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Your search for 'dc_creator:( "R. Fuhlrott" ) OR dc_contributor:( "R. Fuhlrott" )' returned 70 results. Modify search


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Leseplatz

(239 words)

Author(s): R. Fuhlrott
hier ein Sitzplatz in einer Bibl., an dem der Benutzer arbeiten und Bibliotheksmaterialien lesen kann. Waren im MA in den Pultbibl.en die L.e ausschließlich zum Lesen gedacht, so hat sich dieses Bild inzwischen gewandelt. Der moderne L. ist immer ein kombinierter Lese- und Arbeitsplatz. Entsprechend den verschiedenen Funktionen einer Bibl, ist das Aussehen der L.e auch verschieden. So unterscheidet man Einzelplätze, bestehend aus einem Tisch und einem Stuhl, solche, die in Reihen oder Gruppen zu…

Theke

(93 words)

Author(s): R. Fuhlrott
Die T. in einer Bibl. ist eine der wichtigsten Kontaktstellen zwischen Bibliothekaren und Bibl.benutzern. Hier werden die Ausleihen von Bibl.materialien abgewickelt, Benutzerkonten geführt sowie Auskünfte gegeben und Beratungen angeboten. Damit ist die T. sowohl ein Personalarbeitsplatz als auch ein Informationsplatz für Benutzer, an dem alle Funktionen sowohl im Sitzen als auch im Stehen ausgeübt werden müssen, auch mit Hilfe verschiedener technischer Geräte. Deshalb ist eine Gestaltung unter B…

Bibliofon

(225 words)

Author(s): R. Fuhlrott
ein elektromechanisches Nachrichtensystem, das 1965 an der Bibl, der Technischen Hochschule Delft für Buchbestellungen aus dem Magazin eingeführt wurde. Mit Hilfe von Ericsson-Telefonen kann der Besteller direkt vom Katalog aus die siebenziffrige Standnummer des gewünschten Buches über eine Schaltzentrale in das Magazin übermitteln. Dort führen Signallampen den Magazinmitarbeiter zu dem Regalabschnitt, in dem das bestellte Buch zu finden ist. Ein Zifferntableau weist den betreffenden Regalfachbo…

Lipmangestell

(373 words)

Author(s): R. Fuhlrott
nennt man das von dem Straßburger Kunstschlosser Robert Lipman konstruierte Regal zur Aufbewahrung von Büchern, wie es erstmals bei der Einrichtung der neuen Univ.– und Landesbibi, in Straßburg (1889—1894) angewendet wurde. Es zeichnet sich durch eine leichtere Verstellbarkeit der Regalböden — im Vergleich zu den bislang verwendeten Böden auf Stellstiften — durch geringere Abmessungen und damit größerer Buchkapazität sowie durch eine größere Lichtdurchlässigkeit infolge seiner offenen Konstrukti…

Bücherregal

(168 words)

Author(s): R. Fuhlrott
nennt man den Teil der Bibliothekseinrichtung, der zur Aufstellung von Bibliotheksbeständen dient. Es wurde aus dem Typ des Bücherschrankes entwickelt und bestand daher früher ausschließlich aus Holz. Heutige B.e stellen überwiegend Systemregale dar, die aus einer Vielzahl von Einzelteilen bestehen und deren Tragkonstruktion i.d.R. aus Stahlprofilen gefertigt ist, in die Fachböden aus Holz oder Stahlblech eingehängt werden. Für die unterschiedlichen Anforderungen gibt es unterschiedliche Ausführ…

Katalogschrank

(101 words)

Author(s): R. Fuhlrott
ist ein typisches Bibliotheksmöbel zur Aufnahme des Zettel– oder Kartenkataloges. Er besteht aus einem Schrankkorpus aus Holz oder Metall, in dem horizontal nebeneinander und vertikal übereinander Schubladen (Katalogkästen) aus Holz, Metall oder Kunststoff angeordnet sind, welche die Katalogzettel, meist imintern. Bibliotheksformat von 125 x 75 mm, aufhehmen. von im Mittel 1000 Zetteln. Mehrere Schubladen werden zu einem Standardblock bis hin zu 4 x 6 = 24 oder 6x6 = 36 Kästen vereinigt. Katalograum Katalogschrank als Block mit vier mal sechs Schubladen. Foto: L. Gi…

Magazin

(672 words)

Author(s): R. Fuhlrott
(in Bibliotheken), ein aus dem Arab. stammendes Wort, bezeichnet Räumlichkeiten oder Gebäude zur Lagerung von Warenvorräten, in Bibl. en zur Aufbewahrung von Buchbeständen. Die Entstehung des M.s läßt sich zeitlich schwer festlegen. Im wesentlichen ist das M., wie wir es heute verstehen, ein Produkt des 19. Jh.s, in dem der Bücherzuwachs in den Bibl. en durch die maschinelle Buchherstellung zu einem Massenproblem wurde, das nach einer engeren, kompakten Buchaufstellung verlangte. Nach Leyh, in d…

