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Your search for 'dc_creator:( "S. Corsten" ) OR dc_contributor:( "S. Corsten" )' returned 509 results. Modify search

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Imperial

(86 words)

Author(s): S. Corsten
1. Schon für das 14. Jh. in Bologna belegte Bezeichnung für das größte Papierformat, das nach den ältesten Angaben ein Maß von 50x74 cm hatte. Der Fachausdruck wurde von den Druckern übernommen. In moderner Zeit wird unter I. ein hauptsächlich für Geschäftsbücher verwendetes Großformat von 57 x 78 cm verstanden. 2. Alte Benennungen einer großen Titelschrift von ca. 108 Punkt nach dem Didotsystem. S. Corsten Bibliography Neubürger, H.: Encyklopädie der Buchdruckerkunst. Leipzig 1844 (ND Leipzig 1984), S. 118–119 Geldner, F.: Inkunabelkunde. Wiesbaden 1978, S. 24–25

Überschrift

(71 words)

Author(s): S. Corsten
Die Gliederung eines lit. oder wiss. Werkes wird i. d. R. durch Überschrift, d. h. Inhaltsangaben der Abschnitte oder Kapitel, kenntlich gemacht. Rang und Bedeutung der jeweiligen Ü. wird durch die gewählte und meist von der Textschrift abweichenden Schriftart charakterisiert. Sache des Verf. ist es, Ort und Inhalt der Ü. vor dem Satz zu bestimmen. S. Corsten Bibliography Neubürger, H.: Encyklopädie der Buchdruckerkunst. Leipzig 1844 (ND ebd. 1984), S. 236

Serienwerke

(241 words)

Author(s): S. Corsten
oder Schriftenreihen sind fortlaufende Veröff. mit einem Gesamttitel für das ganze Werk und einem Stücktitel für die einzelnen Teile («Stücke»). Diese stammen von verschiedenen Verf., sind bibliographisch selbständig und meist gezählt. Die Zusammengehörigkeit wird zudem durch ein einheitliches Erscheinungsbild (Format, Einband, Gestaltung des Titelblattes) augenfällig gemacht. S. stellen einen wichtigen Teil der Buchproduktion dar und finden ihre Erklärung in der Verkaufspolitik der Verlage. Die…

Cohen, Fritz

(135 words)

Author(s): S. Corsten
* 6. 7. 1872 in Bonn, 1. 4. 1927 ebd., Buchhändler und Verleger, wurde vom Vater, Friedrich C., 1903 zum Inhaber des 1829 in Bonn begründeten Unternehmens bestellt. Er erweiterte das übernommene Verlagsprogramm zur Philosophie hin, viele bedeutende Philosophen der Zeit waren Autoren des Verlags (u. a. M. Heidegger, M. Scheler), 1925 wurde der Philosophische Anzeiger begründet. Als C. plötzlich starb, führte seine Witwe, Hedwig C. – Bouvier (2. 8. 1960), das Unternehmen erfolgreich weiter. Wegen …

Buchwissenschaft

(383 words)

Author(s): S. Corsten
galt bis weit ins 20. Jh. hinein als wichtiges Teilgebiet der Bibliothekswissenschaft und befaßte sich in erster Linie mit der äußeren Form des Buches (Einband, Papier, Druck, Abbildungen u.ä.) und deren historischer Entwicklung. Auch die Verzeichnung von Büchern (Bibliographie) ist immer als zur B. gehörig angesehen worden. Gerade bei letzterer werden zuerst Bestrebungen erkennbar, den Begriff B. auszuweiten und inhaltliche Aspekte stärker zu berücksich 639 tigen. In diesem Sinne ist es z. B. z…

Sedez

(54 words)

Author(s): S. Corsten
(geschrieben 16°) ist ein Format, bei dem durch viermaliges Brechen (Falzen) des Bogens 16 Bl. (= 32 S.) entstehen. Häufig angewendet wird auch das Verfahren, zwei Halbbogen je drei Mal zu brechen (falzen) und zusammenzulegen. S. Corsten Bibliography Waldow, A.: Ill. Encyklopädie der graphischen Künste. Leipzig 1884 (ND München usw. 1993), S. 738.

