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Anguß

(27 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ist der Kegel aus Schriftmetall, der sich in der Schriftgießerei am Fuß jeder Type bildet. Er wird in der Gießmaschine automatisch entfernt. C. W. Gerhardt

Fachhoch schule München

(94 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Fachbereich Druckereitechnik (Stand: Anfang 1988), gegr. 1971. Ausbildung zum «Ingenieur der Druckereitechnik» (Dipl.-Ing. FH) in zwei praktischen und sechs theoretischen Semestern. Gelehrt werden 22 wissenschaftliche, kaufmännische und technische Fächer. Studienvoraussetzungen: ein einschlägiger Beruf und/oder das Abitur sowie ein Praktikum. Studienziel: die Eignung für verantwortliche Positionen in der Druckindustrie und ihr nahestehende Einrichtungen. Entstanden ist dieser Studiengang am 1. 10. 1967 noch im Rahmen der «Akademie für das Graphis…

Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft

(368 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
gegr. 1850, heute weltweit führender Hersteller von Bogenoffsetdruckmaschinen. Die Hauptverwaltung ist in Heidelberg, Werke bestehen in Heidelberg, Wiesloch und Amstetten. Umsatz 1987 rund 2 Mrd. DM, davon 75% Exportanteil; 7500 Mitarbeiter. In 200 Orten auf der Welt werden eigene Informations- und Servicestatio- nen mit weiteren 4000 Mitarbeitern unterhalten. Das Lieferprogramm umfaßt heute (1988) ausschließlich OfFset-druckmaschinen, und zwar vom DIN-A4-Automaten «T-Offset» über größere Mehrfa…

Monoline

(155 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ist eine Zeilensetz- und Gießmaschine, welche Matrizenstäbe benutzt, ähnlich wie sie Mergenthaler benutzte. Die M. ist eine Konstruktion des Amerikaners W. S. Scudder. Sie wurde 1893 auf den Markt gebracht und hat eine verhältnismäßig große Verbreitung gefunden. Bis in die 1930er Jahre hinein wurden Maschinen dieser Konstruktion in verschiedenen Ländern benutzt. Der Matrizenstab der M. enthält zehn Buchstaben gleicher Dickte. Das Alphabet wurde deshalb in verschiedene Gruppen eingeteilt. Durch a…

Kontrollstreifen

(61 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
auch MeB-order Teststreifen gennant, werden vorwiegend im Offset– und Rakeltiefdruck befinden sich an den Rändern jedes Druckbogens oder der Papierbahn, stellen alle Farben, Halbtöne, Rasterwerte etc. dar und sind mit Hilfe von Geräten überwachbar. In voll elektronisch ausgerüsteten Anlagen lösen laufende Kontrollmessungen auch sofort die erforderlichen Korrekturen z.B. an Färb– und Papierbahnführung bzw. der Maschineneinstellung aus. C. W. Gerhardt

Lithfilm

(41 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
dünnes Klarsichtmaterial, beschichtet oder unbeschichtet, für die Reproduktionsphotographie. Mit dem L. begann der Offsetdruck sich rasch Anwendungsgebiete anderer Druckverfahren zu erobern. Der hart und scharf arbeitende Film ermöglichte erstmals Offsetdrucke von feinsten Linien, Rastern und Texten C. W. Gerhardt

Gally, Merritt(1838-1916)

(157 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Mit elf Jahren wurde G. Laufbursche in einer Druckerei, interessierte sich besonders für die Druckplattenherstellung und war fünf Jahre später ein perfekter Graveur. Anschließend volontierte er drei Jahre in der mechanischen Werkstatt seines Stiefvaters, bezog 1859 die Univ. Rochester und erhielt 1863 den Grad eines Bachelor of Arts. Darauf wechselte er zum Theologischen Seminar über, wurde 1867 zum Priester ordiniert und Gemeindepfarrer in Rochester. Bereits 1869 jedoch reichte er sein erstes P…

OfFsetdruckmaschinen

(203 words)

Author(s): C. W Gerhardt
Bei den O. hat man zunächst prinzipiell zwischen Bogen- und Rollendruckmaschinen (für Papier in Bahnen) zu unterscheiden. Beide waren von Beginn an als Rotationsdruckmaschinen konzipiert: Mit drei Zylindern für einseitigen Druck («Triumph» 1907) oder mit vier Zylindern für gleichzeitigen Schön-und Widerdruck (Dt. Reichspatent Nr. 203612 vom 26. 11. 1907). Caspar Hermann setzte seine Tätigkeit als Konstrukteur richtungweisender O. mit verschiedenen Konstruktionsmerkmalen bis Mitte der 1920er Jahr…

Kniehebelpresse

(146 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
eine Spezies der eisernen Buchdruckpressen des 19. Jh.s, so benannt nach ihrem spezifischen Krafterzeugungssystem. (Nicht zu verwechseln mit der Kniehebelpräge- und Vergoldepresse der Buchbinder und Prägedrucker.) Die Kniehebelsysteme verstärken die Kraft des Armes des Druckers, welcher jahrhundertelang bei den hölzernen Pressen mit Spindel und einfachem Hebel (Preßbengel) den Anpreßdruck des Tiegels auf die Form direkt erzeugen mußte. Bei der K. geschieht dies durch Streben, die in Ruhestellung…

Schweizerischer Verband grafischer Unternehmen (SVGU)

(19 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
1978 aus dem Schweizerischen Buchdruckerverein hervorgegangen, seit Januar 1995 VISCOM. C. W. Gerhardt

Farbwerk

(239 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
nennt man in allen Druckmaschinen aller Druckverfahren die automatisch arbeitenden Vorrichtungen zur Konditionierung und Übertragung der Druckfarbe aus Vorratsbehältern mittels Zylindern auf die Druckform. Die pastosen Druckfarben von Buch Stein-, Licht- und Offsetdruck bedingen, daß jedes Farbwerk ein ganzes System von Übertragungs-, Verreiberund Auftragswalzen hat. In Flexo- und Tiefdruckfarbwerken sowie den neuesten sogenannten Kurzfarbwerken mit Rasterwalzen für den Zeitungshochdruck taucht …

Druckprinzip

(89 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ist die Art und Weise des Druckvorgangs gemäß der konstruktionsbedingten Beschaffenheit von Druckformträger und Gegendruckform. Beim Tiegeldruck sind Gegendruckform (Tiegeldruckform), Druckformträger (Bett/Karren) und somit auch die Druckform selbst flach. Beim Zylinder/Flachformdruck ist die Gegendruckform ein Zylinder, Druckformträger und Druckform sind flach. Beim Rotationsdruck sind Gegendruckform und Druckformträger zylindrisch, die Druckform wird auf dem Druckzylinder angebracht. Dies gesc…

