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Gitterschrift

(11 words)

Author(s): T. Frenz
veralteter Ausdruck für die Textura. Gotische Schrift T. Frenz

Hartmut-Minuskel

(88 words)

Author(s): T. Frenz
die unter Abt Hartmut (872–883, zuvor seit 849 Dekan) im Scriptorium von St. Gallen gebräuchliche Schrift. Es handelt sich um eine vollkommene karolingische Minuskel ohne individuelle Züge einzelner Schreiber. Charakteristisch sind die fallweise verwendeten spitzen v und unzialen d sowie gewisse, möglicherweise durch irische Lehrer der Klosterschule beeinflußte Ligaturen. T. Frenz Bibliography ADB Bd. 10, S. 704–706; NDB Bd. 8, S. 6–7 Bruckner, A.: Scriptoria medii aevi Helvetica. Bd. 3. Genf 1938, S. 38–42, bes. S. 40 Chroust, A.: Monumenta palaeographica. Bd. 1. Leipzig…

Litterae

(51 words)

Author(s): T. Frenz
nennt man in der Urkundenlehre jenen Typus, der anders als die Privilegien oder Diplome keine spezielle Anordnung des Textes und keine bes. graphischen Zeichen aufweist, sondern den Text in einem einheitlichen Schriftblock durchführt. Er ist die typische Form der Mandate T. Frenz Bibliography Lex. d. MA Bd. 5, Sp. 2022–2024

Leopold, Joseph Friedrich

(88 words)

Author(s): T. Frenz
* 1668, † 1726 in Augsburg, Augsburger Verleger, Schreibmeister und Kupferstecher, gab neben vielen rein graphisch-ornamentalen Werken 1696 eine «Anmuthige Schau Bühne allerhand Lateinisch-Italiänisch-Romanisch und Französische Alphabeth, Schrifften ... vorstellend» heraus. T. Frenz Bibliography Thieme-Becker Bd. 23, S. 93-94 Degering, H.: Die Schrift. 2. Aufl, Berlin 1939, Taf. 192-193 Bonacini, C.: Bibliografìa delle arti scrittorie e della calligrafia. Florenz 1953, Nr. 1053 Doede, W.: Bibliographie dt. Schreibmeisterbücher von Neu-dörffer bis 1800. Hamb…

Heraldik

(103 words)

Author(s): T. Frenz
die Lehre von den Wappen. Ihre Hauptaufgaben sind das Ermitteln der wappenführenden Personen und Institutionen sowie das «Blasonieren», d. h. die kunstgerechte Beschreibung eines Wappens mit Hilfe der streng regulierten heraldischen Fachsprache. Eine korrekte Blasonierung erlaubt es, ein Wappen ohne Bildvorlage richtig zu zeichnen («aufzureißen»). Wappen kommen im Buchwesen vor allem als Exlibris, Supralibros und Druckersignete (BuchdruckersigneteDruckermarke) vor; ihre Kenntnis ermöglicht oft die Feststellung namentlich nicht genannter Vorbesitzer von Büchern. T.…

Kerbholz

(206 words)

Author(s): T. Frenz
oder Kerbstock, ein Stock aus Holz (oder in vorgeschichtlicher Zeit Knochen), auf dem durch Kerben Zahlen markiert werden. Kerbhölzer dienten zur Aufzeichnung von Kalendern oder Ahnenreihen, vor allem aber von Schulden, so bes. lange im engl. Exchequer und bei Schweizer Bauern. Der Zahlwert kann sich nach Stellung und Form der Kerbe (eng, weit, rund usw.) richten; zusätzliche Beschriftung kommt vor, ist aber rechtlich unerheblich. Eine gegenseitige Kontrolle wird ermöglicht durch die Spaltung de…

Kapitalis

(88 words)

Author(s): T. Frenz
Kapitale nennt man allg. eine Majuskelschrift, die die Buchstaben in ihren Grundformen ohne bes. Verzierungen darstellt, vor allem im epigraphischen Bereich. K. gibt es sowohl für die griech. als auch für die lat. Schrift; im Einzelfall gewinnt sie je nach der Breite der Buchstaben und dem Schreibwinkel ein unterschiedliches Aussehen (Capitalis). In der Neuzeit ist die K. vor allem in ihrer Funktion als Versalien der Antiqua bzw. sanft rechtsgeneigt des Kursivdrucks wichtig; dabei wurden die der antiken K. fehlenden Buchstaben], U und W ergänzt. T. Frenz

Rätische Schrift

(73 words)

Author(s): T. Frenz
eine um 800 in Chur und Umgebung gebräuchliche Minuskelschrift, die der karolingischen Minuskel ähnelt, sich von ihr jedoch durch das Doppel und -a, das t mit links auf die Zeile herabgezogenem Ansatz des Querbalkens, die r-Ligaturen sowie einen deutlichen Bandzug (wie in der Beneventana) unterscheidet. T. Frenz Bibliography Lex. d. MA Bd. 7, Sp. 461 Brunold, U.: Neu entdeckte Hand«Schriftenfragmente in rätischer Minuskel. In: Festschrift O. P.Clavadetscher. Sigmaringen 1984, S. 7–21.

