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Your search for 'dc_creator:( "R. Fuhlrott" ) OR dc_contributor:( "R. Fuhlrott" )' returned 70 results. Modify search


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Nutzfläche

(162 words)

Author(s): R. Fuhlrott
ist diejenige Fläche, die der Nutzung eines Bauwerks, etwa einer Bibl., aufgrund seiner Zweckbestimmung dient. Sie gliedert sich nach DIN 277 in die Hauptnutzfläche (HNF) und die Nebennutzfläche. Bei der HNF unterscheidet man sechs Gruppen. Die wesentlichen Bibliotheksflächen gehören zu folgenden Gruppen: HNF 1: Aufenthalts– und Pausenräume; HNF 2: Verwaltungsräume; HNF 3: Werkstätten und Teeküchen; HNF 4: Buchmagazine, Versandräume, Abstellräume; HNF 5: Publikumsräume einer Bibl.; HNF 6: Sanitä…

Klimaanlagen

(473 words)

Author(s): R. Fuhlrott
in Bibl.en und Archiven haben die Aufgabe, die Raumluft zu erneuern, sie zu filtern, sie je nach Bedarf zu erwärmen oder zu kühlen, sie zu befeuchten und unter Umständen auch einen Druckausgleich gegenüber dem Freien oder anderen Räumen herzustellen und diese Erfordernisse durch selbsttätige Regelungen herbeizuführen. Die Notwendigkeit einer Klimatisierung hängt zum einen vom natürlichen Klima ab – je nachdem, ob man sich in tropischen oder gemäßigten Zonen befindet –, zum anderen von der Gestaltung des Bibliotheksgebäudes. Die Entwicklung …

Villard de Honnecourt

(172 words)

Author(s): R. Fuhlrott
war ein franz. Baumeister aus Honnecourt in der Picardie, der in der ersten Hälfte des 13. Jh.s gelebt hat, nachweisbar 1230–1235, und vorwiegend in Frankreich und Ungarn tätig war. Von ihm stammt das einzig erhaltene «Skizzenbuch» der Hochgotik, dessen Originalhs. unter dem Titel «Livre de portraiture» in der Pariser NB erhalten ist. Es besteht mit seinen 33 Seiten aus einer Musterslg. von Federzeichnungen von Bauten, Figuren, Tieren, Bauwerkzeugen u. ä., die von erläuternden Texten begleitet w…

Lüftung

(134 words)

Author(s): R. Fuhlrott
einer Bibl, ist heute Teil des Gesamtklimas in und um diese. Lärm und Luftverschmutzung erlauben meist ebensowenig wie die Gebäudegestalt und –ausdeh–nung eine natürliche L. durch offene Fenster. Deshalb werden Lufttemperatur, Luftfeuchte, Luftwechsel, Luftbewegung und Staubgehalt der Luft meistens durch Klimaanlagen geregelt. Für die Behaglichkeit des Menschen und zur Vermeidung einer schnellen Ermüdung ist ein stündlicher Luftwechsel zwischen 17 und 26 m 3 pro Person erforderlich, wobei die Lu…

Raumgliederung

(537 words)

Author(s): R. Fuhlrott
ist eine der Hauptaufgaben des Architekten bei der Planung einer Bibl., um aufgrund des Raumprogramms bzw. der Nutzungsanforderung des Bibliothekars optimale Bedingungen für den Benutzer/ Leser wie auch für den Nutzer/Bibliothekar zu schaffen. Die R. und damit der Grundriß hängen zum einen von der im Raumprogramm geforderten Fläche ab -diese wiederum von der Größe des Bibliotheksbestandes und dem Aufgabenprofil der Bibl., zum anderen von der Gebäudeform und damit von der entworfenen Architektur,…

Bücherwagen

(245 words)

Author(s): R. Fuhlrott
Der B. dient dem handbetriebenen Transport von Bibliotheksgut. Für die verschiedenen Bibliotheksaufgaben gibt es eine breite Palette dieser Fahrzeuge, für den leichten Büroverkehr über den Magazineinsatz bis hin zum Umzugstransport. Für den normalen üchertransport, bei dem es darauf ankommt, größere Lasten über längere Wege zu befördern, sind Standardmodelle entwickelt worden. Solche Wagen haben eine Lange von 60–80 cm, eine Breite von 40–45 cm und eine Höhe zwischen 90 und 110 cm. Sie sind meis…

Geschoßhöhe

(298 words)

