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Your search for 'dc_creator:( "S. Corsten" ) OR dc_contributor:( "S. Corsten" )' returned 509 results. Modify search


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Zweibrücken (Pfalz)

(416 words)

Author(s): S. Corsten †
Buchdruck. In Akten des Jahres 1577 ist von drei Ex. eines Missale für das Bistum Toul die Rede, das 1488 in Z. gedruckt wurde («Biponti 1488»). Obwohl keiner der Bde. erhalten blieb, sprechen die Umstände der Erwähnung dafür, daß sie Vertrauen verdient. Unbekannt ist jedoch Name des Druckers, der über Können und Finanzen für die Herstellung eines derart aufwendigen Buches verfügt haben könnte. Es ist eingermaßen ausgeschlossen, daß es dem 1492 – 1495 in Z. arbeitenden Jörg Gessler zugeschrieben…

Reklamanten

(192 words)

Author(s): S. Corsten
Um die Reihenfolge der Blätter in der Lage und die der Lagen selbst festzulegen, verwendeten die ma. Schreiber i. d. R. aus Buchstaben und Ziffern zusammengesetzte Signaturen oder zählten die Doppelbl. durch. Zusätzlich traten in manchen Hss. durchweg oder nur an einzelnen Stellen R. hinzu; d. h. am Ende einer Lage wurde(n) ein oder mehrere Wort(e) vom Anfang der folgenden Lage vorweggenommen und unter den Schriftspiegel gesetzt. R. treten in den Hss. nur ganz selten allein auf, so daß ihre eige…

Hauptsachtitel

(53 words)

Author(s): S. Corsten
nennen die Regeln für die alphabetische Katalogisierung (RAK) den «vorhegenden», d.h. den der Vorlage entnommenen Sachtitel. Im allg. wird unter bzw. mit ihm die Haupteintragung gemacht. Das gilt, bweichend von älteren Gepflogenheiten, auch von Ubers, und Sammlungen. S. Corsten Bibliography Regeln für alphabetische Katalogisierung. Bd. 1. Wiesbaden 1983, S. xxvIII, 228–229, 281–286.

Diplomatisch getreu

(108 words)

Author(s): S. Corsten
heißt eine Titelaufnahme, wenn sie um eine möglichst getreue Wiedergabe der Vorlage in bezug auf Orthographie, Abkürzungen, typographische Eigentümlichkeiten und Zeilenabschlüsse bemüht ist, um eine einwandfreie Identifizierung zu ermöglichen. Die Methode wurde zuerst von Ludwig Hain in seinem «Repertorium bibliographicum» (1826–1837) angewendet und ist seitdem vor allem bei der bibliographischen Verzeichnung von alten Drucken üblich. Da es aber nicht immer zum Erkennen von Nach- und Doppeldruck…

Trevi

(94 words)

Author(s): S. Corsten
Stadt in Umbrien. Gefördert durch einen in T. ansässigen Gelehrten druckte der aus Eningen (Diözese Konstanz) stammende Johannes Reinhard hier 1470 / 1471 zwei Werke: «Historia quomodo S. Franciscus petivit indulgentias pro ecclesia S. Mariae de Angelis» (H 7336) und den Kommentar des berühmten Juristen Bartolus de Saxoferrato «Super prima parte Infortiati» (GW 3612). Reinhard verließ die Stadt bald wieder und ist seit 1473 in Rom nachweisbar. S. Corsten Bibliography Valenti, T.: La tipografia di T. e i suoi incunaboli. In: Accademie e Biblioteche 6. 1933, S. 529–548 Geldner Bd. 2,…

Septem Arboribus Prutenus, Martinus

(124 words)

Author(s): S. Corsten
aus dem Deutschordensland Preußen stammender dt. Drucker, der zus. mit Bartholomaeus de Valdezoccho 1472–1473 in Padua arbeitete. Die früher irrtümlich als die Erstdrucker der Stadt angesehenen Genossen brachten am 21. 3. 1472 die Erstausg. von Boccaccios «Fiametta» (GW 4456) heraus. Ihr letzter datierter Druck, des Paulus Marocenus «De aeterna temporalique Christi generatione» (H 10924), ist vom 28. 4. 1473. Sie verwendeten zwei Antiqua-Schriften, die später leicht verändert in Venedig auftauchten. S. Corsten Bibliography Rhodes, D. E.: Rettifiche e aggiunte alla stor…

Vadstena

(143 words)

Author(s): S. Corsten
(Östergötland / Südschweden), Mutterkloster der von der Mystikerin Birgitta gegr. Birgittiner. Nach Einsetzung der ersten Priester und Nonnen (1374/ 1384) wurde das in einem ehemaligen Schloß untergebrachte Kloster zu einem religiösen und kulturellen Mittelpunkt des Landes. Nach Einführung der Reformation wurden der Priesterkonvent 1545, die Gemeinschaft der Nonnen 1595 aufgelöst. Buchdruck. Die Buchdruckerkunst fand nur kurzzeitig in V. ein Unterkommen. Um 1495 wurde hier ein «Officium beatae Mariae virginis ad usum monasterii s.Birgittae in Vadstena» gedruckt. Bibliog…