Worde, Wynkyn de

(181 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
dt. Drucker in Westminster, nach Caxton der berühmteste Drucker Englands, nannte sich nach seinem Geburtsort Wörth im Elsaß manchmal auch de Worth. Er war von 1476 an in der Werkstätte William Caxtons bis zu dessen Tode (1491) tätig. Dann führte er zunächst Caxtons Druckerei fort; erst am 20. 5. 1493 ersch. als erstes mit seinem Druckvermerk versehenes Werk, eine Ausg. der «Legenda aurea» des Voragine. W. gab meist populäre Bücher mit vielen, jedoch schlechten Holzschnitten heraus. Er war außerd…

Folie

(55 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
(von lat. folium=Bl.) In der Druckindustrie werden Kunststoff-F. und Aluminium-F. als Bedruckstoffe verwendet, und zwar vorwiegend im Verpak-kungsdruck. Auch Einbände und Schutzumschläge werden mit Kunststoff-F. kaschiert, eventuell nachträglich noch farbig geprägt. KunststofF-F. benutzt man auch zur Schrumpfverpackung des fertig gebundenen Buchs. Prägef. gehören heute zu den Vergoldetechniken und zum Trocken-Prägedruckverfahren. C. W. Gerhardt

Druckzuschuß

(95 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Bei der Herstellung jedes Druckerzeugnisses entsteht Ausschuß (Makulatur) - sowohl durch Probedrucke wie durch fehlerhafte Bedienung oder durch maschinelle Defekte. Dies geschieht beim Einrichten der Maschine, beim Fortdruck sowie bei der Druckweiterverarbeitung. Deshalb muß der fiir die vorgesehene Aufl. benötigten Bedruckstoffmenge ein D. hinzugerechnet werden. Seine Höhe, welche meist in Prozenten festgelegt wird, richtet sich nach zahlreichen Kriterien, z. B. Auflagenhöhe, Zahl der Druckgäng…

Bleifuß

(43 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Viele Hochdruckplatten (z. B. Klischees, Galvanos) müssen erst auf Schrifthöhe gebracht werden, um sie gleichzeitig mit dem Typensatz drucken zu können. Dies geschieht durch Aufklotzen (= Befestigen) auf einem B. Das fertige Stück wird Druckstock genannt (DIN 16514). C. W. Gerhardt

Manuldruck

(77 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
überholtes, 1913 entwickeltes Reproduktionsverfahren, so benannt von seinem Erfinder M. Ullmann (1861 – 1941), Zwickau (durch Umstellung der beiden Silben seines Namens): Über eine Reflexkopie wurde ein Negativ erzeugt, das man als Vorlage für das Kopieren auf eine Offsetdruckform benutzen konnte. C. W. Gerhardt Bibliography Unger A. W.: Die Herstellung von Büchern, 111., Akzidenzen usw. 3. Auf], Halle 1923, S. 295 – 296 Born E.: Lexikon für die graphische Industrie. 2. Aufl. Weinfelden 1972, S. 405.

Zustandsdruck

(48 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
sind die bei den meisten druckgraphischen Verfahren üblichen bzw. notwendigen Kontrollabzüge (N Probeabzug). Der noch an der Platte arbeitende Künstler stellt den augenblicklichen Zustand durch Abdrucke fest. Zustandsdruck. Max Uhlig: Frauen, musikhörend. 1965. Aqua-tinta und Aussprengverfahren. Oben: erster Zustand. Unten: sechster, endgültiger Zustand. C. W. Gerhardt

Koreanische Stempeldrucktechnik

(192 words)

Author(s): C. W Gerhardt
Im Jahre I102 n. Chr. wurden die chinesische Sandgußtechnik mit Trommelgießform und die dazugehörende MetallLegierung (Bronze) zur Herstellung von Geldmünzen in Korea eingefUhrt. Zwischen diesem Zeitpunkt und 123 I datieren koreanische Historiker (allen voran Pow-Key Sohn) die Entstehung einer speziellen Stempeldrucktechnik zum Drucken von Büchern. Die Idee gleicht derjenigen Gutenbergs: Zerlegung von Texten in ihre kleinsten Bestandteile sowie Schaffung eines Verfahrens zur massenhaften Herstel…

Aluminiumdruck

(47 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
(Algraphie, Aluminographie), im 19. Jh. benutzte Bezeichnung für die Verwendung von Aluminiumplatten anstelle von Steinplatten für den Steindruck. Die erste Anwendung wird von Josef Scholz in Mainz berichtet. C. W. Gerhardt Bibliography Unger, A. W.: Die Herstellung von Büchern, Illustrationen, Akzidenzen usw. Halle/Saale 1923, S. 289.

Einstufen-Ätzverfahren

(31 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
dienen der vollautomatischen Herstellung von Hochdruck-Klischees sowie von Platten für den Trocken-Prägedruck. Durch entsprechende Flankenschutzmittel wird es möglich, die erforderliche Ätztiefe in einer Stufe zu erreichen. C. W. Gerhardt

Druckfläche

(42 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Das mit D. bezeichnete Maß gibt die in der betreffenden Druckmaschine tatsächlich auf Bogen oder der Papierbahn maximal bedruckbare Fläche an. D. wird häufig mit «Druckformat» oder «Maschinenformat» verwechselt. Diese Begriffe bezeichnen jedoch das maximal verarbeitbare Papierformat. C. W. Gerhardt

Chalcotypie

(13 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
auch Chalcoglyptotypie, veraltete Bezeichnungen für Strichätzungen (= Hochdruckklischees). C. W. Gerhardt

Grundverkupferung

(78 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ist die galvanische Grundierung der Druckzylinder für den Rakeltiefdruck. Auf die G. wird eine weitere Kupferschicht aufgetragen, in welche man das Druckbild einätzt oder eingraviert und die sich nach beendetem Druck zum erneuten Gebrauch des Zylinders abziehen läßt (sogenannte Ballardhaut Abschleifen). Seit 1984 kommt diese Technik zunehmend außer Gebrauch: Man verkupfert heute den Stahlzylinder direkt mit einer entsprechend starken Schicht, schleift diese nach beendetem Druck vollständig ab und verkupfert danach bei Bedarf neu C. W. Gerhardt

Autographie

(77 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
auch Polyautographie, Autotypographie, sind Bezeichnungen aus der Frühgeschichte von Lithographie und Steindruck. Man drückte damit diejenige Eigenschaft dieser Verfahren aus, die man gegenüber dem Buch- und Kupferdruck als die wesentlichste empfand: die Möglichkeit, Künstleroriginale ohne den Eingriff einer fremden Hand durch Umdrucken oder eigenhändiges Zeichnen auf den Stein vervielfältigen zu können. Dieser Vorteil wurde gegenstandslos, als nach der Mitte des 19. Jahrhunderts die photomechan…

