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Your search for 'dc_creator:( "S. Corsten" ) OR dc_contributor:( "S. Corsten" )' returned 509 results. Modify search


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Subiaco (in den Sabinerbergen ostwärts von Rom)

(196 words)

Author(s): S. Corsten
Das Kloster Santa Scolastica war wegen seiner Reformgesinnung angesehen und im 15. Jh. vor allem mit dt. Mön-chen besetzt. Es unterstand 1456–1467 / 1468 dem Kommendatarabt Johannes Turrecremata (Torquemada), dessen Schriften bei röm. Druckern zuerst ersch. sind. Auch Kardinal Nicolaus von Cues unterhielt zu dem Kloster gewisse Beziehungen. Ob einer von ihnen für die Gründung der ersten ital. Offizin in S. verantwortlich gewesen ist, kann nur vermutet werden. Mit der Einrichtung einer Druckerwer…

Wörli, Josias

(56 words)

Author(s): S. Corsten †
* 10. 6. 1599 in Thierhaupten, Buchdrukker. W. war in Augsburg 1579–1590 tätig. Seine Werkstatt lag in der «S. Otmars Gasse». Seit 1591 leitete er in der Benediktinerabtei Thierhaupten (bei Neuburg / Donau) eine Klosterdruckerei. Hier stellte er ca. 40 Drucke, meist religiöses Schrifttum, her. S. Corsten † Bibliography Benzing S. 20 und 461.

Kolb, Albert

(109 words)

Author(s): S. Corsten
*23. 6. 1891 in Oberehnheim (Obcrnai)/ Elsaß, 23.8. 1975 in Nancy, franz. Bibliothekar und Buchhistoriker. Nach Studium der Vergleichenden Sprachwissenschaften in Straßburg und Fachausbildung in Paris trat K. 1920 als Bibliothekar bei der UB Nancy (Lothringen) ein und war 1929 —1958 ihr Direktor. Die Reorganisation und Neukatalogisierung der Bibl, ist sein Verdienst. Als Buchhistoriker und Bibliograph veröffentlichte er zahlreiche Untersuchungen und Darstellungen, u.a. auch: Bibliographie des fr…

Theuerdank-Type

(75 words)

Author(s): S. Corsten
ist eine Vorstufe der Fraktur und wurde von Kaiser Maximilian (Maximilian I., Röm. König) für den Druck des von ihm veranlaßten «Theuerdank» (ersch. 1517 bei Johann a Schönsperger d. Ä.) in Auftrag gegeben. Theuerdank-Type. Seite aus dem «Theuerdank». Nürnberg, Johann Schönsperger 1517. S. Corsten Bibliography Kautsch, R.: Die Entstehung der Frakturschrift. Mainz 1922, S. 12 bis 15, Taf. 3 Fichtenau, H.: Die Lehrbücher Maximilians I. und die Anfänge der Frakturschrift. Hamburg 1961, S. 25–40

Speyer (Spira), Wendelin von

(200 words)

Author(s): S. Corsten
(Vendelinus de), 1470 bis 1477 in Venedig tätiger dt. Drucker. S. folgte 1470 seinem verstorbenen Bruder Johannes von Speyer nach und brachte anfangs eine beträchtliche Anzahl von Drucken – meist antike Autoren und juristische Fachlit. – heraus (1470: neun datierte Titel, 1471: fünf und 1472: 13). In den folgenden Jahren ließ die Produktion, wohl wegen der wachsenden Konkurrenz (u. a. Nicolas Jenson), stark nach, für 1475 ist überhaupt kein Titel aus seiner Offizin gesichert. (Die 27 undatierten…

Campbell, Marius Frederik Andries Gerardus

(180 words)

Author(s): S. Corsten
* 15. 10. 1819 in Kampen/Overijssel, 2. 4. 1890 in Den Haag, niederl. Bibliothekar und Bibliograph. Trat 1838 in den Dienst der Kgl. Bibl, in Den Haag und wurde 1869 anstelle des ausgeschiedenen J. W.Holtrop bibliothecaris, d. h. Direktor. Unter seiner Leitung erlebte die Kgl. Bibl, eine Zeit der Blüte. Auch heute noch unentbehrlich ist seine sehr sorgfältig bearb. Bibliographie der in den Niederlanden, d. h. in Belgien und Holland, gedr. Ink. Annales de la typographie néerlandaise au XVe siècle…

Renner, Franz

(183 words)

