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Your search for 'dc_creator:( "S. Corsten" ) OR dc_contributor:( "S. Corsten" )' returned 509 results. Modify search

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Legenda aurea

(245 words)

Author(s): S. Corsten
ist der Titel einer 1263/1267 verf. Slg. von Heiligenlegenden, die nach dem Ablauf des Kirchenjahres gegliedert ist (darum oft auch eine Teilung in «Winter-Teil» und «Sommer-Teil»), Verf. war der aus Varazze bei Genua stammende Jacobus de Voragine (Varagine) (1226– 1298), der dem Dominikanerorden angehörte und 1292 zum Erzbischof von Genua geweiht wurde. Die zur Predigtvorbereitung und persönlichen Erbauung der Geistlichkeit geschätzte Slg. fand vor allem durch den frühen Buchdruck weite Verbrei…

Ursel

(183 words)

Author(s): S. Corsten
(Oberursel im Taunus). 1. Buchdruck. Die konfessionelle Entwicklung des Ortes spiegelt sich in seiner Buchproduktion. Der von Graf Ludwig zu Stolberg und Königstein, der in U. die Reformation einführte, berufene Nikolaus Heinrich (Henricus) druckte 1537–1597 zahlreiche Streitschriften religiöser Thematik. Sein Nachfolger, Cornelius Sutor, brachte in der zum alten Glauben zurückgekehrten Stadt 1597–1606 katholische Texte heraus. 1606–1608 scheint der Mainzer Typograph Balthasar Lipp eine Filiale in U.…

Spyesz (wohl willkürliche Schreibweise für: Spieß), Wiegand

(58 words)

Author(s): S. Corsten
aus Ortenberg (Oberhessen) steht zus. mit Nikolaus Bechtermünze in der Schlußschrift des «Vocabularius exquo» (C 6311), der am 4. 11. 1467 in Eltville herauskam und von dem inzwischen verstorbenen Heinrich Bechtermünze begonnen worden war. Über S. ist sonst nichts in Erfahrung zu bringen. S. Corsten Bibliography Geldner Bd. 1, S. 108

Potthast, Franz August

(159 words)

Author(s): S. Corsten
* 13. 8. 1824 in Höxter (Westfalen), 13. 2. 1898 in Leobschütz (Oberschlesien), dt. Historiker und Bibliothekar. Nach Tätigkeit 1862 bis 1874 an der Kgl. Bibl. Berlin leitete P. 1874 — 1894 die Bibl, des Dt. Reichstags, deren gedr. Kat. er 1877 und 1882 herausgab. Bes. verdient machte sich P., der auch Mitarbeiter an den Monumenta Germaniae Historica war, durch seine große Quellenkunde «Bibliotheca historica medii aevi. Wegweiser durch die Geschichtswerke des europäischen MA 375 — 1500» (2 Bde. …

Registrum

(293 words)

Author(s): S. Corsten
kann in Ink. und Frühdrucken die inhaltliche Erschließung (Inhaltsverz., tabula im Sinne von Register) bezeichnen. Daneben kommt dem Wort eine bes. buchtechnische Bedeutung zu. Das R. war ein für den Käufer oder den Buchbinder bestimmtes Hilfsmittel, die richtige Reihenfolge der Lagen und ihre Vollständigkeit zu überprüfen. Es kommt vor allem in ital. Drucken des 15. Jh.s vor und hat hier die unterschiedlichsten Benennungen: R. quinternionum (quaternorum) oder auch R. foliorum bzw. chartarum u. a. m. Mannigfal…

Umfang

(89 words)

Author(s): S. Corsten
Unter U. eines Manuskriptes oder Buches wird die Zahl der zusammengehörigen Blätter oder Seiten verstanden. Sind diese gezählt, ist der U. unmittelbar an der letzten Ziffer abzulesen. Fehlt eine Zählung, muß der U. durch Nachzählen ermittelt werden. Beim Ms. ist die Zahl der Textseiten für die Höhe der Setz- und Druckkosten von Bedeutung (Abschätzen des Manuskriptes). Beim gedr. Buch gibt der U. zumindest eine ungefähre Vorstellung von der zur Verfügung gestellten Informationsmenge. Die meisten …

Wandereisen, Hans

(86 words)

Author(s): S. Corsten †
† zwischen 23. 5. und 19. 5. 1548 in Nürnberg, 1523–1542 dort als Holzschneider und Drucker tätig. W. produzierte überwiegend Einzelblätter und im Holzschnittverfahren hergestellte Abbildungswerke. 1526 druckte er typographisch zwei Ausg. von Martin Luthers «Das Papsttum mit seinen Gliedern». Seine Witwe, die am 1. 7. 1539 geheiratete Anna Gutknecht, leitete 1550 die Werkstatt. S. Corsten † Bibliography Benzing S. 355 Grimm, H.: Die Buchführer des dt. Kulturbereichs 1490 bis um 1550. In: ADB Bd. 7, Frankfurt a. M. 1967, S. 1154–1771, Nr. 58.

