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Your search for 'dc_creator:( "W. Grebe" ) OR dc_contributor:( "W. Grebe" )' returned 158 results. Modify search


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Glosse

(158 words)

Author(s): W. Grebe
(γλώσσα = Zunge, Ausdruck), 1. ein veralteter, ungebräuchlicher oder mundartlicher Ausdruck, dessen Erklärung oder Übersetzung. Die Erforschung und Beschreibung (Glossographie) wie die Sammlung der G.n (Glossare) wurde bereits in der griech. und röm. Antike eifrig betrieben. G.n und Glossare zählen zu den ältesten Zeugnissen der dt., engl, und romanischen Sprachen. In den ma. Hss. erscheinen die G.n zwischen den Zeilen als InterlinearG.n, im Text als Kontext-G.n, am Rande als Marginal oder Rand-…

Tab

(51 words)

Author(s): W. Grebe
von lat. Tab / ella oder tab / ula = Brettchen, Brett, kleine Tafel (vgl. auch engl. tab = Aufhänger, Etikett), dt. Karteireiter. Er dient der schnellen Orientierung über die Ordnung der Karteikarten, die in Bibl.en und Dokumentationsstellen i. d. R. nach alphabetischen oder systematischen Ordnungsprinzipien erfolgt. W. Grebe

Baedeker, G. D.

(119 words)

Author(s): W. Grebe
GmbH. Führende Buchhandlung in Essen. Das Unternehmen geht zurück auf die 1775 von Zacharias Baedeker in Essen gegr. Verlagsbuchhandlung und Druckerei, die 1798 von dessen Sohn Gottschalk Diederich B. (1778–1841), dem Namensgeber der Firma, übernommen und zu einem bedeutenden Buchhandelsbetrieb ausgebaut wurde. Im Verlag ersch. die «Essener Zeitung», die 1883 in die überregionale «Rheinisch-Westfalische Zeitung» überfuhrt wurde, das Wochenblatt «Glück-Auf», Liederbücher, Kalender, Wandkarten, be…

Periodische Bibliographie

(55 words)

Author(s): W. Grebe
auch laufende Bibliographie gen., erscheint in regelmäßiger oder in unregelmässiger Folge, z. B. wöchentlich, monatlich oder jährlich. Die P. B. kann wiederum laufend oder springend kumulieren. W. Grebe Bibliography Simon, K. R.: Bibliographische Grundbegriffe und Fachtermini. München 1973, S. 85 — 88 Allischewski, H.: Bibliographienkunde. 2. Aufl. Wiesbaden 1986, S. 26 — 27.

Spezialbibliographie

(63 words)

Author(s): W. Grebe
weitgefaßter Begriff, der alle Formen von thematisch begrenzten Bibliographien umfassen kann, sie mögen inhaltlicher oder formaler Art sein. Mit dem Terminus S. können sowohl die Fachbibliographie wie auch Sonderformen der Allgemeinbibliographie (z. B. Ink.verz., Verz. von Erstausg. usw.) bezeichnet werden. W. Grebe Bibliography Domay, F.: Formenlehre der bibliographischen Ermittlung. Stuttgart 1968 Simon, K. R.: Bibliographische Grundbegriffe und Fachtermini. München 1973, S. 110–114

Haupteintragung

(90 words)

Author(s): W. Grebe
ist die Eintragung im alphabetischenBibliothekskat., welche die vollständige Eintragung mitallen bibliographischen Daten enthält, die für die Identifizierungeines Werkes notwendig sind. Die Grundlage der H. bildet die Hauptaufnahme der Titelaufnahme (Hauptzettel) bzw. die Grundform der Einheitsaufnahme. Zur H. können Verweisungen bzw. Nebeneintragungen und Verweisungen treten. Im systematischen Kat. ist die H. die Eintragung eines Werkes an seinem Hauptsystemort. W. Grebe Bibliography Fuchs, H.: Bibliotheksverwaltung. 2. Aufl. Wiesbaden 1968, S. 137–144 Lexikon d…

Internationale Allgemeinbibliographien

(190 words)

Author(s): W. Grebe
In der Theorie sind darunter Bibliographien zu verstehen, die das gesamte gedr. Schrifttum ohne Begrenzung durch Sprachen, Fächer oder Herkunftsländer verzeichnen. Eine Weltbibliographie mit diesem Anspruch hat es jedoch nie gegeben. Alle bislang bekannten I. A. blieben in unterschiedlicher Ausprägung Auswahlbibliographien. Das vom Institut International de Documentation (gegr. 1895) in Brüssel betriebene Unternehmen eines «Répertoire bibliographique universel», für das über 13 Mio. bibliographi…