Provenienzprinzip

(56 words)

Author(s): T. Frenz
ist eine archivalische Ordnungsmethode, welche die Bestände in der Ordnung und an dem Archivort beläßt, an dem sie historisch erwachsen sind, im Gegensatz zum Pertinenzprinzip. Letzteres kommt mehr den Erfordernissen der Verwaltung entgegen, das P. mehr den Bedürfnissen der wiss. Forschung. T. Frenz Bibliography Brenneke, A.: Archivkunde. Leipzig 1953, S. 21-25, 61-66, 88 bis 92.

Shelley, George

(111 words)

Author(s): T. Frenz
(1666–1736 ?), engl. Schreibmeister, als solcher erstmals 1699 erwähnt, 1709 «Master to the Writing School at Christ’s Hospital» in London. S. publizierte nach Vorlagen John Seddons «The Penman’s Magazine» (London 1705). Als Hauptwerk gilt «Natural Writing in all the hands . . .» (2 Bde. London 1709 / 1714) mit über 60 (teils stark verzierten) Tafeln. Ferner verfaßte er u. a. «Penna volans, after the English, French & Dutch way . . .» (London 1710). T. Frenz Bibliography Heal, Sir A.: The English Writing-Masters and the Copy-Books, 1570–1800. Cambridge 1931 (ND Hildesheim 1…

Brechtei, Christoph Fabius

(89 words)

Author(s): T. Frenz
*ca. 1622, Kupferstecher und Schreibmeister, Autor von «Kurtze vnnd Getrewe unterweißung der Fürnemsten Teutschen Hauptbuchstaben» (Nürnberg 1602) und «Schöne, zierliche Schrifften, der lieben Jugend zu nützlichem vnterricht» (Nürnberg 1613). Christoph Fabius Brechtel. Kupferstich aus: Schöne Zierliche Schrifften. Nürnberg 1613. T. Frenz Bibliography Thieme-Becker Bd. 4, S. 559f. Doede, W.: Schön schreiben, eine Kunst. München 1957, S. 75 ders.: Bibliographie der dt.Schreibmeisterbücher von Neudörffer bis 1800. Hamburg1958, S. 14ff., 56, Nr. 35, 41 f. Bonacini, C.: Bi…

Lettres de cachet

(76 words)

Author(s): T. Frenz
heißen die franz. Königsurkunden, die mit dem persönlichen Ringsiegel des Königs, dem «cachet», verschlossen wurden. Sie wurden ohne Beteiligung der Kanzlei von den Sekretären expediert und waren ein wichtiges Instrument der Regierung aus dem Kabinett. Die äußere Gestalt ist sehr schlicht; ähnliche Formen gibt es vor allem in Spanien und an der päpstlichen Kurie (Breve). Berüchtigt waren die als L. ausgestellten kgl. Haftbefehle. T. Frenz Bibliography Tessier, G.: Diplomatique royale française. Paris 1962.

Baurenfeind, Michael

(165 words)

Author(s): T. Frenz
* 1680 in Nürnberg, † 1753 in Nürnberg, einflußreicher Schreibmeister, Autor von «Vollkommene Wieder-Herstellung der . . . zierlichen Schreib-Kunst . . . » (Nürnberg 1716) und «Der zierlichen Schreib-Kunst Vollkommener Wiederherstellung Anderer Theil. . . » (Nürnberg 1736). B. entwickelt die Schriften und ihre Ornamentik ausführlich aus ihren kleinsten Elementen. Er unterscheidet bei den dt. Schriften, jeweils in einer aufrecht stehenden, geschobenen (= rechtsgeneigten) und gelegten (= linksgene…

Kuriale Minuskel

(128 words)

Author(s): T. Frenz
die Textschrift der hochma. Papsturkunden seit der Verdrängung der römischen Kuriale, also seit dem 11. Jh. Es handelt sich, wohl nach dem Vorbild der Kaiserurkunden, um eine karolingische Minuskel mit langgezogenen Ober– und Unterlängen, aber ohne aufwendige Verzierungen. Im 13. Jh. trat ein maßvoller Wandel zur gotischen Schrift ein; im 14. Jh. wurde sie durch eine franz. Bastarda abgelöst. Ihre sorgfältige Ausführung und das weitgehende Fehlen von Abk. (nur wenige Nomina–Sacra– und Suspension…

