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Your search for 'dc_creator:( "W. Schmitz" ) OR dc_contributor:( "W. Schmitz" )' returned 77 results. Modify search

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Briefdrucker

(319 words)

Author(s): W. Schmitz
(Briefmaler). Arbeitsobjekte der B. waren kürzere Schriftstücke mittelhochdeutsch brief von lat. breve) jeder Art: Einzelblatter und Flugblatter (AblaBbriefe, Kalender, Lieder, Plakate, kurze Urkunden usw.). Ursprünglich oblag ihnen lediglich das Herstellen von UmriBzeichnungen. Die frtihe Bezeichnung «Briefdrucker» deutet auf den Gebrauch von Modeln, Patronen und Schablonen hin, nicht auf die Verwendung des Block- oder Buchdruckverfahrens. Dafür spricht auch, daB die Bezeichnung Briefdrucker um…

Dedikationsblatt

(17 words)

Author(s): W. Schmitz
separates Blatt des Buches in der Titelei, auf dem sich die Dedikation befindet. W. Schmitz

Albrecht, Lorenz

(130 words)

Author(s): W. Schmitz
seit Mitte der 80er Jahre des 16. Jh.s als Buchfuhrer in Lübeck bezeugt. 1591 u. 1599 sind Verkaufskataloge überliefert, die u. a. zahlreiche dän. und einige schwed. Texte verzeichnen. Schon seit 1586 beschäftigte er als Verleger Rostocker Drucker (bes. St. Möllemann). Versuche, in Ratzeburg eine eigene Drukkerei zu eröffnen, scheiterten 1592, und erst ab 1599 ist A. in Lübeck als Drucker tätig. Nach seinem Tode 1604 führten seine Erben die Druckerei bis 1610 fort. Seine Verlagsproduktion vor Er…

Goslar

(177 words)

Author(s): W. Schmitz
Erster Drucker war ab 1604/1605 Johannes Vogt, der auch für die Gebrüder Stern in Lüneburg arbeitete. Sein Hauptwerk war die Bibel in niederdt. Fassung für Stern, in Hochdt. auf eigene Rechnung (1614); sonst druckte Vogt fast nur theologische Lit. und Gelegenheitsschrifttum. 1619 begann er mit der Herausgabe von Kalendern, die als Bergkalender noch heute existieren. Nach seinem Tod (1626) folgte 1629 sein Schwiegersohn Nicolaus Duncker, in dessen Familie die Drukkerei bis 1782 bzw. 1827 blieb. N…

Dedikation

(681 words)

Author(s): W. Schmitz
Widmungen als Ausdruck freundschaftlicher Verbundenheit und gemeinsamen Interesses finden sich schon früh in der Antike (z.B. Archimedes an Dositheos, 3. Jh. v. Chr.). Im 1. vorchristlichenJh. kam bei den Dichtern um Mäcenas die Förderung des Nachruhms des Gönners hinzu. Seitdem versuchten viele Schriftsteller durch eine Widmung die materielle und sonstige Unterstützung eines Widmungsempfangers für sich und ihr Anliegen zu erhalten. Als Bezeichnung setzte sich «dedicatio» durch, die bei den Röme…

Auslaufen

(46 words)

Author(s): W. Schmitz
1. beim Satz die Art, wie der Satz des Ms. den vorgesehenen Umfang ausfüllt. A. wird aber z. T. auch die Art genannt, wie die Schrift eine Zeile füllt. 2. Reaktion von Druckfarben, durch die sich um die Druckelemente ölige Ränder bilden. W. Schmitz

DuMont

(287 words)

Author(s): W. Schmitz
Buchhändler- und Verlegerfamilie in Köln, aus Belgien stammend. Marcus Theodor D. (1784 bis 1831) heiratete 1805 die Erbin der alteingesessenen Firma Schauberg und übernahm im gleichen Jahr die dort verlegte Kölnische Ztg. 1815/1818 gründete er den Verlag D. Schauberg, der 1894 wieder verkauft wurde. Sein Sohn Joseph (1811–1861) modernisierte den Betrieb (1833 Schnellpresse), erhöhte die Aufl. beträchtlich und machte die Ztg. zum Sprachrohr des rheinischen Liberalismus. 1837 führte er als erster…

