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Gennadius I.

(133 words)

Author(s): Ritter, A.M.
[English Version] von Konstantinopel (gest.17.11.471), Patriarch 458–471; strikter Anhänger der Christologie (: II.,1., c) von Chalcedon, was zum einen seine Lobrede auf Papst Leo I., zum anderen seine Streitschrift »Wider die XII Kapitel (= Anathematismen; Anathema) Cyrills von Alexandrien« beweisen (falls letztere echt sein sollte, was Schwartz [175 f., Anm. 2] jedoch bezweifelte). Als Exeget stand er der antiochenischen Schule nahe (Antiochien: II.). Unter den in Katene erhaltenen Frgm. sind bes. die Erklärungen zu Gen und Röm bedeutsam. Adolf Martin Ritter Bibliogr…

Monotheletismus

(916 words)

Author(s): Ritter, A.M.
[English Version] (»Ein-Willen«-Lehre) nennt man jene christologische Lehrform aus der Zeit nach Chalcedon, mit der – ähnlich wie mit dem älteren Monenergismus (»Ein-Energien«-Lehre) – eine Brücke zum sog. Monophysitismus geschlagen und dem Chalcedonense eine befriedigendere Erklärung gegeben werden sollte (vgl. Christologie: II., 1., c). Schreckte doch auch viele von dessen östlichen Anhängern das von Philoxenus von Mabbug an die Wand gemalte »Götzenbild mit den zwei Gesichtern« (vgl. ACO IV/1, 240–242 = A.M.Ritter, Alte Kirche, 72002, Nr.93j), d.h. das mögliche Miß…

Babylas

(108 words)

Author(s): Ritter, A.M.
[English Version] von Antiochien (gest. als Bf. 250/251 unter Kaiser Decius im Kerker: Eus. h.e. VI 39,4). Im 4.Jh. nach Ignatius der meistverehrte antiochenische Märtyrer (Christenverfolgungen), wurden seine Reliquien mehrmals an andere Orte übergeführt (beginnend unter Caesar Gallus, 351–354; erste bezeugte Reliquientranslation der Kirchengesch. überhaupt), ehe sie unter Bf. Meletius von Antiochien in einer dem B. geweihten Basilika (auf dem anderen Orontesufer?) beigesetzt wurden, in der auch Jo…

Monophysiten/Monophysitismus

(1,358 words)

Author(s): Ritter, A.M.
[English Version] (»Ein-Naturen«-Christologie und deren Vertreter) sind in der Dogmengeschichtsschreibung verwendete Begriffe häresiologischen Ursprungs (Häresie: I.); sie stammen von den Gegnern der so bez. theol. Positionen und werden von den so bez. Kirchen bis heute als unangemessen zurückgewiesen. Darum werden sie im folgenden konsequent in Anführungszeichen gesetzt (vgl. auch D. Wendebourg, Chalcedon in der ökum. Diskussion, in: van Oort/Roldanus 190–223). Die Wurzeln der »monophysitischen« Lehre reichen weit zurück. Schon die Christologie des Ori…

Flavian

(156 words)

Author(s): Ritter, A.M.
[English Version] von Konstantinopel (gest.449 oder 450), Nachfolger des 446 verstorbenen Patriarchen Proklos. Der Protest des Eutyches gegen seine Verurteilung durch F. (November 448; Christologie: II., 1.) führte zur Synode von Ephesus (Ephesus, Konzilien) im August 449, die F. absetzte. Sein Tod auf dem Weg ins Exil ermöglichte es Leo I., seinen Nachfolger Anatolius anzuerkennen und so den Weg zur Einberufung des Konzils von Chalcedon freizumachen. – F.s Bekenntnis, im Zusammenhang mit dem Eutyc…

Campenhausen

(192 words)

Author(s): Ritter, A.M.
[English Version] Campenhausen, Hans Frhr. v. (16., nach Julianischem Kalender 3.12.1903 Rosenbeck/Livland – 6.1.1989 Heidelberg). Dr. theol. Heidelberg 1926, Dr. theol. h.c. mult. PD für Kirchengesch. 1928 Marburg, 1930 Göttingen, Lehrstuhlvertretung 1935 Gießen; Berufung 1936 nach Heidelberg, 1937 aus polit. Gründen rückgängig gemacht; PD 1938 in Greifswald, Lehrstuhlvertretung 1940 in Wien; ab 1946 o.Prof. in Heidelberg. Wohl bedeutendster prot. Patristiker dieses Jh. nach A.v.Harnack, dessen Hell…

Chalcedon, Konzil von 451

(452 words)

Author(s): Ritter, A.M.
[English Version] . In Ch. (Kadiköy, am asiatischen Ufer des Bosporus gelegen, heute Stadtteil von Istanbul [Konstantinopel/Byzanz]), tagte vom 8.10. – 11.11.451 die wohl glänzendste Bf.versammlung des Altertums (die überlieferte Zahl von 600–630 Teilnehmern ist allerdings legendär), die als viertes »ökum.« Konzil in die Kirchengesch. einging. Ihre Hauptbedeutung liegt fraglos auf dogmengesch. Gebiet (Zwei-Naturen-Lehre), obwohl auch manches ihrer Disziplinardekrete recht folgenreich war. Ermöglicht durch einen Wechsel an der Spitze des Röm. Reiches, hat…

