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Your search for 'dc_creator:( "Sparn, W." ) OR dc_contributor:( "Sparn, W." )' returned 21 results. Modify search

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Gutke

(147 words)

Author(s): Sparn, W.
[English Version] Gutke, Georg (1.10.1589 Cölln/Spree – 19(?).8.1634 Berlin), seit 1618 Rektor des Gymnasiums zum Grauen Kloster. Als philos. Autor vertrat er in Logik (1626) und Metaphysik (1628/1630) den Wittenberger Aristotelismus seines Lehrers J.Martini und konzipierte folgerichtig eine neue Disziplin der »Intelligentia«. Der das Erkennen ermöglichende »Habitus primorum principiorum« (1625) beruht demnach auf der »Subtilität« der Dinge, d.h. ihrer Relationalität untereinander, zu Gott und zum …

Künneth

(200 words)

Author(s): Sparn, W.
[English Version] Künneth, Walter (1.1.1901 Etzelwang – 26.10.1997 Erlangen). Schüler F.Brunstäds (Dr.phil. 1923) und K.Heims (Lic.theol. 1927), seit 1926 an der Apologetischen Centrale Berlin, als Leiter seit 1932. Mitbegründer der Jungreformatorischen Bewegung, wurde K. 1937 mit Rede- und Schreibverbot belegt. 1938 Pfarrer in Starnberg, 1944 Dekan in Erlangen; hier 1946 Honorar-Prof., 1953–1969 o.Prof. für Syst. Theol. Das bleibende Verdienst K. ist seine mutige Kritik des »nordischen Mythus« der…

Hof(f)mann

(164 words)

Author(s): Sparn, W.
[English Version] Hof(f)mann, Daniel (ca.1538 Halle/S. – 30.11.1611 Wolfenbüttel), luth. Theologe, 1574/1576 Prof. der Philos., 1578 der Theol. in Helmstedt. Verbunden mit V.Strigel, S.Musäus und T.Heshusius, suchte H. die Lehre Luthers gegen philippistische (Ph.Melanchthon) und flacianische (M.Flacius) Abweichungen festzuhalten, aber auch, bei Verteidigung der luth. Abendmahlslehre, gegen das »neue Dogma« der Ubiquität (J.Andreae, Ae.Hunnius). Der Konkordienformel zunächst zustimmend, verhinderte…

Gabler

(147 words)

Author(s): Sparn, W.
[English Version] Gabler, Johann Philipp (4.6.1753 Frankfurt/M. – 17.2.1826 Jena), prot. Theologe, Prof. für AT in Altdorf 1785, in Jena 1804, wo er 1772–1778 atl. und ntl. Exegese bei J.G.Eichhorn und J.J.Griesbach studiert hatte. Der theol. Neologie (Aufklärung: II., 4., c) verbunden, aber nicht Rationalist, entwickelte G. erfolgreich das Programm (30.3.1787) der methodischen Trennung einer durch hist. Erklären und Auslegen erhobenen »Biblischen Theologie« von der wandelbaren Dogmatik. Der normati…

Hütter (Hutterus)

(352 words)

Author(s): Sparn, W.
[English Version] Hütter (Hutterus), Leonhart (Januar 1563 Nellingen bei Ulm – 23.10.1616 Wittenberg), nach dem artistischen und theol. Studium in Straßburg (1583 M.A.), Heidelberg und Jena 1593 Dr. theol. in Leipzig, 1596 Prof. der Theol. in Wittenberg neben P.Leyser d. Ä. und Ae.Hunn(ius). Wie diese ist H. kirchenpolit. Verfechter und theol. Interpret der Konkordienformel: Da rechtgläubige Schriftauslegung, verdankt sie sich, wie schon das Augsburger Bekenntnis (Analysis, 1594), dem Wirken des Hl.…

Horn (Hornejus)

(175 words)

Author(s): Sparn, W.
[English Version] Horn (Hornejus), Konrad (25.11.1590 Braunschweig – 26.9.1649 Helmstedt), philos. Schüler von J.Caselius und, auch theol., von C.Martini. 1619 a.o. Prof. der Logik und Ethik, 1622 der Metaphysik als Nachfolger Martinis, 1628 zweiter theol. Prof. neben G.Calixt. Weniger innovativ als dieser, aber erfolgreicher akademischer Lehrer und Autor, verkörpert H. philos. und theol. das spezifische Helmstedter Profil (Helmstedt). Dessen humanistischer Aspekt zeigt sich in der Pflege der Sprach…

Dämonische, Das

(1,612 words)

Author(s): Berner, U. | Sparn, W.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Der Begriff des D. ist von R.Otto in engem Zusammenhang mit dem Begriff des Numinosen verwendet worden, der im Zentrum seiner Religionstheorie steht. Zum Wesen des Numinosen gehört das Moment des tremendum, des Schauervollen, dem auf der Seite des Menschen die numinose oder rel. Scheu entspricht – deren »Vorstufe« ist, Otto zufolge, die dämonische Scheu (Das Heilige, Kap.4.a.). Diese Verhältnisbestimmung entspricht dem schon in der Antike belegten Spra…

