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Your search for 'dc_creator:( G. AND Brinkhus ) OR dc_contributor:( G. AND Brinkhus )' returned 335 results. Modify search

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Vellucent-Einband

(82 words)

Author(s): G. Brinkhus
Verfahren zum Schutz von bemalten oder aufwendig verzierten Einbänden mit transparent gemachtem Pergament. Die Edwards of Halifax bekamen 1785 ein Patent auf ein Verfahren, Pergament durch eine bes. Behandlung durchsichtig zu machen; dieses Pergament wurde dann mit gemalten Landschaften oder ähnlichen Verzierungen unterlegt. Cedric Chivers ließ dann wenig später sein modifiziertes Verfahren patentieren, bei dem der bemalte oder dekorierte Einband mit einem durchsichtigen, mit Stempeln verzierten Pergament überzogen wurde. G. Brinkhus Bibliography Wolfstieg, A.: Vellu…

Fettflecke

(80 words)

Author(s): G. Brinkhus
in Papier lassen sich mit einem Brei aus Magnesiatalkum und Reinigungsbenzin entfernen. Der Brei muß ca. 1 bis 2 mm dick aufgetragen werden und kann nach dem Trocknen mit einem Pinsel entfernt werden. Bei frischen Flecken reicht es oft aus, wenn das Magnesiapulver trocken aufgestreut wird und einige Tage einwirken kann. Hartnäckige und alte Flecken kann man mit Petroleum einweichen. Die benachbarten Blätter müssen mit Löschpapier geschützt werden. G. Brinkhus Bibliography Pieper, E.: Handbuch der praktischen Buchpflege. München 1968

Simier, René

(119 words)

Author(s): G. Brinkhus
gen. Père, stammte aus Mans. Er ließ sich, nachdem er 1798 die Armee verlassen hatte, in Paris als Buchbinder nieder und machte sich um 1800 selbständig. 1809–1812 war er «Relieur de la Reine Marie-Louise», ab 1826 zeichnet er «Simier père et fils» (sein Sohn Adolphe ist bis 1847 nachweisbar). S. starb 1837. Seine Arbeiten zeichnen sich bes. durch sehr filigran gestaltete Rücken aus, in der Deckelgestaltung greift er Elemente der klassischen griech. Architektur auf, verwendet aber auch Voluten, …

Mappe

(35 words)

Author(s): G. Brinkhus
einfache Hülle aus zwei Pappen, die mit einem Gewebestreifen verbunden sind, zur Aufbewahrung von losen Blättern. Die M. kann durch Klappen, Bänder und Ecken verbessert und durch entsprechende Überzüge ausgestaltet werden. G. Brinkhus

Rändeln

(37 words)

Author(s): G. Brinkhus
oder einfassen bezeichnet in der Buchbinderei das Umkleben von Papier- und Pappenkanten mit Papier- oder Gewebestreifen, um sie gegen Einreißen und Zerfasern zu schützen. G. Brinkhus Bibliography Zahn, G.: Grundwissen für Buchbinder. Itzehoe 1990, S. 304.

Röntgenfluoreszenzanalyse

(57 words)

Author(s): G. Brinkhus
Verfahren zur zerstörungsfreien Materialanalyse von Oberflächen, das in der Buchrestaurierung u. a. zur Bestimmung von Pigmenten in der Buchmalerei angewendet wird G. Brinkhus Bibliography Schweizer, F.: Zerstörungsfreie Materialanalysen fur die Untersuchung und Restaurierung von Museumsobjekten – Moglichkeiten und Grenzen. In: Naturwissenschaften in der Kunst. Hrsg. Manfred Schreiner. Wien/ Koln / Weimar 1995, S. 67 — 78

Kantenlineal

(46 words)

Author(s): G. Brinkhus
ein dünnes, je nach Buchgröße längeres oder kürzeres Lineal, auf dem eine schmale Schiene in der Breite der Buchkante befestigt ist. Die schmale Kante wird als Anschlag beim Formieren der Deckel von Hand benützt. G. Brinkhus Bibliography Adam, P.: Der Bucheinband. Leipzig 1890, S. 91

Postpapier

(61 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bezeichnung für Papiere, die im Schriftverkehr (Post) genutzt werden; sie mußten bes. gut geleimt und geglättet sein, um eine gute Beschreibbarkeit zu gewährleisten. Zu den Pen rechnet man neben den Schreibmaschinenpapieren und Akzidenzdruckpapieren auch Durchschlagpapier (Dünnpost) und Luftpostpapier. G. Brinkhus Bibliography Hoyer, F.: Einführung in die Papierkunde. Leipzig 1941, S. 126, 134 Schwieger, H. G.: Papier–Praktikum. Hannover 1973, S. 42.

