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Your search for 'dc_creator:( G. AND Brinkhus ) OR dc_contributor:( G. AND Brinkhus )' returned 335 results. Modify search

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Raumklima

(69 words)

Author(s): G. Brinkhus
Das R. ergibt sich aus der Temperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit. Für die Lagerung von Archiv- und Bibliotheksgut ist ein möglichst gleichbleibendes R. unerläßlich. Die Werte sollen um 18 0 Celsius und 50% relative Feuchte liegen, die Schwankungen sollten + - i° Celsius und 2-3% relative Luftfeuchtigkeit im Laufe eines Monats nicht überschreiten. G. Brinkhus Bibliography Hilbert, G. S.: Sammlungsgut in Sicherheit. Teil 2: Lichtschutz, Klimatisierung. Berlin 1987.

Tranche

(76 words)

Author(s): G. Brinkhus
(franz.) in der Bibliophilie noch übliche Bezeichnung für den Schnitt des Buches, die vor allem in Verbindung mit der Art der Schnittverzierung verwendet wird; t. antiquée oder ciselée = ziselierter Schnitt, t. dorée = Goldschnitt, t. ebarbée = beraufter Schnitt, t. jaspée = Sprengschnitt, t. marbrée = Marmorschnitt. G. Brinkhus Bibliography Kuhn, H.: Wb. der Handbuchbinderei und Buchrestaurierung. Hannover 1979, S. 56 Dictionary of Book and Paper Conservation in five Languages. Budapest 1997, S. 291.

Irische Drucktypen

(176 words)

Author(s): G. Brinkhus
Der irische Typendruck setzte 1571 mit einer Type ein, die in England im Auftrag der Königin für den Druck eines protestantischen Katechismus gefertigt wurde. Queen Elizabeth's Type gab letztlich den Anstoß für die Anfertigung einer weiteren Type durch im Exil in Belgien lebende katholische Mönche, die ebenfalls zum Druck religiöser Schriften verwendet wurde (Antwerpen 1611). Die Gestaltung der I. D. knüpft an die Form der irischen Minuskel an. In der Auseinandersetzung zwischen den Engländern u…

Kunststoflbeschichtete Papiere

(63 words)

Author(s): G. Brinkhus
haben vor allem bei Packpapieren, in der Werbung und bei den Umschlägen von Paperbacks größere Bedeutung erlangt. Die Beschichtung geschieht mit Kunststoffdispersionen, – lösungen oder – schmelzen, gelegentlich werden auch Folien durch Hitze aufgesiegelt. Das Aufsiegeln von Folien durch Hitze wird gelegentlich auch in der Schriftgutkonservierung angewendet Laminieren). G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papier-Praktikum. Wiesbaden 1973, S. 114 bis 116.

Pfaff, Otto

(113 words)

Author(s): G. Brinkhus
* 15. IO. 1896 in Rotenburg bei Fulda, t 6. 8. 1983 in Goslar, Buchbinder und Meister der Einbandkunst. Nach der Buchbinderlehre studierte er ab 1914 an der Kunstgewerbeschule in Kassel bei Paul Kersteno Seit 1920 leitete P. die Buchbinderwerkstatt der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein bei Halle. 1930 bis 1945 hatte er ein Atelier fi.ir Kunsteinband in Berlin, war bis 1948 an der Hochschule fi.ir Freie und Angewandte Künste in Berlin-Halensee und 1951 - 1961 an der Hochschule der Künste in Berlin. Einbände von P. finden sich im Archiv der Meister der Einbandkunst an der ULB Münster. G…

Hose

(40 words)

Author(s): G. Brinkhus
in der Setzersprache Bezeichnung für ein schmales, langes Satzstück, das z.B. neben eine Abbildung eingepaßt werden soll, also nicht volle Satzspiegelbreite aufweist. G. Brinkhus Bibliography Kirchner, K.: Satz, Druck, Einband und verwandte Dinge. 9. Aufl. Wiesbaden 1970, S. 15.

