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Gießfahne

(41 words)

Author(s): R. Golpon
In der Bleistereotypie ein Papierstreifen, der an die Pappmater (Matrize) geklebt wird und verhindern soll, daß beim Ausgießen der Vertiefungen flüssige Bleilegierung hinter die Matrize fließt. R. Golpon Bibliography Stereotypie und Galvanoplastik. 2. Aufl. Lehrh. 1 – 4. Leipzig 1957.

Zwischenschlag

(41 words)

Author(s): R. Golpon
im Bleisatz jeder Leerraum (Freiraum), mit denen Satzteile durch (nichtdruckendes) Blindmaterial voneinander getrennt werden. In der Fotosatz- und erst recht in der Digitalsatztechnik wird Z. als Fachwort kaum verwendet. R. Golpon Bibliography Peltzer, K.: Graphische Techniken und Papierkunde. Thun/München 1963.

Typographischer Lichtdruck

(67 words)

Author(s): R. Golpon
gemeinsamer Druck von Schriftsatz und Lichtdruckplatten in einer Buchdruck-Schnellpresse, um die faksimileartige Wiedergabefähigkeit des Lichtdrucks für Bilder und Ill. zu nutzen. Die Lichtdruck-Metallplatten mit dem Gelatine-Druck-relief wurden mit Unterlegstegen auf Schrifthöhe gebracht. Nach jeweils etwa 30 Drucken mußte der Druck für das im Lichtdruck notwendige Feuchten mit einem Glyzerin-Wasser-Gemisch unterbrochen werden. R. Golpon Bibliography Ihme, R.: Lexikon alter Verfahren des Druckgewerbes. Itzehoe. 1994, S. 257.

Öldruck

(14 words)

Author(s): R. Golpon
I. Kurzbezeichnung fur die Oleographie. 2. Kurzbezeichnung für den Ölkopierprozeß R. Golpon

Letraset

(105 words)

Author(s): R. Golpon
bekannteste und bedeutendste Herstellerfirma von Anreibbogen. Daher auch Synonym für Anreibverfahren und Anreibschriften (Transferschriften). Erhältlich sind Bogen mit Druckschriften, insbes. Headlines, Rasterfolien, Bänder, Logos, Linien, Vignetten, die auf spezialbeschichtetes Transparentpapier gedr. sind und durch Anreiben mit einem Spatel oder ähnlichem auf Papier oder einen anderen Träger übertragen werden können. Nutzer dieser Möglichkeit des «Setzens» sind vor allem Grafik–Designer, Schau…

Hinterführen

(45 words)

Author(s): R. Golpon
heute beim Schriftsatz meist als Auspunktieren bezeichnetes Ausfüllen von Schriftzeilen mit gleichabständigen Punkten vom letzten Wort bis zur Seitenzahl am Satzspiegelrand. Wurde früher viel im Register- und Katalogsatz angewandt, vor allem auch bei Inhaltsverzeichnissen. R. Golpon Bibliography Bauer, F.: Handb. für Schriftsetzer. Frankfurt/Main 1922.

Punktsystem

(121 words)

Author(s): R. Golpon
neuerdings häufig verwendete Bezeichnung für typografische Maße. Der typografische Punkt (p), der 0,376 mm mißt, ist die Basiseinheit des franz. Maßsystems, das im 18. Jh. von dem Schriftgießer Pierre Fournier geschaffen und von François-Ambroise Didot und dessen Sohn Firmin Didot verbessert worden ist. Die Basiseinheit dieses auch im deutschsprachigen Raum gewohnten Systems wird daher auch Didot-Punkt genannt. Vom franz. typografischen System ist das anglo-amer. zu unterscheiden, dessen Basisei…

Komplettgießmaschine

(57 words)

