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Your search for 'dc_creator:( "W. Grebe" ) OR dc_contributor:( "W. Grebe" )' returned 158 results. Modify search


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Onomastikon

(66 words)

Author(s): W. Grebe
Bezeichnung für ein meist alphabetisch geordnetes Wb. oder Namenverzeichnis. Das O. war in der Antike und im MA verbreitet. Onomastika gibt es zu nahezu allen Sachgebieten. O. kann auch die Bezeichnung für ein Gedicht auf einen Namenstag sein. W. Grebe Bibliography Der Kleine Pauly. Lexikon der Antike. Bd. 4. München/Stuttgart 1972, Sp. 305–306 Wilpert, G. v.: Sachwörterbuch der Lit. 7. Aufl. Stuttgart 1989, S. 637

Sekundärbibliographie

(42 words)

Author(s): W. Grebe
(oder sekundäre Bibliographie) ist eine Bibliographie, die ihr Titelmaterial nicht durch Autopsie gewonnen hat, sondern aus «zweiter Hand», d. h. aus anderen selbständig oder unselbständig ersch. Bibliographien. W. Grebe Bibliography Simon, K. R.: Bibliographische Grundbegriffe und Fachtermini. München 1973, S. 110.

Bibliographische Kongresse

(141 words)

Author(s): W. Grebe
behandeln auf ihren Tagungen bevorzugt Themen der Bibliographie. Es gibt intern, und nationale b. K. Den ersten intern, b. K. veranstaltete 1878 die «Société Bibliographique» in Paris. Von 1895 bis 1927 war das Brüsseler «Institut International de Bibliographie» fur mehrere b. K. verantwortlich. Durch den Völkerbund, die UNESCO und die IFLA erhielten die b. K. größere Resonanz und Wirksamkeit. Bedeutsam waren der erste «Weltkongreß fur Bibliothekswesen und Bibliographie», Rom 1929, der 1977 von …

Dictionary Catalogue

(118 words)

Author(s): W. Grebe
deutsche Bezeichnung Kreuz-kat., ältere Bezeichnung Wörterbuchkat. Der D. C. ist ein Mischkat., der formalalphabetische (wie Verf., Sachtit., Stichwort oder erstes Ordnungswort) und schlagworteintragungen in einem Alphabet ordnet. Die ersten Regeln für einen D. C. stellte 1876 der amer. Bibliothekar Charles A. Cutter auf. Die leichte Benutzbarkeit ließ den D. C. zum beliebtesten Katalogtyp in Nordamerika werden. In Deutschland ist er wenig verbreitet. Die Prinzipien des D.C. werden auch auf Bibl…

Martin, Gabriel

(136 words)

Author(s): W. Grebe
2. 8. 1679 in Paris, 2. 2. 1761 ebd., franz. Buchhändler und Bibliograph. M. stammte aus einer Buchhändlerfamilie und stieg zu einem der führenden Pariser Buchhändler und Antiquare auf. Er erstellte z.T. zus. mit seinem Sohn 148 Bibliotheks – und Antiquariatskataloge. Sein Klassifikationssystem, das auf dem System von Jean Garnier aufbaute, mit den fünf Hauptklassen Theologie, Jurisprudenz, Wissenschaften und Künste, Schone Lit. und Gesch., wurde als «Franz. Systematik» bekannt und fand bes. in Frankreich im Buchhandels- und Bibliothekswesen weite Verbreitung. W. Grebe Biblio…

Institute for Scientific Information (ISI)

(105 words)

Author(s): W. Grebe
1960 von Eugene Garfield in Philadelphia, USA, gegr. interdisziplinäres wiss. Informationszentrum. ISI sammelt und erschließt intern, relevante Fachlit. zu den Naturwissenschaften, der Technik, Medizin, den Sozial-, Kunst- und Geisteswissenschaften. Es gibt bes. Citation Indices (Citation Index) und Current Contents heraus und bietet verschiedene SDI-Dienste (Selective Dissemination of Information) an. Die Produkte und Dienste werden in gedr. Form, z.T. als Mikrofilm, Online und aufMagnetbändern angeboten. W. Grebe Bibliography Lazerow, S.: Institute for Scienti…

Hermann, Carl Heinrich

(137 words)

