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Your search for 'dc_creator:( "W. Schmitz" ) OR dc_contributor:( "W. Schmitz" )' returned 77 results. Modify search


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Cum privilegio

(18 words)

Author(s): W. Schmitz
formelhafter Hinweis, meist auf dem Titelblatt, auf die Erteilung kaiserlicher oder sonstiger Privilegien. W. Schmitz

Cohn, Alexander Meyer

(117 words)

Author(s): W. Schmitz
*1. 5. 1853 in Berlin, 11. 8. 1904 ebd., Bankier und einer der größten Autographen Sammler seiner Zeit. Seine Slg. (Kat. von 1886 und 1905) enthielt Zeugnisse besonders im Bereich der deutschen Klassik. Er gab Privatdrucke heraus und wirkte als Mäzen für viele Institutionen, namentlich in Berlin. Daneben verdankt ihm vor allem das Goethe–Schiller Archiv in Weimar kostbare Hss. und Erstausg. dt. Dichtung. Die Slg. wurde nach seinem Tode bei Stargardt versteigert. W. Schmitz Bibliography Kat. einer Autographensammlung zur Gesch. der dt. Lit. seit Beginn des 18. Jh.s (Privatdruck) Kat.…

Herzog Ernst

(292 words)

Author(s): W. Schmitz
mittelhochdt. Epos aus der Zeit um 1170/1180, behandelt die Gesch. eines Herzog Ernst von Bayern, der bei seinem Stiefvater Kaiser Otto verleumdet wurde, sein Land verlor, darauf im Orient Abenteuer bestand und u.a. im Heiligen Land gegen die Heiden kämpfte und schließlich nach seiner Rückkehr wieder, mit dem Kaiser versöhnt, sein Land zurückerhielt. Historische Grundlagen waren die Empörung Liudolfs von Schwaben gegen Otto den Großen 953 und Ernsts II. von Schwaben gegen Konrad II. 1027. Beide …

Gering, Ulrich

(373 words)

Author(s): W. Schmitz
† 23. 8. 1510 in Paris, Buchdrucker in Paris. G. gehörte mit Michael Friburger und Martin Crantz zu den dt. Druckern, die von Johannes Heynlin und Guillaume Fichet verpflichtet wurden, unter der Obhut der Sorbonne eine Druckerei einzurichten (1470), in der sie vorwiegend humanistische und klassische Schriften druckten. Seit dem Frühjahr 1473 bildeten die drei Drucker eine von der Sorbonne unabhängige Drukkergemeinschaft. Ludwig XI verlieh ihnen auf ihre Bitte und höhere Fürsprache hin die Rechte…

Grobianische Dichtung

(165 words)

Author(s): W. Schmitz
erwuchs aus der Tischzuchtlit. des späten MA und gab satirisch gemeinte Anweisungen zu rüdem und unflätigem Benehmen, in der Absicht zu bessern. Eingewirkt haben auch die Dichtungen vom Schlaraffenland und ironische Enkomien mit Lob auf Laster und Trunk. Solche Züge finden wir unter anderem bei Jakob Kobel (Tischzucht, 1492), Sebastian Brant (Narrenschiff von 1495), Thomas Murner (Schel-menzunft, 1512) und Hans Sachs (Die verkert Tischzucht, 1563). W. S. (Salzmanns?) «Kleiner Grobianus» (Worms 1538) war Vorläufer für das Hauptwerk der Richtung, F. Dedekinds (…

Cervicornus, Eucharius

(301 words)

Author(s): W. Schmitz
Kölner Buchdrucker, wurde vermutlich im Oktober 1513 in Köln in der Artistenfakultät immatrikuliert, ab 1516 ist er hier als Drucker bezeugt, er hat allem Anschein nach die Offizin Martins von Werden übernommen. 1520 druckte er vorübergehend zus. mit Hero Fuchs (Alopecius), seit 1521 arbeitete er für den Verleger Gottfried Hittorp, aber auch auf eigene Rechnung. Er druckte grammatische und rhetorische Schriften, Theologica, darunter erbauliche Traktate volkstümlicher Art, klassische und ma. Auto…

Gennep, Jaspar von

(345 words)

Author(s): W. Schmitz
* um 1500, † 1564 in Köln, Kölner Drucker, Verleger und Schriftsteller, tätig ca. 1531 — 1564; druckte wie Hermann Bungart (f 1521) im Hause zum Wilden Mann am Altermarkt, ab 1539 «Auf der Weyerpforte», schließlich «Zum Hirsch» an St. Paul. Er arbeitete für Quentell und Hittorp, fur den Kölner Rat und den Erzbischof, war in den 1540er Jahren in der Auseinandersetzung mit dem evangelisch gesinnten Erzbischof Hermann von Wied der Drucker des Domkapitels. Außerdem nahm er geradezu die Stellung eine…

Justorium

(43 words)

Author(s): W. Schmitz
heißt in der Druckbranche I. ein Hilfsmittel zum Justieren der Seiten und wird in der Arbeitspraxis Kolumnenmaß oder Kolumnenhöhe genannt, die aus umgelegten Drei–Cicero–Stegen gebildet wird; 2. Hilfsmittel zur Nachprüfung der Schrifthöhe der neugelieferten Typen und der genauen Schriftlinie. W. Schmitz

Dedikationsepistel

(28 words)

Author(s): W. Schmitz
an den Widmungsempfänger gerichtetes Widmungsschreiben, kam im ersten nachchristlichen Jahrhundert auf (Martial) und setzte sich über das Mittelalter bis in die Neuzeit fort, Dedikation W. Schmitz

