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Your search for 'dc_creator:( "W. Kaminski" ) OR dc_contributor:( "W. Kaminski" )' returned 20 results. Modify search

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Neuruppiner Bilderbogen

(157 words)

Author(s): W. Kaminski
Beim Bilderbogen handelt es sich um ein volkstümliches Medium, das seit der Mitte des 19. Jh.s zusehends zum Kinderbilderbogen geworden ist. Sein wichtigster Verlag war der in Neuruppin (Mark Brandenburg) ansässige von Gustav Kuhn. Seine Bilderbogen zeichnen sich durch thematische Vielfalt aus, bevorzugen gleichwohl Situationen und Probleme aus einer bäuerlichen und kleinbürgerlichen Welt. Kühns Bilderbogen waren häufig auf lebenspraktische Lehren aus und verstärkten diese durch humorvolle und d…

Rümann, Arthur

(174 words)

Author(s): W. Kaminski
(1888–1963), Sohn eines Bildhauers, studierte Kunstgesch. in München, Berlin und Heidelberg und war 1947–1956 Direktor der Münchner Städtischen Kunstslg. im Lenbachhaus. Neben seinen kunstwiss. Arbeiten zur Gesch. der Ill. widmete R. sich dem Sammeln von Kinderbüchern. 1937 veröff. er z. B. sein Buch «Alte dt. Kinderbücher». Seit 1966 ist R.s Kinderbuchslg. im Institut für Jugendbuchforschung in Frankfurt a. M. zugänglich. R.s Interesse war auf die illustratorische Seite gerichtet und auf die künstlerische Ausstattung der Kinderbücher. Neben Künstlermonographien über H…

Jungleserforschung

(189 words)

Author(s): W. Kaminski
beschäftigt sich mit den Verhaltensformen und Entwicklungsphasen, Leseneigungen, Lesefähigkeiten und -antrieben von Kindern und Jugendlichen. Aufbauend auf Fremd- und Eigenbeobachtungen, aber auch mit Hilfe aufwendiger empirischer Recherchen hat die J. Aussagen über Rezeptionsvermögen, Lesertypen und Lesevorlieben zusammengetragen. Jungleserpsychologie und Junglesersoziologie versuchen auf theoretisch und empirisch gesicherterer Basis das Erkenntnisinteresse der älteren J. weiterzutreiben. D.h.,…

Jugendlexikon

(143 words)

Author(s): W. Kaminski
Nachschlagewerke für jüngere Leser existieren seit den frühen Orbis – Pictus – Bdn., den ABC - undAnschauungsbüchern, den Elementarwerken und Enzyklopädien des Philanthropinismus. Bereits 1855 konnte ein spezielles Kinder –Conversations – Lexikon erscheinen. Weitere hundert Jahre später (1952) taucht zum ersten Mal der Titel Schülerlexikon auf. Jetzt brechen großflächig angeordnete Abb. und Darstellungen das zuvor bevorzugte rein lexikalische Prinzip auf. Rasche Information wurde durch Zeittafel…

Jugendzeitschriften

(258 words)

Author(s): W. Kaminski
und Kinderzeitschriften sind zu untergliedern in jugendeigene Blätter (d. h. von Jugendlichen fiir Jugendliche gemacht) und solche der Kirchen, Gewerkschaften, politischer Organisationen und Verbände für die Jugend. Eine andere Unterscheidungslinie verläuft entlang den Schüler- und Lehrlingszss., pädagogisch orientierter Presse (religiös und/oder politisch akzentuiert) und schließlich der kommerziellen Jugendpresse. Als älteste deutschsprachige Zs. flir junge Leser gilt J. C. Adelungs Leipziger Wochenblatt flir Kinder (1772 bis 1774). Dieser …

Jugendbücherei

(432 words)

Author(s): W. Kaminski
Unter einer J. versteht man eine Öffentliche Bücherei, die Bücher und andere Medien für Kinder im Alter von 3 bis 14 Jahren bereithält. Die Entwicklung bes. J.en kam in Deutschland langsam in Gang, obwohl es schon um 1750 in Großbritannien und seit 1803 in den USA erste J.en im heutigen Sinne gab. Diese Idee wurde erst zu Anfang des 20. Jh.s in Deutschland heimisch. Jetzt entstanden als Anhängsel der Volksbüchereien eigene Lesehallen und Lesestuben für Kinder und Jugendliche. Absicht dieser Einr…

Schatzki, Walter

(146 words)