Author(s): W. Grebe
(1802–1880) war Inhaber eines Buchhandels- und Antiquariatshauses in Halle an der Saale, das am 1. 9. 1865 gegründet wurde und bis 1880 bestand. H. war auch als Bücherauktionator tätig und seit 1866 Teilhaber des Auktionshauses J. F. Lipperts. In seinem Verlag erschien 1870–1877 die BibHotheca phüologica, eine literatur- und sprachwiss. BibHographie, die in Deutschland ersch. Schrifttum in vier Teilen verzeichnete. Pars I: Bibliotheca orientaüs et linguistica (Schrifttum von 1850–1868); Pars II:…

Kreuzkatalog

(161 words)

Author(s): W. Grebe
engl. Dictionary Catalogue; ältere dt. Bezeichnung: Wörterbuchkatalog. Der K. ist ein Mischkat., der formalalphabetische und Schlagwortein-tragungen in einem Alphabet ordnet. Die formalen und sachlichen Erschließungselemente kreuzen sich gleichsam. In seiner klassischen Form verzeichnet der K. ein Werk unter dem Verf. (author entry), dem Sachtitel (title entry) und dem Schlagwort (subject entry), dazu kann ein Stichwort treten. Der K. wurde bes. durch C. A. Cutter propagiert. Seine «Rules for a …

Citation Index

(233 words)

Author(s): W. Grebe
(Synonymbegriffe [selten gebraucht]: Lit.) Ein C.I. ist eine Bibliographie, die zitierte Lit. in bibliographisch erfaßtem Schrifttum eines Fachgebietes oder mehrerer Fächer nachweist. Dem Prinzip des C. I. liegt die Auffassung zugrunde, daB wiss. Arbeiten auf anderen wiss. Arbeiten beruhen, sich mit ihnen auseinandersetzen, sie zitieren; die zitierte Lit. zeigt sachliche Zusammenhänge auf, und häufig zitierte Lit. darf als bes. wichtig eingeschätzt werden. Ein C.I. listet die zitierten Publikati…

Science Citation Index (SCI)

(161 words)

Author(s): W. Grebe
der größte und bedeutendste Citation Index, seit 1961 ff. hrsg. vom Institute for Scientific Information (ISI) in Philadelphia. Der SCI wertet weltweit Lit. aus Naturwissenschaften, Technik, Medizin, Landwirtschaft, Verhaltenswissenschaft und bis 1972 auch Sozialwissenschaft (Social Sciences Citation Index) aus. Er besteht aus vier Hauptteilen: 1. Citation Index (CI), geordnet nach den zitierten Autoren, 2. Source Index (SI), geordnet nach den zitierten Auto-ren mit Angabe der zitierten Lit. (= …

Chrestomathie

(40 words)

Author(s): W. Grebe
Slg. von ausgewählten Prosastücken aus Werken verschiedener Schriftsteller bes. zu Unterrichtszwecken. Auswahl von C.n zur dt. Lit. bei R. F. Arnold: Allgemeine Bucherkunde zur neueren deutschen Literaturgeschichte. 4. Aufl. Berlin 1966, S. 159 und 171. Anthologie W. Grebe

Bibliographische Angaben

(656 words)

Author(s): W. Grebe
sind die einzelnen formalen Elemente der bibliographischen Beschreibung von Schriften (u. a. Medien) in Bibliographien und Katalogen; sie dienen zur Identifizierung der verzeichneten Materialien. Inhaltliche oder kritisch wertende Angaben zu Schriften (Referierende und Räsonnierende Bibliographie) zählen grundsätzlich nicht zu den b. A., da sie zur Identifizierung entbehrlich sind. Umfang und Form der b. A. sind abhängig vom jeweiligen historisch bedingten Stand der bibliographischen Beschreibun…

Minerva

(196 words)

Author(s): W. Grebe
Jb. der Gelehrten Welt, Jg. 1—30, 1891—1934. M. ist ein internat. Adreßbuch von gelehrten Ges. und wiss. Institutionen wie Univ., Fachhochschulen, Bibl.en, Museen usw., das zuerst im Verlag Trübner, Straßburg, seit 1917 bei de Gruyter, Berlin, erschien. Die Bde. enthalten Angaben über Gesch., Struktur, Aufgaben, Publikationen, Organisation und Verwaltung der verzeichneten Ges. und Institutionen. Der wachsende Umfang des Materials führte 1933 zu einer Aufteilung in: Institutionen der Lehre und in…

Leipziger Titeldrucke

(312 words)