Naturselbstdruck

(325 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Abdruck natürlicher Objekte (z.B. Pflanzen, Pflanzenteile, Tiere, Tierteile, Textilien, Fossilien, Mineralien etc.) durch Abreiben, Drücken oder Drucken mit Farbe, wobei das Objekt selbst als Druckform dient; im 19. Jh. weiter entwickelt zum Naturdruck. Seit dem Zweiten Weltkrieg wird in Europa der N. vorwiegend für Kinderbücher verwendet. In Japan, Australien, Hawaii und an den Küsten Amerikas wird sehr häufig auch der japanische Fischabdruck angefertigt. Dafür wird der Fisch gereinigt, eingefä…

John Johnson Collection of Printed Ephemera

(163 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
wahrscheinlich die größte öffentliche Sammlung der Welt von gedruckten Akzidenzen, ephemeren Büchern und Broschüren (z.B. Firmenschriften, Musterbüchern, sachbezogenen Lehrbüchern, Werbedrucken etc.), dreidimensionalen Drucksachen sowie einigen Handschriften, vom 15. Jh. bis zur Gegenwart. Quantitativer Schwerpunkt ist das 19. und frühe 20. Jh. Überwiegend englisches, aber auch französisches, deutsches und holländisches Sammelgut. Abteilungen sind z. B. Druckereien, Druckersignets, Maschinensatz…

Passer

(66 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
genaues Übereinanderpassen von mehreren Druckformen (= Druckfarben) im Mehrfarbendruck auf derselben Papierseite. Zur Erfüllung dieser Forderung bedient man sich z.B. der Paßkreuze, Paßlochung oder des Paßstiftsystems. Registergenauigkeit bezeichnet demgegenüber die Einhaltung deckungsgleichen Bedruckens von Vorder und Rückseite eines Bogens. Drucken in Schon und Widerdruck Drucken zum Umschlagen C. W. Gerhardt Bibliography Leutert, A.: Allgemeine Fachkunde der Drucktechnik. 11. Aufl. Baden 1993, S. 132–133, 147–148, 192–197.

Zylinder-Flachformdruck

(109 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ist das zweitälteste Druckprinzip nach dem Tiegeldruck und vor dem Rotationsdruck (vgl. Abb. in LGB2, Bd. 2, S. 378 - 379). Beim Z. ist die Druckform fl ach, die Gegendruckform zylindrisch; der Bedruckstoff (z. B. Papierbogen oder Rollenpapier) wird dazwischen geführt. Z. hat es für jedes der Hauptdruckverfahren gegeben. Druckmaschine, Druckpresse, Druckprinzip, Drucktechnik, Druckverfahren, Rotationsdruck, Tiegeldruck. Zylinder-Flachformdruck. Einfache Stoppzylinderschnellpresse mit Eisenbahnbewegung und kombiniertem Tisch- und Zylinderfarbwerk. C. W. Gerhardt Bi…

Hostmann-Steinberg'sche Farbenfabriken

(132 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
GmbH in Celle, gegr. 1817, 1977 übernommen durch die Firma Michael Huber Farbenfabriken, München. Herstellung von Druckfarben für alle Verfahren. Niederlassungen in Berlin, der Schweiz, Kanada und Irland. Die Firma wurde im Zusammenhang mit der Gründung der Celleschen Zeitung im April 1817 von dem Drogisten und Farbenhändler Holste gegr. und ist damit eine der ältesten Druckfarbenfabriken der Welt. Bereits zehn Jahre später stellte man die ersten Farbverreibemaschinen auf, 1831 traten die Brüder…

Notenstich

(158 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Der sogenannte N. auf einer Metallplatte bot mehr als anderthalb Jh.e lang die präziseste Technik zur Vervielfältigung von Musiknoten und ermöglichte das ästhetisch vollkommenste Notenbild. Die Technik des N.s hat sich, von Kupferstich und Kupferdruck ausgehend, entwickelt, nachdem um 1730 statt Kupfer das weichere Pewter (Musiknotendruck) und die Schlagtechnik zur Herstellung der Platte eingesetzt wurden. Noch ca. 70 Jahre druckte man direkt von der Platte. Erst um 1800, nach der Erfindung des …

Gasse

(78 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
In Handsetzereien standen die Setzregale Rücken an Rücken und Seite an Seite dicht nebeneinander. Dadurch entstanden G.n von durchschnittlich 100 bis 120 cm Breite, in denen je zwei bis sechs Setzer arbeiteten. Aus der stehenden Tätigkeit der Setzer ist auch der Sprachgebrauch abgeleitet, daß ein Setzer von sich selbst nicht sagte «ich arbeite in der Firma X», sondern «ich stehe in der Bude X» — ein Ausdruck, der durchaus nicht abwertend gemeint war. C. W. Gerhardt

Handvergoldung

(111 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ist die manuelle Übertragung von echtem Blattgold (-silber) oder unechtem Blattmetall («Goldbronze») mittels Handwerkzeugen und nicht mittels Platten. In der Einbandkunst ist die H. dadurch charakterisiert, daß die Einbandstempel oder Fileten auf dem Deckelleder von der Hand des Buchbinders vergoldet sind. Sie ist an der etwas ungleichmäßigen Tiefe des Eindrucks zu erkennen. In der Gesch. des Bucheinbandes taucht die H. zuerst auf islamischen Einbänden des 14.jh.s auf und ist von dort auf die it…

Textabbildungen

(23 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
sollen den nebenstehenden Text erläutern oder ergänzen und werden deshalb mit diesem (= schwarz) auf demselben Textdruckpapier gedruckt. C. W. Gerhardt

Fritzsche-Ludwig GmbH & Co. KG

(241 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Berlin, war vor dem Zweiten Weltkrieg eine der größten einstufigen Buchbindereien in Deutschland. Die heutigen (1988) Arbeitsgebiete sind: Industriebuchbinderei, Ringmappenherstellung, Ordnungssysteme, Siebdruck, Thermofor-men. Das Unternehmen beschäftigt 200 Personen und stellt im Jahr etwa 5 Mio. Schulbücher, 8 Mio. Taschenbücher und 1,5 Mio. Ringmappen her. Die belletristische Verlagsbuchbinderei ist nach 1970 eingestellt worden. 1889 Eröffnung von «Adolf Ludwig’s Buch-Handlung und Buchbinderei» in Berlin (Inhaber: Adolf Ludwig). In diese Firm…

