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Asiatisch-amerikanische Musik im christlichen Gottesdienst

(283 words)

Author(s): Saliers, D.E.
[English Version] . Die asiatisch-amer. Kirchenmusik ist das Ergebnis des Austausches mit asiatischen Christen aus Missionskirchen, die seit dem Ende des 19.Jh. in die USA eingewandert sind. Asiatische Christen repräsentieren eine breite Vielfalt von Sprachen und Kulturen. Ihre Kirchenmusik spiegelt diese Unterschiede in der musikalischen Form, der Melodieführung und in den Texten wider, ob sie nun übersetzt sind oder auf engl. komponiert wurden. Bis zur Mitte des 20.Jh. wurde die gottesdienstlich…

Jubilus

(88 words)

Author(s): Saliers, D.E.
[English Version] bez. bei Hilarius von Poitiers und Augustin (Psalmenkomm.) das wortlose Singen als Ausdruck nicht verbalisierbarer Freude. Diese Deutung überträgt Amalar von Metz auf textlose Tonfolgen (longissimae melodine) im damaligen liturgischen Gesang. J. als Bez. für die -ia-Melismen im Alleluia-Gesang der Messe ist erst seit Martin Gerbert (1774) üblich. Im MA wurde bei der Wiederholung der Alleluia-Antiphon nach dem Vers das Melisma erweitert und auch austextiert (Tropus). Daraus entwickelte sich die selbständige Gattung Sequenz. Don E. Saliers Bibliography J.W.…

Julian

(81 words)

Author(s): Saliers, D.E.
[English Version] Julian, John (27.1.1839 Cornwall – 22.1.1913 Topcliffe, Yorkshire), brit. Kirchenlieddichter, ordinierter anglik. Priester (1867), diente in nordengl. Gemeinden (Canon in York 1901). Aus seinem lebenslangen Studium von Kirchenliedern gingen die Veröff. »Concerning Hymns« (1874), verschiedene Pamphlete und sein monumentales »Dictionary of Hymnology« (1892, überarbeitete Fassung 1907) hervor (als Hg. und Autor wichtiger Art.). Es wurde vielfach neu aufgelegt und bleibt das Standardnachschlagewerk in engl. Sprache. Don E. Saliers Bibliography M.Fr…

Ambrosianische Liturgie

(281 words)

Author(s): Saliers, D.E.
[English Version] . Der für die Diözese Mailand charakteristische, meist Ambrosius von Mailand zugeschriebene ordo (und seine Gesänge) ist einer der nicht-röm. Riten, die kollektiv als »gallische Familie« bez. werden. Der Einfluß der A. erstreckte sich auf benachbarte Regionen in Italien und bis nach Böhmen; gegenwärtig wird sie, in der durch das Vaticanum II. modifizierten Fassung, nur in und um Mailand gefeiert. In Mailand war die A. vielfältigen Einflüssen ausgesetzt; in der Bewahrung ihres Cha…

Bortnyansky

(99 words)

Author(s): Saliers, D.E.
[English Version] Bortnyansky, Dmitry Stepanowitsch (1725 Goluchow, Ukraine – 7.10.1825 St. Petersburg), studierte von 1769 bis 1779 in Italien, als er zum Leiter der Hofsängerkapelle am russ. Zarenhof ernannt wurde. Er komponierte eine große Anzahl geistl. Stücke für die orth. Liturgie (: VI.) beeinflußt vom ital. musikalischen Lyrismus und der Kontrapunktik, sowie Opern, Klaviersonaten und Kammermusik. Seine geistl. Musik beeinflußte russ. Komponisten des 19.Jh. wie Peter J. Grechaninov und Alexan…

Kümmerle

(84 words)

Author(s): Saliers, D.E.
[English Version] Kümmerle, Salomon (8.2.1832 Malmsheim, Württemberg – 28.8.1896 Samaden, Kanton Graubünden, Schweiz), Hg. von Musiklit. und Essayist, Organist und Lehrer in verschiedenen dt. Städten, außerdem in Nizza (1861–1866) und Samaden (1874–1890). Er erlangte die größte Bekanntheit für seine Sammlungen und Veröff. von prot. Kirchenmusik, bes. der vierbändigen »Encyklopädie der ev. Kirchenmusik« (1888–1895), und der Herausgabe von Werken wie »Musica sacra«, »Grabgesänge«, »Zionsharfe«, dem »…

Ambrosianischer Lobgesang (Te Deum)

(275 words)

Author(s): Saliers, D.E.
[English Version] . Ein liturgischer gesungener Text, bestehend aus 29 Prosaversen, der im MA zunächst Ambrosius und Augustin, später dann Niketas von Remesiana zugeschrieben wurde, dessen Urheberschaft jedoch umstritten bleibt. In V.1–10 wird Gott der Vater durch die Kirche und die himmlischen Heerscharen gelobt, und in V. 5–6 das Sanctus zitiert. V.11–13, ein späterer Zusatz, preist die Dreifaltigkeit. V.14–23 preist Christi Herrschaft und Erlösungswerk (V.22–23 aus Psalm 28,9). Der Schlußabschn…

Klauser

(117 words)

Author(s): Saliers, D.E.
[English Version] Klauser, Theodor (25.2.1894 Ahaus, Westfalen, – 24.7.1984 Bonn), Prof. für Kirchengesch., Christl. Archäologie und Liturgiegesch. an der Universität Bonn. K. trat 1912 in das Benediktinerkloster Gerleve ein, wurde 1918 zum Priester geweiht und tat in der Diöz. Paderborn Dienst. K. habilitierte sich 1931, war nicht Mitglied der NSDAP und wurde 1945 Ordinarius. 1948 bis 1950 war er Rektor der Universität Bonn. Er veröff. zahlreiche Monographien und eine »Kleine Abendländische Liturg…