Silberfischchen

(142 words)

Author(s): G. Brinkhus
auch Zuckergast (Lepisma saccharina), ist ein bis ca. 11 mm langes Insekt, das seinen Namen wegen seiner Farbe und seines Aussehens, aber auch wegen seiner Beweglichkeit trägt. Der lichtscheue flügellose Schädling lebt in dunklen, feuchten Ecken (z. B. hinter Fußleisten an Außenwänden), vermehrt sich bei gutem Nahrungsangebot sehr stark und findet in Archiv- und Bibl.gut ein ideales Nahrungsangebot, da er von Zucker, Eiweiß und Stärke lebt und auch Zellulose verwertet. S. sind ernstzunehmende Buchschädlinge. Silbereinbände. Vorderseite des Prachteinbandes zum Gebetbu…

Gartenzaun

(33 words)

Author(s): G. Brinkhus
In der Setzersprache die Bezeichnung für eine Zeile aus einer sehr schmal laufenden Schrift, die mit großen Spatien versehen wurde. G. Brinkhus Bibliography Kirchner, K.: Satz, Druck, Einband. Wiesbaden 1970, S. 72.

Holzschliffpapier

(82 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist Papier mit hohem Anteil verholzter Fasern, wie z.B. Zeitungsdruckpapiere, die bis zu 90% aus Holzschliff bestehen können. Holzhaltige Papiere enthalten neben gebleichtem oder ungebleichtem Zellstoff in der Regel zwischen 6 und 75% Holzschliff. Festigkeit und Weiße nehmen mit steigendem Holzschliffgehalt ebenso ab wie die Dauerhaftigkeit (Alterungsbeständigkeit) der Papiere. Holzschliff in Papieren kann durch Phloroglucinlösung nachgewiesen werden. Je höher der Holzschliffgehalt, desto intensiver ist die Rotfärbung an der benetzten Stelle. G. Brinkhus Bibliograph…

Harzleimung

(125 words)

Author(s): G. Brinkhus
Das 1807 von Moritz Friedrich Illig veröffentlichte Verfahren zur Leimung von Papieren in der Masse durch Zugabe von Harzseifen und Aluminiumsulfat ermöglichte es, bereits das Ganzzeug mit dem Harzleim zu vermischen und durch Zugabe des Aluminiumsulfats (Alsub:2(SOsub:4)sub:3) eine Reaktion (Ausflockung) zur Fixierung des Leims an der Faser auszulösen. Das aufwendige Nachleimen der Schreib- und Druckpapiere von Hand konnte daher entfallen. Die Masseleimung in Verbindung mit dem wenige Jahre später eingeführten Holzschliff als Rohs…

Spanner

(40 words)

Author(s): G. Brinkhus
in der Fachsprache der Buchbinder Bezeichnung für einen Band mit einem zu engen Deckelgelenk. Durch das «Spannen» des Bandes werden beim Öffnen des Deckels einige Textblätter mitgezogen. G. Brinkhus Bibliography Mössner, G.: Buchbinder ABC. Bergisch Gladbach 1981, S. 105.

Gaufriertes Papier

(66 words)

Author(s): G. Brinkhus
(nach franz. gaufre = Wabe, Waffel) ist Papier oder Karton für Ausstattungszwecke, dem während der Produktion durch einen Gaufrier- oder Prägekalander unter Druck ein Muster bzw. eine Struktur verliehen wird. Zum Gaufrieren wird eine positiv und eine negativ gravierte Walze verwendet. Beliebt sind hierbei Schreibpapiere mit Leinenprägung oder Hammerschlag (gehämmertes Papier). G. Brinkhus Bibliography Krickler, G.: Die Werkstoffe des Buchbinders. Hannover 1982, S. 27.