Prägefoliendruck

(47 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
andere Bezeichung für Trocken–Prägedruck, 1974 von einem Ausschuß des «Arbeitskreises Prägefoliendruck» als für diesen verbindlich festgelegt: Man druckt nicht mit Druckfarbe, sondern mit Prägefolie; man kann in dieser Technik aber auch prägedrucken. Die Hauptanwendungsgebiete sind Verpackung und Werbung, aber auch Einbanddecken. Vergoldetechniken C. W. Gerhardt

Preßbengel

(80 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
In der Buchdruck–Holzpresse ist der P. fest mit der Spindel verbunden (Druckpresse). Anfangs war es ein dicker, gerader Holzstock, später ein ergonomisch gebogener Eisenstab mit dickerem Holzgriff («Bengelscheide»). In jedem Fall dient der P. über die Spindel zum Niederdrücken des Tiegels bis zur Vollendung des Druckvorganges. Auch die Buchbinderpresse («Stockpresse»), Papiermacherpresse («Gautschpresse»), die Weinpresse («Torkel») und alle anderen Spindelpressen funktionierten in gleicher Weise. C. W. Gerhardt Bibliography Ihme, R.: Lexikon alter Verfahren des …

Stangenpresse

(108 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
wurde von A. Senefelder für den Steindruck erfunden. Während beim Tiegeldruck-system zwei Flächen, nämlich Druckform und Fundament, sehr stark gegeneinander gedrückt werden müssen, erfolgt in der S. der Anpreßdruck (sanft) beim Streichen des Reibers über das Papier auf der Druckform. Die S.n bestanden aus Holz und waren deshalb gut transportabel. Je ein Ex. ist im Gutenberg-Museum Mainz und im Dt. Museum München zu sehen. Stangenpresse. Abbildung aus: Alois Senefelder: Lehrbuch der Lithographie und des Steindrucks. 2. Aufl. Berlin 1925. C. W. Gerhardt Bibliography Senefelder, …

Frankenthal

(180 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
(Albert-Frankenthal AG), Druckmaschinenfabrik, gegründet 1861 von Andreas Albert und Andreas Hamm, Hauptwerk in Frankenthal, Pfalz, Zweigwerke in Berlin und Kusel. Seit 1978 Kooperation mit der Druckmaschinenfabrik Koenig & Bauer AG, Würzburg. F. liefert «superschnelle Tiefdruck-Rotationen» und Rotationsoffsetdruckmaschinen als Rollenund Bogendruckmaschinen sowie Siebdruckmaschinen — alle mit modernster Technik und Elektronik. Bekannte Markennamen von F. waren bzw. sind: Rhenania, Stella, Albertina, Palatia, Palatina, Serimat. Während des ersten halben Jh.…

Gravur

(28 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Als G. bezeichnet man 1. den betreffenden Arbeitsschritt, 2. die Druckform, welche durch Gravieren von Hand oder auf der Graviermaschine hergestellt worden ist. C. W. Gerhardt

Einbringen

(50 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
nannte der Schriftsetzer das engere Setzen, um beispielsweise auf einer umbrochenen Seite eine Zeile einzusparen, damit kein Hurenkind auf der nächsten Seite entsteht. Den umgekehrten Fall behob man durch das Ausbringen. C. W. Gerhardt Bibliography Unger, A. W.: Die Herstellung von Büchern, Illustrationen, Akzidenzen usw. 3. Aufl. Halle 1923.

Gisaldruck

(64 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
heißt ein direktes Positivkopierverfahren nach B. Gisevius, Berlin ca. 1907. Mittels dieses Verfahrens konnte man eine einseitige Schwarz/Weißvorlage in Strichmanier durch Durchleuchten von der Rückseite her direkt, d. h. ohne photographisches Negativ, auf eine Druckplatte kopieren, deren Oberfläche mit einer Kolloidschicht lichtempfindlich gemacht war. ChromatgelatineGelatine C. W. Gerhardt Bibliography Unger, A. W.: Die Herstellung von Büchern, Ill., Akzidenzen usw. 3. Aufl. Halle/Saale 1923.

Führungskräfte der Druckindu strie und Informationsverarbeitung (FDI)

(188 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
e. V., Verband, gegr. am 15. 6. 1974 in Hamburg mit dem alten Namen (seit 24. 5. 1896) «Deutscher Faktorenbund e. V.» im Untertitel. Während der Bundesverband Druck e. V. die Arbeitgeber der Druckindustrie repräsentiert, haben sich im Verband FDI die mit Führungsaufgaben betrauten Mitarbeiter der Betriebe zusammengeschlossen. Mitgliederstand Ende 1985: knapp 5000. Der Verband FDI ist föderalistisch organisiert, d. h. die z. Z. 48 Bezirke und sechs Landesverbände besitzen eine große Autonomie, we…

Tangieren

(39 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
durch die Möglichkeit des Einkopierens längst überholte Technik, Rastertöne auf Hoch- und Flachdruckplatten zu erzeugen. Tangiermanier C. W. Gerhardt Bibliography Krüger, O.: Die Illustrations-Verfahren. 2. Aufl. Leipzig 1929 Walenski, W.: Wb. Druck + Papier. Frankfurt a. M. 1994.

Aufwalzen

(16 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
das maschinelle oder manuelle Übertragen von Druckfarben auf Druckformen mittels Farbwalzen. C. W. Gerhardt

Geschäftsdrucksache

(38 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ist jedes gestaltete und bedruckte Papier, das im Geschäftsverkehr zwischen Firmen, Verwaltungen, Behörden und anderen Institutionen dient, z.B.: Briefblätter und -umschlage, Visiten- und Geschäftskarten, Rechnungsformulare, Lieferscheine, Postkarten, Paketaufkleber, Etiketten, Geschäftsberichte, Endlosformulare usw. Akzidenz C. W. Gerhardt

Lichtpausen

(142 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
dienen zur Vervielfältigung von Schriftvorlagen und Strichzeichnungen auf lichtempfindlichem Papier und zwar ohne Negativ. Die Übertragung erfolgt in Lichtpausapparaten, in denen Zeichnung und Kopierpapier über einen Glaszylinder gespannt und durch Bogen- oder Quecksilberlicht von innen belichtet werden. Am häufigsten wird ein mit gemischten Lösungen von grünem Ammoniumferrizitrat und rotem Blutlaugensalz bestrichenes photographisches Rohpapier verwandt, das nach dem Fixieren weiße Zeichnungen a…

