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Ambrosius

(373 words)

Author(s): Markschies, C.
[English Version] (wohl nicht Aurelius) von Mailand (333/34 Trier – 397), bedeutender Bf., seit Ende des 7.Jh. als einer der vier abendländischen Kirchenlehrer angesehen. A. stammte aus einer vornehmen Familie (stadt-?)röm. Christen; in Rom ausgebildet, wurde er zw. 372 und 374 Statthalter der Aemilia Liguria mit Sitz in Mailand. 374 avancierte er als Kompromißkandidat wohl der nicaenischen Minderheit (Nicaea) des Ortes zum Bf. in der Kaiserresidenz. In überraschend zielstrebiger und schneller Weise w…

Dynamismus

(125 words)

Author(s): Markschies, C.
[English Version] . Die traditionelle dogmen- und theologiegesch. Terminologie unterschied einen »dynamistischen« und »modalistischen« Monarchianismus und faßte so Richtungen, die die Logostheol. (Logos) der Apologeten und die Lehre von mehreren göttlichen Hypostasen (z.B. bei Origenes) energisch bekämpften, unter einem gemeinsamen Oberbegriff zusammen (anders schon A.v.Harnack). In den letzten Jahren trennt man diese Richtungen freilich und bez. sie als »Adoptianismus« und »Monarchianismus«, u.a.…

Gemeindeordnung

(136 words)

Author(s): Markschies, C.
[English Version] . Leben und Theol. christl. Gemeinden der ersten Jh. wurden v.a. normiert durch die zu einer autoritativen Schriftensammlung gewordene Bibel beider Testamente, dann aber auch durch Kirchenordnungen im eigentlichen Sinne, das entstehende und zunächst in freien Formulierungen niedergelegte Bekenntnis und die seit den Reichskonzilien des 4.Jh. (Nicaea, Konstantinopel: IV.) in Dogmen kondensierte Theol. Eine wichtige Rolle spielte natürlich nach dem Zurücktreten urchristl. Prophetie …

Enkratiten

(114 words)

Author(s): Markschies, C.
[English Version] . Die altkirchl. Häresiologien beschreiben mit diesem Begriff eine Gruppe von Asketen (Askese) (abgeleitet von griech. ε᾿γκρα´τεια/enkráteia, »Selbstbeherrschung«, »Enthaltsamkeit«) und datieren ihre Entstehung ins 2.Jh. Irenaeus führt sie auf Satornil und Markion zurück (haer. I 28,1), als Begründer nennt er wie Eusebius den Syrer Tatian (Eus. h.e. IV 29,6). Ihnen werden typische asketische Positionen zugeschrieben, z.B. Verzicht auf die Ehe und auf den Weingenuß (auch im Abendmahl). Noch im 4.…

Alte Kirche

(5,681 words)

Author(s): Markschies, C.
[English Version] I. Zum Begriff Der Begriff »A.K.« stellt die im dt. Sprachraum gebräuchlichste unter den verschiedenen Bezeichnungen dar, mit denen man den Gegenstand einer Kirchengesch. der kaiserzeitlichen griech.-röm. Antike beschreibt, d.h. die Entwicklung der christl. Kirche von ihren Anfängen bis zum Ende der Antike bzw. Spätantike. Dieses wird freilich verschieden bestimmt: für den lat.-sprachigen Westen überwiegend im Kontext der Völkerwanderung; für den griech.-sprachigen Osten mit Justini…

Maximilla, Priscilla, Quintilla

(206 words)

Author(s): Markschies, C.
[English Version] . Die drei Frauen zählen gemeinsam mit Montanus zu den zentralen Prophetengestalten des später so genannten kleinasiatischen Montanismus, für P. ist bei Tertullian auch die Namensform »Prisca« belegt. Von ihnen sind sieben prophetische Logien überliefert (Nr.5–11 Heine). Dabei könnte Q. eher einer zweiten Generation von Prophetinnen angehören, da ihr Name in den frühesten Quellen nicht explizit auftaucht (vgl. aber Eus.h.e. V 18,6). Wie man das exakte hierarchische und institutio…

Innerer Mensch

(1,249 words)

Author(s): Markschies, C. | Burkert, W. | Betz, H.D. | Heesch, M.
[English Version] I. Begrifflich Die Vorstellung eines im äußerlichen Menschen befindlichen »eigentlichen Menschen« ist in der antiken Lit. weit verbreitet; spätestens seit dem Hellenismus ist sie Teil eines umfassenden Metaphernsystems. Allerdings wird sie mit einer Reihe sehr unterschiedlicher Begriffe ausgedrückt, denen auch recht verschiedene Vorstellungen entsprechen. Der eine dt. Begriff »i.M.«, der diese Vielfalt nicht angemessen zum Ausdruck bringen kann, ist aus den verbreitetsten griech. …

Aquarier

(133 words)

Author(s): Markschies, C.
[English Version] . Die Benutzung von Wasser anstelle von Wein beim Abendmahl ist vor allem in den sog. Apokryphen des NT belegt (ActPetr II 2; ActPaul 7; ActThom 120f/152/158[?]), sie scheint aber auch gelegentlich bei Weinmangel in der Mehrheitskirche üblich gewesen zu sein (Pionius-Martyrium 3,1), Irenäus schreibt eine entsprechende Praxis Judenchristen zu (haer. V 1,3); Clemens von Alexandrien Enkratiten (paedagogus II 32,3f.; stromata I 96,1); EpiphaniusMarkion (haer. 42,3,3); Theodoret Schülern des Tatian mit Namen ῾ϒδροπαραστα´´ται/Hydroparastátai (Thdt. haer. …
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