Erlebnis

(2,006 words)

Author(s): Brück, M. von | Sparn, W. | Stock, K.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich E. ist ein im Bewußtsein unmittelbar ablaufender Vorgang, in dem wahrnehmendes Subjekt und interne wie externe Objekte des Bewußtseins koordiniert werden zu einem E., das eine subjektive Kategorie darstellt, die episodisch mit dem Zeitpunkt eines Ereignisses der Wahrnehmung verbunden ist. Das E. ist die subjektive Wahrnehmung einer Erfahrung. Erfahrung ist Partizipation an einem Ereignis, wobei die Akkumulation von Erfahrungen Wissen hervorbringt. Ein …

Entfremdung

(1,316 words)

Author(s): Zenkert, G. | Sparn, W. | Stock, K. | Dober, H.M.
[English Version] I. Philosophisch Der v.a. durch die marxistische Lit. prominent gewordene Begriff ist in seiner philos. Bedeutung von G.W.F.Hegel geprägt. Philol. ist er zurückzuführen auf das lat. alienatio bzw. griech. α᾿λλοτρι´ωσις/allotríōsis und kann neben der Fremdheit im unspezifischen Sinne auch die rechtliche Besitzübertragung bez. (Arist., Ars rhetorica 1361 a 22). In der christl. Theol. kommt der Begriff in unterschiedlichen Bezügen vor und steht sowohl für die Trennung von Gott als auch positiv für die Abwendun…

Gesetz

(5,994 words)

Author(s): Michaels, A. | Otto, E. | Räisänen, H. | Sparn, W. | Starck, C.
[English Version] I. Religionsgeschichtlich Als G. gelten i.allg. formulierte, d.h. in Sätze gebrachte, oft kodifizierte Regeln des Lebens und Zusammenlebens, insbes. Prinzipien der Natur (Gesetz/Naturgesetz) und Normen des Handelns (Gebot, Ethik). Die Gültigkeit der Naturgesetze ergibt sich für die Neuzeit aus hypothetischen G., die durch Beobachtung und Experimente überprüft und dadurch bewiesen bzw. begründet werden. In einem Konsens der Wissenschaftler werden Naturgesetze als faktische Aussagen über Wirklichkeit anerkann…

Aberglaube

(3,342 words)

Author(s): Küenzlen, G. | Sparn, W. | Stolz, F. | Hollenweger, W.J.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich 1. Begriff Der früheste Nachweis des Wortes A. findet sich im 15.Jh. in einer Glosse zur Wiener Hs. des St. Trudperter Hohenliedes. V.a. als Übers. des lat. superstitio setzt sich das Wort A. (abergloube) im Laufe des 16.Jh. gegen zunächst gleichfalls verwendete Begriffe (z.B. ungelaube, missegelaube) durch. Auf Grund der abwertend gebrauchten Vorsilbe »aber« heißt A. soviel wie verkehrter Glaube oder Mißglaube. So ist A. schon dem Wortsinne nach ein kri…

Antichrist

(2,577 words)

Author(s): Klauck, H. | Leppin, V. | George, M. | Sparn, W.
[English Version] I. Neues Testament 1. Der Begriff α᾿ντι´χριστος kommt in der urchristl. Lit. nur in 1Joh 2,18.22; 4,3; 2Joh 7 und, davon abhängig, in Polyk 7,1 vor. Er meint dort jemanden, der sich gegen Christus und das Bekenntnis zu ihm wendet, nicht aber jemanden, der sich, was sprachlich auch möglich wäre, an die Stelle Christi setzen will, und er wird im Kontext auf das Kollektiv der theol. Gegner übertragen. Die Neubildung des Terminus, die in der joh. Schule erfolgte, setzt bereits eine ausgebildete Christologie voraus…

Höllenfahrt Jesu Christi

(1,950 words)

Author(s): Böcher, O. | Sparn, W. | Felmy, K.C.
[English Version] I. Neues Testament Christi H., d.h. sein Abstieg in die Unter- und Totenwelt, gehört als Descensus ad inferos zu den christologischen Aussagen der altkirchl.-ma. Glaubensbekenntnisse (Apostolicum, Athanasianum; Bekenntnis: III.). Gleichwohl bietet das NT für diese Vorstellung keinen einzigen sicheren Beleg; allenfalls 1Petr 4,6 ist vielleicht auf eine Predigt Jesu – vor seiner Auferweckung – an die Toten zu deuten (vgl. IgnMagn 9,2; EvPetr 10,41 f.; Iren.haer. IV, 27,2). Dagegen de…

Leben

(6,178 words)