Bügeldruck

(60 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ist ein Übertragungsverfahren (modern: Transferdruck), das überwiegend im Textildruck angewandt wurde. Das Motiv wurde in einem Hoch– oder Flachdruckverfahren mit wachs– oder harzhaltigen Farben seitenverkehrt auf ein spezielles Übertragungspapier gedruckt. Dieses legte man auf Gewebestoffe — aber auch auf Papier — und übertrug das Motiv durch Anpressen mit einem heißen Bügeleisen oder einer erhitzten Rolle. C. W. Gerhardt

Goebel, Theodor

(79 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
(1829 –1916), Buchdrucker und Fachschriftsteller. G. leitete von 1871 bis 1879 das «Journal für Buchdruckerkunst», das, von Heinrich Meyer gegründet, unter seiner Redaktion für die Entwicklung der Drucktechnik in Deutschland maßgebend wurde. Er schrieb u. a.: «Friedrich König und die Erfindung der Schnellpresse» (1883) und «Die graphischen Künste der Gegenwart» (Bd. 1. Braunschweig 1895, 2. Aufl. Stuttgart 1906, Bd. 2. Stuttgart 1902; der Bd. 3, Stuttgart 1910, wurde nicht mehr von ihm verfaßt). C. W. Gerhardt

Balancierpresse

(207 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
auch Anwurf- oder Stempelpresse genannt was Konstruktion und Effekt anschaulicher macht: Auf dem Kopf einer vertikal angebrachten Spindel oder Schraube, wie sie auch in den Tiegeldruckpressen der Buchdrucker verwendet wurde, ist entweder eine horizontale Stange mit einem oder zwei Schwunggewichten an den Enden befestigt oder ein ebenfalls horizontal angebrachtes Rad mit Handgriff. Das untere Ende der Spindel steht auf dem Tiegel. Den Anpreßdruck erzeugt man durch Anwerfen der Schwungstange bzw. …

Illustrationsdruck

(246 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Während mit 111. allein die bildliche Darstellung im Buch gemeint ist, schließt der Begriff I. alles im Buch Gedruckte ein, was nicht zum Textdruck gehört. Diese Unterscheidung war fünfhundert Jahre lang technisch bedingt: von den Holzschnitten in Albrecht Pfisters ersten gedr. ill. Büchern der 1460er Jahre über die Kupfertitel und Kupferseiten der Barockzeit, die Lithographien und Galvanos (von Holzschnitten und -Stichen) des 19. Jh.s bis zu den Klischees für Ein- und Mehrfarbendruck, die man b…

Ätzen

(193 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ist eine bestimmte Behandlung der Oberfläche von Druckformen zur Herstellung der Druckfähigkeit. Man ätzt Druckformmaterial fort, entweder um die nichtdruckenden Teile des Druckbildes zu entfernen (z.B. bei den Hochdruckverfahren), oder um die druk-Kenden Teile zu erzeugen (z. B. bei den Tiefdruckverfahren). In der Drucktechnik wurden Ätzverfahren zuerst von Daniel Hopfer (1470 –1536) eingesetzt, der diese Technik aus seiner Tätigkeit als Waffenschmied kannte. Um 1505 ätzte er ein Porträt in Kup…

Photolithographie

(66 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
verfahren der Reproduktionstechnik bei der Herstellung von Druckformen für Stein–, Zink– und Offsetdruck mittels Fotoreproduktion und manueller Ton– und Farbwertkorrektur. Für beide Verfahrenswege — Gewinnung von Negativen oder Gewinnung von Diapositiven – bestehen jeweils mehrere Techniken. C. W. Gerhardt Bibliography Waldow, A.: 111. Encyklopädie der graphischen Künste. Leipzig 1884 (ND München usw. 1993), S. 608—611 Lexikon der grafischen Technik. 7. Aufl. Leipzig 1986, S. 251.

Satzfehler

(18 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ist der in Wahrheit zutreffende, aber unübliche Begriff für Fehler im Textdruck. Druckfehler C. W. Gerhardt

Andruck

(44 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
früher auch Korrekturabzug, Bürstenabzug, Probeabzug, ist ein erster Druck von jeder neuen Druckform zum Zwecke der Kontrolle, sowohl durch den Druckformhersteller als auch durch den Auftraggeber. A.e werden entweder auf Andruckmaschinen bzw. -pressen oder manchmal sogar auf Produktionsmaschinen hergestellt. C. W. Gerhardt

International Association of Research Institutes for Graphic Art Industries (IARIGAI)

(60 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ist die Dachorganisation aller Forschungseinrichtungen der Welt für die Druckindustrie mit wechselndem Sitz der Geschäftsführung (seit 1988 in St. Gallen, Schweiz). Sie wurde auf dt. Initiative 1968 gegründet und veranstaltet u. a. Management- und Research-Konferenzen. Dt. Mitglied ist die Deutsche Forschungs-Gesellschaft für Druck- und Re-Produktionstechnik (FOGRA). C. W. Gerhardt

Kurbel

(27 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Wichtiger Teil der (Hand)– Druckpressen. Die K. diente zus. mit Welle und Bändern dazu, den Karren mit der Druckform einhändig zu bewegen. C. W. Gerhardt

Auf-Lager-Bringen

(18 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Damit bezeichneten die deutschen Buchdrucker das Aufbewahren von Stehsatz für eine spätere Auflage. C. W. Gerhardt

Tiefdruckfarben

(74 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
sind im Gegensatz zu Buch- und Offsetdruckfarben sehr niedrigviskos – also vergleichsweise dünnflüssig. Folglich bestehen sie aus einem hohen Anteil an Lösungsmitteln, vorwiegend Toluol, aber auch Propanolen, sogar Wasser. Die hochflüchtigen Lösemittel bewirken einerseits die Trocknung nach dem Druck, andererseits kann ein hoher Anteil aus den abgesaugten Dämpfen wiedergewonnen werden. Die Farbanteile sind sowohl organische als auch anorganische Pigmente. C. W. Gerhardt Bibliography Walenski, W.: Wörterbuch Druck + Papier. Frankfurt 1994, S. 315–316.