Papierbaln

(40 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bei der modernen Papierfertigung auf Langsiebpapiermaschinen wird das Fertigprodukt in Endlosbahnen getrocknet und aufgerollt, um später weiterbehandelt und schließlich in der Ausrüsterei auf Format geschnitten zu werden. G. Brinkhus Bibliography Lehrbuch der Papier- und Kartonerzeugung. Leipzig 1989, S. 225.

Harnstoff

(71 words)

Author(s): G. Brinkhus
wird in der Restaurierung von Bibliotheksgut in alkoholischer Lösung zur Erweichung verhornter Pergamente verwendet. Je nach Grad der Verhornung wird eine 2– Ioprozentige H.lösung aufgesprüht. Der H. lagert sich zwischen den Polypeptidketten an und bewirkt eine bessere Beweglichkeit der Fasern gegeneinander. Der erreichte flexible Zustand des Pergaments kann durch Aufsprühen einer Lösung von Spermazetöl (bis 2% in Alkohol) fixiert werden. G. Brinkhus Bibliography Wächter, W.: Buchrestaurierung. Leipzig 1981, S. 182.

Kleben

(85 words)

Author(s): G. Brinkhus
das Verbinden von zwei Werkstofflächen durch einen dünnen festen Film, der aus dem in flüssiger Form aufgetragenen Klebstoff entsteht. Bei glatten Werkstoffen Hegt der Klebefilm an der Werkstoffoberfläche, die Klebewirkung beruht vor allem auf Adhäsion. Kann der Klebstoff in die Poren des Materials eindringen, beruht die Klebewirkung vorwiegend auf Kohäsion. Bei gleichartigen Kunststoffen wird eine Verbindung in der Regel durch Anlösen der Kunststoffoberflächen erreicht; es handelt sich also um ein Verschmelzen. G. Brinkhus Bibliography Krickler, G.: Die Werkstoffe des…

Heißsiegelpapier

(61 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist dünnes Japanpapier, das mit einem thermoplastischen Kleber (z.B. Plextol D 541) beschichtet ist. Es wird in der Papierrestaurierung zur Ausbesserung feuchtigkeitsempfindlicher Dokumente verwendet, bei denen das Verkleben von Japanpapier mit Kleister nicht möglich ist. H.e werden entweder in einer Heißsiegelpresse flächig aufgebracht (Laminieren) oder stellenweise mit einem Heizspachtel aufgesiegelt. G. Brinkhus Bibliography Wächter, W.: Buchrestaurierung. Leipzig 1981, S. III.

Handrakel

(49 words)

Author(s): G. Brinkhus
beim Siebdruck verwendeter Schaber aus Hartgummi oder Kunststoff, der von Hand gleichmäßig über die gesamte Siebfläche geschoben wird und die Farbe durch die offenen Maschen des Siebes auf das Papier durchdrückt. G. Brinkhus Bibliography Kirchner, K.: Satz, Druck, Einband und verwandte Dinge. 9. Aufl. Wiesbaden 1970, S. 163.

Wickelplatte

(26 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist eine flexible Druckform für den Rotationsdruck im Hochdruck. Sie wurde im Auswaschverfahren (Auswaschrelief-Druckplatte) hergestellt und um den Druckzylinder gewickelt bzw. gespannt. G. Brinkhus

Kollagen

(45 words)

Author(s): G. Brinkhus
strukturiertes Eiweiß (Skleroprotein), das wichtigster Bestandteil (96%) der Haut ist. Der aus dem Griech. stammende Begriff bedeutet Leimbildner und weist damit auf eine wichtige Verwendung der K.e in der Restaurierung und Buchbinderei hin. HeißleimIchthyocollon G. Brinkhus Bibliography Wächter, W.: Buchrestaurierung. Leipzig 1981, S. 168.

Falzzahl

(45 words)

Author(s): G. Brinkhus
nennt man den Wert, der den Falzwiderstand eines Papiers bezeichnet. Angegeben wird die Anzahl der Doppelfalzungen, die ein unter Verspannung stehender Probestreifen bei fortgesetztem Falten um einen festgelegten Winkel aushält, bis er bricht. G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papier-Praktikum. Wiesbaden 1973, S. 57.