Author(s): W. Kaminski
* 26. 2. 1899 in Siegen, † 29. 1. 1983 in New York, gehörte zu den wichtigen Sammlern alter Kinderbücher. Er begann als Wanderbuchhändler und gründete 1920 die «Frankfurter Jugendbücherstube». Seit 1924 hat er sich verstärkt der Kinderlit. zugewandt. Schon seine erste Slg. ging 1932 nach New York an die Public Library. Nach 1933 mußte S. Deutschland verlassen und wirkte danach in New York wiederum als Anti-quar und Sammler. Er konnte im Jahre 1941 seine später legendär gewordene «Collection of old and rare books» der Öffentlichkeit präsentieren. W. Kaminski Bibliography Hauswedell, E…

Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlegern in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (AVJ)

(96 words)

Author(s): W. Kaminski
Sie wurde 1951 gegründet. 1980 gehörten ihr 56 Verlage an. Die Gremien der AVJ sind der auf drei Jahre gewählte Vorstand und der Beirat. In Zusammenarbeit mit anderen Verbänden gibt die AVJ den Katalog «Das Buch der Jugend» heraus, erstmals 1953/54. Anteil nimmt die AVJ am Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels und sonstigen Werbeaktivitäten für Kinder- und Jugendliteratur. Sie führt gemeinsam mit dem Arbeitskreis für Jugendliteratur und der Deutschen Buchhändlerschule Fortbildungsseminare durch. W. Kaminski Bibliography Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverleger…

Arbeitskreis für Jugendliteratur (AKJ)

(102 words)

Author(s): W. Kaminski
Er wurde 1955 in München gegründet. 1982 waren im AKJ ungefähr 50 Verbände und 120 Einzelpersonen zusammengeschlossen. Leitendes Gremium des AKJ ist ein siebenköpfiger Vorstand. Aufgabe des AKJ ist die Förderung und Koordination aller Bemühungen um das gute Jugendbuch (z.B. Ausrichtung des Deutschen Jugendliteraturpreises), Organisation von Fachseminaren, die Herausgabe von Katalogen (vgl. die Empfehlungsliste «Das Bilderbuch», 6. Aufl. 1981) und die jährlich erscheinende Auswahlliste und Preisb…

ABC-Buch

(455 words)

Author(s): W. Kaminski
ist der Sammelbegriff für verschiedene Typen nach dem Alphabet geordneter, elementarer Buchstabier-, Leselern-, Lehr- und Unterhaltungsbücher für Kinder im Leseanfangsstadium. Anfang des 16. Jh.s bis Mitte des 18. Jh.s diente das ABC-Buch als Mittel zum Lesenlernen und zu religiöser Unterweisung. Zu den ersten ABC-Büchern gehörten J. Griessbeutels «Ein besonder fast nützlich stymmen Büchlein» (Nürnberg 1531), die «Teutsche Kinder Tafel» (Nürnberg 1534) sowie die «Tabulae abcdariae pueriles» (Lei…

Vereinigte Jugendschriften-Ausschüsse (VJA)

(131 words)

Author(s): W. Kaminski
Nachdem sich um die Mitte des 19. Jh.s bereits vereinzelt Jugendschriften-Ausschüsse gebildet hatten, welche die «spezifische» Kinderlit. auf ihren pädagogischen Wert und ihre schulische Verwendbarkeit hin sichteten, kam es 1893 zur Gründung der VJA. Diese wurden 1933 aufgelöst und in den NSLB überführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zur Neugründung und ihrer Eingliede-rung in die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften. Seit 1971 lautet ihr Name «Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Me…

Kinderbuchmesse Bologna

(100 words)

Author(s): W. Kaminski
Fiera del Libro per Ragazzi, 1964 gegr., ist die einzige auf Kinder– und Jugendlit. spezialisierte Buchmesse der Welt und findet j., meist in der ersten Aprilwoche statt, dauert vier Tage und fuhrt Aussteller aus mehr als 50 Ländern zusammen. Die K. wird begleitet von einer Illustratorenschau, einer Comicausstellung und weiteren Veranstaltungen aus aktuellem Anlaß, wie etwa zum Intern. Jahr des Kindes. Ziel der Messe ist Lizenzhandel, Verkauf, Verbesserung der Verlagsproduktion, Förderung des Le…

Klassenbücherei

(135 words)

Author(s): W. Kaminski
Die K. ist eine Einrichtung, die als Ergänzung der Schulbibl., aber auch oft in Ermangelung einer solchen von Lehrern und Eltern für die einzelnen Schulklassen eingerichtet wird, um den Schülerinnen und Schülern neben den oft knappen Lesestücken der Lehrbücher einen Zugang zu Ganzschriften zu erleichtern oder gar erst zu eröffnen. Oft hat die K. den Zweck, den Schülern schon frühzeitig bei der Ausgabe und Rücknahme der Bücher einen eigenverantwortlichen Tätigkeitsbereich zu bieten. Die Zusammensetzung von K.en ist meistens dem Zufall überlassen…

Internationaler Kinderbuchtag

(81 words)

