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Brechtei, Christoph Fabius

(89 words)

Author(s): T. Frenz
*ca. 1622, Kupferstecher und Schreibmeister, Autor von «Kurtze vnnd Getrewe unterweißung der Fürnemsten Teutschen Hauptbuchstaben» (Nürnberg 1602) und «Schöne, zierliche Schrifften, der lieben Jugend zu nützlichem vnterricht» (Nürnberg 1613). Christoph Fabius Brechtel. Kupferstich aus: Schöne Zierliche Schrifften. Nürnberg 1613. T. Frenz Bibliography Thieme-Becker Bd. 4, S. 559f. Doede, W.: Schön schreiben, eine Kunst. München 1957, S. 75 ders.: Bibliographie der dt.Schreibmeisterbücher von Neudörffer bis 1800. Hamburg1958, S. 14ff., 56, Nr. 35, 41 f. Bonacini, C.: Bi…

Lettres de cachet

(76 words)

Author(s): T. Frenz
heißen die franz. Königsurkunden, die mit dem persönlichen Ringsiegel des Königs, dem «cachet», verschlossen wurden. Sie wurden ohne Beteiligung der Kanzlei von den Sekretären expediert und waren ein wichtiges Instrument der Regierung aus dem Kabinett. Die äußere Gestalt ist sehr schlicht; ähnliche Formen gibt es vor allem in Spanien und an der päpstlichen Kurie (Breve). Berüchtigt waren die als L. ausgestellten kgl. Haftbefehle. T. Frenz Bibliography Tessier, G.: Diplomatique royale française. Paris 1962.

Paritius, Georg Heinrich

(89 words)

Author(s): T. Frenz
* 12. 7. 1675 in Regensburg, 9. 4. 1725 ebd., Autor mehrerer Bücher über Regensburg und den dortigen Reichstag sowie mehrerer Schreibmeisterbücher, darunter «Gründliche Handleitung zur Schreib–Kunst ...» (lat. Ausg.: «Deliciae seu Manuductio genuina ...»), Nürnberg 1703, und «Regensburgische Schreib–Schule ...», Regensburg 1710. Georg Heinrich Paritius. Aus seinem Schreibmeisterbuch: Teutsche Ca pi tal- oder Haupt-Buchstaben. Nürnberg 1669· T. Frenz Bibliography Bosl, K.: Bayerische Biographie. Regensburg 1983, S. 574 Thieme-Becker Bd. 26, S. 238 Doede, W.: Bibliograp…

Sallando, Pierantonio

(58 words)

Author(s): T. Frenz
* ca. 1460 in Reggio nell’Emilia, † 1539 / 1540 in Bologna, Schreiblehrer an der Univ. Bologna seit 1489, Kalligraph. Von S. sind 1483–1510 elf Hss. in humanistischer Minuskel und Kursive überliefert. T. Frenz Bibliography Wardrop, J.: P. S. and Girolamo Pagliarolo scribes to Giovanni II Bentivoglio. In: Signature N.S. 2. 1946, S. 4–30, Taf.S. 40

Kanzleikurrent

(28 words)

Author(s): T. Frenz
nannten einige Schreibmeister (vor allem im 16. Jh., als die Terminologie noch nicht voll ausgeprägt war) die sonst als Kurrentschrift oder Kanzleischrift bezeichneten Schriften. T. Frenz

Nationalschriften

(82 words)

Author(s): T. Frenz
Auf Jean Mabillon zurückgehende Sammelbezeichnung für die Schriften der Übergangszeit nach dem Ende der antiken Schrifteinheit und vor der Ausbreitung der karolingischen Minuskel. Man verstand darunter vor allem die insulare, westgotische, merowingische und beneventanische Schrift (Beneventana). Der Ausdruck wird heute möglichst nicht mehr verwendet, da er anachronistisch eine «nationale» Identität der damaligen Staaten suggeriert. Eine befriedigende neue Terminologie hat sich aber noch nicht gefunden. T. Frenz Bibliography Handbuch der Bibliothekswissenschaft.…

Minuskeln

(143 words)