Manderscheid-Blankenheirn

(197 words)

Author(s): W Schmitz
dt. Adelsgeschlecht, in der Eifel ansässig. Im späteren 15. Jh. werden die Grundbestände der später berühmten AdelsbibI. faßbar. In einer ersten Phase (ca. 1470-1520) wurden bes. Hss. mit lit. Werken des dt. MA erworben. Die Bibl. war um 1500 keineswegs ungewöhnlich groß, sie umfaßte relativ wenige religiöse Schriften, dagegen auf dem Gebiet der weltlichen Lit. Außergewöhnliches. Ein eigenes Scriptorium existierte vermutlich nicht. Im frühen 17. Jh. folgte in einer zweiten Phase die Anschaffung …

Ausheben

(15 words)

Author(s): W. Schmitz
ist das Herausheben des zusammengesetzten Bleisatzes vom Winkelhaken auf das Schiff. W. Schmitz

Guldenschaff, Johann

(190 words)

Author(s): S. Corsten | W. Schmitz
Kölner Buchdrucker des 15. Jh.s, der bei Ulrich Zell oder Konrad Winters von Homberg das Handwerk erlernte. Seine drei Gotico-antiqua-Typen stehen denen der beiden genannten Kölner Drucker sehr nahe, sie können aber auch auf das Vorbild von Peter Schöffer in Mainz, von wo G. stammte, zurückgehen. Sein erster datierter Druck ist von 1477, seit 1481 nannte er sich Kölner Bürger. Ob er schon längere Zeit vor 1477 in Köln gearbeitet hat, ist ungewiß. Es spricht aber einiges dafür, daß er Konrad Wint…

Aufnadeln

(207 words)

Author(s): C. W. Gerhardt | W. Schmitz
1. Durch regelmäßige Einstiche in den Seiten der ältesten Frühdrucke ist erwiesen, daß jeder Druckbogen auf Metallstifte im Deckel der Presse aufgenadelt wurde, um Schön- und Widerdruck paßgenau zur Übereinstimmung zu bringen. Das Verfahren wird — mit Variationen — bis heute praktiziert, wenn haargenaue Übereinstimmung gefordert ist, besonders bei der Arbeitsvorbereitung für den Druck. So etwa das Lochsystem für den Landkartendruck, das für Übereinstimmung von den kartographischen Vorlagen bis zur Fertigung der Offsetdruckplatten sorgt. Punkturen C. W. Gerhardt 2. Im Buch…

Kolumne

(480 words)

Author(s): D. Walz | W. Schmitz | G. Pflug
1. Textspalte (von lat. columna Säule). Die Anordnung des Textes in K.n geht auf die antike Papyrusrolle zurück: Dank des Schreibens in gleichförmigen K.n von links nach rechts konnte der Text beim Abwik–keln der Rolle in derselben Richtung mühelos gelesen werden. Die Anzahl und Breite der K.n hing nicht nur von der Länge, sondern auch von der Textart ab. Bei kürzeren und Gebrauchstexten wie Urkunden bedeckte oft eine einzige K. mit extrem langen Zeilen die Fläche, während lange Texte eher in sc…

Köln

(7,265 words)

Author(s): O. Mazal | W. Schmitz | F. A. Schmidt-Künsemüller | W Grebe | R. Feldmann | Et al.
1. Buchmalerei. Die Anfänge der K.er Buchmalerei reichen in die karolingische Epoche zurück, lagen doch die Zentren der karolingischen Buchkunst in jenen Teilen des Frankenreiches, die seit längerem christianisiert waren und bedeutende Scriptorien besaßen, also unter anderem in den Gebieten am Rhein und links des Stromes. Freilich trat die Produktion von K. hinter Schulen wie Aachen, Tours, Trier, Reims, Metz, Corbie, St. Gallen etwas in den Hintergrund. Sollte ein Evangeliar des K.er Domes (Ms. f…

Bibliotheksgeschichte

(11,092 words)

Author(s): H.-S. Schuster | B. Bader | W. Milde | R. Hacker | W. Schmitz
I. Alter Orient. Trotz der immensen Menge von bisher im mesopotamischen Raum und den zugehörigen Nachbargebieten ausgegrabenen Tontafeln (mehrere hunderttausend) sind Bibl.en (im strengen Sinne) im Alten Orient selten nachzuweisen. Denn der überwiegende Teil der Tafeln (mehr als 80%) ist wirtschaftlicher Natur (Verträge über die verschiedensten Rechtsgeschäfte, Abrechnungen, Geschäfts-und Privatbriefe). Bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. pflegte man sie zu sammeln und in Krügen aus Ton bzw. Käste…

Deutschland

(12,318 words)

Author(s): G. Pflug | W. Milde | W. Schmitz | F. A. Schmidt-Kütisemüller | H. Wendland | Et al.
Im Unterschied zu den meisten Staatennamen verbindet sich mit dem Namen D. keine Vorstellung kontinuierlicher Entwicklung eines geographischen Gebiets und einer staatlichen Struktur. Schon beim Entstehen des Wortes im 12. Jh. bezeichnete es stärker ein Volk als einen Staat. Heute wird unter D. gewöhnlich das Staatsgebiet verstanden, das in der 2. Hälfte des 19. Jh.s entstand und sich 1871 in der Gründungsversammlung in Versailles konstituierte. Seitdem sind Teile ausgegliedert worden, und vor al…
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