Author(s): S. Corsten
aus Heilbronn stammender dt. Drucker, 1471 — 1483 in Venedig tätig. R., der 1473 — 1477 mit Nicolaus von Frankfurt und 1477 — 1478 mit Petrus de Bartua assoziiert war, druckte zahlreiche theologische und homiletische Schriften sowie zwei lat. Bibeln in Folio (GW 4216=1475 und GW 4223 = 1476). Den zus. mit Nicolaus von Frankfurt herausgebrachten Ausg. der Heiligen Schrift folgten 1480 und 1483 zwei Bibeln (GW 4241 und 4253) in 4 0 (teilweise in 8°). Kleinformatige Breviere wurden seit 1477 eine S…

Santritter, Johann Lucilius

(143 words)

Author(s): S. Corsten
aus Heilbronn stammender dt. Druckerverleger, 1480–1498 in Venedig nachweisbar. S. scheint sich zunächst ausschließlich dem Verlagsgeschäft gewidmet zu haben. Als Verleger nennt er sich in einer Vers-Schlußschrift zur Erstausg. der «Gram-matica brevis» des Franciscus Niger vom 21. 3. 1480 (H 11 858). Auch Erhard Ratdolt druckte für ihn mathematisch-astronomische Werke. 1488 druckte er aber zus. mit Hieronymus de Sanctis mehrere Titel. Obwohl das Signet der Offizin die Gemeinschaft der beiden bet…

Obertitel

(29 words)

Author(s): S. Corsten
ist eine in den wichtigsten dt. Regelwerken für die alphabetische Katalogisierung (PI und RAK) nicht verwendete Bezeichnung für den Sachtitel, die diesen vom Untertitel unterscheidet. S. Corsten

Marchand (Marchant, Mercator), Guy

(170 words)

Author(s): S. Corsten
1483 – 1506 tätiger ffanz. Drucker, der in Paris unter wechselnden Adressen sein Unternehmen betrieb. Er druckte u.a. viele volkstümliche Werke, darunter von 1485 — 1492 sechs Ausg. eines «Danse macabre» mit Holzschnitten (GW 7943 — 7945, 7947, 7950, 7957) und das weitverbreitete Hausbuch «Calendrier des bergers», das er seit 1491 in mehreren Ausg. und mit zahlreichen Holzschnitten ausgestattet herausbrachte (GW 5906 — 5907, 5909 — 5911, 5914 — 5915). Als Verleger dieses Buches wird z.T. Jean Pe…

Ablaßbrief

(205 words)

Author(s): S. Corsten
ist eine Urkunde, die dem Begünstigten einmal im Leben und im Todesfall die Beichte auch der schwersten Sünden bei einem Priester seiner Wahl gestattete (daher besser: Beichtbrief) und ihm einen «vollkommenen» Ablaß gewährte. Diese in Zusammenhang mit der Verkündigung von Ablässen, die durch die Päpste für bestimmte Regionen und Fristen genehmigt werden mußten, benötigten Formulare wurden zunächst mit der Hand geschrieben. Seit der Erfindung des Buch- drucks (Mainzer A.e) sind sie immer wieder u…

Saubert(us), Johannes

(168 words)

Author(s): S. Corsten
* 26. 2. 1592 in Altdorf (Altorf) bei Nürnberg, † 2. 11. 1646 in Nürnberg, Theologe und Bibliothekar. Der 1618 zum Professor ernannte S. bekleidete seit 1637 das Amt des Ersten Predigers an St. Sebaldus in Nürnberg. Damit war die Leitung der StB verbunden. Von S.s Amtsführung zeugen ein systematischer und ein alphabetischer Kat. der Abt. Theologie von 1641. Neben zahlreichen theologischen Veröff. schrieb S. eine 1643 ersch. «Historia bibliothecae typographiae itemque Catalogus librorum proximis …

Imperial

(86 words)

Author(s): S. Corsten
1. Schon für das 14. Jh. in Bologna belegte Bezeichnung für das größte Papierformat, das nach den ältesten Angaben ein Maß von 50x74 cm hatte. Der Fachausdruck wurde von den Druckern übernommen. In moderner Zeit wird unter I. ein hauptsächlich für Geschäftsbücher verwendetes Großformat von 57 x 78 cm verstanden. 2. Alte Benennungen einer großen Titelschrift von ca. 108 Punkt nach dem Didotsystem. S. Corsten Bibliography Neubürger, H.: Encyklopädie der Buchdruckerkunst. Leipzig 1844 (ND Leipzig 1984), S. 118–119 Geldner, F.: Inkunabelkunde. Wiesbaden 1978, S. 24–25

Überschrift

(71 words)