Majuskelschrift

(603 words)

Author(s): T. Frenz
(lateinische). Basis der gesamten lat. Schriftentwicklung sind die griech. Majuskeln in der in Westgriechenland üblichen Form, d. h. mit dem Digamma für die labiale Spirans (wird zu F), mit H als Hauchlaut, mit dem Koppa als Guttural (wird zu Q) und X in der Bedeutung ks. Ob die Übernahme direkt erfolgte oder durch etruskische Vermittlung, ist umstritten. Der Buchstabenbestand erlitt im Laufe der Zeit folgende Änderungen: 1. Das urspr. an siebter Stelle im Alphabet stehende Z (für das stimmhafte s) fiel weg, da dieser Laut im Lat. verschwand (Rhotazis…

Siegel

(97 words)

Author(s): T. Frenz
waren das wichtigste Beglaubigungsmittel ma. und neuzeitlicher Urkunden. Sie wurden in Wachs oder Metall (Blei, selten Gold; oft «Bulle» genannt) ein- oder doppelseitig geprägt und der Urkunde aufgedrückt (teils als Verschlußmittel) oder mit Hilfe von Fäden oder Pergamentstreifen angehängt. Das Siegelbild (Personen- oder Wappendarstellung) ist gewöhnlich von einer Inschrift (Siegellegende) umgeben. Außer den Siegelabdrücken sind gelegentlich auch Siegelstempel (Typar) erhalten. Bei der Abschrift…

Roland, Andre Francois

(63 words)

Author(s): T. Frenz
franz. Schreibmeister, Autor von «Le Grand Art d'Ecrire» (Paris 1758), «Nouveau livre d'ecrire ronde, batarde et coulee» (Paris o.J.), und «Prin-cipes demontres des difFerentes ecritures les plus usitees» (Paris 1766). R. behandelt vor allem die franz. Bastard-schriften. T. Frenz Bibliography Thieme-Becker Bd. 28, S. 531-532 Bonacini, C.: Bibliografia delle arti scrittorie e della calligrafia. Florenz 1953, Nr. 1552 bis 1556.

Römische Kuriale

(105 words)

Author(s): T. Frenz
die Schrift der ältesten Papsturkunden, die bis ins 10. Jh. alleinherrschend war und 967 bis 1123 von der kurialen Minuskel abgelöst wurde. Sie geht zurück auf die sog. jüngere rom. Kursive («Minuskelkursive»); charakteristisch fur sie ist die Neigung, Buchstaben moglichst kreisformig zu gestalten, bes. a, e, t und u. Das älteste erhaltene Original (Fragment einer Urkunde von 788) zeigt sie bereits vollausgebildet. Während der Übergangszeit zur kurialen Minuskel nahm sie einzelne Elemente dieser Schrift auf T. Frenz Bibliography Rabikauskas, P.: Die R. in der päpsdichen K…

Gotische Majuskeln

(89 words)

Author(s): T. Frenz
heißen in der Epigraphik die Großbuchstaben, die sich seit der Mitte des 12. Jh.s durch Übernahme einzelner Formen der Unziale aus der Capitalis entwickelten. Charakeristisch sind u. a. die durch einen senkrechten Strich rechts geschlossenen unzialen C und E sowie das unziale M, das aus einem Kreis mit rechts angesetztem Schwanz besteht. In der Buch- und Urkundenschrift dienen g. M. als Grundform für Lombarden und Initialen. T. Frenz Bibliography Kloos, R. M.: Einführung in die Epigraphik des MA und der frühen Neuzeit. Darmstadt 1980, S. 125 –134.

Registrum super negotio imperii (RNI)

(102 words)

Author(s): T. Frenz
ist ein Spezialregister (Vatikanisches Archiv, Reg. Vat. 6) Papst Innozenz III., in dem seine Schreiben zum deutschen Thronstreit nach der Doppelwahl von 1198 eingetragen sind (teils auch der Urkundeneinlauf). T. Frenz Bibliography Regestum Innocentii III papae super negotio Romani imperii. Hrsg, von F. Kempf. Rom 1947 Laufs, M.: Politik und Recht bei Innozenz III. Kaiserprivilegien, Thronstreitregister und Egerer Goldbulle in der Reichs- und Rekuperationspolitik Papst Innozenz' III. Köln 1980 Pace, V.: Cultura dell'Europa medievale nella Roma di Innocenzo III: le…
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