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Your search for 'dc_creator:( "S. Corsten" ) OR dc_contributor:( "S. Corsten" )' returned 509 results. Modify search

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Amsterdam, Martin von

(140 words)

Author(s): S. Corsten
Buchdrucker, brachte zus. mit dem aus Höchstädt (bei Donauwörth) stammenden Johann Tresser am 17. 7. 1497 in Neapel ein Werk des Humanisten J. J. Pontanus heraus (HC 13259). Für das «Officium b. Mariae virginis» vom 15. 1. 1499 zeichnet er allein verantwortlich. Wahrscheinlich ist A. aus der Werkstatt hervorgegangen, die seit Mitte der 80er Jahre Francesco del Tuppo betrieb. Nach Rom übergesiedelt, arbeitete A. mit Johann Besicken zus. Die Ges. veröffentlichte Erbauungsschriften, Predigten und ä…

Abkürzungen im Frühdruck

(180 words)

Author(s): S. Corsten
Die Frühdrucker haben zusammen mit anderen mittelalterlichen Schreibgewohnheiten (Ligaturen, Doppelformen von Buchstaben u.a.m.) auch die Abkürzungen zunächst übernommen. Sie müssen aber bald gemerkt haben, daß die Ersparnisse in bezug auf den Buchumfang und die sonstigen Vorteile für den Satz den zusätzlichen Aufwand für das Schneiden der Stempel und den Typenguß nicht rechtfertigten. So kam es bald zu Vereinfachungen, die aber fälschliche Anwendung von A. auf die Dauer nicht verhindert haben. …

Aachen

(425 words)

Author(s): S. Corsten
1. Buch- u. Bibl. wesen. Wegen seiner Lage zwischen den Zentren des frühen Buchdrucks in Köln und Löwen blieb A. lange ohne Offizin. Der aus Wesel hierher gekommene Hans de Braecker ist nur 1573 nachweisbar. Von 1620 bis zum Stadtbrand i. J. 1656 druckte Heinrich Hulting in A. Seit 1664 wirkte hier Anton Metternich, aus der bekannten kölnischen Druckerfamilie (bis 1691), dann folgte sein Verwandter Arnold Metternich (1691 bis 1727). Benzing, S. 1-2. Die Gesch. des A.er Bibl, wesens beginnt mit der Hofbibl. Karls des Großen, von der Einhard berichtet. Sie war die Grun…

Aereis figuris impressum

(102 words)

Author(s): S. Corsten
weist in manchen Druckvermerken des 15 . Jh. (z.B. GW 2189 u. 2190) auf das neuartige Verfahren der Buchherstellung (Druck) hin. Eine ähnliche Formulierung findet sich in einem Brief des Guillaurne /' Fichet von 1470171 (GW 3691) an Robert Gaguin. Dort heißt es, dank der Erfindung Gutenbergs würden nicht mehr mit Schreibrohr und Feder, «sed aereis literis libri finguntun> (sondern mit ehernen Buchstaben werden Bücher geschaffen). S. Corsten Bibliography Widmann, H.: Der gegenwärtige Stand der Gutenberg-Forschung. Stuttgart 1972, S. 81 Widmann, H.: Die Übernahme antiker Facha…

Ablaßbrief

(205 words)

Author(s): S. Corsten
ist eine Urkunde, die dem Begünstigten einmal im Leben und im Todesfall die Beichte auch der schwersten Sünden bei einem Priester seiner Wahl gestattete (daher besser: Beichtbrief) und ihm einen «vollkommenen» Ablaß gewährte. Diese in Zusammenhang mit der Verkündigung von Ablässen, die durch die Päpste für bestimmte Regionen und Fristen genehmigt werden mußten, benötigten Formulare wurden zunächst mit der Hand geschrieben. Seit der Erfindung des Buch- drucks (Mainzer A.e) sind sie immer wieder u…

Barge, Hermann

(47 words)

Author(s): S. Corsten
* 2. 6. 1870 in Leipzig, †1941, Historiker und Oberstudiendirektor, der sich insbes. mit der Reformationsgesch. befaßte. Zum 500. Jubiläum der Erfindung des Buchdrucks erschien 1940 bei Philipp Reclam jun. in Leipzig seine «Geschichte der Buchdruckerkunst von ihren Anfängen bis zur Gegenwart». S. Corsten

Bartholomaeus Anglicus

(135 words)