Author(s): R. Golpon
Schriftgießmaschine, die in einem Arbeitsgang gebrauchsfertige Handsatzlettern liefert. Die von der Matrize abgegossene Letter wird in den Fertigmachapparat befördert; dort wird der Gußzapfen entfernt und die Letter maßgenau bearbeitet. DoppelKomplettschnellgießmaschinen arbeiten mit zwei Gießinstrumenten und entsprechend höherer Leistung (ca. 15000 6—p—Lettern/Stunde). R. Golpon Bibliography Bohadti, G.: Die Buchdruckletter. Berlin 1954 Wilkes, W.: Das Schriftgießen. Stuttgart 1990

Moirélinien

(39 words)

Author(s): R. Golpon
dicht nebeneinanderliegende, dünne, wellenartige Linien, die wie ein flächiges, moiréartiges Ornament wirken und bei Formularen u.ä. als Schreibuntergrund dienen. Fälschungen, z. B. durch Radieren, werden dadurch sehr erschwert. R. Golpon Bibliography Wenck, FI.: Typografie und Fotosatz. Itzehoe 1989.

Elektrogravur

(85 words)

Author(s): R. Golpon
Verfahren zur elektromechanischen Herstellung von Druckformen für Hoch- und Tiefdruck, bei denen die Vorlage von einem scharf gebündelten Lichtstrahl abgetastet und der reflektierte Strahl von einem Lichtwandler (z.B. Fotomultipler) in entsprechende Stromimpulse verwandelt wird, die korrigiert und verstärkt werden. Diese Impulse, denen zumeist noch eine Rasterfrequenz (Rasterweite) aufmoduliert wird, steuern einen Diamantstichel. Je nach Vorlagentonwert dringt der Stichel mehr oder weniger tief …

Naßverfahren

(80 words)

Author(s): R. Golpon
älteres fotografisches Aufnahmeverfahren mit selbstbeschichteten Glasplatten auf Jodsilber–Kollodium–Basis. Die Glasplatten wurden mit Kollodiumlösung übergossen, sodann mit Jodsalzen «jodiert» und schließlich in Silbernitratlösung gebadet, wodurch sie lichtempfindlich wurden. Nach dem Belichten der nassen Platten wurde mit Eisensulfatlösung entwickelt und mit Natriumthiosulfatlösung fixiert. Da verfahrensbedingt nur zarte Schwärzungen zu erzielen waren, mußte das Silberbild noch verstärkt werde…

Homogendruck

(70 words)

Author(s): R. Golpon
veraltetes originalgraphisches Flachdruckverfahren (Flachdruck), von Caspar Hermann um 1924 erfunden, bei dem die Ton- und Farbwerte ohne Rasterung zustande kommen. Mit einer Art Tusche aus gefärbtem Emaillelack als Malmittel wird die Zeichnung auf die gekörnte Zinkplatte übertragen. Durch stärkeren oder schwächeren Lackauftrag erhält man nach dem Einfärben entsprechend abgestufte Farbschichten und im Druck unterschiedliche Halbtöne. R. Golpon Bibliography Peltzer, K.: Handb. der Werbung und Publikation. Bd. 2. Thun 1963.

Spitzer, Emanuel

(67 words)

Author(s): R. Golpon
* 30. 10. 1844 in Pápa (Ungarn), Er-finder der Spitzertypie, einem für Hoch- und Tiefdruck geeigneten fotomechanischen Verfahren, bei dem auf eine mit Chromleim sensibilisierte Metallplatte ein Halbtonfilm rasterlos kopiert und im Eisenchloridbad geätzt wurde. R. Golpon Bibliography Unger, A. W.: Die Herstellung von Büchern. 3. Aufl. Halle 1923, S. 169, 171 Halkasch, J. H.: Biographisches Lexikon des Druck- und Verlagswesens. Itzehoe 1993, S. 237–238

Schlagen der Mater

(81 words)