Zwei-Touren-Maschine

(89 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Die Zylinderflachform-Buchdruckmaschinen («Schnellpressen») wiesen unterschiedliche Bewegungsmechanismen sowohl des Karrens als auch des Zylinders auf. Bei Ein- und Zweitouren-Maschinen befi ndet sich der Zylinder (im Gegensatz zur Stoppzylinder-Maschine) in kontinuierlicher Drehbewe- gung. Während der Hinfahrt des Karrens wird gedruckt, während der Rückfahrt nicht. In der Z. wird deshalb bei der Rückfahrt der Zylinder mechanisch angehoben, damit er nicht die Form berühren kann. Zwei-Touren-Maschine von MAN um 1960. C. W. Gerhardt Bibliography Gerhardt, C. W.: Gesch. …

Pressen

(124 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
1. Durch das P werden Text oder Bild oder beides in den Bedruckstoff, der sich zwischen einer seitenverkehrt und erhaben gearbeiteten Prägeplatte (Matrize) und einer als Gegendruckform ausgearbeiteten Patrize befindet, konturenscharf eingetieft. Dabei entstehen rückseitig Erhebungen. Beim Prägen sind Patrize und Matrize umgekehrt gearbeitet. P. ist sowohl farblos möglich (Blindpressung) als auch mit gleichzeitiger Farbgebung. 2. In der älteren Lit wird nicht genau zwischen Prägen und P. unterschieden. So wird häufig auch eine Prägung als Pressung bezeich…

Einstaubverfahren

(40 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Das E. ist ein spezielles Kopierverfahren. Die Kopien entstehen dadurch, daß die Kopierschicht klebrig ist, ihre Klebrigkeit aber bei der Belichtung verliert. Dadurch haftet der anschließend aufgetragene «Staub» (= Farbpulver) nur an den unbelichteten Stellen. C. W. Gerhardt

Laser

(57 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ist der engl. Begriff für einen Lichtverstärker, einer aus dem Molekularverstärker entwickelten Lichtquelle. L (Light), a (amplification), by s (stimulated) e (emission) of r (radiation). Der Laserstrahl ist von gleicher Länge, Schwingung und Phase. In der Drucktechnik wird er zur Aufzeichnung von Text und Bild sowie zur Aufnahme von Hologrammen eingesetzt. Laserdrucker C. W. Gerhardt

Fotoxylografie

(47 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Als F. bezeichnete man früher Holzschnitte oder -Stiche, wenn das Motiv nicht aufgezeichnet, sondern mittels eines Fotonegativs auf die mit belichtungsempfindlichem weißen Deckgrund überzogene Holzplatte übertragen wurde. C. W. Gerhardt Bibliography Unger, A. W.: Die Herstellung von Büchern, 111., Akzidenzen usw. 3. Aufl. Halle, Saale 1923.

Solnhofer Schieferplatten

(69 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
kohlensaurer Kalkschiefer, aus dem oberen Malm im Süden der Fränkischen Alb bei Kehlheim, war das am besten geeignete Druckformmaterial für den Steindruck. Schon der Erfinder A. Senefelder experimentierte mit anderen Steinen (ebenso wie dies andere Steindrucker bis ins 20. Jh. hinein versuchten), jedoch ohne Erfolg. Fortschritte wurden später durch Verwendung von Metall, vor allem Zink, erzielt, was ebenfalls Senefelder bereits erprobt hatte. Lit.Senefelder C. W. Gerhardt

Ferrotypie

(82 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
1. Bei den zahlreichen Versuchen des 19. Jh.s, Blei als Schriftmetall durch andere Materialien zu ersetzen, hat man auch Typen aus Eisen gegossen, als Ferrotypen. 2. Sogenannte Schnellphotographie, wie sie fruher z. B. auf Rummelplatzen vorgefiihrt wurde: hier erzeugt man in der Kamera kein Negativ, sondern ein direktes Positiv. Dazu werden anstelle von Glas- oder Filmnegativen schwarzlackierte Eisenbleche mit speziel-Ier Oberflachenpraparierung benutzt. C. W. Gerhardt Bibliography Unger, A. W.: Die Herstellung von Biichern, 111 ., Akzidenzen usw. 3. Aufl. Halle/Saale 1923

Presseur

(11 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
andere Bezeichnung für Gegendruckzylinder in Rotationsdruckmaschinen. C. W. Gerhardt

Foliendruck

(34 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
1. Unter F. versteht man vor allem das Bedrucken von Folien für Verpackungen. 2. F. ist ferner das Drucken mit Prägefolien in Druckerei und Buchbinderei. Andere Bezeichnung: Trocken-Prägedruck. Prägefolie C. W. Gerhardt

Korrekturbogen

(22 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ist der Andruck eines ganzen Bogens für Werk- oder Zeitschriftendruck nach erfolgtem Umbruch zum Zwecke der Korrektur. C. W. Gerhardt

Galvano

(338 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
nennt man eine Duplikatdruckform, welche durch die Techniken der Galvanoplastik hergestellt wird. G.s dienen als Druckformen für Buchdruckmaschinen und als Patrizen für Prägepressen. Als Original kommt jede Hochdruckform infrage — sowohl Texte als auch Abb. Von einem Original können beliebig viele G.s hergestellt werden, 1. um das Original zu schonen, 2. um höhere Aufl. zu ermöglichen, 3. um mit Mehrfachnutzen arbeiten zu können. Zu 1: So wurden z. B. Holzschnitte bzw. Holzstiche von etwa 1860 an zu den bevorzugten Ill.techniken, bes. für Ztg. und Zss. Zu 2…

Bronzieren

(205 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
«Aufbringen von Metallpulver auf eine frisch vorgedruckte Haftfarbe (Unterdruckfarbe)» = Definition nach DIN 16529. Um gedruckte Texte und Ill. in Gold erscheinen zu lassen, ohne das teure Blattgold zu verwenden, kann man Blattmetall, Prägefolie, Metallpigmentfarben oder Bronzepulver verwenden. Für den Bronzefarbendruck werden Bronzepulver und Firnis zu einer druckfähigen Farbe vermischt. Das B. dagegen erfordert zwei aufeinanderfolgende Arbeitsgänge. Nach dem Druck mit einer (farblosen oder gel…

Geomontographie

(131 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Den Begriff prägte der Druckereibesitzer G. M. Bauerkeller in Paris. Er bezeichnete damit die von ihm erfundene und produzierte neue Art reliefartiger Stadtpläne und Landkarten. Zu deren Herstellung kombinierte er Buch- und Steindruck mit Prägedruck bzw. einer Papiermaché-Technik. Auf den meisten Karten gab er zwei Maßstäbe an: échelle horizontale und échelle verticale. G. wird erstmals genannt und beschrieben im franz. Patent Nr. 11840, erteilt am 13. 7. 1840, nachdem eine Beschreibung als «rep…

Ausleger

(42 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Eine Einrichtung an jeder Bogendruckmaschine, welche die bedruckten Bogen nach beendetem Druckvorgang auf einen Stapel legt. Bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein besorgten dies eine oder mehrere Personen – meist Kinder – von Hand. C. W. Gerhardt

Franklin Presse

(51 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
hieß die erfolgreichste Version der von George Phineas Gordon, New York, konstruierten und 1850/1851 patentierten Klapptiegeldruckmaschine. Den Namen verdankt sie Gordons spiritistischer Neigung: er war der Meinung, Benjamin Franklin habe ihm den Mechanismus der Maschine im Traum genau beschrieben C. W. Gerhardt Bibliography Moran, J.: Printing Presses. London 1973