Trepperel (Tréperel), Jean

(123 words)

Author(s): S. Corsten
†um 1511 in Paris, franz. Drucker in Paris, Rue neuve Notre Dame, im Haus unter dem Zeichen des Wappens von Frankreich. T. druckte u. a. viele volkssprachige Texte, sein Signet zeigt das von zwei Engeln gehaltene Wappen von Frankreich und zwischen zwei Löwen das Monogramm IT. 1511–1520 führte seine Witwe das Unternehmen zus. mit Jean Jehannot weiter. T.s gleichnamiger Sohn druckte ca. 1532. S. Corsten Bibliography Meyer, W. J.: Die franz. Drucker- und Verlegerzeichen des 15. Jh.s. München 1926, S. 135 (ND Hildesheim/New York 1970) Dalbanne, C.: Deux éditions de la danse macabre à…

Druckerverleger

(317 words)

Author(s): S. Corsten
Die Frühdrucker vereinigten i. d. R. noch die Funktionen eines Buchdruckers, Verlegers und Buchhändlers in einer Person. Als D. planten sie Inhalt und äußere Erscheinungsform ihrer Produktion, trugen die gesamten Kosten und bemühten sich um den Vertrieb. Die fehlende Differenzierung der Aufgaben war gewiß oft nachteilig, sie entsprach auch nicht mehr der in manchen Ländern Europas, insbes. in Italien und den Niederlanden üblichen Wirtschaftsstruktur, die das Verlagswesen bei der Produktion von M…

Stege, Erwin von

(176 words)

Author(s): S. Corsten
seit 1458 als kaiserl. Münzmeister nachgewiesen, Bürger von Frankfurt. Kaiser Friedrich III. ließ 1476 S. in Köln, wo dieser sich gerade aufhielt, inhaftieren, weil er eine größere Geldsumme schuldig geblieben war. Die Stadt setzte sich 1476 für seine Freilassung ein. Nach längeren Verhandlungen verzieh Friedrich am 3. 3. 1477 dem Münzmeister, dieser schwur am 17. 4. 1477 Urfehde. Dennoch ließ S. eine kaum verschlüsselte Schmähschrift gegen den Rat von Köln drucken, die Heinrich Urdemann, Dechan…

Personalangaben

(132 words)

Author(s): S. Corsten
Unter P. verstehen die dt. Regelwerke für die alphabetische Katalogisierung Zusätze zur Verfasserangabe, die sich auf Stand, Beruf, akademische, geistliche und militärische Titel und ähnliches beziehen. Sie werden i.d. R. ohne bes. Kennzeichnung weggelassen; es sei denn, daß dadurch sprachliche Härten oder sachliche Unklarheiten entstehen. Nicht übergangen werden Titulaturen von Fürsten und Angehörigen von Fürstenhäusern sowie von geistlichen Würdenträgern, wenn diese, wie z.B. Päpste, unter ihr…

Gerson, Johannes

(154 words)

Author(s): S. Corsten
* 14. 12. 1363 in Gerson bei Rethel (Département Ardennes), † 12. 7. 1429 in Lyon, franz. Theologe und Kirchenpolitiker, «doctor christianissi-mus». In den Auseinandersetzungen der Zeit um eine Reform der Kirche vertrat er die «konziliaristische» Richtung, d. h. er sah in einem Konzil die höchste Autorität, der sich auch der Papst beugen müsse. Auf dem Konzil von Konstanz (1414—1418) übte er in diesem Sinne großen Einfluß aus. G. war ein überaus fruchtbarer Schriftsteller, der sich bes. für eine…

Missale speciale

(265 words)

Author(s): S. Corsten
hieß im MA die für den Gottesdienst in Filialkirchen und Kapellen bestimmte Kurzfassung des Meßbuches, wie sie nach 1490 auch mehrfach gedr. worden ist (H 11 248—11 251). Die älteste Ausg. eines solchen M. (C 4075) gehört zu den am stärksten umstrittenen Büchern der Druckgeschichte. Sie ist in einer Type gedr., die der kleinen Letter des Mainzer Psalters von 1457 sehr nahesteht. Es sind z. Z. (1995) vier Ex. bekannt, außerdemgibt es eine verkürzte Fassung (Missale abbrevia-tum). O. Hupp der in d…

Copinger, Walter Arthur

(145 words)

