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Your search for 'dc_creator:( Kaufhold, AND H ) OR dc_contributor:( Kaufhold, AND H )' returned 14 results. Modify search

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Georgien.

(1,359 words)

Author(s): Kaufhold, H.
[English Version] I. Unabhängige Republik in Transkaukasien. Georgische Bez.: Saḳarṭvelo, von »Ḳartveli«=Georgier (nach dem mythischen Stammvater Kartlos). Die Griechen nannten die Bewohner ᾿Ιβη´ροι/Ibē´roi (Iberer). Von der arab. und pers. Bez. für G. »al-Kurgˇ« oder »Gurgˇ« stammt das russ. »Gruzija« und – wegen des georgischen Nationalheiligen Georg – das westeur. »Georgien«. Das heutige G., umgeben von Rußland, Aserbaidschan, Armenien und der Türkei, hat eine Fläche von 69.500 qkm (etwa wie Bayern) und rund 5,2 Mill. Einwohner; Hauptsta…

Ebedjesus

(153 words)

Author(s): Kaufhold, H.
[English Version] von Nisibis (‘Ab̲dīšō‘ bar Brīk̲ā; Mitte 13.Jh. – Anfang November 1318), letzter bedeutender nestorianischer (Syrien) Schriftsteller des MA. 1284/85 als Bf. von Sīgār und Bēt̲ ‘Arbāyē bezeugt, vor 1290/91 Metropolit von Nisibis und Armenien. In seinem syr. verfaßten Schriftstellerkatalog verzeichnete er die ihm bekannte syr. Lit. und begründete damit die syr. Literaturgesch. Mehrere seiner darin genannten eigenen Werke sind verloren (z.B. Komm. zum AT und NT, Widerlegung der Häres…

Anton I.

(71 words)

Author(s): Kaufhold, H.
[English Version] (17.10.1720 – 1.3.1788 Tbilisi), Sohn des georgischen Königs Jese, seit 1744 georgischer Katholikos-Patriarch. Wegen Neigung zum Katholizismus 1755 abgesetzt, war er ab 1757 Metropolit der russ. Kirche in Vladimir. Unter König Heraklius II. (Georgien) konnte er 1763 in seine Heimat zurückkehren. Dort reformierte er Kirche und Liturgie, förderte das Bildungswesen und schuf zahlreiche theol., hist. und philos. Werke. Hubert Kaufhold Bibliography M.Tarchnišvili/J.Assfalg, Gesch. der kirchl. georgischen Lit., 1955, 274–288.

Eznik

(180 words)

Author(s): Kaufhold, H.
[English Version] von Kolb (Kotbacc̣i; 5.Jh.). Schüler des »Maštocʿ« (Maschtoz), des Schöpfers der armenischen Schrift. E. reiste um 430 nach Edessa, um rel. Schriften aus dem Syr. ins Armenische zu übersetzen; danach war er in Konstantinopel als Übers. aus dem Griech. tätig. Nach seiner Rückkehr verbesserte er vorhandene Übers. Er ist wohl mit »E., Bf. von Bagrewand« identisch, der um 450 an der Synode von Artašat teilnahm. E. schrieb ein Werk »Gegen die Irrlehrer« (auch: »Wider die Sekten«, »De D…

Isaak

(134 words)

Author(s): Kaufhold, H.
[English Version] von Antiochien (5.Jh.). Eine im 11.Jh. entstandene Sammlung schreibt 60 syr. metrische Dichtungen »I., dem syr. Lehrer« zu; er soll Schüler des Zenobios, eines Schülers des Ephraem Syrus, gewesen sein. Getrennt davon sind unter dem Namen I., »Lehrer (der Kirche)«, »Bf. und Lehrer« (Hs. British Library 14666) oder »der Syrer«, viele (weitere) syr. Dichtungen überliefert. Sie stammen von mehreren Personen. Schon Jakob von Edessa (gest.708) kannte drei Vf. des 4./5.Jh. namens »Lehrer…

Athanasios Gammālā,

(154 words)

Author(s): Kaufhold, H.
[English Version] »jakobitischer« Patriarch von Antiochien (594 – 631; Syrien V., 2.). Er beendete 615/16 ein jahrzehntelanges Schisma mit der kopt. Schwesterkirche. Nach dem Sieg des byz. Kaisers Heraklius über die Perser erreichte er 629 die Vereinigung mit den Monophysiten im Perserreich; der »(Groß-)Metropolit« von Tagrit wurde deren kirchl. Oberhaupt und Vertreter des Patriarchen. Verhandlungen mit Kaiser Heraklius in Hierapolis-Mabbūg über eine Union mit der byz. Reichskirche (630) scheiter…

Katholikos

(79 words)

Author(s): Kaufhold, H.
[English Version] Katholikos, Oberhaupt orientalischer orthodoxer Nationalkirchen außerhalb des früheren Röm. Reiches. Der Titel entspricht dem des Patriarchen und wurde seit dem 5.Jh. bei den Ostsyrern, dann bei den Armeniern, Georgiern, kaukasischen Albanern und z.T. Melkiten und Indern gebraucht. Der K. der Ostsyrer und Georgier nannte sich später »K.-Patriarch«; ebenso seit 1959 das Oberhaupt der Äthiopischen Orthodoxen Kirche (jetzt: Patriarch). Bei den Armeniern ist der K. ranghöher als die Patriarchen von Jerusalem und Konstantinopel. Hubert Kaufhold