Crantz, Martin

(144 words)

Author(s): S. Corsten
stammte aus Straßburg, die Matrikel der Universität Erfurt erwähnt ihn für das Jahr 1458. Er wirkte zus. mit Ulrich Gering und Michael Friburger in der Offizin, die auf Veranlassung von Johann Heynlin und Guillaume Fichet 1470 in der Sorbonne eingerichtet wurde. Diese erste Druckerei in Paris suchte den Ansprüchen humanistischer Kreise an der Univ. und bei Hofe zu genügen (22 Titel bekannt). Im Frühjahr 1473 siedelten die Drucker in die Rue Saint-Jacques (Haus «Au Soleil d'or») um und veröffentl…

Oudenaarde

(80 words)

Author(s): S. Corsten
Die südlich von Gent an der Schelde gelegene flandrische Handelsstadt gehört zu den fünf ältesten Plätzen, wo im heutigen Belgien gedr. wurde. Hier gründete Arend de Keysere (Arnoldus Caesaris) 1480 eine Offizin. Er zog aber schon 1483 nach Gent um. O. blieb dann bis weit ins 18. Jh. hinein ohne Druckerei. S. Corsten Bibliography Rouzet, A.: Dictionnaire des imprimeurs, libraires et éditeurs des XVe et XVIe siècles dans les limites géographiques de la Belgique actuelle. Nieuwkoop 1975, S. 260.

Welker, Konrad

(98 words)

Author(s): S. Corsten †
aus Boppard stammender Kölner Drucker. W. heiratete vor dem 29. 1. 1482 Gertrud, die Witwe Arnolds Ter Hoernen, dessen Geschäftsnachfolger er 1482–1488 war. In dieser Funktion ist er von Dietrich Molner, dem Sohn aus einer früheren Verbin-dung der Gertrud, nicht zu unterscheiden. W. und Molner kommen für den Druck von zwei Brevieren der Diözese Köln (GW 5307–5308) und einige für den Lehrbetrieb der Univ. bestimmte Titel infrage. S. Corsten † Bibliography Voulliéme, E.: Der Buchdruck Kölns bis zum Ende des 15. Jahrhunderts. Bonn 1901 (ND Düsseldorf 1978), S. LVII–LXIV und CXXIX Geldner…

Ordnungswor

(245 words)

Author(s): S. Corsten
Die Instruktionen für die alphabetischen Kat. der preußischen Bibl.en (PI) sprechen von O. nur im Singular. Sie verstehen darunter in Titeln, die in gewöhnlicher Form vorliegen, «das erste nicht in attributivem oder adverbiellem Verhältnis stehende Substantiv oder substantivisch gebrauchte Wort (Substantivum regens) (§ 187) . Für die Feinordnung der Sachtitel sind gemäß § 198 der PI die «übrigen wesentlichen Wörten) heranzuziehen. Was zu diesen gehört und in welcher Reihenfolge sie berücksichtig…

Hellinga, Wytze

(221 words)

Author(s): S. Corsten
(Gerbens) *20. 12. 1908 in Haarlem, † 16. 3. 1985 in London, niederl. Sprachwissenschaftler und Buchforscher. Als Inhaber des Lehrstuhls für Niederl. Sprachwissenschaft an der Univ. Amsterdam (seit 1946) wandte sich H. auch Fragen der Verbreitungsgesch. zu. Seine Forschungen galten u. a. dem Übergang von Lit. aus der Hs. in das gedruckte Buch. Als Frucht dieser Bemühungen ist sein Buch «Copy and Print in the Netherlands. An atlas of historical bibliography» (Amsterdam 1962) anzusehen. Seine zus.…

Ordnungsblock (OB)

(70 words)

Author(s): S. Corsten
Eine oder mehrere Ordnungsgruppen bilden zus. mit den Ordnungshilfen nach den Regeln für die alphabetische Katalogisierung (RAK) einen OB. Namen von Personen und Körperschaften sowie Sachtitel können OB bilden (§ 808). S. Corsten Bibliography Regeln für die alphabetische Katalogisierung (RAK). Bd. 1: Regeln für wiss. Bibl.en. Wiesbaden 1983 Haller, K. / Popst, H.: Katalogisierung nach den RAK – WB. 5. Aufl. München usw. 1996, S. 292 — 297.