Dorn, Hans

(85 words)

Author(s): W. Schmitz
erster Buchdrucker in Braunschweig, «apud divum Martinum», schon 1483 urkundlich in der Altstadt erwähnt, ist 1505 – 1526 als Drucker nachweisbar. Druckte anfangs Ratsbekanntmachungen, dann Religiös-Erbauliches, daneben auch Volkstümliches (Bruder Rusch, Gengenbach und andere), viel in niederdt. Sprache. Für 1518 ist ein Lutherdruck von ihm überliefert (Sermon van dem Aflath und Genade). W. Schmitz Bibliography Grotefend, K. L.: Geschichte der Buchdruckereien in den Hannoverschen und Braunschweigischen Landen. Hannover 1840 Camerer, L.: Der Buchdruck in der Stadt …

Bibliophile Gesellschaften

(1,216 words)

Author(s): W. Schmitz
Als älteste bekannte Bi-bliophilengesellschaft gilt der Roxburghe-Club der 1812 in London gegründet wurde. Er setzte sich zur Aufgabe, bibliophile Drucke in beschränkter Auflage zu veröff. und den gesellschaftlichen Kontakt zwischen den Gleichgesinnten zu pflegen. Damit waren schon wichtige Charakteristika angesprochen, die bis heute b. G. auszeichnen. Der Roxburghe-Club wirkte als Vorbild für ähnliche Gründungen in Europa, auch in der gesellschaftlichen Exklusivität (Adel), die bis heute etwa f…

Berliner Bibliophilen-Abend

(94 words)

Author(s): W. Schmitz
1905 gegründet, stand in den ersten Jahrzehnten unter der Leitung des Schriftstellers Fedor von Zobeltitz, des Verlegers Flodoard von Biedermann, des Antiquars Martin Breslauer und von Gustav Adolf Erich Bogeng. Nach einer Unterbrechung durch Krieg und Nachkriegszeit wurde die Gesellschaft 1954 durch Gerd Rosen, Wolf Meinhard von Staa und Maximilian Müller-Jabusch neu gegründet. Die Veranstaltung regelmäßiger Vorträge und die Herausgabe von Jahresgaben prägen die Gesellschaft W. Schmitz Bibliography Biedermann, F. v.: 25 Jahre Berliner Bibliophilen-Abend. Berlin 1930 Sch…

Abschlag

(13 words)

Author(s): W. Schmitz
in der Schriftgießerei die rohe Matrize vor dem Justieren. W. Schmitz

Bussemacher, Johann

(117 words)

Author(s): W. Schmitz
(auch Bussemecher, Buxemacher, Buxenmacher), der bedeutendste Kölner Kupferdrucker, gebürtig aus Düsseldorf, in Köln ca. aus 1580—1616 nachweisbar, wirkte auch als Verleger. Den Textsatz in seinen Drucken ließ er von Druckern am Ort oder auswärts herstellen. B. wandte die neue Illustrawußt des Kupferstiches und Kupferdrucks be und mit großem Erfolg an und verhalf z.B. dem geographischen Werk des Matthias Quad durch die beigefiigten Kupferstiche zu allgemeiner Anerkennung. W. Schmitz Bibliography Büllingen, L. v.: Annales typographici Colonienses Bd. 2, S. 424 — 427…

Einhorn-Presse

(245 words)

Author(s): W. Schmitz
1909 von Melchior Lechter im Verlag Otto von Holten gegründet. Der Name leitet sich vom Einhorn her, das in der christlichen Ikonographie als Zeichen der jungfräulichen Reinheit wie der Allmacht Christi galt. Vielleicht wirkte zusätzlich die englische Unicorn-Press (London 1895–1905) namengebend. Das Programm wurde von Lechter in der Subskriptionseinladung zum ersten Druck, Friedrich Wolters «Herrschaft und Dienst» (1909), formuliert: «Ein reiner, nur dem göttlichen Wesen dienender Inhalt, eine …

Clairvaux

(345 words)