Nationalbibliographie

(407 words)

Author(s): W. Grebe
Bezeichnung für eine retrospektive oder periodische Allgemeinbibliographie, die hauptsächlich das Schrifttum eines Landes oder Sprach–kreises vollst. oder in Auswahl verzeichnet. Der Begriff ist wegen der vielfältigen historischen Erscheinungsformen nicht eindeutig definiert. Auf dem «International Congress on National Bibliographies», Paris 1977, wurden einheitliche Richtlinien für N.n empfohlen. Die moderne Form der amtlichen, periodisch ersch. N. wurde mit der «Bibliographie de la France», 18…

Rotermund, H. W.

(119 words)

Author(s): W. Grebe
(Heinrich Wilhelm) *1.3.1761 in Schleiz, † 25. 4. 1848 in Bremen, Theologe, Historiker und Lexikograph. Nach dem Studium der evangelischen Theologie, der Philosophie und Geschichte, war R. zunächst als Schulleiter in Buxtehude und als Pfarrer in Horneburg tätig. 1798 wurde er Vierter Pastor am Dom zu Bremen, 1827 Pastor primarius. Aufgrund seiner zahlreichen gelehrten Arbeiten wurde er 1820 zum Doktor der Philosophie und 1823 zum Doktor der Theologie ernannt. Herausragende Werke: «Lexikon aller …

Ana

(117 words)

Author(s): W. Grebe
(oder iana), eine dem Lat. entlehnte Pluralendung, die einem Eigennamen (Person, geogr. Begriff, Sache) angehängt wird und als Buchgattung eine meist vermischte Slg. bezeichnet, die in Verbindung zu dem betr. Gegenstand steht. Goetheana, Parisiana, Gastronomiana. A. ist als lit. Gattung nicht eindeutig festgelegt. Als A. können gelten Slg.en von biogr. Notizen, Zitaten, Anekdoten, Chrestomathien (Volteriana, 1805), Slg.en von noch ungedr. Schriften und Aufsätzen (Grundlingiana, 1715–32) oder Slg…

Peignot, Etiene Gabriel

(221 words)

Author(s): W. Grebe
*25. 5. 1767 in Arc-en-Barrois, f 14. 8. 1849 Dijon (Côte d'Or), franz. Bibliograph und Buchwissenschaftler, von großem Einfluß auf die Buchkunde und Bibliographie des frühen 19. Jh.s. Er war Advokat in Besançon, Bibliothekar der Zentralschule des Departement Haute-Saône in Vesoul sowie Schulrat und Schuldirektor in Dijon. P. erwarb sich große Verdienste um die Rettung der Buchbestände aus den Abteien und Konventen. Seine zahlreichen bibliographischen Arbeiten erstellte er allerdings zumeist aus…

Genfer Bibel

(154 words)

Author(s): W. Grebe
Geneva Bible oder volkstümlich «Breeches Bible». 1560 in Genf von R. Hall als erste engl. Bibel in Antiqua gedruckt und mit Verseinteilungen versehen. Sie wurde von W. Whittingham, A. Gilby und anderen engl. Emigranten übersetzt, mit Randglossen versehen und im Anhang mit Karten, Abb. und Register ausgestattet. Sie wurde wegen ihres handlichen Quartformats und des zeitgenössischen Engl, zur engl. Hausbibel der Zeit und erlebte bis 1644 zahlreiche Nachdrucke. Die G. B. war der erste Bibeldruck in Schottland (1579). W. Grebe Bibliography Herbert, A. S.: Historical Catalogue of p…

Praktische Bibliographie

(36 words)

Author(s): W. Grebe
Bezeichnung für das Erstellen (auch aktive B. genannt) und Benutzen (Bibliographieren, Bibliographische Ermittlung) von Bibliographien. Gegensatz ist die theoretische Bibliographie. W. Grebe Bibliography Simon, K. R.: Bibliographische Grundbegriffe und Fachtermini. München 1973, S. 98.

