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Your search for 'dc_creator:( "W Schmitz" ) OR dc_contributor:( "W Schmitz" )' returned 77 results. Modify search

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Hase, Oskar, von

(294 words)

Author(s): W. Schmitz
* 15. 9. 1846 in Jena, † 26. 1. 1921 in Leipzig. H. stammte aus einer alten thüringischen Pfarrersfamilie, studierte in Bonn und Jena, wo er 1869 mit einer Arbeit über die Koberger promovierte (2. Aufl. 1885). Er trat zur Ausbildung in die Firma Breitkopf & Härtel ein, in der er schnell zum Prokuristen und 1875 nach dem Tode seines Onkels Hermann Härtel zum Teilhaber aufstieg. Die Firma führte er gemeinsam mit seinem Vetter Wilhelm Volkmann († 1896), dann mit dessen Sohn Ludwig. Seine buchhändle…

Dramensatz

(84 words)

Author(s): W. Schmitz
Beim D. werden die Namen der handelnden Personen kursiv, halbfett oder gesperrt in die Mitte oder nach vorn über den zugehörigen Text gesetzt. Erklärende Zusätze erscheinen in anderer Type oder kleiner hinter den Namen oder nach dem zugehörigen Text. Wird beim Wechselgespräch die Rede innerhalb eines Verses abgebrochen und von einem anderen Darsteller fortgesetzt, beginnt der Satz an der Stelle, wo der unterbrochene Satz aufhört. (Abb. s. S. 354) W. Schmitz Bibliography Müller, A.: Lehrbuch der Buchdruckerkunst. 9. Aufl. Leipzig 1913, S. 293.

Jöcher, Christian Gottlieb

(351 words)

Author(s): W. Schmitz
* 20.7. 1694 Leipzig, † 10. 5. 1758 ebd., Polyhistor und Lexikograph. J. stammte aus einer angesehenen Kaufmannsfamilie, studierte ab 1712 an der Univ. Leipzig Medizin, trieb aber seit 1715 ausschließlich philosophische und theologische Studien. Seit 1717 hielt er Vorlesungen über Philosophie, Gelehrtengesch. und Rhetorik. Von 1718 an war er an der Redaktion der »Acta eruditorum» beteiligt. 1742 wurde er Universitätsbibliothekar. Schon als Student beteiligte sich J. an der Herausgabe des «Compendiösen Gelehrten-Lexicons» nach Vorarbeiten J. B. Menckes (1.…

Dedikationstitel

(10 words)

Author(s): W. Schmitz
Zueignungstitel, aus dem die Dedikation hervorgeht. W. Schmitz

Hofbuchdruckereien

(96 words)

Author(s): W Schmitz
seit dem 16. Jh. von Fürsten eingerichtet und der Hofkammer unterstellt. Die Hofbuchdrucker arbeiteten z. T. gegen feste Bezahlung, z. T. mit Pachtverträgen und druckten amtliche Schriftstücke, aber auch sonstige Werke im Auftrag eines Fürsten. W Schmitz Bibliography Barge, H.: Geschichte der Buchdruckerkunst. Leipzig 1940, S. 211f. Hoedt, K.: Die Anfänge der Hofbuchdruckerei des Fürstbischofs von Paderborn. In: Westfälische Zs. 104. 1955, S. 219–238 Reuter, W.: Zur Wirtschafts- und Sozialgesch. des Buchdruckgewerbes im Rheinland bis 1800 (Köln, Bonn, Düsseld…

Mameranus, Heinrich

(151 words)

Author(s): W. Schmitz
* kurz nach 1500 in Manier (Luxemburg), in Köln zwischen 1563 und 1567; Kölner Druckerverleger. M. hieß eigentlich Wagner, nannte sich aber wie sein Bruder, der Humanist Nicolaus M., nach seinem Geburtsort. 1549 Notar in Köln, wandte er sich nach der Übersiedlung seines Bruders Nicolaus 1550 dem Verleger– und Druckergeschäft zu. Er erwarb die Drukkerei des Heinrich Becker (Artopäus), der zeitweilig in seinem Unternehmen als Faktor tätig blieb. Zu den 19 Drucken aus den, Jahren 1550-1552 und 1560…

Goedeke, Karl

(506 words)