Author(s): S. Corsten
* um 1180, Todesdatum unbekannt, kam zu Beginn des 13. Jh.s aus England an den Hof der Erzbischöfe von Bremen, wo er als Kaplan und Notar wirkte. Er trat dann in den Minoritenorden ein, lehrte am Generalstudium des Ordens in Paris und wurde 1231 an das Studium der sächsischen Provinz nach Magdeburg berufen. Seine große Enzyklopädie «De proprietatibus rerum» war weitverbreitet und wurde auch in die Volkssprachen übertragen. Aus dem 15. Jh. sind, beginnend mit einer Kölner Ausgabe der Zeit um 1471/1472, 24 Drucke (zwölf lat., eine engl., acht franz., eine niederl., zwei span.) bekannt. Bar…

Bandangabe

(103 words)

Author(s): S. Corsten
Bei der Titelaufnahme ist eine B. zu machen, wenn ein Werk aus mehreren, bibliographisch machen, wenn ein Werk aus mehreren, bibliographisch selbständigen Teilen besteht. Die B. setzt sich aus Band-selbstandigen Teilen besteht. Die B. setzt sich aus Band-benennung (RAK: Bandbezeichnung) und Bandzählung benennung (RAK: Bandbezeichnung) und Bandzahlung zusammen; sie kann mehrstufig gegliedert sein und er-zusammen; sie kann mehrstufig gegliedert sein und er-scheint in der Regel als letzte Angabe vo…

Astronomischer Kalender

(118 words)

Author(s): S. Corsten
heißt ein aus 6 Bl. zusammengeklebtes Plakat mit Angaben über den Ort der Planeten für 1448. Erhalten sind 2 Bruchstücke auf Pergament, die 1901 in der LB Wiesbaden entdeckt wurden, sowie seit 1937 bekannte Probedrucke («Bürstenabzüge»), die zufällig denselben Teil der Tafel (Januar bis April) betreffen. Da es sich um eine Planetentafel für einen «primitiv publizistischen Zweck» (Wehmer) handelt, delt, aus dem Inhalt nicht auf die Entstehungszeit geschlossen werden. Die der Schrift der 36zeilige…

Aalst

(105 words)

Author(s): S. Corsten
(franz.: Alost) ist der älteste Druckort im heutigenBelgien. Der in A. gebürtige Humanist Dirk Martens (1446/47-1534) gründete hier zus. mit dem dt. Drucker Johann von Westfalen 1473 eine Offizin, in der einige Quartos von geringem Umfang gedruckt wurden. Im Sommer 1474 trennten sich die beiden, Martens brachte im Herbst des Jahres noch zwei Schriften heraus. Von 1486 bis 1492 druckte er erneut in A. und siedelte dannnach Antwerpen über. A. blieb seitdem bis ins 17. Jh. hinein ohne Druckerei. S. Corsten Bibliography Tentoonstelling Dirk Martens 1473 - 1973. Aalst 1973 Le cinquième ce…

Barth

(47 words)

Author(s): S. Corsten
In der pommerischen Küstenstadt B. begründete Herzog Bogislaw XIII. i.J. 1582 eine Druckerei, die 1598 wieder stillgelegt wurde. Die technische Leitung hatten Andreas Seltner und (ab 1586) Hans Witte. Aus der Produktion der Offizin verdient eine niederdt. Bibel (1586/1588) Erwähnung. S. Corsten Bibliography Benzing S. 29.

A

(201 words)

Author(s): B. Bischoff | S. Corsten
Erster Buchstabe des lat. Alphabets, in Form und Lautwert mit Alpha der griech. Schrift identisch, wahrscheinlich aus der etruskischen Schrift übernommen. Daß die Entwicklung bis auf ‹aleph› der altphönikischen Schrift zurückgeführt werden kann, wofür Name, Form und Zahlwert sprechen, wird inzwischen allgemein angenommen. Durch die Monumentalschrift, die auch im späteren Buchwesen zur Auszeichnung benützt wurde, ist die symmetrische ‹zweistöckige› Form des ‹Großbuchstabens› aus drei Strichen bis…

Anmerkungen im Frühdruck

(235 words)

Author(s): S. Corsten
folgen dem Vorbild der Hss. und stehen als Kommentarsatz in senkrechten Sp. neben dem in einem größeren Grad gesetzten Text. Es kommen 2, 3 und 4 Sp. vor. Überwiegt der Kommentar den Text umfangmäßig sehr, kommen Klammerformen zustande: Der Kommentar «rahmt den Text ein». Diese Form ist ästhetisch reizvoll, von der Satztechnik her jedoch recht schwierig. Den Schwierigkeiten gewachsen zeigten sich als erste Peter Schöffer und Nicolaus Jenson. Die Frühdrucker haben die Spalten- und Klammerformen v…