Author(s): T. Frenz
nennt man, im Gegensatz zu den Majuskeln, solche Schriften, bei denen die Buchstaben desselben Alphabets unterschiedliche Höhe haben. Eine Kernzone, deren unteren Rand die Zeile, ist allen Buchstaben gemeinsam. Einige Buchstaben beschränken sich auf dieses Mittelband, andere überschreiten es nach oben ( Oberlänge) oder nach unten ( Unterlänge) Buchstaben mit Ober– und Unterlänge finden sich in der Regel nur in Kursivschriften ( Kursive,Kursivtypen). Die M. können also in ein Schema von vier Hilf…

Kanzleiregeln

(69 words)

Author(s): T. Frenz
Die päpstlichen K. (d.h. vor allem die Bestimmungen über die päpstlichen Pfründenreservationen) wurden seit der Zeit Pauls II. (1464-1471) im Druck herausgegeben (H 630-638, 9217-9230, 12485-12489; C 227-230; R 10-11, 221, 569, 657, 801, 1546, 1666, Suppl. 149; GW 909-928), während zuvor sogar die Anfertigung beglaubigter Abschriften verboten war: ein Beispiel dafür, wie der Buchdruck Öffentlichkeit herstellte. T. Frenz Bibliography Ottenthal, E. v.: Regulae cancellariae apostolicae. Innsbruck 1888.

Englische Schreibschrift

(125 words)

Author(s): T. Frenz
(früher auch: Englische Kurrent), die im 18./19. Jh. aus der humanistischen Cancelleresca entwickelte kursive Handschrift, die sich in einigen Buchstabenformen (z. B. dem p) vom Gebrauch der romanischen Länder unterscheidet. Sie macht durch das weitgehende Fehlen von Schmuckelementen und die Neigung zum Schnurzug, bes. seit Erfindung der Stahlfeder, einen sehr nüchternen, «seelenlosen» Eindruck. In Deutschland wurde sie bis 1941 als Schönschrift und für fremdsprachliche Texte und Wörter als zwei…

Oberlänge

(110 words)

Author(s): T. Frenz
deijenige Teil eines Minuskelbuchstabens (Minuskel), der über die Mittellänge hinausragt. Die O.n nehmen vor allem in der gotischen Schriftepoche immer mehr zu und können ein Mehrfaches der i Höhe erreichen; diese Maße bleiben auch in den neuzeitlichen Kurrentschriften erhalten. Die humanistische Minuskel hat nach dem Vorbild der karolingischen Minuskel wieder relativ kurze O.n. Handgeschriebene Schriften haben gewöhnlich abgestufte O.n, d. h. nicht alle Buchstaben sind gleich hoch; erst der Buc…

Brevenschrift

(52 words)

Author(s): T. Frenz
Die Breven wurden zunächst in derselben gotischen Kursive geschrieben wie die übrigen Papsturkunden. Seit Eugen IV. (1431–1447), definitiv seit Pius II. (1458–1464) setzte sich die humanistische Kanzleikursive (cancelleresca italica) durch. Für die Intitulatio wurde Capitalis rustica angewandt. T. Frenz Bibliography Frenz, T.: Breve. In: Lex. d. MA. Bd. 2, Sp. 636–638.

Pertinenzprinzip

(28 words)

Author(s): T. Frenz
ist eine archivalische Ordnungsmethode, die die Ordnung der Bestände und die Zuweisung zu einem Archivort nach dem sachlichen Betreff vornimmt, im Gegensatz zum Provenienzprinzip. T. Frenz

Insulare Schrift

(591 words)

Author(s): T. Frenz
zusammenfassende Bezeichnung für die irische, angelsächsische und sonstige keltische Schriften, die ursprünglich auf den Inseln geschrieben wurden und dort Hss. von höchster Qualität hervorbrachten (Book of Armagh, Book of Durrow, Book of Keils, Book of Lindisfarne usw.). Die insulare Schrift wurde mit den missionierenden Mönchen auch auf das Festland gebracht und wurde in etlichen Scriptorien zur herrschenden Schrift (Bobbio, Echternach, Fulda, Würzburg, Freising, Salzburg, St. Gallen usw.); si…

Cresci, Giovan Francesco

(86 words)

Author(s): T. Frenz
† Anfang 17. Jh., Schreibmeister, Scriptor der Vatikanischen Bibl, seit 1556. Autor von u.a.: «Essemplare di piu sorti lettere Rom 1560 und spätere Aufl., «II Perfetto Scrittore ...», Venedig 1569, «Il Perfetto Cancellaresco corsivo ...», Rom 1579. T. Frenz Bibliography Diz. biogr. ital. Bd. 30, S. 668 – 671 Bonacini, C.: Bibliografia delle arti scrittorie e della calligrafia. Firenze 1953, Nr. 414 – 429 Casamassima, E.: Trattati di scrittura del Cinquecento italiano. Milano o.J., S. 61 – 81, 91– 93, Taf. LV -LXVII.