Fingerprint

(248 words)

Author(s): S. Corsten
(franz. empreinte; niederl. vingerafdruk; noch kein dt.sprachiger Fachausdruck eingeführt). Diese in England entwickelte Methode zur eindeutigen und von subjektiven Elementen freien Identifizierung von alten Drucken wurde im Juli 1973 in Regeln gefaßt und vonj. Jolliffe auf dem IFLA-Kongreß desselben Jahres in Grenoble der intern. Fachwelt vorgestellt. Von vier genau festgelegten Seiten werden aus den beiden untersten Zeilen je zwei Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Satzzeichen und Klammern usw.) en…

Zweibrücken (Pfalz)

(416 words)

Author(s): S. Corsten †
Buchdruck. In Akten des Jahres 1577 ist von drei Ex. eines Missale für das Bistum Toul die Rede, das 1488 in Z. gedruckt wurde («Biponti 1488»). Obwohl keiner der Bde. erhalten blieb, sprechen die Umstände der Erwähnung dafür, daß sie Vertrauen verdient. Unbekannt ist jedoch Name des Druckers, der über Können und Finanzen für die Herstellung eines derart aufwendigen Buches verfügt haben könnte. Es ist eingermaßen ausgeschlossen, daß es dem 1492 – 1495 in Z. arbeitenden Jörg Gessler zugeschrieben…

Reklamanten

(192 words)

Author(s): S. Corsten
Um die Reihenfolge der Blätter in der Lage und die der Lagen selbst festzulegen, verwendeten die ma. Schreiber i. d. R. aus Buchstaben und Ziffern zusammengesetzte Signaturen oder zählten die Doppelbl. durch. Zusätzlich traten in manchen Hss. durchweg oder nur an einzelnen Stellen R. hinzu; d. h. am Ende einer Lage wurde(n) ein oder mehrere Wort(e) vom Anfang der folgenden Lage vorweggenommen und unter den Schriftspiegel gesetzt. R. treten in den Hss. nur ganz selten allein auf, so daß ihre eige…

Hauptsachtitel

(53 words)

Author(s): S. Corsten
nennen die Regeln für die alphabetische Katalogisierung (RAK) den «vorhegenden», d.h. den der Vorlage entnommenen Sachtitel. Im allg. wird unter bzw. mit ihm die Haupteintragung gemacht. Das gilt, bweichend von älteren Gepflogenheiten, auch von Ubers, und Sammlungen. S. Corsten Bibliography Regeln für alphabetische Katalogisierung. Bd. 1. Wiesbaden 1983, S. xxvIII, 228–229, 281–286.

Diplomatisch getreu

(108 words)

Author(s): S. Corsten
heißt eine Titelaufnahme, wenn sie um eine möglichst getreue Wiedergabe der Vorlage in bezug auf Orthographie, Abkürzungen, typographische Eigentümlichkeiten und Zeilenabschlüsse bemüht ist, um eine einwandfreie Identifizierung zu ermöglichen. Die Methode wurde zuerst von Ludwig Hain in seinem «Repertorium bibliographicum» (1826–1837) angewendet und ist seitdem vor allem bei der bibliographischen Verzeichnung von alten Drucken üblich. Da es aber nicht immer zum Erkennen von Nach- und Doppeldruck…

Trevi

(94 words)

Author(s): S. Corsten
Stadt in Umbrien. Gefördert durch einen in T. ansässigen Gelehrten druckte der aus Eningen (Diözese Konstanz) stammende Johannes Reinhard hier 1470 / 1471 zwei Werke: «Historia quomodo S. Franciscus petivit indulgentias pro ecclesia S. Mariae de Angelis» (H 7336) und den Kommentar des berühmten Juristen Bartolus de Saxoferrato «Super prima parte Infortiati» (GW 3612). Reinhard verließ die Stadt bald wieder und ist seit 1473 in Rom nachweisbar. S. Corsten Bibliography Valenti, T.: La tipografia di T. e i suoi incunaboli. In: Accademie e Biblioteche 6. 1933, S. 529–548 Geldner Bd. 2,…

Septem Arboribus Prutenus, Martinus

(124 words)

Author(s): S. Corsten
aus dem Deutschordensland Preußen stammender dt. Drucker, der zus. mit Bartholomaeus de Valdezoccho 1472–1473 in Padua arbeitete. Die früher irrtümlich als die Erstdrucker der Stadt angesehenen Genossen brachten am 21. 3. 1472 die Erstausg. von Boccaccios «Fiametta» (GW 4456) heraus. Ihr letzter datierter Druck, des Paulus Marocenus «De aeterna temporalique Christi generatione» (H 10924), ist vom 28. 4. 1473. Sie verwendeten zwei Antiqua-Schriften, die später leicht verändert in Venedig auftauchten. S. Corsten Bibliography Rhodes, D. E.: Rettifiche e aggiunte alla stor…

Vadstena

(143 words)

