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Your search for 'dc_creator:( "S. Corsten" ) OR dc_contributor:( "S. Corsten" )' returned 509 results. Modify search


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Winkeldrucker

(117 words)

Author(s): S. Corsten †
ist eine abwertende Bezeichnung für unbedeutende und wenig seriöse Vertreter der Schwarzen Kunst. Über seine urspr. Bedeutung weist das Bestimmungswort auf den abseitig-geheimen Tätigkeitsort des W.s hin, wie auch bei «Winkeladvokat». Diese Drucker produzierten nicht nur unwichtige Literatur, sie vervielfältigten auch – vor allem in der Reformationszeit – Kampf- und Schmähschriften, die sich gegen politische, religiöse und soziale Zustände der Zeit wendeten (Flugschrift, Pamphlet) und von der Ob…

Ladenhüter

(42 words)

Author(s): S. Corsten
ist ein dem franz. «garde–boutique» nachgebildeter Ausdruck für unverkäufliche Ware, insbes. für im Sortiment liegengebliebene Bücher, der im 17. Jh. aufgekommen ist. S. Corsten Bibliography Kluge, F. / MnzKA, W.: Etymologisches Wb. der dt. Sprache. 21. Aufl. Berlin 1975, S. 418.

Catalogue of Books printed in the fifteenth Century now in the British Museum (BMC)

(227 words)

Author(s): S. Corsten
Von dem Inkunabelkat. der Bibl, des Britischen Museums (seit 1972: British Library/Department of Printed Books) sind bis heute (1987) elf Bde. ersch. (P. 1 — 3, bearb. von A. W. Pollard; P. 4—8, bearb. von V. Scholderer; P. 9, 10, bearb. von G. D. Painter: 1908 — 1971; P. 12, bearb. von D. E. Rhodes: 1985). Der BMC baut auf dem Index von R.] Proctor auf und ist konsequent druckgeschichtlich angelegt. Die ersten Bde. (P. 1 — 3) berücksichtigen die dt. Druckorte, die Österreichs einschl. Ungarns u…

Metternich

(232 words)

Author(s): S. Corsten
bedeutende Kölner Drucker– und Verlegerfamilie.Den Anfang machte Peter M. (1671), derum 1625 eine Offizin beim Augustinerkloster (Hohe Straße) gründete, aus der mehr als 110 Titel hervorgegangen sind. Er war auch vereidigter Drucker der Juristischen Fakultät an der Kölner Universität. Während sein zweitgeborener Sohn Arnold (1681—1725 tätig) das väterliche Unternehmen fortführte, machte sich der älteste Sohn, Paul M. (1650—1669), bei St. Laurenz selbständig und begründete einen blühenden neuen Z…

Rubrikatoranweisungen

(288 words)

Author(s): S. Corsten
(Tabula rubricarum, von lat. ruber = rote Farbe). Umfangreichere ma. Hss. wurden durch gliedernde Überschriften in roter Farbe (Rubrica) überschaubar gemacht. Es war Sache des Rubrikators, diese Rubriken anzubringen. Die Drucker der Frühzeit sahen sich gezwungen, die betreffenden Stellen für eine spätere Bearb. freizulassen. Johannes Gutenberg hat zwar in der Bibel mit 42 Zeilen (B 42) zunächst einige Rubriken in Rotdruck eingefügt, mußte dann aber diese Praxis — wohl weil sie zu aufwendig war —…

Koblenz

(700 words)

Author(s): S. Corsten
1. Buch- und Pressewesen. Das 1547 von dem Kölner Druckerverleger Eucharius Cervicomus gedruckte Missale Trevcrcnse nennt zwar K. im Erscheinungsvermerk; es ist aber fraglich, ob das Buch wirklich hier entstanden ist. Erst 1702 kam es zur Gründung einer Buch- und Zeitungsdruckerei durch Theodor Burggraf, dem 1704 sein SchwiegersohnJ. F. Krabben ( 1731) folgte. Seine Erben führten die Firma bis ins 19. Jh. hinein fort. Unter dem Einfluß der Aufklärung wurden in der zweiten Hälfte des 18. Jh.s weitere…

Gerlier, Durandus

(123 words)

Author(s): S. Corsten
ist 1489–1529 als Buchhändler und Verleger in Paris nachweisbar. Er war «librarius juratus» der Univ. und gab mehr als einem Dutzend Pariser Typographen Druckaufträge. Er kennzeichnete seine Verlagserzeugnisse mit zwei Signeten, die als «redende» Zeichen auf den Sitz seines Unternehmens im Haus «Sub strigili equi gilvi» (= zum Striegel des gelben Pferdes) in Form eines komplizierten Bilderrätsels anspielen. An dem zweiten Signet entstanden durch den Gebrauch Veränderungen, die für die Datierung der Titel hilfreich sind. S. Corsten Bibliography Meyer, W. J.: Die franz. Drucker- und Verlegerzeichen des 15. Jh.s. München 1926 (ND Hildesheim 1970), S. n und 87 (= Nr. 95 und 96) Veyrin-Forrer, J.: La seconde marque de D. G., élément de datation. In: Gut.-Jb. 1960, S. 410–413 (mit Abb.).