Humanistische Schrift

(928 words)

Author(s): T. Frenz
entstand durch die Wiederaufnahme der Karolingischen Minuskel durch die Florentiner Humanisten zu Anfang des 15.Jh.s. Sie wurde anfänglich nur für lit. Texte, bes. die von den Humanisten systematisch gesammelten Werke der antiken Autoren, verwendet, erst später auch als Dokumentenschrift. Nach ersten Versuchen durch Petrarca und wohl auch in Padua und Rom erlangte sie in Florenz zu Beginn des 15.Jh.s (älteste sichere Datierung: 1402) ihre klassische Form. Vorlage waren Hss. des 9. und 10., auch …

Kurrentschrift

(278 words)

Author(s): T. Frenz
(von lat. currere laufen) In der Terminologie der Schreibmeister bezeichnet Kurrent den hierarchisch untersten Schriftgrad für deutschsprachige Texte (unterhalb von Kanzleischrift und Fraktur), also die eigentliche Textschrift seit der Mitte des 16. Jh.s, die schließlich in die dt. Schrift mündet. Sie geht hervor aus der spätesten Form der gotischen Kursive, wie sie zu Anfang des 16. Jh.s üblich war, wurde aber von den Schreibmeistrn (unter Einbeziehung einiger Elemente der Kanzleischriften, bes…

Wagner, Leonhard

(299 words)

Author(s): T. Frenz
(auch Wirstlin, Würstlin genannt), Kalligraph und Schreiblehrer, * 1454 in Schwabmünchen, † 1. 1. 1522 in Augsburg. W. trat 1472 in das Kloster St. Ulrich und Afra in Augsburg ein, wo er seit 1479 bis zu seinem Tode als Schreiber tätig war. Eine von ihm selbst erstellte Liste zählt 49 Titel zum Teil sehr umfangreicher Werke auf; eine weitere Hs. wurde 1977 bei der Öffnung des Simpert-Schreins in Augsburg gefunden. Von Oktober 1500 bis Februar 1502 war er in Irsee, von Mai 1508 bis Juli 1509 in Z…

Praecarolina

(85 words)

Author(s): T. Frenz
Sammelbezeichnung für die Schriften, die, vor allem in Frankreich und Italien, der Ausbildung der eigentlichen karolingischen Minuskel vorangingen und sie in gewisser Weise vorbereiteten. Sie werden benannt nach einzelnen charakteristischen Buchstabenformen (ab–Typ, az–Typ usw.) oder nach dem Ort bzw. Leiter des Scriptoriums (z. B. Schrift von Tours, Maurdramnus, Alemannische Minuskel). Der Ausdruck P. ist nicht unumstritten, da er die gen. Schriften als bloße Vorstufe der karolingischen Minuske…

Quadratnotation

(99 words)

Author(s): T. Frenz
oder Choralnotation ist die Notenschrift des hohen und späten MA, die durch die Quadratform der Noten(köpfe) charakterisiert ist. Sie ging von Nordfrankreich aus seit dem späten 12. Jh. aus den Neumen hervor; im Gegensatz zur Mensurainotation wird die Länge des Tones nicht bezeichnet. Am Ende des MA wurde sie zur Hufnagelnotation umgestaltet, jedoch blieb auch die urspr. Q. weiter in Gebrauch und wird bis heute für den Gregorianischen Choral verwendet. T. Frenz Bibliography Notation. In: Die Musik in Gesch. und Gegenwart. 2. Aufl. Sachteil, Bd. 7. Kassel usw. 1997, S…

Gotische Minuskel

(24 words)

Author(s): T. Frenz
die Grundform der gotischen Schrift, die sich durch Brechung und Bogenverbindung im 12./13. Jahrhundert aus der karolingischen Minuskel entwickelte. T. Frenz
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