Author(s): S. Corsten
Die Gliederung eines lit. oder wiss. Werkes wird i. d. R. durch Überschrift, d. h. Inhaltsangaben der Abschnitte oder Kapitel, kenntlich gemacht. Rang und Bedeutung der jeweiligen Ü. wird durch die gewählte und meist von der Textschrift abweichenden Schriftart charakterisiert. Sache des Verf. ist es, Ort und Inhalt der Ü. vor dem Satz zu bestimmen. S. Corsten Bibliography Neubürger, H.: Encyklopädie der Buchdruckerkunst. Leipzig 1844 (ND ebd. 1984), S. 236

Serienwerke

(241 words)

Author(s): S. Corsten
oder Schriftenreihen sind fortlaufende Veröff. mit einem Gesamttitel für das ganze Werk und einem Stücktitel für die einzelnen Teile («Stücke»). Diese stammen von verschiedenen Verf., sind bibliographisch selbständig und meist gezählt. Die Zusammengehörigkeit wird zudem durch ein einheitliches Erscheinungsbild (Format, Einband, Gestaltung des Titelblattes) augenfällig gemacht. S. stellen einen wichtigen Teil der Buchproduktion dar und finden ihre Erklärung in der Verkaufspolitik der Verlage. Die…

Cohen, Fritz

(135 words)

Author(s): S. Corsten
* 6. 7. 1872 in Bonn, 1. 4. 1927 ebd., Buchhändler und Verleger, wurde vom Vater, Friedrich C., 1903 zum Inhaber des 1829 in Bonn begründeten Unternehmens bestellt. Er erweiterte das übernommene Verlagsprogramm zur Philosophie hin, viele bedeutende Philosophen der Zeit waren Autoren des Verlags (u. a. M. Heidegger, M. Scheler), 1925 wurde der Philosophische Anzeiger begründet. Als C. plötzlich starb, führte seine Witwe, Hedwig C. – Bouvier (2. 8. 1960), das Unternehmen erfolgreich weiter. Wegen …

Buchwissenschaft

(383 words)

Author(s): S. Corsten
galt bis weit ins 20. Jh. hinein als wichtiges Teilgebiet der Bibliothekswissenschaft und befaßte sich in erster Linie mit der äußeren Form des Buches (Einband, Papier, Druck, Abbildungen u.ä.) und deren historischer Entwicklung. Auch die Verzeichnung von Büchern (Bibliographie) ist immer als zur B. gehörig angesehen worden. Gerade bei letzterer werden zuerst Bestrebungen erkennbar, den Begriff B. auszuweiten und inhaltliche Aspekte stärker zu berücksich 639 tigen. In diesem Sinne ist es z. B. z…

Sedez

(54 words)

Author(s): S. Corsten
(geschrieben 16°) ist ein Format, bei dem durch viermaliges Brechen (Falzen) des Bogens 16 Bl. (= 32 S.) entstehen. Häufig angewendet wird auch das Verfahren, zwei Halbbogen je drei Mal zu brechen (falzen) und zusammenzulegen. S. Corsten Bibliography Waldow, A.: Ill. Encyklopädie der graphischen Künste. Leipzig 1884 (ND München usw. 1993), S. 738.

Fingerprint

(248 words)

Author(s): S. Corsten
(franz. empreinte; niederl. vingerafdruk; noch kein dt.sprachiger Fachausdruck eingeführt). Diese in England entwickelte Methode zur eindeutigen und von subjektiven Elementen freien Identifizierung von alten Drucken wurde im Juli 1973 in Regeln gefaßt und vonj. Jolliffe auf dem IFLA-Kongreß desselben Jahres in Grenoble der intern. Fachwelt vorgestellt. Von vier genau festgelegten Seiten werden aus den beiden untersten Zeilen je zwei Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Satzzeichen und Klammern usw.) en…

Ter Hoernen (Therhoernen), Arnold

(170 words)

Author(s): S. Corsten
† 1482 / 1483 in Köln, aus Hoorn an der Zuidersee stammender kölnischer Druckerverleger. T. druckte seit ca. 1470 mit Schriftmaterial, das den Einfluß des Schreibwesens niederl. Scriptorien verrät, wie es bei den Fraterherren, Kartäusern und Kreuzherren gepflegt wurde. Als Schriftgie-ßer wird heute Johann Veldener angenommen. Seine Werkstatt lag im Haus «Zum Lamm» in der heutigen Straße Untersachsenhausen («infra sedecim domos»). Zu seinem weit gefächerten Verlagsprogramm gehörten auch sämtliche Erstausg.en der Schriften des gelehrten Kartäusers Werner Rolevinck (1425–1…
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