Author(s): W. Kaminski
seit 1966 am 2. April, dem Geburtstag von Hans Christian Andersen, begangen. Initiatorin dieses Tages war Jella Lepman (1891 bis 1970), die darin eine Möglichkeit sah, im Sinne der Bemühungen des International Board on Books for Young People (IBBY) und der Ziele der UNESCO weltweit die Aufmerksamkeit auf Kinderbücher als ein Mittel intern. Verständigung zu lenken. Grußbotschaften zum I. K. schrieben Astrid Lindgren und Peter Härtling; Plakate entwarfen Künstler wie Ib Spang Olsen und Maurice Sendak. W. Kaminski

Münchner Bilderbogen

(131 words)

Author(s): W. Kaminski
zählen zur populären Druckgraphik. Sie wurden von dem Verlag Braun & Schneider mit großem Erfolg zwischen 1849 und 1898 vertrieben. Die M. B. brachten es auf 1200 Nummern. Mitarbeiter waren angesehene Illustratoren wie Moritz von Schwind, Wilhelm Busch, Adam A. Oberländer, Franz von Pocci und Lothar Meggendorfer. Bei den M. B. hielt sich der Anteil unterhaltender — allein 50 stammten von W. Busch und belehrender Bilderbogen die Waage. Es gab auch historisch und geographisch informierende. Charak…

Elementarbuch

(130 words)

Author(s): W. Kaminski
Im heutigen Sprachgebrauch meint E. solche Werke, die in die Anfangsgründe in Natur- und Geisteswissenschaften, Sprachen oder auch in ein Handwerk und Hobby einführen, indem sie «elementare», d.h. erste Kenntnisse vermitteln. Das traditionelle E., wie es von Johann B. Basedow in die Diskussion gebracht wurde, steht in der Mitte zwischen dem «Orbis pictus» des J. A. Comenius einerseits und den modernen Sach- und Nachschlagewerken andererseits. Basedow war es, der in seiner «Vorstellung an die Men…

Kinderbuchabteilung

(66 words)

Author(s): W. Kaminski
(im Buchhandel). In der BRDeutschland gibt es ca. 10 Tsd. Vertriebsstellen für Bücher. Immerhin 3000 von ihnen haben eigene K.en. Im Unterschied zu anderen Abt. einer Buchhandlung ist die K. dadurch gekennzeichnet, daß hier die Bücher auf eine spielerische Weise angeboten und wie Gegenstände begreifbar sein müssen. Diese Spielecke hat eine ihrer wichtigsten Funktionen darin, daß sie die Leser von morgen anspricht. W. Kaminski

Jugendbuch

(1,011 words)

Author(s): W. Kaminski
bezeichnet das Gesamt derjenigen Schriften, die für Kinder und Jugendliche als geeignet angesehen werden. Es handelt sich sowohl um Bücher, die für junge Leser verfaßt worden sind, als auch um solche, die sie sich adaptiert haben, sowie um tatsächlich von ihnen gelesene Bücher. Das gattungsmäßige Spektrum des J.s ist weit. Es umfaßt Einblattdrucke, Bilderbögen, Bilderbücher, ABC–Bücher, Fibeln und Lesebücher, sowie Benimmbücher und Zuchtbüchlein, aber auch Erzählungen und Romane für Jugendliche. In seinen Anfängen war das J. nicht vom Schulbuch getrennt, es diente…

Jugendbuchwoche

(73 words)

Author(s): W. Kaminski
wurde 1954 Börsenverein für den Deutschen Buchhandel initiiert. Seit 1956 wird sie alljährlich im Herbst veranstaltet und hat zum Ziel, in Verbindung mit dem örtlichen Buchhandel, interessierten Verbänden, Kirchen, Kindergärten und Bibl.en das Leseinteresse bei Kindern und Jugendlichen zu wecken. Dazu werden Autorenlesungen, Buchausstellungen und bes. Schaufensteraktionen durchgeführt. Zu den wichtigen Veranstaltungen während der J. gehören der Aufruf zum Vorlesewettbewerb des dt. Buchhandels und die Verleihung des Deutschen Jugendliteraturpreises. W. Kaminski

Kinderbuchverlag

(408 words)

Author(s): W. Kaminski
Verlage, die insbes. für Kinder und Jugendliche produzieren, gibt es im dt. Sprachraum seit gut zwei Jahrhunderten. Zu den älteren Häusern gehören z.B. die Verlage Benziger (gegr. 1792), Österr. Bundesverlag (1772) und Scholz (1793). Weitere Verlagsgründungsphasen waren die Jahre der Jugendbewegung und die ersten Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg mit Arena (1949), W. Fischer (1948), Middelhauve (1947), Oetinger () sowie nach 1968 mit Anrich (1970), Beltz & Gelberg (1971) und Weismann (1970). Zu unterscheiden sind Verlage, die neben ihrer sonstigen Buchproduktion ein …