Sutherland-Binding

(108 words)

Author(s): G. Brinkhus
benannt nach der Herzogin von Sutherland, die den Erfinder dieser Einbandart stark gefördert hat. 1896 bekam der Engländer G. Th. Bagguley ein Patent für eine Methode, Prägungen in Farbe auf unterschiedlichen Materialien anzubringen. Das Verfahren beruht auf der Verwendung von Harz, das in die blind vorgeprägten Formen gegeben wurde, danach wurde die Farbe aufgetropft und anschließend die Schlußprägung warm vorgenommen. Die Farbprägungen dieses Verfah- rens waren nicht sehr stabil und wurden dah…

Zeidler, Johann Gottfried

(100 words)

Author(s): G. Brinkhus
* 11. 4. 1655 in Fienstedt, Mansfelder Land, † 1711 in Halle/Saale. Sohn eines Pfarrers, studierte Theologie in Jena, Leipzig und Wittenberg. In Leipzig hielt er privat mathematische Vorlesungen. 1678 wurde er in Wittenberg zum poeta laureatus gekrönt. 21 Jahre war er zur Unterstützung seines erblindeten Vaters auf dessen Pfarrstelle als Substitut tätig, zog dann nach Halle, wo er vor allem schriftstellerisch arbeitete und als bedeutender Satiriker hervortrat. 1708 veröff. er das erste Lehrbuch …

Goldschlägerhaut

(56 words)

Author(s): G. Brinkhus
wird aus Rinderblinddärmen in einem der Pergamentherstellung ähnlichen Prozeß hergestellt. Zwischen diesen sehr dünnen, aber zähen pergamentähnlichen Folien wurden Goldbleche zu Blattgold geschlagen. In der Buchrestaurierung wird G. zum Stabilisieren von stark geschädigtem Pergament verwendet. G. Brinkhus Bibliography Wächter, W.: Buchrestaurierung. Leipzig 1981, S. 175 Krickler, G.: Die Werkstoffe des Buchbinders. Hannover 1982, S. 128.

Schnittitel

(80 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bedingt durch die zunächst liegende Aufbewahrung der Bücher wurden die hellen und glatten Flä-chen der Schnitte für Hinweise auf den Inhalt des Buches genutzt, bei der im 16. Jh. aufkommenden vertikalen Aufstellung mit dem Rücken zur Wand bot sich der Vorderschnitt als Träger für den Titel an, gelegentlich kommen sogar geprägte S. vor. G. Brinkhus Bibliography Rhein, A.: Schnitt-Titel. In: Das dt. Buchbinderhandwerk 8. 1944, Nr. 4, S. 41–42 Helwig, H.: Einführung in die Einbandkunde. Stuttgart 1970, S. 33.

Wappeneinbände

(63 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist die Bezeichnung für meist bibliophile Einbände des 17. und 18. Jahrhunderts, bei denen das Wappen des Besitzers als Supralibros oft den einzigen Schmuck bildet. Renaissanceeinbände, bei denen Wappenplatten als Schmuckelemente verwendet werden, sind keine Wappenbände im engeren Sinne. Wappeneinbande. Einband von Ract fur Marie-Antoinette von Frankreich. G. Brinkhus Bibliography Helwig, H.: Handb. der Einbandkunde. Bd. 1. Hamburg 1953, S. 91–92, 116.

Kontrollvermerk

(62 words)

Author(s): G. Brinkhus
Das Anbringen bzw. Überprüfen von K.en bei Hss. und Drucken ist für jeden Restaurator eine selbstverständliche Maßnahme vor dem Zerlegen eines Bandes. Vorhandene Zählungen (Blatt–, Seiten–, Lagenzählungen, Bogensignaturen) werden geprüft, ggf. ergänzt. Sind keine originalen Zählungen vorhanden, numeriert der Restaurator die Blätter mit einem weichen Bleistift an stets gleichbleibender Stelle durch. G. Brinkhus Bibliography Wächter, W.: Buchrestaurierung. Leipzig 1981, S. 145
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