Chalcedonense, christologische Definition

(626 words)

Author(s): Ritter, A.M.
[English Version] Die christologische Definition des Konzils von Chalcedon (451), das Symbolum Ch., ist erst nach langem Widerstreben, auf Druck der kaiserlichen Kommissare und der röm. Legaten, zustande gekommen. Der in der (6.) Sitzung vom 25.10. feierlich verlesene und von allen anwesenden Bf. unterschriftlich bekräftigte Text rezitiert zunächst die Bekenntnisse von Nicaea (325) und Konstantinopel (: IV.) (381), die eigentlich, wie in Ephesus (431) beschlossen, genügten. Doch um der neu aufgeko…

Acacius

(141 words)

Author(s): Ritter, A.M.
[English Version] von Beroea (geb. um 330, gest. um 433), urspr. Mönch, wurde 378 zum Bf. von Beroea (=Aleppo) geweiht. Zunächst als Anhänger des Meletius von Antiochien kirchenpolit. hervortretend (auch als Teilnehmer des Konzils von Konstantinopel 381), war er später (wohl wegen dessen Rigorismus) unter den Gegnern des Johannes Chrysostomus zu finden. Im »nestorianischen Streit« suchte er zu vermitteln, wovon noch immer fünf erhaltene Briefe zeugen (PG 77,99-102; 84,647f.; ACO I,1,1.7). Er war au…

Alexandrinische Theologie

(735 words)

Author(s): Ritter, A.M.
[English Version] . Unter A. versteht man zwei verschiedenartige, doch verwandte theol. Richtungen, eine ältere, bes. von Clemens von Alexandrien und Origenes repräsentierte (in erster Linie »apologetisch« ausgerichtet), und eine jüngere, hauptsächlich von Athanasius und Cyrill geprägte, die eine »sehr selbstbewußte und hochkirchl.-klerikale Orthodoxie« (Chadwick) vertrat, aber immer weniger als »alexandrinisch« in streng geographischem Sinn gelten konnte. Voraussetzung für beide, v.a. für die ältere A., war das spezifisch »alexandrinische Milieu«. Schon in …

Maximos

(309 words)

Author(s): Ritter, A.M.
[English Version] der Bekenner (579/80 [ob in Konstantinopel oder im paläst. Dorf Hesfin, ist umstritten] – 13.8.662 Lazika), einer der bedeutendsten byz. Theologen, gleich wichtig für die Dogmengesch. des Monotheletimus wie für die Exegese (v.a. der Bibel, aber auch des Gregor von Nazianz und des Dionysius Areopagita) und die Weiterbildung der theoretischen Mystik (auf der Basis des [krit. rezipierten] Origenismus und des Systems des Evagrius Ponticus. Um 613/14 Mönch geworden, wurde M. nach Erlaß…

Dionysius

(175 words)

Author(s): Ritter, A.M.
[English Version] von Paris (gest. um 250). Nach Gregor von Tours kam D. zur Zeit des Decius als einer von sieben Missionsbf. nach Gallien, wirkte in und bei Paris und erlitt dort auch das Martyrium (Greg.T. hist. I 30). Anderen Quellen zufolge (erstes Zeugnis um 520: MGH.SRM 3, 221) stand er alsbald als erster Bf. von Paris, Apostel Galliens und Märtyrer in hohen Ehren. Die schon gegen Ende des 5.Jh. über seinem Grab errichtete, wenig später ausgebaute Coemeterialbasilika ist, seit sie als Grableg…

Melitianisches Schisma

(294 words)

Author(s): Ritter, A.M.
[English Version] . M. soll, ältesten alexandrinischen Quellen zufolge (Kettler 159–163), während der Christenverfolgungen (: I.) unter Diokletian eigenmächtig verwaiste Diözesen in Unter- und Mittelägypten visitiert und sich dabei die Oberaufsichtsrechte des geflüchteten Petrus von Alexandrien angeeignet haben. Epiphanius von Salamis (haer. 68,1–3) hingegen führt – wohl aufgrund M. freundlicher Quellen – den Konflikt auf einen früh aufgebrochenen Gegensatz zw. milderer (Petrus) und rigoroserer Be…

Johannes Scholasticus

(125 words)

Author(s): Ritter, A.M.
[English Version] (von Skythopolis), griech. Theologe der 1. Hälfte des 6.Jh., zuletzt (zw. 536 und 553) Bischof des paläst. Skythopolis. Vom Schrifttum des umfassend gebildeten Mannes, u.a. einer Verteidigung des Chalcedonense (im Sinne des Neuchalcedonismus) und einer Schrift gegen Severus von Antiochien, sind nur Frgm. erhalten geblieben, bis auf seine Kommentierung des Corpus Areopagiticum (Dionysius Areopagita), die wesentlich zu dessen Einbürgerung in Ost wie West beitrug und sich noch ungefähr rekonstruieren läßt. Adolf Martin Ritter Bibliography Werke: CPG 3, 68…

