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Your search for 'dc_creator:( "S. Corsten" ) OR dc_contributor:( "S. Corsten" )' returned 509 results. Modify search

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Potthast, Franz August

(159 words)

Author(s): S. Corsten
* 13. 8. 1824 in Höxter (Westfalen), 13. 2. 1898 in Leobschütz (Oberschlesien), dt. Historiker und Bibliothekar. Nach Tätigkeit 1862 bis 1874 an der Kgl. Bibl. Berlin leitete P. 1874 — 1894 die Bibl, des Dt. Reichstags, deren gedr. Kat. er 1877 und 1882 herausgab. Bes. verdient machte sich P., der auch Mitarbeiter an den Monumenta Germaniae Historica war, durch seine große Quellenkunde «Bibliotheca historica medii aevi. Wegweiser durch die Geschichtswerke des europäischen MA 375 — 1500» (2 Bde. …

Registrum

(293 words)

Author(s): S. Corsten
kann in Ink. und Frühdrucken die inhaltliche Erschließung (Inhaltsverz., tabula im Sinne von Register) bezeichnen. Daneben kommt dem Wort eine bes. buchtechnische Bedeutung zu. Das R. war ein für den Käufer oder den Buchbinder bestimmtes Hilfsmittel, die richtige Reihenfolge der Lagen und ihre Vollständigkeit zu überprüfen. Es kommt vor allem in ital. Drucken des 15. Jh.s vor und hat hier die unterschiedlichsten Benennungen: R. quinternionum (quaternorum) oder auch R. foliorum bzw. chartarum u. a. m. Mannigfal…

Umfang

(89 words)

Author(s): S. Corsten
Unter U. eines Manuskriptes oder Buches wird die Zahl der zusammengehörigen Blätter oder Seiten verstanden. Sind diese gezählt, ist der U. unmittelbar an der letzten Ziffer abzulesen. Fehlt eine Zählung, muß der U. durch Nachzählen ermittelt werden. Beim Ms. ist die Zahl der Textseiten für die Höhe der Setz- und Druckkosten von Bedeutung (Abschätzen des Manuskriptes). Beim gedr. Buch gibt der U. zumindest eine ungefähre Vorstellung von der zur Verfügung gestellten Informationsmenge. Die meisten …

Wandereisen, Hans

(86 words)

Author(s): S. Corsten †
† zwischen 23. 5. und 19. 5. 1548 in Nürnberg, 1523–1542 dort als Holzschneider und Drucker tätig. W. produzierte überwiegend Einzelblätter und im Holzschnittverfahren hergestellte Abbildungswerke. 1526 druckte er typographisch zwei Ausg. von Martin Luthers «Das Papsttum mit seinen Gliedern». Seine Witwe, die am 1. 7. 1539 geheiratete Anna Gutknecht, leitete 1550 die Werkstatt. S. Corsten † Bibliography Benzing S. 355 Grimm, H.: Die Buchführer des dt. Kulturbereichs 1490 bis um 1550. In: ADB Bd. 7, Frankfurt a. M. 1967, S. 1154–1771, Nr. 58.

Crantz, Martin

(144 words)

Author(s): S. Corsten
stammte aus Straßburg, die Matrikel der Universität Erfurt erwähnt ihn für das Jahr 1458. Er wirkte zus. mit Ulrich Gering und Michael Friburger in der Offizin, die auf Veranlassung von Johann Heynlin und Guillaume Fichet 1470 in der Sorbonne eingerichtet wurde. Diese erste Druckerei in Paris suchte den Ansprüchen humanistischer Kreise an der Univ. und bei Hofe zu genügen (22 Titel bekannt). Im Frühjahr 1473 siedelten die Drucker in die Rue Saint-Jacques (Haus «Au Soleil d'or») um und veröffentl…

Oudenaarde

(80 words)

Author(s): S. Corsten
Die südlich von Gent an der Schelde gelegene flandrische Handelsstadt gehört zu den fünf ältesten Plätzen, wo im heutigen Belgien gedr. wurde. Hier gründete Arend de Keysere (Arnoldus Caesaris) 1480 eine Offizin. Er zog aber schon 1483 nach Gent um. O. blieb dann bis weit ins 18. Jh. hinein ohne Druckerei. S. Corsten Bibliography Rouzet, A.: Dictionnaire des imprimeurs, libraires et éditeurs des XVe et XVIe siècles dans les limites géographiques de la Belgique actuelle. Nieuwkoop 1975, S. 260.