Author(s): S. Corsten
(Östergötland / Südschweden), Mutterkloster der von der Mystikerin Birgitta gegr. Birgittiner. Nach Einsetzung der ersten Priester und Nonnen (1374/ 1384) wurde das in einem ehemaligen Schloß untergebrachte Kloster zu einem religiösen und kulturellen Mittelpunkt des Landes. Nach Einführung der Reformation wurden der Priesterkonvent 1545, die Gemeinschaft der Nonnen 1595 aufgelöst. Buchdruck. Die Buchdruckerkunst fand nur kurzzeitig in V. ein Unterkommen. Um 1495 wurde hier ein «Officium beatae Mariae virginis ad usum monasterii s.Birgittae in Vadstena» gedruckt. Bibliog…

Trepperel (Tréperel), Jean

(123 words)

Author(s): S. Corsten
†um 1511 in Paris, franz. Drucker in Paris, Rue neuve Notre Dame, im Haus unter dem Zeichen des Wappens von Frankreich. T. druckte u. a. viele volkssprachige Texte, sein Signet zeigt das von zwei Engeln gehaltene Wappen von Frankreich und zwischen zwei Löwen das Monogramm IT. 1511–1520 führte seine Witwe das Unternehmen zus. mit Jean Jehannot weiter. T.s gleichnamiger Sohn druckte ca. 1532. S. Corsten Bibliography Meyer, W. J.: Die franz. Drucker- und Verlegerzeichen des 15. Jh.s. München 1926, S. 135 (ND Hildesheim/New York 1970) Dalbanne, C.: Deux éditions de la danse macabre à…

Druckerverleger

(317 words)

Author(s): S. Corsten
Die Frühdrucker vereinigten i. d. R. noch die Funktionen eines Buchdruckers, Verlegers und Buchhändlers in einer Person. Als D. planten sie Inhalt und äußere Erscheinungsform ihrer Produktion, trugen die gesamten Kosten und bemühten sich um den Vertrieb. Die fehlende Differenzierung der Aufgaben war gewiß oft nachteilig, sie entsprach auch nicht mehr der in manchen Ländern Europas, insbes. in Italien und den Niederlanden üblichen Wirtschaftsstruktur, die das Verlagswesen bei der Produktion von M…

Stege, Erwin von

(176 words)

Author(s): S. Corsten
seit 1458 als kaiserl. Münzmeister nachgewiesen, Bürger von Frankfurt. Kaiser Friedrich III. ließ 1476 S. in Köln, wo dieser sich gerade aufhielt, inhaftieren, weil er eine größere Geldsumme schuldig geblieben war. Die Stadt setzte sich 1476 für seine Freilassung ein. Nach längeren Verhandlungen verzieh Friedrich am 3. 3. 1477 dem Münzmeister, dieser schwur am 17. 4. 1477 Urfehde. Dennoch ließ S. eine kaum verschlüsselte Schmähschrift gegen den Rat von Köln drucken, die Heinrich Urdemann, Dechan…

Personalangaben

(132 words)

Author(s): S. Corsten
Unter P. verstehen die dt. Regelwerke für die alphabetische Katalogisierung Zusätze zur Verfasserangabe, die sich auf Stand, Beruf, akademische, geistliche und militärische Titel und ähnliches beziehen. Sie werden i.d. R. ohne bes. Kennzeichnung weggelassen; es sei denn, daß dadurch sprachliche Härten oder sachliche Unklarheiten entstehen. Nicht übergangen werden Titulaturen von Fürsten und Angehörigen von Fürstenhäusern sowie von geistlichen Würdenträgern, wenn diese, wie z.B. Päpste, unter ihr…

Gerson, Johannes

(154 words)

Author(s): S. Corsten
* 14. 12. 1363 in Gerson bei Rethel (Département Ardennes), † 12. 7. 1429 in Lyon, franz. Theologe und Kirchenpolitiker, «doctor christianissi-mus». In den Auseinandersetzungen der Zeit um eine Reform der Kirche vertrat er die «konziliaristische» Richtung, d. h. er sah in einem Konzil die höchste Autorität, der sich auch der Papst beugen müsse. Auf dem Konzil von Konstanz (1414—1418) übte er in diesem Sinne großen Einfluß aus. G. war ein überaus fruchtbarer Schriftsteller, der sich bes. für eine…

Missale speciale

(265 words)

Author(s): S. Corsten
hieß im MA die für den Gottesdienst in Filialkirchen und Kapellen bestimmte Kurzfassung des Meßbuches, wie sie nach 1490 auch mehrfach gedr. worden ist (H 11 248—11 251). Die älteste Ausg. eines solchen M. (C 4075) gehört zu den am stärksten umstrittenen Büchern der Druckgeschichte. Sie ist in einer Type gedr., die der kleinen Letter des Mainzer Psalters von 1457 sehr nahesteht. Es sind z. Z. (1995) vier Ex. bekannt, außerdemgibt es eine verkürzte Fassung (Missale abbrevia-tum). O. Hupp der in d…
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