Author(s): R. Golpon
manuelle Maternherstellung für die Stereotypie vor der Einführung der Maternprägung mit Matrizenprägepressen. Die aus Lagen von feuchtem Seiden-, Lösch- oder Kupferdruckpapier und Matrizenpulver (d. i. ein leimartiger Stoff) selbst hergestellte Pappe wurde auf die Druckform gelegt und mit einer Bürste so lange abgestuft kräftig, aber möglichst gleichmäßig in die Pappe eingeklopft, bis ein vertieftes, ausgießfähiges Abbild der Druckform entstanden war. R. Golpon Bibliography Rauchfuss, W. / Heiniger, R. / Page, E.: Stereotypie und Galvanoplastik. Leipzig 1957, S. 25–28

Zweifarbenschnellpresse

(42 words)

Author(s): R. Golpon
Zylinder-Flachform-Druck -maschine zum zweifarbigen Bedrucken von Bedruckstoffbogen in einem Druckgang, angewandt im Hochdruckverfahren des Buchdrucks sowie in den nur noch selten genutzten Flachdruckverfahren Licht- und Steindruck. R. Golpon Bibliography Walenski, W.: Lexikon des Offsetdrucks. Itzehoe 1993, S. 283 - 284, 351.

Gigantografie

(52 words)

Author(s): R. Golpon
auch Rasterprojektion genannt, ist die mehrfache Vergrößerung eines Rasternegativs oder -diapositivs auf Plakatformat für den Offsetdruck. Für die Projektion wird eine Durchsichtsvorlage mit mindestens 60 Linien/cm Rasterweite verwendet, die bei z. B. fünffach linearer Vergrößerung eine Kopiervorlage von 12 Linien/cm ergibt. R. Golpon Bibliography Bauer, F.: Lexikon der Reproduktionstechnik. Itzehoe 1985.

Gießform

(128 words)

Author(s): R. Golpon
Rechteckiger Hohlraum im Gießmechanismus der Bleisetzmaschine, der in Verbindung mit der Matrize bei Einzelbuchstaben-Gießmaschinen oder der Matrizenzeile bei Zeilensetz- und Gießmaschinen die Form für den Guß des Buchstabens oder der Zeile bildet. Neben festen Gießformen für festgelegten Kegel, aber variable Zeilenbreite, gibt es auch Gießformen für wechselnde Kegelstärken und Zeilenbreiten (Universalgießform). Für Großkegelschriften wird die Spargießform eingesetzt, mit der Zeilen gegossen wer…

Miehle, Robert

(59 words)

Author(s): R Golpon
* um 1860, 1932, dt.- amer. Druckmaschinenkonstrukteur, der 1884 in Chicago die erste moderne Zweitourenpresse (Zylinderflachformmaschine) mit der Miehle - Doppelrechenbewegung baute, die auf der Anwendung einer oberen und einer unteren Zahnstange beruht, in die das treibende, stets in derselben Richtung unaufhörlich rotierende Zahnrad abwechselnd eingreift. R Golpon Bibliography Unger, A. W.: Lehrbuch für Buchdrucker. Wien 1922.

Leimdruck

(52 words)

Author(s): R. Golpon
1. Heute nicht mehr gebräuchliches Synonym für Lichtdruck. 2. Fotografisches Kopierverfahren auf Dichromat–Kolloid–Basis, bei dem aber anstelle von Gelatine als Schichtbildner Fischleim verwendet wird. Nach dem Aufbelichten eines Negativs und anschließendem Feuchten entsteht ein druckfähiges Quellrelief. 3. Tapetendruck mit leimhaltigen Druckfarben. R. Golpon Bibliography Koshofer, G.: Farbfotografie. Bd. 3. München 1981

Schießende Lagen

(49 words)

Author(s): R. Golpon
am gerundeten Buchvorderschnitt entstandene Stufen, deren Ursache zu dicke Lagen sein können, meist aber auf Nachlässigkeiten beim Rückenrunden zurückzuführen sind. Bei klebegebundenen Büchern können Blätter schießen, wenn die Klebebindung noch zu frisch ist. R. Golpon Bibliography Zahn, G.: Grundwissen für Buchbinder. 2. Aufl. Itzehoe 1992, S. 313.
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