Klubzone

(152 words)

Author(s): R. Fuhlrott
ist ein Bereich in einer Bibl., welcher der Entspannung dienen soll. Die Einrichtung, die zuerst im englischsprachigen Raum auftauchte und dort als «lounge area» in fast jeder Bibl, anzutreffen ist, ist in dt. Bibl.en, bes. in den wiss., noch weitgehend unbekannt. In England und Amerika dagegen ist man der Ansicht, daß intensives und konzentriertes Arbeiten nicht unbedingt auf spartanischen Möbeln erfolgen muß, so daß nicht nur die allg. Leseplätze komfortabler sind als in Deutschland, sondern a…

Bücherstütze

(197 words)

Author(s): R. Fuhlrott
ist eine Haltevorrichtung für Bücher auf nicht voll belegten Regalfachböden. Die einfachste Form ist ein loser Buchwinkel aus Stahlblech, dessen einer Schenkel unter die Bücher geschoben wird, während der andere die Bücher vor dem Umkippen sichert. Wegen des leichten Verrutschens dieser Winkel, selbst wenn sie gebremst oder magnetisch sind, hat man sie bei Stahlblechregalen im Magazin mit einem kleinen Frontblech versehen, das um die Vorderkante des Fachbodens greift und so ein Verschieben ermög…

Tiefmagazin

(103 words)

Author(s): R. Fuhlrott
wird oftmals als Synonym verwendet für ein Magazin mit kompakter Magazinierung (Kompaktmagazinierung) oder der Funktion einer Speicherbibl. oder auch generell zur Speicherung unter der Erde (unterirdische Bibl.). Im wörtlichen Sinne aber ist ein T. ein meist aus räumlichen Gründen in dicht bebauten Zonen tief in den Untergrund mit großem bautechnischen Aufwand viele Stockwerke tief gebautes Magazin, i.d.R. mit kompakter Aufbewahrung der Medien, die häufiger und schnell vor Ort benötigt werden. Ein typisches Beispiel eines sol-chen T. stellt das der Schweizer NB in Bern dar. R. …

Bücherausgabe

(103 words)

Author(s): R. Fuhlrott
einer Bibl, ist die Stelle, an der Bücher, meist aus für Benutzer nicht zugänglichen Bereichen wie z. B. den Magazinen, zur Benutzung ausgegeben werden, sei es zur Ausleihe außer Haus über die Leihstelle oder im Haus, z. B. in die Lesesäle. In jedem Fall grenzt bei dieser Stelle, Leihstelle oder Lesesaalaufsicht, in der Regel eine Art Theke oder Tresen den internen Verwaltungsbereich vom öffentlichen Publikumsbereich ab, wobei mit der Leihstelle häufig auch die Bücherrücknahme verbunden ist. Bei…

Fischer von Erlach, Josef Emanuel

(123 words)

Author(s): R. Fuhlrott
* 13. 9. 1693 in Wien, † 29. 6. 1742 ebd., war der erste Sohn aus erster Ehe des Johann Bernhard F. Er erhielt seine künstlerische Ausbildung als Architekt bei seinem Vater, ohne jedoch diesem im Amt des Oberbauinspektors nachzufolgen. Trotzdem hat er bei vielen Projekten seines Vaters mitwirken können. Eine Reihe davon mußte er nach dessen Tod fortfuhren und konnte sie auch z. T. im eigenen Sinne verändern, d. h. in Richtung auf den franz. Klassizismus. So auch bei der Hofbibl. in Wien, die in …

Pfostenabstand

(126 words)

Author(s): R. Fuhlrott
ist der Mittenabstand zweier Pfosten eines Regales oder einer Regalreihe. Die Pfosten werden zur Längsstabilität der Regale durch mindestens zwei horizontale Traversen zu einem steifen Rahmen oder durch schräg abgespannte Seile zu einem unverschieblichen Fachwerk verbunden und damit der P. fixiert. Dieser richtet sich nach der Art der Regalfachböden und deren Belastung durch eingestellte Bücher. Bei Stahlfachböden wählt man i.d. R. einen P. von 100 cm, bei Holzfachböden, wegen der größeren Durchbiegung, einen solchen von ca. 80 cm. Der P. ist nicht zu verwechseln mit dem …

Bücherturm

(315 words)