Dix,

(98 words)

Author(s): Saliers, D.E.
[English Version] Dom Gregory (George Eglinton Alston; 4.10.1901 Woolwich, England – 12.5.1952 Nashdom Abbey), anglik. Benediktinermönch und Liturgiker, der in erheblichem Maß zur liturgischen Erneuerung in der engl. Staatskirche (anglik. Kirche) beitrug, in der er 1925 zum Priester ordiniert wurde. »The Shape of the Liturgy«, das wichtigste Werk zur Eucharistie (1945; 1982 mit Bemerkungen von Paul V. Marshall), und »Treatise on the Apostolic Tradition of St. Hippolytus of Rome« (1937) üben noch im…

Improperien

(166 words)

Author(s): Saliers, D.E.
[English Version] . Gesang während der Karfreitagsliturgie, in der der gekreuzigte Christus Anschuldigungen (lat. impropria) aufgrund des erlittenen Unrechts gegen die versammelte Gemeinde, die mit dem Volk Gottes identifiziert wird, erhebt. Sie gehen zurück auf die Wehklagen Christi und entsprechende Parallelstellen im AT. In der röm.-kath. ma. Tradition wurden sie während der Anbetung des Kreuzes von zwei verschiedenen Chören gesungen. Die aus zwölf Versen bestehenden I. werfen Fragen bzgl. des …

Benedictus

(310 words)

Author(s): Heininger, B. | Saliers, D.E.
[English Version] I. Neutestamentlich Lied des Zacharias (Lk 1,68–79), bestehend aus zwei Teilen: V.68–75 besingen das Handeln Gottes an seinem Volk in Gestalt eines Hymnus, der atl. (Pss) und frühjüd. Texten (1QM 14,4–7; PsSal 2,33–37) nahe steht. V.76–79 stellen eine Frühform des hell. Genethliakons dar und weissagen Johannes den Täufer als endzeitlichen Heilsmittler. Beide Stücke dürften je für sich jüd. Ursprungs sein; Lukas fand sie aber schon miteinander verbunden vor und gab ihnen durch den …

Farben

(484 words)

Author(s): Stolz, F. | Saliers, D.E.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich F. werden in einzelnen Kulturen ganz unterschiedlich wahrgenommen und rel. gewertet. Häufig wird zw. F. und »Nicht-F.« unterschieden: Schwarz und weiß repräsentieren Nicht-Leben (Tod, überhaupt Übergänge), sind deshalb F. der Trauer, aber auch von Hochzeiten und Festen, nicht nur in Europa. Rot wird häufig mit Blut assoziiert, damit auch mit Verletzung, Aggressivität, Störung (Menstruation), Krieg usw. Die Bedeutungen von F. werden häufig syst…

Haydn

(523 words)

Author(s): Saliers, D.E. | Flynn, W.
[English Version] , 1.Franz Joseph (31.3.1732 Rohrau, Niederösterreich – 31.5.1809 Wien). Östr. Komponist mit großer Bedeutung für die Musikgesch., der den reifen klassischen Stil und die Form von Symphonien, Streichquartetten und Klaviersonaten geprägt hat. Außerdem komponierte er 14 Messen (: IV.), sechs Oratorien und säkulare Lieder, Kirchenlieder, Kammermusik sowie verschiedene Instrumentalwerke. Ab dem Alter von sechs Jahren erhielt er seine musikalische Ausbildung und besuchte ab 1740 die Cho…

Aaronitischer Segen

(372 words)

Author(s): Seybold, K. | Jacobs, M. | Saliers, D.E.
[English Version] :  I. Altes Testament. Der im Rahmen der sog. Priesterschrift (Pentateuch) in Num 6,23–26 überlieferte Priestersegen, der z.T. auch inschriftlich (z.B. in Ketef Hinnom bei Jerusalem) bezeugt ist, besteht aus traditionellen Segensformeln, die in drei gestufte Zeilen gefügt sind. Sie variieren mit je zwei jussivischen Wunschsätzen bei gleichem Anfang und mit dem Tetragramm an zweiter Stelle den Segenszuspruch in drei Anläufen. So entsteht mit dem Vorhalt der Namensausrufung…

Altargesang

(289 words)

Author(s): Saliers, D.E. | Praßl, F.K.
[English Version] I. Liturgisch Der Begriff bezieht sich hist. auf Texte, die in der Messe vom Priester allein gesungen werden, im weiteren Sinne auf alle gesungenen Teile der Liturgie, die durch einen Liturgen geführt werden: Tagesgebete, Verse, Litaneien, Brief- und Evv.lesungen, Wechselgesänge von Chor und Gemeinde, Segnungen sowie Vertonungen von Introitus, Kyrie, Gloria und Credo. Die Kirchen der Reformation fügten neue Kompositionen für Chor und Gemeinde hinzu. Luthers »Dt. Messe« (1526) hat …

Gottesdienst

(17,490 words)

Author(s): Dondelinger, P. | Auffarth, C. | Braulik, G. | Reif, S.C. | Johnson, L.T. | Et al.
[English Version] I. Zum BegriffDer aus einer ahd. Genitivverbindung stammende Begriff »G.« ist als dt. Übers. des lat. »cultus« seit dem 13./14.Jh. bezeugt (Kult/Kultus). Seit dem 16.Jh. fand er v.a. durch Luther große Verbreitung. Von einem ethischen Verständnis ausgehend, wird G. schon bei Luther selbst zur Fachbez. für das gemeinschaftliche Feiern des Wortes Gottes, wie es aus der ev. Reform des kath. Messopfers (Opfer: IV.) hervorgegangen ist. Blieb denn auch lange Zeit der Begriff »G.« auf di…