Allianzsignet

(87 words)

Author(s): S. Corsten
ist ein nach Art eines Allianzwappens gestaltetes Signet, mit dem die gemeinsame Herstellung eines Buches durch zwei Drucker oder Verleger bekundet wird. Ältestes und bekanntestes Beispiel das A. von Johann Fust und Peter Schöffer (seit 1462). Wie hier zeigen meist zwei zueinandergewendete Schilde die Handelsmarken (oder andere Zeichen) der Partner. Weit häufiger kommen scheinbare A.e vor, die auf einem der Schilde das Wappen des Druckortes zeigen. Allianzsignet. Johann Fust & Peter Schöffer. S. Corsten Bibliography Grimm, H.: Dt. Buchdruckersignete d. 16. Jh.s. Wiesbad…

Bandzahl

(60 words)

Author(s): S. Corsten
Die Angabe der B. ist in der Bibliotheks-statistik für die BestandsgröBe, die Zugänge und Ent-leihungen blich. Es ist dabei stets klarzustellen, ob die genannten Zahlen für bibliographische Einheiten oder Buchbinderbande gelten. Problematisch ist, ob und wie Non-Book-Materials in die B. einbezogen wer-den. Unter B. wird auch die Zahl der zu einem mehr-bandigen Werk gehorenden Teile verstanden. S. Corsten

Aderlaßkalender auf das Jahr 1457

(67 words)

Author(s): S. Corsten
wurde Ende 1456 von Gutenberg mit der sog. / Donat- und Kalendertype gedruckt. Der Einblattdruck, von dem nur ein in Paris aufbewahrtes Bruchstück (Januar-Juli, Anfang) erhalten ist, macht in lat. Sprache Angaben über die für Aderlässe und Einnahme von Abführmitteln (daher auch: Laxierkalender) günstigen Tage. S. Corsten Bibliography Zedler, G.: Die älteste Gutenbergtype. Mainz 1902, S. 36-41 u. Taf. V.; GW 1286.

Zweibrücken (Pfalz)

(416 words)

Author(s): S. Corsten †
Buchdruck. In Akten des Jahres 1577 ist von drei Ex. eines Missale für das Bistum Toul die Rede, das 1488 in Z. gedruckt wurde («Biponti 1488»). Obwohl keiner der Bde. erhalten blieb, sprechen die Umstände der Erwähnung dafür, daß sie Vertrauen verdient. Unbekannt ist jedoch Name des Druckers, der über Können und Finanzen für die Herstellung eines derart aufwendigen Buches verfügt haben könnte. Es ist eingermaßen ausgeschlossen, daß es dem 1492 – 1495 in Z. arbeitenden Jörg Gessler zugeschrieben…

Reklamanten

(192 words)

Author(s): S. Corsten
Um die Reihenfolge der Blätter in der Lage und die der Lagen selbst festzulegen, verwendeten die ma. Schreiber i. d. R. aus Buchstaben und Ziffern zusammengesetzte Signaturen oder zählten die Doppelbl. durch. Zusätzlich traten in manchen Hss. durchweg oder nur an einzelnen Stellen R. hinzu; d. h. am Ende einer Lage wurde(n) ein oder mehrere Wort(e) vom Anfang der folgenden Lage vorweggenommen und unter den Schriftspiegel gesetzt. R. treten in den Hss. nur ganz selten allein auf, so daß ihre eige…

Hauptsachtitel

(53 words)

Author(s): S. Corsten
nennen die Regeln für die alphabetische Katalogisierung (RAK) den «vorhegenden», d.h. den der Vorlage entnommenen Sachtitel. Im allg. wird unter bzw. mit ihm die Haupteintragung gemacht. Das gilt, bweichend von älteren Gepflogenheiten, auch von Ubers, und Sammlungen. S. Corsten Bibliography Regeln für alphabetische Katalogisierung. Bd. 1. Wiesbaden 1983, S. xxvIII, 228–229, 281–286.

Diplomatisch getreu

(108 words)

Author(s): S. Corsten
heißt eine Titelaufnahme, wenn sie um eine möglichst getreue Wiedergabe der Vorlage in bezug auf Orthographie, Abkürzungen, typographische Eigentümlichkeiten und Zeilenabschlüsse bemüht ist, um eine einwandfreie Identifizierung zu ermöglichen. Die Methode wurde zuerst von Ludwig Hain in seinem «Repertorium bibliographicum» (1826–1837) angewendet und ist seitdem vor allem bei der bibliographischen Verzeichnung von alten Drucken üblich. Da es aber nicht immer zum Erkennen von Nach- und Doppeldruck…
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