Gennaro Esposito eine Tafel,…

Moon, William

(47 words)

Author(s): R. F V Witte
* 18.12.1818, t 10. IO. 1894, Engländer, entwickelte als Blinder die nach ihm benannte tastbare Blindenschrift, die bis heute (hauptsächlich) im Buchdruck Verwendung findet. R. F V Witte Bibliography Moon, W.: Light for the Blind. Brighton 1885: The M. System of embossed Reading. London 1968

Stenographiermaschinen für Blinde

(321 words)

Author(s): R. F. V. Witte
gibt es in Deutschland seit 1909, als der Berliner Blindenpädagoge Oskar Picht (* 27. 5. 1871 in Pasewalk, † 15. 8. 1945 in Potsdam) ein erstes produktionsreifes Modell entwickelte. S. prägen Braille-Schrift einseitig auf einen fortlaufenden Papierstreifen. Sie erlauben durch ihre Konstruktion ein rasches Schreiben, sind heute relativ klein, handlich und leicht (Kunststoff); man kann sie problemlos mit sich führen. Am weitesten verbreitet ist der Marburger Streifenschreiber, der seit 1935 bis he…
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