Welker, Konrad

(98 words)

Author(s): S. Corsten †
aus Boppard stammender Kölner Drucker. W. heiratete vor dem 29. 1. 1482 Gertrud, die Witwe Arnolds Ter Hoernen, dessen Geschäftsnachfolger er 1482–1488 war. In dieser Funktion ist er von Dietrich Molner, dem Sohn aus einer früheren Verbin-dung der Gertrud, nicht zu unterscheiden. W. und Molner kommen für den Druck von zwei Brevieren der Diözese Köln (GW 5307–5308) und einige für den Lehrbetrieb der Univ. bestimmte Titel infrage. S. Corsten † Bibliography Voulliéme, E.: Der Buchdruck Kölns bis zum Ende des 15. Jahrhunderts. Bonn 1901 (ND Düsseldorf 1978), S. LVII–LXIV und CXXIX Geldner…

Sammelausgabe

(146 words)

Author(s): S. Corsten
Bes. im 18. Jh. kam es häufig vor, daß ein Verlag ein Werk gleichzeitig als Einzelausg. und als S. veröffentlichte. Dabei war der Satz in beiden Ausg. normalerweise identisch; nur die Titelbl. und meist auch die Paginierung mußten neu gesetzt werden. So liegen die beiden ersten Aufl. von Lessings «Minna von Barn-helm» (1767 und 1770) als Einzelveröff. und in der S. «Lustspiele» vor und zwar von demselben Satz (bei der 1. Aufl. überwiegend!). Wegen der Satzidentität sind beide Ausg. für die Textk…

Fichet, Guillaume

(201 words)

Author(s): S. Corsten
* 16. 9. 1433 in Villard (Le PetitBornand- les-Glieres/Haute Savoie), † nach 1480 in Rom, franz. Theologe und Humanist. Nach ersten Studien in Chambery und Avignon kam F. an die Univ. Paris, wo er am 12. 12. 1461 Mitglied der Sorbonne wurde und am 7. 4. 1468 eine Professur für Rhetorik und Philosophie erhielt. F. veranlaßte 1469/r470 zus. mit seinem Kollegen Johann Heynlin de Lapide die Gründung einer Druckerei in der Sorbonne, der ersten auf franz. Boden. Die drei dt. Druckergesellen Martin Cra…

Schmuck (Schmück), Michael

(93 words)

Author(s): S. Corsten
* 1535 in Suhl (Thüringen), † 6.10.1606 in Schmalkalden, Buchdrucker. S. lernte den Buchdruck in Leipzig bei Valentin Geißler, ließ sich 1557 an der Univ. Würzburg immatrikulieren und trat 1561 als Geselle in das Unternehmen von Hans Rambau in Leipzig ein. Er übernahm die Offizin seines Prinzipals und ließ sich 1564 in Schmalkalden (am Thüringer Wald) nieder. Nach seinem Tode ging die Offizin an seinen Sohn Sebastian († 1621) über, der sie nach Schleusingen verlegte und 1615 an seinen Halbbruder Vincent abtrat. S. Corsten Bibliography Benzing S. 409 und 411.

Humery, Konrad

(306 words)

Author(s): S. Corsten
*um 1405 in Mainz(?), † um 1472 ebd., Jurist und Syndikus von Mainz. Nach Studien in Erfurt, Köln und Bologna (1421–ca. 1430) erwarb er den Grad eines doctor decretorum. Er wird in der Vereinbarung über die Steuerfreiheit der Geistlichkeit von 1435 («Pfaffenrachtung») zum ersten Mal als Syndikus der Stadt erwähnt. H. stand 1444 an der Spitze der «Zwanzig», die mit Unterstützung der Zünfte die Absetzung des Rates durchsetzten, und trat als Kanzler an die Spitze des neuen Rates, ln der Mainzer Bis…

Umschlagtitel

(65 words)

Author(s): S. Corsten
heißt der vom Verleger auf dem Originalumschlag oder -einband (daher auch Einbandtitel gen.) angebrachte Titel. In einem erweiterten Sinn ist auch der Rückentitel als U. zu verstehen. Für die Titelaufnahme wird er nur ausnahmsweise herangezogen (RAK-WB § 26,3). S. Corsten Bibliography Fuchs, H.: Kommentar zu den Instruktionen für die alphabetischen Kat. der Preußischen Bibl.en. 3. Aufl. (u. ö.) Wiesbaden 1962, S. 20 und 37.

Consentius, Ernst

(140 words)

Author(s): S. Corsten
* 1. 12. 1876 in Berlin, † 2. 5. 1937 ebd., Germanist und Bibliothekar. Veröffentlichte Studien über Lessing und das Berliner Ztg.wesen des 18. Jh.s. Mehrfach aufgelegt wurde sein 1907 zuerst ersch. Buch «Alt-Berlin um 1740». 1919 wurde er in den Dienst der Preußischen SB übernommen (1927: Bibl. Rat), wo er die Ztg. verwaltete. Aufsehen erregte seine Auseinandersetzung mit Konrad Haebler über die Methode der Typenbestimmung. Seine Bedenken, die er in dem Buch «Die Typen der Inkunabelzeit. Eine B…

Dünne, Hans

(148 words)