Druckpresse

(524 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Eine D. dient - ebenso wie eine Druckmaschine - der Vervielfältigung einer Vorlage: Text oder Bild oder beides werden mittels Druckform und Druckfarbe auf einen Bedruckstoff übertragen. Im Gegensatz zur Maschine, deren einzelne Funktionen, durch einen zentralen Antrieb bewegt, mechanisch erfolgen, muß bei einer D. jede Bewegung eines Teils von Hand veranlaßt werden. D.n für den Buchdruck waren - trotz der Erfindung der Druckmaschinen - im ganzen 19. Jh. die am weitesten verbreiteten Produktionsm…

Faber & Schleicher

(177 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Offenbach, Druckmaschinenfabrik, gegr. 1891 in Frankfurt am Main, seit 1979 MAN Roland Druckmaschinen AG. Die Maschinenbaufachleute Christian Ludwig Eduard Faber und Adolf Schleicher begannen mit Eigenkapital den Bau von Zylinder/Flachformdruckmaschinen (sogenannten «lithographischen Schnellpressen») und Lichtdruckmaschinen. Sie hießen «Albatros» und «Elzevir». 1882 wurde die 500., 1887 bereits die 1000. Druckmaschine gebaut. 1897 erfolgte die Umwandlung in eine AG. 1905 brachte die Firma mit de…

Bauer, Andreas Friedrich

(294 words)

Author(s): C.W. Gerhardt
* 18. 8. 1783 in Stuttgart,†27. 2. 1860 in Oberzell. Nach dem Besuch des Gymnasiumsging B. bei dem berühmten Optiker und MechanikerBaumann in die Lehre. Ab 1803 erweiterte erauf der Universität Tübingen seine praktischen Kenntnissedurch theoretische Studien in Mathematik und Naturwissenschaften.Nach Ablegung seines Magister-Examensreiste er 1805 nach England, um seine technischeAusbildung zu vervollkommnen. In London lernteer Friedrich Koenig kennen, dessen Erfindernatur unddrucktechnische Kennt…

Mori, Gustav

(302 words)

Author(s): C. W Gerhardt
* 2. 6. 1872 in Frankfurt a. M., t 22. 7. 1950 ebd., wurde als Autodidakt und in enger Zusanmlenarbeit z. B. mit Aloys Ruppel, Gottfried Zedler, Stanley Morison ein anerkannter Frühdruckforscher. M. begann als gelernter Schriftsetzer in Frankfurt und Andernach und arbeitete als Faktor in Frankfurt, bevor er 1908 Abteilungsleiter der Linotype-Matrizen-Herstellung bei der Schriftgießerei D. Stempel AG wurde. Schon als junger Mann begann er mit buchgewerblichen Studien. Die Gutenberg-Feiern und die…

Lagerschrift

(58 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Die Schriftgießereien hielten von den viel verkauften Schriften ihres Sortiments immer einen bestimmten Lagervorrat, um jederzeit schnell liefern zu können. Die L.en wurden bis zur Einführung der einheitlichen Schrifthöhe 1898 in der sog. Vorratshöhe (später Lagerhöhe) gegossen. Durch Abhobeln des Letternfußes wurde die jeweils verlangte Schrifthöhe erzielt. C. W. Gerhardt Bibliography Wilkes, W.: Das Schriftgießen. Stuttgart 1990.

Vergoldewerkzeuge

(138 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Die Vergoldetechniken für die Buchherstellung wurden im arab. Kulturraum erfunden und in Europa einige Zeit nach der Gründung des Staates Al Andalus (Andalusien) bekannt. Es waren manuelle Techniken zur Übertragung von geschlagenem Blattgold (oder Blattmetall?) mittels verschiedenen Werkzeugen. Vom 8. Jh. an sind zuerst Stempel unterschiedlicher Form und Größe (z. B. für Ornamentik oder Schrift) bekannt; seit dem 15. Jh. kannte man den Gebrauch von Rollen(z. B. für glatte oder ornamentierte Lini…

Endlosband

(23 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Begriff für den Lochstreifen zur Steuerung von Setzmaschinen, der noch keine Codierung für das Ausschließen der Zeilen enthält. C. W. Gerhardt

Wischfestigkeit

(59 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Als W. bezeichnet man die jeweilige Trocknungsstufe der Druckerfarbe auf dem Bedruckstoff, der erreicht wird, wenn beim Überwischen mit dem trockenen Finger bei mittlerem Druck die Farbe nicht über die Konturen der Druckelemente gewischt wird. Dieser Grad der Trocknung soll erreicht sein, bevor die Druckbogen in einem weiteren Durchgang gedr. oder buchbinderisch verarbeitet werden. C. W. Gerhardt

Lithotypie

(37 words)

Author(s): C. W Gerhardt
hatte drei Bedeutungen: 1. ein nicht näher bekanntes anastatisches Verfahren (Anastatischer Druck); 2. Umdruck vom Schriftsatz (Hochdruck) auf einen Lithographiestein (Flachdruck); 3. die sog. Hochlithographie, womit reliefartig hoch geätzte Lithosteine gemeint sind C. W Gerhardt

Gerstung KG

(59 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Die G. wurde 1849 von Wilhelm G. in Offenbach am Main gegründet und stand danach seit 1892 unter der Leitung von Rudolf G. Diese Druckerei hat sich um die Hebung des Buchgewerbes große Verdienste erworben. So entstanden dort z. B. die Rudolfinischen Drucke. Schon vor dem Ersten Weltkrieg wurde auch der Offsetdruck aufgenommen. C. W. Gerhardt

Blattmetall

(158 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
st der Dachbegriff für echte und unechte Metalle, welche manuell zu Blättern im Format von ca. 8–12 cm im Quadrat bei einer Stärke von 1/10000 bis 1/20000 geschlagen werden. Schon seit dem Altertum lassen sich Herstellung und Verwendung von geschlagenem Gold und Silber, sowie von Bronze, Messing und Zinn nachweisen. Seit dem 16. Jh. überwiegen quantitativ die unechten Metalle immer mehr, weil sich die Anwendungsgebiete ständig erweiterten. Vor allem für Brokatpapiere, Bücher, Bucheinbände, Tapet…

Trocken-Prägedruck (-verfahren)