Papierumrechnung

(220 words)

Author(s): G. Brinkhus
Papierpreis bzw. Abgabemenge können, wenn das Flächengewicht (nach DIN 6730 F = g / m 2 ) bekannt ist, berechnet werden. Im Papierhandel 1st es üblich, das Gewicht von 1000 Bogen in kg anzugeben. 1. Ist das Flächengewicht (= Q) bekannt, so kann für ein bestimmtes Format (LxB) das Gewicht von einem Ries (R = 1000 Bogen) berechnet werden: Bei der Errechnung des Riesgewichts (kg/ 1000 Bogen) werden die Dezimalstellen unter 0,25 auf ganze und unter 0,75 auf halbe kg abgerundet. Die Dezimalstellen 0,25 und darüber sind auf halbe, 0,75 und darüber auf ganze k…

Kapitalbund

(133 words)

Author(s): G. Brinkhus
Der K. entstand beim frührna. Bucheinband aus der Notwendigkeit, ein Einschneiden der Heftfäden, die jeweils über das Lagenende hinaus in die nächste Lage geführt wurden, zu verhindern. Diese Aufgabe wurde zunächst von Kapitalleder und Kapitalschnur wahrgenommen, die mit dem Einbandleder versteppt wurden und die Grundlage für weitere Verzierungen bildeten; als Weiterentwicklungen sind der einfache und doppelte K. anzusehen, bei denen der aus der Lagenmitte kommende Heftfaden um eine einfache bzw…

Glätteprüfung

(108 words)

Author(s): G. Brinkhus
Die Geschlossenheit der Oberfläche eines Naturpapiers kann mit einem Glätteprüfer nach folgendem Verfahren bestimmt werden: gemessen wird der Luftabschluß zwischen einer hochpolierten Glasscheibe und dem dagegen gepreßten Papier. Das Maß ist die Zeit, in der bei einem Unterdrück von 0,5 atü zwischen der polierten Scheibe und dem mit einem Druckvon 1 kp/cm2 dagegen gepreßten Papier 10 cm3 Luft in das Gerät gezogen werden (Messung nach Bekk). Die Glasscheibe hat eine Fläche von 10 cm2 und in der Mitte eine runde Öffnung von 1 cm2 . Bei gestrichenen Papieren werden andere Prüfver…

Holzschliff

(122 words)

Author(s): G. Brinkhus
für die Papierherstellung wird aus entrindeten Holzstämmen durch Schleifen an schnell rotierenden Schleifsteinen unter ständigem Wasserzufluß hergestellt. Für die Herstellung von Holzschliffpapier genügen geringe Mengen von Zellstoff als Zugabe. Das mechanische Zerfasern des Holzes garantiert eine nahezu 100%ige Rohstoffausbeute, während bei der Zellstoffgewinnung aus Holz die Ausbeute bei nur etwa 50% liegt. Beim H. werden zwei Verarbeitungsarten unterschieden: 1. Weißschliff, der vorwiegend au…

Überzugsmaterial

(83 words)

Author(s): G. Brinkhus
Zum abschließenden Überziehen der für buchbinderische Arbeiten eingesetzten Pappen wird Ü. unterschiedlicher Art verwendet. Während Leder und Pergament zu den edleren Materialien zu rechnen sind, werden Gewebe und vor allem Papier mit verschiedenen Ausrüstungen und Prägungen für die preisgünstigeren Ausführungen verwendet. Ü. sollte möglichst schmutzabweisend, griffest und abriebfest sein. Für bibliophile und buchkünstlerische Einbände werden oft speziell angefertigte Buntpapiere oder Kombinationen von verschiedenen Materialien verwendet. G. Brinkhus Bibliograp…

Schrenz

(49 words)

Author(s): G. Brinkhus
biegsame und recht zähe graue Pappe, die meist aus Altpapier hergestellt wird. S. wird in der Buchbinderei u. a. für Rückeneinlagen und Umschläge von Broschüren verwendet. G. Brinkhus Bibliography Krickler, G.: Die Werkstoffe des Buchbinders. Hannover 1982, S. 33, 51 Schwieger, H. G.: Papier-Praktikum. Wiesbaden 1985, S. 115.
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