Author(s): S. Corsten
* 14. 4. 1847 in Clapham/London, † 13. 3. 1910 in Manchester, Rechtsgelehrter, Antiquar und Bibliograph. Während einer erfolgreichen Laufbahn als Jurist, die 1892 in einer Professur an der Victoria-Univ. (Manchester) gipfelte, schrieb er u. a. «Law of Copyright in works of literature and art» (4. ed. 1904). C. war Mitbegründer und erster Präsident (1895-1902) der Bibliographical Society London. Seine wichtigste bibliographische Arbeit ist das «Supplement to Hain's Repertorium bibliographicum» (L…

Amsterdam, Martin von

(140 words)

Author(s): S. Corsten
Buchdrucker, brachte zus. mit dem aus Höchstädt (bei Donauwörth) stammenden Johann Tresser am 17. 7. 1497 in Neapel ein Werk des Humanisten J. J. Pontanus heraus (HC 13259). Für das «Officium b. Mariae virginis» vom 15. 1. 1499 zeichnet er allein verantwortlich. Wahrscheinlich ist A. aus der Werkstatt hervorgegangen, die seit Mitte der 80er Jahre Francesco del Tuppo betrieb. Nach Rom übergesiedelt, arbeitete A. mit Johann Besicken zus. Die Ges. veröffentlichte Erbauungsschriften, Predigten und ä…

Haebler, Konrad

(638 words)

Author(s): S. Corsten
* 29. 10. 1857 in Dresden, † 13. 12. 1946 in Dorf Wehlen/Sachsen, dt. Bibliothekar und Buchforscher. Nach philologischen und historischen Studien trat H. 1879 als Wiss. Hilfsarbeiter bei der Kgl. Bibl, in Dresden ein, 1907 wurde er an die Kgl. Bibl, in Berlin berufen, wo er bis 1921 (seit 1914 als Direktor der Hss.abt.) tätig war. H. beschäftigte sich seit seiner Diss. (1882) bevorzugt mit der Gesch. Spaniens und legte bald den Schwerpunkt seiner Forschungen auf wirtschaftsgeschichtliche Fragen.…

Wattenbach, Wilhelm

(208 words)

Author(s): S. Corsten †
* 22. 9. 1819 in Ranzau (Holstein), † 20. 9. 1897 in Frankfurt am Main, dt. Historiker und Archivar. Nach Abschluß philologischer und historischer Studien arbeitete W. seit 1843 im Rahmen der «Monumenta Germaniae Historica» (MGH) an Quellenveröff. mit, wurde 1854 Provinzialarchivar in Breslau und folgte 1862 einem Ruf auf den Lehrstuhl für Gesch. des MA an der Univ. Heidelberg. 1873–1888 nahm er bei den MGH leitende Funktionen wahr. W. hat der Paläographie durch Lehre und Veröff. den ihr zustehe…

Vulterris, Antonius et Raphael

(98 words)

Author(s): S. Corsten
lautet die Firmenangabe anonymer dt. (?) Drucker, die für zwei päpstliche Schreiber dieses Namens 1473–1474 etwa 15 meist juristische Texte herausbrachten. Das Haus, in dem sie arbeiteten, lag «apud Eustachium». Sie verwendeten Schriften im Stil von Ulrich Han und Sixtus Riessinger. S. Corsten Bibliography Geldner, F.: Vitus Pucher aus Moosburg und der älteste Buchdruck in Rom. Ein unbekanntes röm. Notariatsinstrument vom 20. 4. 1471. In: Gut.-Jb. 1956, S. 75–79 Modigliani, A.: La tipografia «apud sanctum Marcum» e Vito Puecher. In: Scrittua, biblioteche e stampa …

Zedler, Gottfried

(265 words)

Author(s): S. Corsten †
* 5. 12. 1860 in Vegesack (Bremen), † Ende Januar 1945 bei Küstrin / Oder, dt. Bibliothekar und Buchhistoriker. Nach philologisch-historischen Studien in Tübingen und Leipzig (Promotion 1885) begann Z. seine berufliche Laufbahn 1887 als Volontär bei der UB Marburg, 1885 wurde er als Kustos bei der LB Wies-baden eingestellt. Hier erhielt er 1905 eine Professur und wurde 1908 zum Oberbibliothekar ernannt, 1929–1933 leitete er vertretungsweise die Bibliothek. Das so vorbildlich erscheinende Beamten…

Skribent

(83 words)

Author(s): S. Corsten
von lat. scribens / scribentis = der Schreibende. Der Anfang des 16. Jh.s aufgekommene Begriff (Martin Luther) hatte zunächst die allg. Bedeutung «Schriftsteller, Autor, Verf.» und wurde vor allem für Dichter und Schriftsteller der Antike und kirchliche Autoritäten angewendet. Seit Mitte des 18. Jh.s entwickelte sich die heutige, abwertende Geltung «Vielschreiber, Schreiberling». Daneben kam im 19. Jh. die ironisch gemeinte Bezeichnung «Skribifax» auf. S. Corsten Bibliography Schulz, H. / Basler, O.: Dt. Fremdwb. Bd. 4. Berlin / New York 1978, S. 228–229.
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