Author(s): S. Corsten
Goldschmied in Straßburg, trat als Zeuge auf in dem Prozeß, den die Brüder Dritzehn 1439 gegen Johann Gutenberg anstrengten. Er sagte aus, vor drei Jahren «oder dobij» (also um 1436) mit Aufträgen für Gutenberg ungefähr 100 Gulden verdient zu haben, «alleine das zu dem trucken gehöret». Das Wort «trukken» kann aber damals noch nicht die heutige Bedeutung gehabt haben, sondern muß mit «drücken, pressen» übersetzt werden. Es dürfen darum aus der Aussage D.s keine Schlußfolgerungen in bezug auf die Erfindung des Buchdrucks gezogen werden. S. Corsten Bibliography Schorbach, K.: Die urk…

Briefwechsel

(50 words)

Author(s): S. Corsten
heißt die Veröff. von echten Briefen zweier Personen (z. B. zwischen Goethe und Schiller) wie auch von erdichteten oder teilweise fingierten Briefen (wie etwa «Goethes B. mit einem Kinde» der Bettina von Arnim). Die Regelwerke rechnen den «echten» B. zu den gemeinsamen Werken zweier Verfasser, Briefsammlungen S. Corsten

Schöffer, Ivo

(148 words)

Author(s): S. Corsten
* um 1500 in Mainz, † vor 23. 9. 1555 ebd., dt. Druckerverleger. S. studierte an der Univ. Leipzig (Immatrikulation Sommersemester 1522) und war seit 1540 Eigentümer des Hofes «Zum Humbrecht» in Mainz. Bereits 1531 übernahm er das Unternehmen seines Onkels Johann Schöffer. Er bemühte sich, es in überkommenem Stil und Umfang weiterzuführen, war privilegierter Reichsdrucker und arbeitete für den kurfürstlichen Hof, das Domkapitel und die Univ. Mainz. Sein Verlagsprogramm umfaßte klassische und hum…

Colini, Johannes

(100 words)

Author(s): S. Corsten
Karmeliter, steht zus. mit Gerhardus de Nova civitate in der Schlußschrift der »«Ammonitiones ad spiritualem vitam utiles (H 9136), die 1482 in Metz gedruckt wurden. Verwendet wurde dafür aus Köln stammendes Typenmaterial, mit dem drei weitere Drucke gesetzt wurden (GW 70, H 14906, C 4513). Ob der Ordensmann auch für die 1481 mit derselben Texttype in Trier gesetzten Drucke verantwortlich gemacht werden darf, ist sehr fraglich. S. Corsten Bibliography Corsten, S.: Der Erstdrucker von Trier und Metz. In: Refugium animae bibliotheca. Festschrift für Albert Kolb. Wie…

Ter Hoernen (Therhoernen), Arnold

(170 words)

Author(s): S. Corsten
† 1482 / 1483 in Köln, aus Hoorn an der Zuidersee stammender kölnischer Druckerverleger. T. druckte seit ca. 1470 mit Schriftmaterial, das den Einfluß des Schreibwesens niederl. Scriptorien verrät, wie es bei den Fraterherren, Kartäusern und Kreuzherren gepflegt wurde. Als Schriftgie-ßer wird heute Johann Veldener angenommen. Seine Werkstatt lag im Haus «Zum Lamm» in der heutigen Straße Untersachsenhausen («infra sedecim domos»). Zu seinem weit gefächerten Verlagsprogramm gehörten auch sämtliche Erstausg.en der Schriften des gelehrten Kartäusers Werner Rolevinck (1425–1…

Duodez

(56 words)

Author(s): S. Corsten
Zwölferformat, geschrieben 12° , ist ein Format, bei dem zwölf Blatt, das sind 24 Seiten, einen Druckbogen bilden. Auf die geringe Größe derartiger Bücher gehen seit dem 18. Jh. aufkommende Wortschöpfungen wie D.fürst, D.Staat und ähnliches zurück. S. Corsten Bibliography Neubürger, H.: Encyklopädie der Buchdruckerkunst. Leipzig 1844 (ND Leipzig 1984), S. 59, 85 – 88.

Wenig, Otto

(130 words)

Author(s): S. Corsten †
* 30. 4. 1911 in Schönebeck/Elbe, † 23. 4. 1972 in Bonn, Bibliothekar und Buchwissenschaftler. Nach Studium der Theologie, Religionswiss. und Indo-logie an mehreren Univ. promovierte W. 1940 in Halle / Saale mit einem kirchengesch. Thema. Dort begann er 1950 seine Fachausbildung zum wiss. Bibliothekar und übernahm 1956 die Leitung der Bibl. der Dt. Akad. d. Wiss. in (Ost-)Berlin. W. wechselte 1959 an die UB Bonn, wo er die Hss.abteilung neu ordnete und an der Forschungsstelle für Buchwiss. wesen…
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