Arbeitskreis für Information (AKI)

(41 words)

Author(s): W. Grebe
Köln, 1975 gegr. gemeinnützige Vereinigung zur Förderung der Fort- und Weiterbildung auf den Gebieten Archiv, Bibliothek und Dokumentation. Mitglieder sind Einzelpersonen und Institutionen. Aktivitäten: Vorträge, Besichtigungen, Seminare, Studienfahrten. W. Grebe Bibliography Kölner Bibliotheksführer. Wiesbaden 1984, S. 90.

Referierende Bibliographie

(60 words)

Author(s): W. Grebe
ist eine B., die zu den bibliographischen Angaben zusätzlich noch Kurzreferate zum Inhalt der betr. Publikationen enthält. Die R. fand seit dem 19. Jh. weite Verbreitung bes. auf den Gebieten der Naturwissenschaften, Technik und Medizin. Gegensatz: kritische Bibliographie oder Bibliographie raisonnée. ReferateblattZentralblatt W. Grebe Bibliography Simon, K. R.: Bibliographische Grundbegriffe und Fachtermini. München 1973, S. 101 — 102.

Bibliographieren

(70 words)

Author(s): W. Grebe
nennt man das Recherchieren in Bibliographien und anderen bibliographischen Nachschlagewerken. Synonym: Bibliographische Ermittlung. Eine Schrift bibliographieren heißt, sie in einer Bibliographie nachweisen; die bibliographischen Angaben werden überprüft, ggf. berichtigt und ergänzt. Die Tätigkeit des B.s erfordert Kenntnis der wichtigsten Bibliographien und der Suchmethoden. W. Grebe Bibliography Weitzel R.: Bibliographische Suchpraxis. Stuttgart 1962 Domay, F.: Formenlehre der bibliographischen Ermittlung. Stuttgart 1968 Krause J.: Bibliographieren in …

Georg, Carl

(209 words)

Author(s): W. Grebe
* 25. 4. 1855 in Hilwartshausen, † 22. 4. 1904 in Hannover, Bibliograph und Buchhändler, Mitinhaber der Verlagsbuchhandlung Cruse in Hannover. Ausbildung als Buchhändler und Antiquar in Hannover und Leipzig. G. wurde insbes. bekannt durch: Georg, Carl und Leopold Ost (nur Bd. 1): Schlagwort-Kat. Bd. 1–7. Hannover (Bd. 7 Leipzig) 1889–1913, der für die Berichtszeit 1883–1912 die im dt. Buchhandel erschienenen Bücher, Zss. und Karten nach engl. -amer. Vorbild nach Schlagwörtern erschloß und damit …

Schmutztitel

(82 words)

Author(s): W. Grebe
auch Vortitel, seltener Bastard-, Halboder Schutztitel genannt. Der S. steht auf dem Blatt vor dem Haupttitel und enthält meist nur den Buchtitel, gelegentlich auch den Namen des Verf. oder das Verlagssignet. Die Bezeichnung stammt aus der Frühgesch. des Buchdrucks, als die Bücher zumeist noch ungebunden in bedruckten Rohbogen (In albis) gehandelt wurden. Um die ungefalzten und unbeschnittenen Bogen vor Schmutz und Beschädigung zu schützen, wurden sie mit einem Papierblatt bedeckt, das zur Kennzeichnung mit dem S. versehen war. W. Grebe

Disputation

(176 words)

Author(s): W. Grebe
im akademischen Bereich die mündliche Erörterung eines Themas oder einer Reihe von Thesen. Die D. wurde im MA und in der frühen Neuzeit an den Univ. im Lehrbetrieb (disputationes publicae, circulares, privatae) und im Prüfungsverfahren, etwa zur Erlangung eines akademischen Grades (D. pro gradu) veranstaltet. Der Vorsitzende einer D. war der Praeses, der im allgemeinen das Thema in Form von Thesen stellte, der Verteidiger hieß Respondent oder Disserent, die Gegenargumente brachten die Opponenten…

Jahrbuch

(112 words)

Author(s): W. Grebe
periodisch, i. d.R. j. erscheinende Publikation, die von Ges., privaten und staatlichen Institutionen hrsg. wird. Das J. zählt zu den zeitschriftenartigen Reihen. Das Erscheinungsbild ist sehr differenziert. Ein J. kann Mitteilungen der herausgebenden Ges. oder Institution, statistische Angaben (Statistische J.er), Aufsätze oder bibliographische Daten enthalten, Institutionen und Personen verzeichnen (J. der Dt. Bibl.en) u. a. m. J. ist die dt. Bezeichnung für Annalen. Das erste J. mit dieser Ti…
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