Teil

(67 words)

Author(s): S. Corsten
kann als Bezeichnung für die bibliographisch-selbständige Einheit eines mehrbändigen Werkes vorkommen und gehört nach den dt. Regeln für die alphabetische Katalogisierung zur Bandangabe, wo sie als Benennung (PI) oder Bandbezeichnung (RAK) vor der Zäh-lung erscheint. In einfachen Fällen kann sie ganz wegfallen, muß jedoch bei parallel verlaufenden Zählungen wie bei mehrstufig gegliederten Werken – ohne Abk. – übernommen werden (RAK-WB § 168, 1). S. Corsten

Nebeneintragung

(104 words)

Author(s): S. Corsten
Nach den Regeln für die alphabetische Katalogisierung (RAK) kann zusätzlich zur Haupteintragung unter einem für das Auffinden hilfreichen weiteren Ordnungsmerkmal eine N. gemacht werden. Zu diesem Zweck wird die Einheitsaufnahme durch Zusätze geändert. Es gibt einteilige und zweiteilige N.en. Sie unterscheiden sich dadurch, daß der erste bzw. zweite Ordnungsblock der Haupteintragung zum zweiten Ordnungsblock der N. gemacht wird. Auf die N.en wird unter der Einheitsaufnahme durch einen Vermerk hi…

Durchpaginiert

(35 words)

Author(s): S. Corsten
ist ein Buch, dessen Seiten mit einer einzigen Ziffernfolge gezählt sind. Bei der Titelaufnahme wird die letzte gezählte Seite in der Umfangsangabe angeführt.Gibt es mehrere Ziffernreihen, spricht man von getrennter Zählung. S. Corsten

Typenvergleich

(229 words)

Author(s): S. Corsten
Das Schriftbild eines Druckes (Stil, Formen, Schriftgrad) sind ein wichtiges Hilfsmittel für die zeitliche und örtliche Herkunftsbestimmung. Hauptziel des T.s ist der Nachweis, daß die Schrift eines unfirmierten Druckes mit der eines firmierten identisch ist. In diesem Fall spricht vieles dafür, daß beide aus derselben Werkstatt stammen. Das gilt vor allem für die Frühdruckzeit, als die Drucker sich ihre Lettern selbst schufen und sich dabei an den Schreibtraditionen ihres Standortes orientierte…

Runde Klammern

(135 words)

Author(s): S. Corsten
( ), die im normalen Textsatz meist Erläuterungen oder Einschübe einschließen, haben in der Titelaufnahme bes. Funktionen. Nach den Instruktionen für die alphabetische Katalogisierung der preußischen Bibl.en (PI) werden die für eine sachgerechte Titelaufnahme nötigen Ergänzungen insoweit rund geklammert, als sie aus dem Buch selbst entnommen wurden. Auch der unter der Stücktitelaufnahme angefügte Gesamttitel wird in R. gesetzt. Das verlangen auch die Regeln für die alphabetische Katalogisierung …

Jenson, Nicolas

(326 words)

Author(s): S. Corsten
* um 1420 in Sommevoire bei Troyes (Champagne), † nach 7. 9. 1480 in Venedig, Stempelschneider, Drucker, Verleger und Buchhändler. In einer Ordonnanz Karls VII. von Frankreich vom 4. 10. 1458 wird J. als Stempelschneider der kgl. Münze erwähnt. Das Dokument, an dessen Echtheit kaum noch zu zweifeln ist, besagt, daB der Franzose nach Mainz entsandt wurde, um dort die Erfindung zu erforschen, die Johannes Gutenberg gemacht habe. Seit 1470 ist J. in Venedig belegt, wo er eine rührige Tätigkeit als …

Offizin

(136 words)