Dionysius Areopagita

(312 words)

Author(s): Ritter, A.M.
[English Version] ( Pseudo-Dionys, um 500 n.Chr.). Unter dem Pseudonym des von Paulus bekehrten D.A. (Apg 17,34) ist – erstmals um 518/28 – ein Textcorpus bezeugt, dessen Vf. sich zwar selbst nur »D.d. Ä.« (bzw. »der Presbyter«) nennt, jedoch durch Einfügung »zeitgesch.« Details den Eindruck erweckt (und wohl auch zu erwecken sucht), er sei Zeitgenosse der Apostel; daher die Identifizierung mit dem »bekannten« D.A. Erstaunlich schnell setzte sich diese durch und blieb bis zum 15./16.Jh. (L.Valla, E…

Basilius

(341 words)

Author(s): Ritter, A.M.
[English Version] von Caesarea (der Große; 329/30 Caesarea – 1.1.379 ebd.), Bruder des Gregor von Nyssa und Freund des Gregor von Nazianz. Aus aristokratischer Familie stammend, in der zugleich origenistische Spiritualität und Märtyrergesinnung lebendig waren, und an bedeutenden Schulen (bes. Athen) standesgemäß ausgebildet, ließ B. sich 356/57 taufen und verband damit die Entscheidung für ein asketisches Leben (Askese). Nach Besuchsreisen zu äg., paläst., syr. und mesopotamischen Asketen zog er si…

Antiochien

(900 words)

Author(s): Bloedhorn, H. | Ritter, A.M. | Hage, W.
[English Version] I. Antike Heute das türkische Antakya. Gegründet 307 v.Chr. zunächst als Antigoneia am Orontes (ca. 7 km stromaufwärts). Am 22. Mai 300 Neugründung durch Seleukos I. Nikator (Seleukiden) am jetzigen Ort und Umbenennung zur Ehren seines Vaters Antiochos. Günstige Lage als Verkehrsknotenpunkt des kleinasiatischen und orientalischen Straßennetzes, Hafen stromabwärts im 25 km südwestlich gelegenen Seleukeia Piereia. Hauptstadt des Seleukiden-Reiches. Nach Eroberung 64 v.Chr. durch Pom…

Alexandrien

(1,705 words)

Author(s): Weber, G. | Modrzejewski, J.M. | Ritter, A.M. | Petzolt, M.
[English Version] I. Ptolemäisch Äg. Rhakotis, arab. Iskandarije, an der äg. Mittelmeerküste gelegen, 332/31 v.Chr. von Alexander d. Gr. westlich des kanopischen Nilarmes zw. Meer und Mareotis-See gegründet. Die Topographie ist aufgrund von Überbauung, Zerstörung und Veränderungen im Wasserstand kaum gesichert. Geplant von dem rhodischen Architekten Deinokrates, hatte A. ein rechtwinkliges Straßensystem und fünf Stadtviertel (im Nordosten das jüd.), außerhalb der Stadtmauern im Osten und Westen zahl…

Judenchristen

(3,476 words)

Author(s): Wander, B. | Paget, J.C. | Ritter, A.M. | Hermle, S.
[English Version] I. Neues Testament 1. Definition und Quellen Der Terminus J. ist dem NT fremd, das Phänomen Judenchristentum jedoch ist überall greifbar. Dem entspricht, daß zwar behelfsmäßige Formulierungen existieren (Apg 9,2; 19,9.23; 24,5; Röm 15,26; Gal 2,9.12; vgl. auch die Beobachtung, daß »Christen« als eine Außenbezeichnung ebenfalls nur selten belegt ist: Apg 11,26; 26,28; 1Petr 4,16), während gleichzeitig mit Ausnahme des Lukas sämtliche Schriften des NT von judenchristl. Autoren stammen. …

Ägypten

(10,122 words)

Author(s): Schenkel, W. | Weintritt, O. | Assmann, J. | Bergman, J. | Modrzejewski, J.M. | Et al.
[English Version] I. Allgemein 1. Name/Bezeichnungen. Ä. heißt altäg.-kopt. nach der dunklen Ackererde »das Schwarze (sc. Land)« (altäg. *Kū´m ˘t, kopt. Kēme usw.), sem. allg. Miṣr- usw., hebr. auch מָצוֹר/Māṣôr (»Grenze«, d.i. »Grenzland«?), griech. nach einem Heiligtum des Gottes Ptah als Bezeichnung für die alte Residenzstadt Memphis Aígyptos, d.i. Aígupto-s (im späten Altäg. etwa *Hekoptáḥ). 2. Geographie. Kernbereich des Landes ist die Flußoase des unteren Nil zwischen dem 1. Katarakt bei Aswān und dem Mittelmeer, gegliedert in Oberä., da…
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