Author(s): W. Grebe
seit 1956 die Bezeichnung für die Zetteldrucke der Dt. Bücherei in Leipzig (DB). Die L. T. wurden als zentrale Katalogisierungsmaßnahmen zur Rationalisierung der bibliothekarischen Arbeit seit 1931 mit dem Erscheinen der Reihen A (= Neuerscheinungen des Buchhandels) und B ( Neuerscheinungen außerhalb des Buchhandels) der Dt. Nationalbibliographie (DNB) von der DB Leipzig hergestellt und vertrieben. Vorbild waren die Berliner Titeldrucke. Als Vorläufer gelten die einseitig bedruckten Bibliotheksa…

Bibliographie raisonnée

(110 words)

Author(s): W. Grebe
ist der aus dem Franz, übernommene Begriff für eine Bibliographie, in der das ver-zeichnete Schrifttum über die Titelbeschreibung hinaus kritisch bewertet wird. Synonymbegriff: Räsonnierende oder kritische Bibliographie (engl, evaluative bibliography). Die kritische Bewertung soll in der Form einer Annotation objektiv und knapp charakterisierend sein und keineswegs den Umfang einer Rezension oder eines Referates aufweisen. Erste Ansätze zu einer B.r. finden sich bei F. A. Eberts Begriff der Angewandten Bibliographie. W. Grebe Bibliography Reichardt, G.: Die Bedeutung…

Hauptkatalog

(63 words)

Author(s): W. Grebe
oder Generalkat. wird der Kat. einer Bibl, genannt, der den gesamten oder zumindest den hauptsächlichen Bestand nachweist. Für besondere Publikations- oder Medienformen kann es daneben Sonder-, Spezial- oder Auswahlkat. geben. Klassische H.e sind der Standortkat. und der alphabetische Katalog. W. Grebe Bibliography Fuchs, H.: Bibliotheksverwaltung. 2. Aufl. Wiesbaden 1968, S. 120f. Haller, K.: Katalogkunde. 2. Aufl. München usw. 1983, S. 49 f.

Regelwerk

(44 words)

Author(s): W. Grebe
ist im Bibliotheks– oder Dokumentationswesen eine autorisierte Zusammenstellung von gültigen Vorschriften / Anweisungen für die Formal– oder Sacherschließung von Büchern, Aufsätzen und anderen Publikationsformen; z.B. Regeln für die alphabetische Katalogisierung (RAK), Anglo–American cataloguing rules (AACR), Regeln für den Schlagwortkatalog (RSWK). W. Grebe

Bibliographische Institute

(94 words)

Author(s): W. Grebe
sind Öffentlich rechtliche Einrichtungen, die sich in bes. Maße mit der Bibliographie befassen. Es gab oder gibt sie an verschiedenen Orten, etwa in Belgrad, Buenos Aires oder Moskau. Herausragend war jedoch nur das «Institut International de Bibliographie», das 1895 in Brüssel gegr. wurde und 1938 seinen Namen in «Fédération Internationale de Documentation» (FID) änderte. Es veranstaltete mehrere bibliographische Kongresse und baute eine Weltbibliographie auf, die jedoch nicht vollendet werden konnte. Bibliographisches Institut. W. Grebe Bibliography Schneider G.: Hand…

Kumulation

(50 words)

Author(s): W. Grebe
von lat. cumulare häufen, anhäufen, aufschichten. Bei der K. werden Teilmengen zu größeren (alphabetischen) Einheiten zusammengefaßt. Die K. wird meist laufend vorgenommen. Die Methode der K. wird im Bibliotheks – und Dokumentationswesen häufig bei Bibliographien und Kat. angewandt, um die Suchvorgänge zu erleichtern. Lit. Kumulierende Bibliographie W. Grebe

Namenslexikon

(74 words)

Author(s): W. Grebe
veraltete Bezeichnung für zumeist alphabetisch geordnete Lexika oder Wb. zu bestimmten Sachgebieten. Im Unterschied zu den Namenslisten werden im N. die Namen durch Erläuterungen näher bestimmt. Bes. häufig sind biographische und geographische Ausführungen des N.s. Frühe gedr. Ausg. sind z. B. Stephanus Estienne), R.: Dictionarium nominum propriorum. 1541 u.ö.; Gesner. C.: Onomasticon propriorum nominum. 1544 u.ö. Onomastikon W. Grebe Bibliography Schneider, G.: Handb. der Bibliographie. 5. Aufl. Stuttgart 1969, S. 472 — 480.
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