Author(s): W. Schmitz
ehemaliges Zisterzienserkloster in VillesouslaFerté, Département Aube (Frankreich), gegr. 1115 durch Bernhard von Clairvaux, der dem Kloster bis zu seinem Tode Vorstand. Trotz der außerordentlich rauhen Lebensbedingungen erlebte C. seit den 30er Jahren des 12. Jh.s einen wirtschaftlichen Aufstieg, der, durch Schenkungen begünstigt, bis Ende des Jh.s anhielt. Bernhards Förderung der Patristik kam der Bibl, zugute, die noch im 12. Jh. die Zahl von 350 Bdn. erreichte, meist theologischen Inhalts (K…

Divisorium

(80 words)

Author(s): W. Schmitz
wörtlich das Teilende, heißt der Querbalken, der gemeinsam mit dem Tenakel (Manuskripthalter) zur Befestigung des Manuskriptes dient und dem Setzer anmerkt, wie weit er das Manuskript abgesetzt hat, damit er nicht stets von neuem die Stelle im Ms. suchen muß. Aus diesem Grund muß der Setzer das D. nachrücken, wenn er zwei bis drei Zeilen abgesetzt hat. Unterlassung fuhrt leicht zu Doppelsatz oder Auslassungen. W. Schmitz Bibliography Neubürger, H.: Encyklopädie der Buchdruckerkunst. Leipzig 1844 (ND Leipzig 1984), S. 57f.

Doppelbogen

(44 words)

Author(s): W. Schmitz
ein auf die Weise bedrucktes Format, daß wie beim Sedezformat 16 Blätter auf dem Bogen sind, die aber vom Buchbinder nicht auseinandergeschnitten, sondern zu einer Heftlage ineinander gefalzt werden. W. Schmitz Bibliography Heichen, P.: Deutsches Polygraphisches Kompendium. Bd. 1. Leipzig 1883, S. 224.

Greven Verlag

(164 words)

Author(s): W. Schmitz
Köln. Anton Greven (1793–1870), Polizeikanzlist in Köln, gab 1828 für seine Heimatstadt ein Stadt-Adreßbuch heraus, das in vielen Ausg. in Grevens Adreßbuchverlag bis 1975 erschien. Im selben Jahr 1828 folgte das Fremdenblatt der Stadt Köln, das in den 1830er Jahren zum Kölnischen Anzeiger und ab 1855 zur Rheinischen Handelsztg. erweitert wurde (1866 eingestellt). Sein Sohn Wilhelm (1820–1893) gründete die Druckerei Greven & Bechtold (1858). In seinem Verlag erschienen Einzelschriften von Lasall…

Deniker, Joseph

(120 words)

Author(s): W. Schmitz
* 6. 3. 1852 in Astrakan, f 1918 in Paris. D. wurde als Angehöriger einer franz. Familie in Rußland geboren und erhielt in Moskau und St. Petersburg eine technische Ausbildung. Schon damals hatte er lebhaftes Interesse an der Erforschung der Menschenrassen. 1886 promovierte er in Paris über «Recherches anatomiques et embryologiques sur les singes anthropoides» und wurde 1888 dort Museumsbibliothekar. Er bearbeitete seit 1891 die «Bibliographie des travaux scientifiques publiés par les sociétés s…

Alinea

(65 words)

Author(s): W. Schmitz
(lat. a linea = von der Linie weg oder von der Linie an), Absatz im Text, durch eine Ausgangszeile und den Beginn einer neuen Zeile gekennzeichnet, mit oder ohne Einzug. Statt des Einzugs in alten Drucken oft noch das A. Zeichen C, ein Paragraphenzeichen als Unterscheidungsmerkmal für den Beginn eines neuen Abschnittes, was gelegentlich von Vertretern der neuen Buchkunst nachgeahmt wird. W. Schmitz

Bibliotheksbrände

(297 words)

Author(s): W. Schmitz
seit der Antike eine der Hauptgefährdungen der Bibl.en aller Sparten, bewirken u.U. den Totalverlust. Prinzipiell lassen sich verschiedene Ursachen unterscheiden: 1. sog. «natürliche» Ursachen wie Blitzschlag, der z.B. 1671 im Escorial 4000 Hss. und viele Drucke vernichtete; 2. Unachtsamkeit. Die Verwendung von Holz und die enge Bebauung führten vielfach zum Übergreifen von Bränden auch auf die Bibl.en. Namentlich in den Klöstern ist im Laufe der Jh.e eine wiederholte Vernichtung zu konstatieren…
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