Tronnier, Adolph

(88 words)

Author(s): S. Corsten
* 20. 5. 1875 in Meine (Hannover), † 31. 10. 1962 in Mainz, dt. Bibliothekar und Buchforscher. T. promovierte 1904 an der Univ. Göttingen mit einer Diss. über «Die Lübecker Buchill. des 15. Jh.s». 1903 fand er eine Anstellung an der StB Mainz, wo er bis 1935 insbes. für das 1900 gegr. Gutenberg-Museum tätig war. Seine wiss. Arbeiten sind der Erfindung des Buchdrucks gewidmet. S. Corsten Bibliography Ruppel, A.: 50 Jahre im Dienste Gutenbergs. In: Gut.-Jb. 1953, S. 221–222 Habermann / Klemm / Siefkes S. 355–356

Marlborough, John Churchill, i st Duke of

(61 words)

Author(s): S. Corsten
1650 Ash bei Axminster, 16. 6. 1722 Cranbourne Lodge bei Windsor, engl. Feldherr. Entgegen älterer Ansicht war M. kein Sammler von Büchern und kommt auch als Begründer der Bibl, von Blenheim Castle (Oxfordshire) nicht in Betracht. Es dürfte sich um eine Verwechslung mit seinem Schwiegervater, Charles Spencer, Earl of Sunderland, handeln. S. Corsten

Wolf (Wolff), Georg

(160 words)

Author(s): S. Corsten †
† 1500 in Paris, aus dem Badischen stammender dt. Drucker. W. setzte seine 1484 in Leipzig begonnenen Studien an der Sorbonne fort, wo er es bis zum Magister brachte. Er blieb der Pariser Univ. weiterhin eng verbunden und wurde 1490 zum Procurator der Dt. Nation gewählt (1494 Schatzmeister). W. druckte 1489–1492 für Ulrich Gering, in dessen Haus «Sub sole aureo» seine Pressen standen. Aus dieser Zusammenarbeit rührt u. a. ein «Breviarium Parisiense» vom 11. 5. 1492 (GW 5422). Er ging dann eine w…

Verfasserangabe

(75 words)

Author(s): S. Corsten
Die V. befindet sich in der Regel auf dem Titelbl. einer Schrift und nennt den verfassernamen bzw. die Namen sonstiger Personen, die an der Abfassung des Werkes beteiligt waren (Mitarbeiter, Herausgeber, Übersetzer u. a. m.). Mitunter nennt sie auch einen Deck- oder Künstlernamen (Pseudonym). Auch wenn die V. sich auf denselben Verf. bezieht, kann sie in unterschiedlichen Vorlagen von einander abweichende Formen (andere Sprache, Schriftart, Flektion oder Grad der Vollständigkeit) aufweisen. S. Corsten

Planck, Stephan

(153 words)

Author(s): S. Corsten
aus Passau stammender dt. Buchdruk-ker, 1479-1500 in Rom nachgewiesen. P. trat die Nachfolge des Ulrich Han an und entwickelte eine überaus lege Tätigkeit: es werden ihm ca. 300 Titel zugeschrieben. Allerdings besteht ein Teil der Produktion aus Kleinschriften, amtlichen Drucksachen und ähnlichem Material. Fachliches Können bewies P. mit zwei Ausg. des Missale Romanum (HC 11377 und 11407). Er nahm sich auch der Bedürfnisse der in die Ewige Stadt strömenden Pilger an und brachte die «Mirabilia ur…

Doppelausgabe

(102 words)

Author(s): S. Corsten
Ein Verleger konnte seine Gründe haben, ein Werk gleichzeitig in verschiedenen Ländern oder an mehreren Orten erscheinen zu lassen. Das war z. B. der Fall, wenn Ausfuhrbeschränkungen, Zoll- oder Zensurbestimmungen den Absatz des Buches behinderten. Nach korrigierten Fahnen oder Aushängebogen der Originalausg. wurde das Buch neu gesetzt. Derartige D.n (zuweilen auch Doppelaufl. genannt) sind also ihrem Wesen nach Doppeldrucke. Sie täuschen jedoch nicht vor, mit der Vorlage identisch zu sein, und …

Stützsatz

(141 words)

Author(s): S. Corsten
Blieben in Inkunabeln und Frühdrucken Teile einer Seite oder bei Formendruck eine ganze Seite frei, wurden diese mit Blindmaterial gefüllt, um ein Kippen des Tiegels beim Druckvorgang zu verhüten. Als S. dienten meist die noch nicht abgelegten Typen aus früheren Teilen des Buches. Mitunter wurde auch der Satz eines gleichzeitig in Arbeit befindlichen anderen Buches dafür genommen. Wenn der S. als Blinddruck zu lesen ist oder gar irrtümlich eingefärbt und gedr. wurde, kann er für die Analyse und Bestimmung des Druckes nützlich sein. S. Corsten Bibliography Schmidt, A.: Technische B…
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