Author(s): W. Schmitz
(Pseud. Ernst Fröhlich, Karl Stahl), * 15.4. 1814 in Celle, ✝ 27. 10. 1887 in Göttingen, Literaturhistoriker und Bibliograph; studierte in Göttingen bei Jacob Grimm, dem er zeitlebens in Freundschaft verbunden blieb. Die Entlassung der «Göttinger Sieben» führte ihn zur Betätigung als politisch-oppositioneller Schriftsteller und Journalist (vgl. «König Kodrus», 1839). In der Folgezeit wandte er sich wiss. Arbeiten zu, veröffentlichte Monographien, z. B. über Knigge (1844), einige Anthologien, z. …

Delalein

(237 words)

Author(s): W. Schmitz
franz. Buchhandler- und Buchdruckerfamilie. Nicolas-Augustin D. (1735 – 1807) war 1764 Buchhandler geworden, druckte u. a. den «Almanach des muses» und 1793 zum ersten Male die Marseillaise. Sein Sohn Jacques-Auguste D. (1774–1852) ubernahm 1808 Drukkerei und Buchhandlung Barbou. Dessen Sohn Jules D. (1810–1877) verlegte in groBem Stil Publikationen fur den Unterricht im Primar- und Sekundarbereich und er-hielt daftir 1845 den Titel Universitatsdrucker. Er gab an Periodika die «Recueil des lois …

Barth, Hans

(97 words)

Author(s): W. Schmitz
Buchdrucker, druckte sehr viele Schriften Luthers und anderer Prediger in niederdeutschen Ausgaben. 1525–1527 ist er in Wittenberg nachweisbar, wo er eine kleinere Anzahl von Drucken herstellte, zwei zusammen mit dem nicht näher bekannten Hans Bossow (Borchling-Claussen Nr. 825, 843). 1527 ging er nach Magdeburg, wo er bis 1532 «tom Pyle by Sünte Peter» firmierte. Anschließend war er 1534 bis 1540 in Roskilde (Dänemark) tätig. Ob der von Borchling-Claussen Nr. 1643 genannte Druck (Heinrich Regiu…

Gymnich

(705 words)

Author(s): W. Schmitz
Kölner Drucker-, Verleger- und Buchhändlerfamilie. Johann G. I (* ca. 1480 in Essen?, † 1544 in Köln) erfuhr seine Ausbildung in Münster bei den Humanisten A. Hegius und J. Murmellius. Vermutlich 1506 immatrikuliert in Köln und dort nähere Beziehung zu Hermann von dem Busche. 1516 verlegte er sein erstes Werk. Bis zu seinem Tode waren es mehr als 170 Drucke, meist aus den Bereichen Theologie und Klassiker. Neben vielen Drucken des Erasmus steht auch der Malleus maleficarum. Bis 1520 hatte G. kei…

Abschleifen

(120 words)

Author(s): W. Schmitz
Die Druckformenträger der Flach- und Tiefdruckverfahren können nach dem Ausdrucken der Form durch A. wieder zu neuer Verwendung bereit gemacht werden. Es geschieht in besonderen Schleifmaschinen, die für den Flachdruck bei Stein- und Zinkdruck z.B. auch gleichzeitig zum Körnen eingerichtet sind oder die zugleich Poliermaschinen sind, wie sie für das Polieren der Kupferplatten für den Kupfertiefdruck oder der Kupferzylinder für den Rakeltiefdruck gebraucht werden. Beim Tiefdruck wird statt des Ab…

Nettesheim, Heinrich

(137 words)

Author(s): W. Schmitz
Kölner Buchführer und Verleger, ✝ nach 6.4. 1604 in Köln (?). 1579 ist N. als Buchführer gen., die Drucke aus seinem Verlag stammen aus den Jahren 1585 — 1603, doch gibt es zwei ältere von 1559 und 1568, deren Jahresangabe vorerst mit Vorsicht zu behandeln ist. N. besaß eine geachtete Position in der Kölner Stadtgemeinde und verfügte über einigen Besitz. Er hat nur Werke in dt. Sprache gedr., inhaltlich geprägt von den beiden Schlagworten «volkstümliche Lit.» und «Neueste Nachricht» (Ztg.). Er i…

Bibliophilen-Gesellschaft in Köln (BGK)

(100 words)

Author(s): W. Schmitz
Die BGK wurde 1930 gegr., um sich der Pflege und Förderung des schönen Buches und der Betreuung des lit., künstlerischen, kultur- und geistesgeschichtlichen Erbes des Rheinlands zu widmen. R. A. Schröder, A. Renker, H. Rothschild, später H. Corsten, R. Juchhoff und A. Hoff waren führende Mitglieder; Geschäftsführer ist seit 1933 H. T. Schmitz-Otto. Die Ges. erfüllt ihre Aufgabe durch monatliche Vorträge (Teestunden) während des Winterhalbjahres, Führungen sowie durch Veröff., wobei die Reihe der Kölner Volksbücher besonders hervorzuheben ist. W. Schmitz Bibliography Beilage …