(132 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Im T. druckt oder prägt man Buntfarben und Metallicfarben (früher Blattmetall, jetzt Prägefolie), die im Gegensatz zu den «Naßfarben» aller übrigen Druckverfahren während der gesamten Verarbeitung trocken sind. Der T. ist ferner das einzige Druckverfahren, in welchem man dünne Metallschichten sowie auch Hologramme drucken kann. Im Buchwesen schon seit dem 16. Jh. als Vergoldetechnik bekannt, wird der T. seit den 1970er Jahren in stark zunehmenden Umfang für Einbände und Schutz- umschläge, Broschüren und Werbemittel eingesetzt. Golddruck Trocken-Prägedruck (-verfahren).…

Ausschuß

(14 words)

Author(s): C.W. Gerhardt
heißen fehlerhafte Drucke, Makulatur; zugleich falsches Substantiv für das Ausschießen C.W. Gerhardt

Fließsatz

(33 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
nennt man den Schriftsatz, der in einem Grad einer Grundschrift fortlaufend steht, allenfalls durch Absätze und Überschriften unterbrochen (z.B. Romansatz). Gegenteil: gegliederter Schriftsatz mit Auszeichnungen (z. B. Dramensatz). C. W. Gerhardt

Gegendruckzylinder

(124 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Der G. entspricht bei Zylinder/Flachformdruckmaschinen und Rotationsdruckmaschinen der Gegendruckform in Tiegeldruckpressen odermaschinen. Bei Zylinder/Flachformdruck- und Prägedruckmaschinen dreht sich der G. um seine Achse, wenn ihn die Druckform des horizontal bewegten Karrens berührt. Auf dem G. nimmt der Drucker seine Zurichtung vor. Der Präger oder Prägedrucker baut dort seine Patrize auf, welche die zur Verformung des Bedruckstoffs erforderliche Entsprechung der Druckform (Matrize) bildet…

Halbtöne

(41 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
nennt man alle Grauwerte einer manuell oder fotografisch angefertigten Schwarzweiß-Druckvorlage, die zwischen reinem Weiß und voll gedecktem Schwarz liegen. Die durch Rasterung, Körnung oder andere Techniken erzeugten Grauwerte sind keine echten Halbtöne. Halbtöne, durch Rasterung erzielt. C. W. Gerhardt

Kaltprägung

(24 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
In der Stereotypie prägte man früher gelegentlich zur Schonung des Schriftsatzes die Matern auf Kniehebelpressen, welche nicht heizbar waren. C. W. Gerhardt

Derkel

(68 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Der D. ist ein Teil der Druckpresse (engl, tym-pan; franz. timpan). Er ist am Fundament der Presse durch Scharniere befestigt und mit einer Einlage aus Makulatur oder Filz gepolstert. Auf den D. wird der Druckbogen gelegt und durch das Rähmchen in seiner Position gehalten. Danach werden Deckel und Rähmchen auf die eingefarbte Druckform geklappt. C. W. Gerhardt Bibliography Wilkes, W.: Die Entwicklung der eisernen Buchdruckerpresse. Pinneberg 1983.

Bleistiftradierung

(19 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ist eine im 19. Jh. entwickelte künstlerische Technik der manuellen Druckformenherstellung für den Tiefdruck.Bleistiftdruck C. W. Gerhardt

Hochschule der Künste Berlin

(58 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Institut für Technologie und Planung Druck, Berlin. Studiengang 1: Technisch-wirtschaftliche Betriebsführung, bereitet mathema-tischnaturwiss., wirtschaftswiss. und technisch auf Tätigkeiten in der Produktplanung Druck oder Verpackung sowie für die wirtschaftlichtechnische Verwaltung vor. Studiengang 2 bildet für Planung und Koordination im drucktechnischen Betrieb aus. Abschluß beider Studiengänge nach acht Semestern ist der Diplom-Ingenieur. C. W. Gerhardt

Steg

(117 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Bund-, Fuß-, Kopf- und Seitenstege sind Bezeichnungen aus der Drucktechnik, welche eiserne Schließstege meinen, die zum Schließzeug gehören. Es ist Blindmaterial und wird in der Setzerei zum Auffüllen nichtdruckender Räume eingesetzt. Beim Tiefdruck werden die zwischen den Rasternäpfchen stehengebliebenen Teile als S. bezeichnet. Stege auf der Buchseite. Stege auf dem Tiefdruckzylinder. Steganographie. Verschlüsselung mit der Tafel (Schlüsselwort: KATZE), die Blaise de Vigenère im 16. Jh. nach Johannes Trithemius entwickelte. Unten: Die Entschlüsselung. C. W. Gerhar…

Patronieren, (von franz. patron = Muster, Form, Modell)

(42 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
nannte man im älteren Sprachgebrauch den Vorgang des Handkolorierens von Musiknoten, Holzschnitten, Kupferdrucken u.a.m. mittels Schablonen. C. W. Gerhardt Bibliography Gerhardt, C. W.: Geschichte der Druckverfahren. Bd. 1. Prägedruck, Siebdruck. Stuttgart 1974, S. 150.

Konterdruck

(40 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ist das Bedrucken der Rückseite einer Klarsichtfolie von einer seitenrichtigen Druckform, damit man das Druckbild von der Vorderseite her erkennt, z. B. für Werbe– oder Verpackungsdrucke. Dabei kann die Vorderseite zusätzlich noch normal bedruckt sein. C. W. Gerhardt

Set

(65 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Maßeinheit, entwickelt für Monotype-Einzelbuchstaben-Setz- und Gießmaschinen. Diese Maßeinheit weicht von üblichen typographischen Maßen ab. Ein typographisches Geviert wird beim S. in 18 Einheiten, ein Halbgeviert in neun Maßeinheiten unterteilt und auch so bezeichnet. C. W. Gerhardt Bibliography Westlinning, W.: Der maschinelle Bleisatz: Zur Geschichte der Satzherstellung. Darmstadt, Technische Hochschule 1979, S. 50 Lexikon der grafischen Technik. 7. Aufl. Leipzig 1986, S. 538 bis 539

Gelatine

(95 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ist eine leimähnliche Eiweißsubstanz, die mittels bestimmter Verfahren aus enthaarten Tierhäuten und Knochen gewonnen wird. In Verbindung mit Wasser bildet G. eine kolloidale Lösung. Fügt man einer solchen Lösung Chromsalze (z.B. Kaliumbichromat) hinzu, so erhält man eine lichtempfindliche Schicht, wie sie bei der Druckformenherstellung für zahlreiche Druckverfahren erforderlich ist, so z.B. Heliogravüre, Lichtdruck, Lithographie, verschiedene Tiefdruckverfahren u. a. m., aber auch frühe fotografische Techniken. C. W. Gerhardt Bibliography Unger, A. W.: Die Herste…

Nudel

(19 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
in der Werkstattsprache der Buchdrucker die Hand–, Abzieh– oder Korrekturpresse zur Herstellung von Fahnen. C. W. Gerhardt
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