Author(s): R. Fuhlrott
ist heute (1989) das Maß von der Fußbodenoberkante eines Geschosses bis zur Fußbodenoberkante des nächsten. Sie darf nicht verwechselt werden mit der lichten Höhe eines Raumes, die allerdings für die Unterbringung z.B. des Bibliotheksgutes maßgeblich ist. Lichte Höhe und Stärke der Deckenkonstruktion sowie der Deckenaufbauten ergeben zusammen die G. Vorsicht ist daher bei der Übernahme von Zahlenangaben aus der älteren Lit. geboten, die oftmals die lichte Höhe als G. bezeichnen. Die nötige oder mögliche G. läßt sich aus der Reichhöhe des Menschen ableiten. Diese n…

Galerie

(387 words)

Author(s): R. Fuhlrott
Die G. hat in ihrer mehr als 2000jährigen Gesch. mehrere Bedeutungswandel erfahren. Bekannt war sie bereits in der Antike, zwar noch nicht namentlich, aber doch als Raumform. Sie leitet ihre Entstehung vom Arkadengang her, der die von den Architekturtheoretikern immer wieder betonte Aufgabe als Wandelgang hatte. Dieser war wesentliches Element auch mancher antiken Bibl. (z. B. in Pergamon). Die Gleichsetzung von antiker Wandelhalle mit G. läßt sich durch eine Textstelle bei Vitruv erklären. Das …

Unterirdische Bibliotheken

(217 words)

Author(s): R. Fuhlrott
sind i. d. R. solche, bei denen alle, oder wenigstens die wichtigsten Bibliotheksfunktionen, also nicht nur die Magazine, unter die Erde gelegt sind. Dies erfolgt seit 40 Jahren, vor allem in den USA, aber auch anderswo. Gründe dafür sind oft Platzmangel in den stark verdichteten Städten oder auch Universitäten, aber ebenso zum Schutz der Landschaft, historischer Plätze oder denkmalwürdiger Gebäude. Verbunden mit dieser Bauart ist häufig eine Energieeinsparung, denn die Temperaturschwankungen si…

Regalaufstellung

(150 words)

Author(s): R. Fuhlrott
ist die Art und Weise, wie die einzelnen Regale in einer Bibl, zueinander in Stellung gebracht werden. Dies ist abhängig von der Art der Nutzung wie von der Menge des unterzubringenden Bibliotheksgutes. Muß man große Bestände magazinieren, wird man die Regale in engen Abständen, bis zu 1,20 m, aufstellen oder sogar in fahrbaren Regalen dicht an dicht schieben (Kompaktmagazinierung). Bei einer für Benutzer freizugänglichen R. müssen die Abstände der Regalachsen vergrößert werden, etwa von 1,40 m …

Regale

(129 words)

Author(s): R. Fuhlrott
sind charakteristische Einrichtungselemente von Buchhandlungen und Bibl.en, die zur Aufbewahrung der Bücher dienen. Sie sind gekennzeichnet durch eine offene, nicht durch feste Möbelteile verschlossene Frontfläche, die waagerecht durch meist verstellbare Regalböden gegliedert ist. Die R. sind meist aus Holz oder Stahlblech gefertigt oder aus einer Kombination beider Materialien. In der Tragkonstruktion unterscheidet man Einständerregale mit jeweils einem Mittelpfosten oder Rahmen– bzw. Wandständ…

Regalmeter

(89 words)

Author(s): R. Fuhlrott
wird oft als Angabe für das Fassungsvermögen einer Regalanlage benutzt — ist aber irreführend, weil die Definition meist nicht bekannt ist und mit Regalbodenmeter galbodenmeter verwechselt werden kann. Genaugenommen ist R. die aufsummierte Regallänge, gemessen als Standlänge des Regals auf dem Fußboden. Um die Kapazität zu erhalten, muß diese Lange mit der Anzahl der belegbaren Regalböden multipliziert werden, und bei Doppelregalen, im Gegensatz zu Wandregalen, noch verdoppelt werden. Es ist also klarer, von Regalbodenmeter zu sprechen,…

Regalzone

(98 words)

Author(s): R. Fuhlrott
bezeichnet die Gesamtheit aller Regale in einem bestimmten Bereich in Abgrenzung zum Lesebereich einer Bibliothek. Die R. kann aus einem oder mehreren Regalblöcken bestehen, also den Regalreihen einschließlich der Regalgänge zwischen ihnen. Ein Regalblock ist durch einen Nebengang vom nächsten getrennt. Eine R. kann aber auch aus locker aufgestellten Regalen bestehen ohne selbst ein Regalblock zu sein. In modernen Freihand– und vor allem Öffentlichen Bibl.en durchdringen sich immer häufiger R.n und Lesezonen oder es werden durch R.n unterschiedliche Bereiche abgegrenzt. R. …

Stellfläche

(131 words)