Deschamps, Pierre Ernest Charles

(192 words)

Author(s): W. Schmitz
*5. 6. 1821 in Magnyen-Vexin (Seine-et-Oise), † 1906, war 1845 bis 1854 Redakteur der «Gazette musicale», wurde dann Bibliothekar des Financiers Felix Solar und bearbeitete den Kat. von dessen reicher Slg. (Catalogue de la bibliothèque de M. Félix Solar, 1860–1861.) D. war Mitarbeiter J. C. Brunets am 1. und 2. Suppl, des «Manuel du libraire et de l'amateur de livres» (Paris 1878–1880) und Verfasser des anonym erschienenen weiteren Suppl. «Dictionnaire de géographie ancienne et moderne» (Paris 1…

Bulle

(227 words)

Author(s): W. Schmitz
(lat. bulla) ursprünglich die Kapsel für das einer Urkunde angehängte Siegel, dann das Siegel selbst, endlich die besiegelte Urkunde, wurde vor allem für die vom Papst erlassenen feierlichen Urkunden benutzt. Die päpstlichen B.n spielen in der Gesch. des Buchdrucks eine wichtige Rolle, sie wurden schon bald nach seiner Erfindung an vielen Orten gedruckt, um sie schnell allgemein bekannt zu machen (z. B. die Türkenbulle Calixt III., 1456). Neben dem lat. Original erschien häufig eine volkssprachl…

Kinckius

(264 words)

Author(s): W. Schmitz
Kölner Drucker-, Verleger- und Buchhändlerfamilie. 1. Johann K. (* 1579 in Heinsberg, 1657 in Köln), heiratete Elisabeth, die Tochter Johann Gym- nichs III und machte sich 1605 selbständig. K. wurde zum bedeutendsten Kölner Verleger des 17. Jh.s (560 Werke, meist Theologie und Andachtslit.), ließ auch in Mainz und Luxemburg drucken, unterhielt Geschäftsbeziehungen bis Graz und Krakau und hatte eine Niederlassung in Frankfurt a. M. Er druckte zahlreiche ausländische Werke nach, verlegte aber auch…

Apud

(35 words)

Author(s): W. Schmitz
mit dem Namen des Verlegers in Frühdrucken und später bedeutet soviel wie: zu haben bei... In der Regel handelt es sich dabei nicht um die Druckoffizin, sondern um den Verlag, Druckvermerke W. Schmitz

Eber, Jakob

(175 words)

Author(s): W. Schmitz
Straßburger Drucker, aus Landsberg am Lech. Er heiratete 1473 eine Bürgerstochter aus Straßburg und wurde selbst Bürger dieser Stadt. Um 1481 begann seine Druckertätigkeit, denn sein Druck von Gregors des Großen Dialogi (H 7959) muß spätestens in diesem Jahr fertiggestellt sein, da das Berliner Ex. damals schon rubriziert wurde. Es folgten bis ca. 1483 Johann Gobius' «Scala coeli» (H 9407), sein einziger Druck mit Impressum (1483), schließlich (aufgrund typographischer Kennzeichen ihm zu gesproc…

Fere humanística

(241 words)

Author(s): W. Schmitz
Form der gotischen Minuskel, die zur Antiqua neigt, daher auch Gotico-Antiqua genannt; oft als Petrarca-Schrift bezeichnet, da sie von ihm zuerst gebraucht wurde. Sie entstand im 14. Jh., zeigt noch gotische Züge, kam aber mit dem runden Duktus dem humanistischen Stilempfinden entgegen. Typisch sind das a mit «Dach», das runde d und das geschlossene v. Trotz ihrer geringen Größe war die Schrift gut lesbar. In Deutschland war die F. vor Einführung des Buchdrucks wenig in Gebrauch (z.B. in Augsbur…

Ausgangskolumnen

(52 words)

Author(s): W. Schmitz
finden sich auf Satzseiten, die nicht voll mit Text bedruckt sind, entweder am Schluß eines Buches oder bei solchen Abschnitten, die jeweils auf einer neuen Seite beginnen. Die A. werden auch Spitzkolumnen genannt, weil im frühen Buchdruck der Text dieser Seiten in einer nach unten zeigenden Spitze auslief. W. Schmitz
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