Author(s): Grünschloß, A. | Liess, K. | Zumstein, J. | Sparn, W. | Gander, H. | Et al.
[English Version] I. ReligionsgeschichtlichRel. Vorstellungen und Riten drehen sich grundlegend um das L. im Diesseits und Jenseits, d.h. um die »Bewältigung« (vgl. Coping-Theorie) von L. und Tod (: I.). Trotz einer immensen Variationsbreite sind wiederkehrende Aspekte erkennbar: L. ist aufgrund seines numinosen Ursprungs (Schöpfung) meist »verdanktes« L.; da es aber existentiell gefährdet ist, muß es stets auf bes. rituelle oder spirituelle Weise bewahrt werden; in größere, kosmische Kontexte ver…

Berufung

(3,075 words)

Author(s): Hjelde, S. | Waschke, E. | Horn, F.W. | Sparn, W. | Müller, H.M.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichAls B. bezeichnet man das Erlebnis eines Menschen, von einer göttlichen oder anderen übermenschlichen Macht ergriffen und in deren Dienst genommen zu werden. Der Begriff hängt so mit dem der Erwählung eng zusammen; zugleich kann die B. als eine Art Initiation angesehen werden, der eine längere Lehr- und Reifezeit vorausgehen oder folgen kann. Als klassische Beispiele berufener Menschen gelten der altir. Kultreformator Zarathustra und die altisr. Gerich…

Frömmigkeit

(3,096 words)

Author(s): Jödicke, A. | Sparn, W. | Koch, T. | Seiferlein, A. | Weismayer, J. | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Unter F. – in jüngster Zeit vielfach auch »Spiritualität« – versteht man einerseits die Ausdrucksformen gelebter Religiosität; ihre Erforschung ist v.a. Gegenstand der Volkskunde und der Kirchengeschichte. Andererseits korrespondiert auf seiten des Individuums F. mit bestimmten Gefühlsqualitäten (Ehrfurcht etc.); hiermit beschäftigt sich die Religionspsychologie (Gruehn, Sundén). Objektive und subjektive Komponenten gehen in der hist. Entwicklung der W…

Barock

(5,685 words)

Author(s): Sparn, W. | Hüttel, R. | Mikuda-Hüttel, B. | Kühlmann, W. | Hagel, D.
[English Version] I. Begriff und Wissenschaftsgeschichte Zunächst eine pejorative Bezeichnung für das Regelwidrige und Unnatürliche der Architektur nach der Renaissance, wurde der Begriff »der (das) B.« seit J.Burckhardt (1855) und Heinrich Wölfflin (1888) zum kunst-, lit.- und musikgesch. Stil- und Epochenbegriff aufgewertet. Allerdings ist er nicht abgeklärt worden. Unstrittig in der dt.sprachigen Kunst- und Literaturgesch., wird der Begriff in der übrigen Geschichtsschreibung seltener oder fast gar…

Freundschaft

(2,690 words)

Author(s): Mohn, J. | Berges, U. | Fitzgerald, J.T. | Gander, H. | Vowinckel, G. | Et al.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichF. ist aus religionswiss. Sicht kaum untersucht, da es zunächst kein primär religionsrelevantes Phänomen zu sein scheint, sondern ein persönliches Verhältnis zw. Menschen bez., das kulturell bedingt und kodifiziert eine identitätsstiftende Form des Zusammenlebens darstellt. Entsprechend groß sind die Unterschiede im Verständnis der F. in der Antike, im Christentum, im Buddhismus und in den zunehmend individualisierten Gesellschaften der Moderne. Releva…

Engel

(5,145 words)

Author(s): Woschitz, K.M. | Görg, M. | Wischmeyer, O. | Sparn, W. | Lohberg, G. | Et al.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichIn den Vorstellungen der Rel. gibt es numinose Zwischenwesen verschiedenster Art und Herkunft, die zw. der göttlichen Sphäre und den Menschen vermitteln sowie höheren Mächten dienstbar sind. Diese werden einmal als Ausstrahlung des Göttlichen gesehen, zum anderen als personifizierte gute Schutzkräfte des Menschen. Der urspr. Quellpunkt sind Erfahrungen des Eingreifens von Kräften aus dem nichtmenschlichen Bereich oder andere Formen irrationalen Erlebens…

Hölle

(5,247 words)

Author(s): Auffarth, C. | Houtman, C. | Frankemölle, H. | Lang, B. | Sparn, W. | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich 1. Die H. als Ort der Vergeltung im Jenseits für diejenigen, die gegen die rel. sanktionierten Regeln der Gemeinschaft fortdauernd verstoßen, ist nicht spezifisch christl. oder monotheistisch. Sie ist aber auch keine Vorstellung, die sich elementar aus der Frage nach der Existenz der Toten (Tod) ergibt. Wiewohl die H. lange als notwendiges Korrelat zur – möglicherweise sich verspätenden – irdischen Justiz bzw. der internen Gerichtsinstanz des Gewissens…
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