Author(s): R. Fuhlrott
im allg. bezeichnet den Platzbedarf von Einrichtungsgegenständen im Grundriß, im speziellen von Regalen, zur Ermittlung oder Bestimmung des unterzubringenden Bibliotheksgutes, was für die Berechnung des Fassungsvermögens oder zur Ermittlung des Flächenbedarfs von Bibliotheken von großer Bedeutung ist. Für die Berechnung der Buchstellfläche ist die Regalaufstellung von Wichtigkeit, d. h. man benötigt die Breite der Sockelböden sowie die der dazwischen liegenden Regalgänge, die vom erforderlichen …

Benutzungsräume

(546 words)

Author(s): R. Fuhlrott
der Bibliothek sind alle öffentlich zugänglichen Bereiche, in denen das Sammelgut benutzt werden kann. Dies erfolgte bis Ende des 18. Jh.s in Einheitsräumen, in denen die Literatur gleichzeitig auch aufbewahrt und verwaltet wurde. Infolge der starken Zunahme der Literatur im 19. Jh. schuf man zu ihrer Aufbewahrung eigene Räume, die Magazine, dann aber auch für ihre Bearbeitung die Verwaltungsräume. Nach dieser Dreigliederung blieb den Benutzern der Lesesaal Vorbehalten, dem die Architekten des 1…

Rotothek

(184 words)

Author(s): R. Fuhlrott
ist ein älterer Ausdruck für die in zahlreichen Bibl.en verwendeten Karteilifte, die dem nicht zu bremsenden Wachstum von Karteien und Kat. begegnen sollten. Bes. in den 1960er und 1970er Jahren erwiesen sich elektromechanische Karteigeräte wegen ihrer hohen Speicherkapazität und schnellen Handhabung als ideale Organisationsmittel. In der R. dienen Stahlblechwannen zur Aufnahme mehrerer Karteibahnen nebeneinander. Ein Elektromotor betreibt eine Mechanik, in der die Wannen, wie Gondeln in einem Riesenrad, drehbar gelagert sind. Mittels Ket…

Offenes Bücherregal

(87 words)

Author(s): R. Fuhlrott
ist die wörtliche Übers, des engl, «open shelf» und bedeutet die heute in vielen Bibl.en übliche freie Zugänglichkeit zu den Regalen und damit zu den Bücherbeständen, was in Deutschland auch als Freihandbibi, bezeichnet wird, also im Unterschied zur Magazinbibi, steht, wo der Benutzer, soweit er nicht zur Magazinbenutzung berechtigt ist, nur über Kat. die gewünschte Lit. bestellen und diese nicht direkt am Regal auswählen kann. R. Fuhlrott Bibliography Fuhlrott, R.: Regale für geschlossene und frei zugängliche Buchbestände. In: Inneneinrichtung von Bibl.en. Essen…

Fischer von Erlach, Johann Bernhard

(175 words)

Author(s): R. Fuhlrott
* 20. 7. 1656 in Graz, † 5 . 4. 1723 in Wien, war als Architekt vor allem in Salzburg und Wien tätig. Er gilt als Hauptmeister des österr. Hochbarocks, und er versuchte dabei ital. Formelemente mit der franz. Klassik zu verbinden. Bes. bei seinen Schloßbauten, Adelspalästen und Kirchen ging er häufig vom Oval als wesentliche Grundform aus und trachtete dabei, die Form des Langbaus mit der des Zentralbaus zu verschmelzen. So auch bei der Hofbibl, in Wien, als deren Planverf. er gilt. Wie bei viel…

Lesehof

(124 words)

Author(s): R. Fuhlrott
ist eine Sammelbezeichnung für im Freien befindliche Leseplätze von Bibl.en, die in der Regel nicht überdacht sind. Entsprechend der Gebäudegestalt kann es sich um einen wirklichen Innenhof handeln, der an allen Seiten von Gebäudetrakten umschlossen ist, der auch begrünt sein kann und dann den Hofcharakter verliert und in einen Lesegarten übergeht. Der L. kann auch als Balkon oder Dachterrasse ausgebildet sein. Für die Sicherheit ist es wichtig, daß es vom L. keinen unmittelbaren Ausgang ins Fre…

Regalbeschriftung

(118 words)

Author(s): R. Fuhlrott
ist zur Auffindung des Regalinhalts notwendig. Zur Bezeichnung der Regalachsen erfolgt die Beschriftung i.d. R. an den Stirnseiten der Regale, abhängig von der davor befindlichen Gangbreite: bei breiten Gängen unmittelbar an der Regalstirnfläche, bei engen Gängen dagegen fahnenartig in den Gang ragend. Auf die Bezeichnung der Regalachsen folgt die Beschriftung der einzelnen Regalfelder. Manche Systeme bieten hierzu Kopfleisten als Beschriftungsträger an, die den oberen Abschluß der Regale bilden…
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