Abraham Ecchellensis

(86 words)

Author(s): Kaufhold, H.
[English Version] (18.2.1605 Ḥāqil – 15.7.1664 Rom). Der Name ist latinisiert aus arab. (al-)Ḥāqilānī (»aus dem Ort Ḥāqil« im Libanon). Maronit, Studium in Rom, Diakon, Lehrer für Syr. und Arab. in Rom, Pisa und Paris, Mitarbeit an der Pariser Bibelpolyglotte, ab 1660 Scriptor an der Vatikanischen Bibliothek. Machte durch Ausgaben und Übers. viele arab. und syr. Werke in Europa bekannt. Hubert Kaufhold Bibliography G.Graf, Gesch. der christl. arab. Lit., Bd.3, 1949, 354–359 N.Gemayel, Les échanges culturels entre les Maronites et l'Europe, Bd.1, 1984, 387–400.

Georgische Schrift und georgische Literatur

(601 words)

Author(s): Kaufhold, H.
[English Version] I. Lit. in georgischer (georg.) Sprache wird erst mit der Erfindung der georg. Schrift greifbar, die seit der 2. Hälfte des 5.Jh. n.Chr. durch Inschriften bezeugt ist. Georg. Gelehrte meinen, daß es schon in vorchristl. Zeit eine georg. Schriftsprache gegeben habe. Die rechtsläufige georg. Schrift mit 38 Buchstaben ist wohl unter griech. Einfluß entstanden. Bis ins 11.Jh. verwendete man die »Priesterschrift« (Ḫuc̣uri), zunächst als Majuskel, ab dem 9.Jh. in einer davon stark abw…

Kekelidze

(133 words)

Author(s): Kaufhold, H.
[English Version] Kekelidze, Korneli (30.4.1879 Tobanieri, Westgeorgien – 7.6.1962 Tbilisi). Studium am Geistl. Seminar und der Kiever Theol. Akademie. 1906 Priester, 1916–1918 Rektor des Geistl. Seminars in Tbilisi. Erster und international hoch angesehener Inhaber des Lehrstuhls für Gesch. der altgeorgischen Lit. an der 1918 von ihm mitgegründeten Universität Tbilisi. Er trug durch die Entdeckung von Lit.-Werken, viele Ausg. und in mehreren Sprachen erschienene Untersuchungen wesentlich zur Kennt…

Gelati

(231 words)

Author(s): Kaufhold, H.
[English Version] (oder Genaṭi), Kloster in Westgeorgien, an einem Berghang mit weitem Blick in die Landschaft, gegründet 1106 von König David »dem Erbauer« nahe seiner Residenz Kuṭaisi. Von Anfang an Sitz einer Akademie und weiter gefördert von den georgischen Königen, wurde G. zum geistigen Zentrum des ma. Georgien. Der Lehrbetrieb fand nach byz. Vorbild statt. Zwei bedeutende Lehrer der Anfangszeit hatten ihre Ausbildung in Byzanz erhalten: Johannes Petrici und Arsen Iqalṭoeli. In G. wurden…

Georgische Klöster

(446 words)

Author(s): Kaufhold, H.
[English Version] . Wegen des asketischen Ideals der Heimatlosigkeit hielten sich viele Mönche außerhalb Georgiens auf. Die ersten sind in Palästina bezeugt, wo sie v.a. im Kloster Mar Saba lebten. Als Gründer eigener g.K. im Hl. Land gilt Petrus der Iberer (5.Jh.). In Georgien soll das Mönchtum Ende des 5. (?) Jh. durch 13 aus Syrien stammende »Väter« heimisch geworden sein, die u.a. die Klöster Garegˇa und Šio-Mġvime gründeten. Nach der Entstehung des Bagratidenreiches in Westgeorgien blühten se…

Chroniken

(1,456 words)

Author(s): Schreiner, P. | Kaufhold, H. | Müller, L. | Sprandel, R.
[English Version] I. Byzantinische Chroniken Die Weltgeschichtsdarstellungen und Werke der Zeitgesch. werden in der neueren Forschung zu Recht als lit. Einheit gesehen. In Anpassung an die an dieser Stelle gegebene Nomenklatur werden im folgenden unter »Chronik« nur Weltgeschichtsdarstellungen und Annalen behandelt. Aus Byzanz sind weit weniger Arten der Chroniklit. überliefert als aus dem Westen, dem slaw. Raum und dem christl. Orient. Es fehlen Ch. und Annalen der Städte, der Kirchen, Klöster und der führenden Familien. Die Ch. sind,…

Kirchenrecht

(10,681 words)

Author(s): Schöllgen, G. | Kalb, H. | Puza, R. | Pirson, D. | Engelhardt, H. | Et al.
[English Version] I. Geschichte 1.AltkirchlichK. gibt es, seit Christen die Notwendigkeit erkannten, die infolge der schnellen Expansion aufkommenden Unsicherheiten, Probleme und Streitfragen der Gemeindedisziplin durch Rückgriff auf eine anerkannte Autorität allg. zu regeln. Nach dem Tod der frühen Autoritätsträger (z.B. Gemeindegründer) entwickelte sich die apostolische Tradition zur entscheidenden Norm der Gemeindedisziplin. Auf sie beriefen sich auch die seit ca.100 n.Chr. entstehenden Kirchen…