Author(s): S. Corsten
Das lat. Wort fur Werkstatt («officina») wurde gegen Ende des MA zuweilen rur die Arbeitsstätte von Apothekern und Buchdruckern gebraucht. So lautet die Schlußschrift eines Druckes von Johann Philippi (Paris 1500 = GW 9374) u. a.: «In magistri Johannis philippi officina . .. impressus» . In der eingedeutschten Form wurde die Bezeichnung seit dem 17. Jh. fur Buchdruckereien häufig verwendet, so auch in der deutschsprachigen Fassung von Hieronym.us Hornschuchs «Orthotypographia » von 1634. S. Corsten Bibliography Klenz, H.: Die dt. Druckersprache. Straßburg 1900, S. 23 bis 24 Basler…

Folio

(231 words)

Author(s): S. Corsten
(auch: in-folio; abgekürzt: foi., fo, 2o) ist ein Format, bei dem der Papierbogen einmal gefaltet wurde, so daß sich zwei Blätter = vier Seiten ergeben. Dieses sog. «bibliographische Format» gibt keine zuverlässige Auskunft über die Größe des Buches, weil bereits in der Inkunabelzeit mindestens vier Bogengrößen vorauszusetzen sind. Die für die rationelle Aufstellung der Bücher wichtige Höhe kann darum bei F. zwischen ca. 50 cm und ca. 28 cm liegen. Die Unterscheidung von Groß-, Mittel- und Klein-F. hat sich bei der bibliographischen Beschreibung nicht allg. durchg…

Barge, Hermann

(47 words)

Author(s): S. Corsten
* 2. 6. 1870 in Leipzig, †1941, Historiker und Oberstudiendirektor, der sich insbes. mit der Reformationsgesch. befaßte. Zum 500. Jubiläum der Erfindung des Buchdrucks erschien 1940 bei Philipp Reclam jun. in Leipzig seine «Geschichte der Buchdruckerkunst von ihren Anfängen bis zur Gegenwart». S. Corsten

Riederer, Friedrich

(96 words)

Author(s): S. Corsten
aus Mülhausen im Hegau stammender dt. Drucker. R. gründete 1493 in Freiburg im Breisgau eine Offizin, die bis 1499 arbeitete. Mit einem bescheiden ausgestatteten Typenapparat druckte er u.a. Briefsteller, Anleitungen zur Rhetorik und ein von ihm selbst verf. Formelbuch zur Abfassung von Briefen und Urkunden. R.s xylographisches Titelbl. zum «Spiegel der wahren Rhetorik» (H 13914) mit dem Signet des Druckers wird dem jungen Albrecht Dürer zugeschrieben. S. Corsten Bibliography Benziger, C.: Inkunabeldrucke der F. R.schen Offizin in Freiburg i.Br. In: ZfB 31. 1914, S. 108 — 113 Geldner Bd. 1, S. 281 bis 284.

Dolet, Etienne

(153 words)

Author(s): S. Corsten
* 1509 in Orléans, † (hingerichtet) 3. 8. 1546 in Paris, Buchdrucker. Der hochbegabte D. arbeitete nach Studienjahren in Paris und Padua als Korrektor bei Sebastian Gryphius in Lyon. Seit 1537 betrieb er eine Druckerei in Lyon, in der er vor allem Kommentare zu klassischen Autoren, z. T. aus eigener Feder, veröffentlichte. Er führte eine Druckermarke, die einiges über seinen unruhigen und nonkonformistischen Charakter verrät: Eine aus den Wolken kommende Hand fuhrt ein Beil, das die Auswüchse an…

Heilmann, Andreas

(277 words)

Author(s): S. Corsten
«Schüler» und Geschäftsgenosse von Johann Gutenberg während dessen Aufenthalt in Straßburg (1434–1444). H. gehörte einer angesehenen elsässischen Familie an. Ein Bruder namens Anton war Dechant an Jung-Sankt-Peter in Straßburg und setzte sich für Andreas bei Gutenberg ein. Nikolaus, ein anderer Bruder, erwarb Ende 1451 die 1445 von einem ital. Papiermacher gegr. Papiermühle im «Rosengarten». Das dürfte der wahre Kern an der auch von K. Schorbach weitergegebenen Nachricht sein, Andreas H. habe zu…

Veldener, Johann

(323 words)

Author(s): S. Corsten
Typenschneider und Buchdrucker. V. stammte aus dem Bistum Würzburg und wurde am 30. 7. 1473 bei der Medizinischen Fakultät der Univ. Löwen immatrikuliert. Weitere Lebensdaten können ausschließlich den Schlußschriften seiner Drucke entnommen werden. Während seines ersten Aufenthaltes in Löwen, der bis 1478 währte, druckte V. vor allem vielgefragte Lit. (u. a. den «Fasciculus temporum» des Werner Rolevinck), scheint aber auch andere Werkstätten, wie die der Fraterherren in Brüssel, mit Letternmate…
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