Author(s): R. Fuhlrott
ist eine Sonderform des Bibl.–Magazins, die, aus relativ kleinen Grundrissen übereinandergestapelt, ein mehrstöckiges Bauwerk ergibt. Diese Form ist entweder durch ein kleines Baugrundstück bedingt oder soll ein architektonisches Zeichen setzen, aber oftmals auch im städtebaulichen Kontext eine Dominante dar stellen. Frühe Beispiele finden sich in den USA, z. B. in der Sterling Memorial Library der Yale Univ. mit ihren 16 Geschossen oder in der UB von Rochester mit 19 Stockwerken. In Europa sind…

Raumprogramm

(113 words)

Author(s): R. Fuhlrott
im eigentlichen Sinne ist die Grundlage der Gebäudeplanung. Es beinhaltet eine Auflistung der Nutzungsbereiche, Raumgruppen und Räume sowie die erforderlichen Größenangaben, die Beziehungen der Räume untereinander und die gebäudeinternen Ver-kehrsströme. Bevor jedoch ein Architekt diese Planungsgrundlagen erhalten kann, muß z. B. die Bibl, den Unterhaltsträger von der Notwendigkeit einer Planung überzeugen, wozu sie eine Nutzungsanforderung erstellen muß, die häufig auch als R. bezeichnet wird. …

Bibliothekseinrichtung

(1,172 words)

Author(s): R. Fuhlrott
Unter B. sollen bibl.spezifische Möbel verstanden werden, die zum Aufbewahren und Benutzen des Bibl.gutes notwendig sind. Aus der Antike wissen wir, daß die Griechen wie die Römer zum Aufbewahren ihrer Schriftrollen hölzerne Regale in den Bibl.en verwendeten, aber erhalten sind uns diese ebensowenig wie die Schränke oder Armaria für die frühchristlichen Codices. Mit den Lesepulten der ma. Bibl.en begegnen wir den ersten noch erhaltenen Zeugnissen von B., z. B. im holländischen Zutphen oder in de…

Büchertransportanlagen

(278 words)

Author(s): R. Fuhlrott
dienen vor allem in großen Magazinbibi.en der Beförderung des Bibliotheksgutes vom Magazin zur Leihstelle. Dazu wurden verschiedene Systeme entwickelt, deren Auswahl wesentlich von der Gestalt des Magazins bestimmt wird. Es gibt Systeme für den lotrechten Transport, für den horizontalen wie für eine Kombination beider. Die einfachste Art, Bücher lotrecht nach unten zu befördern, erfolgt über Wendelrutschen. Über blanke, ge–wendelte Flächen rutschen die Bücher, der Schwerkraft folgend, nach unten. Ebenfalls lotrecht arbeiten Behälter–Umlaufaufzüge nach dem Patern…

Nutzfläche

(162 words)

Author(s): R. Fuhlrott
ist diejenige Fläche, die der Nutzung eines Bauwerks, etwa einer Bibl., aufgrund seiner Zweckbestimmung dient. Sie gliedert sich nach DIN 277 in die Hauptnutzfläche (HNF) und die Nebennutzfläche. Bei der HNF unterscheidet man sechs Gruppen. Die wesentlichen Bibliotheksflächen gehören zu folgenden Gruppen: HNF 1: Aufenthalts– und Pausenräume; HNF 2: Verwaltungsräume; HNF 3: Werkstätten und Teeküchen; HNF 4: Buchmagazine, Versandräume, Abstellräume; HNF 5: Publikumsräume einer Bibl.; HNF 6: Sanitä…

Klimaanlagen

(473 words)

Author(s): R. Fuhlrott
in Bibl.en und Archiven haben die Aufgabe, die Raumluft zu erneuern, sie zu filtern, sie je nach Bedarf zu erwärmen oder zu kühlen, sie zu befeuchten und unter Umständen auch einen Druckausgleich gegenüber dem Freien oder anderen Räumen herzustellen und diese Erfordernisse durch selbsttätige Regelungen herbeizuführen. Die Notwendigkeit einer Klimatisierung hängt zum einen vom natürlichen Klima ab – je nachdem, ob man sich in tropischen oder gemäßigten Zonen befindet –, zum anderen von der Gestaltung des Bibliotheksgebäudes. Die Entwicklung …

Villard de Honnecourt

(172 words)

Author(s): R. Fuhlrott
war ein franz. Baumeister aus Honnecourt in der Picardie, der in der ersten Hälfte des 13. Jh.s gelebt hat, nachweisbar 1230–1235, und vorwiegend in Frankreich und Ungarn tätig war. Von ihm stammt das einzig erhaltene «Skizzenbuch» der Hochgotik, dessen Originalhs. unter dem Titel «Livre de portraiture» in der Pariser NB erhalten ist. Es besteht mit seinen 33 Seiten aus einer Musterslg. von Federzeichnungen von Bauten, Figuren, Tieren, Bauwerkzeugen u. ä., die von erläuternden Texten begleitet w…
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