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Your search for 'dc_creator:( "W Grebe" ) OR dc_contributor:( "W Grebe" )' returned 158 results. Modify search

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Sämtliche Werke

(19 words)

Author(s): W. Grebe
Bezeichnung für die Gesamtausg. der Werke eines Autors, wobei deren Vollständigkeit nicht gewährleistet ist. W. Grebe

Serapeum

(189 words)

Author(s): W. Grebe
Zs. für Bibl.wissenschaft, Hss.kunde und ältere Literatur (Jg. 1. 1840 – Jg. 31. 1870. Leipzig: Weigel; ND Nendeln, Liechtenstein 1968). Die erste bibl.-wiss. Zs. in Deutschland, 1840 von dem Leipziger Pädagogen und Bibliothekar E. R. W. Naumann (1809 bis 1880) und dem Verleger Theodor Oswald Weigel gegründet. Der Titel wurde in Erinnerung an die Bibl. im Serapistempel in Alexandria gewählt. S. erschien halbmonatlich in Lfg., die zu Jahresbdn. kumulierten. Jeder Lfg. war ein «Intelligenzblatt» b…

Annotierte Zetteldrucke

(274 words)

Author(s): W. Grebe
gedruckte Katalogzettel (Titeldrucke), die zur Titelaufnahme noch Annotationen (Erläuterungen) als Hilfen für den Bestandsaufbau und die Bestandserschließung bieten. A. Z. werden meist im Rahmen von Zentralkatalogisierungsmaßnahmen erstellt. Format, Umfang und Inhalt der a. Z. variieren. Bedeutend sind die a. Z. der Library of Congress (LOC) in Washington, der Lenin-Bibl. in Moskau, des Zentralinstituts für Bibl.wesen (ZIB) in Ostberlin und der Einkaufszentrale für ÖB (EKZ) in Reutlingen. Die LO…

Neuerwerbungsliste

(116 words)

Author(s): W. Grebe
ein aktuelles Verz. der neuerworbenen Bücher, Zss. oder AV-Medien einer Bibliothek. Die N. dient der Lit.- und Benutzerwerbung; sie kann je nach Umfang und Qualität der aufgeführten Lit. einen hohen Informationswert besitzen und Erwerbungspolitik einer Bibl, dokumentieren. N.n ersch. häufig als vervielfältigte vielfältigte Drucke und mit Standortangaben und z. T. auch mit Annotationen versehen. Sie sind ein Instrument ment der Öffentlichkeitsarbeit in allan Bibl.typen; die längste Tradition weis…

Disserent

(21 words)

Author(s): W. Grebe
seltenere synonyme Bezeichnung für Respondent. Der D. ist der Verteidiger oder Verfasser einer Disputation oder einer Dissertation. W. Grebe

Martène, Edmond

(211 words)

Author(s): W. Grebe
22. 12. 1654 in St. Jean de Losne bei Dijon, f 20. 6. 1739 in St. Germain des Prés, Paris, Benediktinermönch, Mauriner, Kirchenhistoriker und Liturgiker. M. trat mit 18 Jahren in die Benediktiner-Abtei St. Rémy in Reims ein. Seine weitere Ausbildung erhielt er in St. Germain des Prés bei den berühmten maurinischen Gelehrten Luc d'Achery und Jean Mabillon, dem Begründer der Diplomatik, dessen Mitarbeiter er wurde. Zur Sammlung und Sichtung von Quellen für eine Neuausg. der «Gallia christiana» unt…

Respondent

(36 words)

Author(s): W. Grebe
(von lat. respondere = antworten) ist an den ma. und frühneuzeitlichen Univ. der Verteidiger und vielfach auch der Verf. einer Disputation oder Dissertation. Der R. wurde zuweilen auch Disserent genannt. Lit. Disputation W. Grebe

Referateblatt

(570 words)

Author(s): W. Grebe
auch Zentralblatt, Referatezs. oder Referateorgan gen., ist eine periodisch erscheinende Fachbibliographie, in der zu bestimmten Fach oder Themengebieten aktuelle Fachlit., bes. Zss.aufsätze angezeigt und mit Kurzreferaten (engl, abstracts) versehen sind. Ein R. ist eine referierende Bibliographie und zugleich die Bibliographienform, die in den naturwiss. und technischen Disziplinen die größte Verbreitung erlangt hat. Es gibt heute (1998) ca. 3500 R.er. Sie erscheinen in Heft, bzw. Buchform, als…

Historische Bibliographie

(46 words)

Author(s): W. Grebe
ein von F. A. Ebert verwandter Begriff für die angewandte Bibliographie, die er auch als «die äußere, die beschreibende oder historische» bezeichnete. W. Grebe Bibliography Nestler, F.: Friedrich Adolf Ebert und seine Stellung im nationalen Erbe der Bibliothekswissenschaft. Leipzig 1969, S. 151 bis 156.

Bibliographische Ermittlung

(87 words)

Author(s): W. Grebe
umfaßt die Recherche in Bibliographien und weiteren Informationsmitteln (z. B. Lexika oder Biobibliographien) zum Nachweis von gesuchtem Schrifttum. Die vorgegebenen bibliographischen Daten werden überprüft (verifiziert), ggf. berichtigt und ergänzt, wenn möglich, wird zusätzlich ein Standortnachweis ermittelt. Synonymbegriff: Bibliographieren. W. Grebe Bibliography Weitzel R.: Bibliographische Sachpraxis. Stuttgart 1962 Dux, W.: Methodik und Technik der Bearbeitung und Nutzung von Bibliographien. Leipzig 1967 Domay, F.: Formenlehre der bibliographischen …

Internationale Bibliographie des Buch- und Bibliothekswesens (IBBB)

(182 words)

Author(s): W. Grebe
mit bes. Berücksichtigung der Bibliographie. N. F. Bearb. von R. Hoecker und J. Vorstius (u.a.), Jg. 1. 1926 bis 15. 1940. Leipzig 1928–1941, ND 1969. Die IBBB war eine j. erscheinende kritische Auswahlbibliographie, die über die im Titel genannten Fachgebiete hinaus auch den Buchhandel, das Verlags- und Presserecht, das Ztg.- und Zeitschriftenwesen, die Fachbibliographie der wichtigsten wiss. Disziplinen sowie die Bibliophilie erfaßte. Die im Hauptteil systematisch in Haupt- und Untergruppen ge…

Rezensionsblatt

(137 words)

Author(s): W Grebe
auch Rezensionszs., Rezensionsorgan, Rezensionsjournal gen., bezeichnet i.d.R. eine Zs., die ausschließlich oder in einem größeren Umfang Rezensionen enthält. Die Erschließung der R.er erfolgt über das jeweilige Inhaltsverz., über Reg. und durch spezielle Rezensionsbibliographien (Rezension). Die ersten wiss. Zss., die auch Rezensionen enthielten, waren das Journal des Savants (1665ff.) und die Philosophical Transactions (1705 ff). Für das 18. Jh. sind bes. die Göttingischen Gelehrten Anze gen e…

Bibliographische Systeme

(197 words)

Author(s): W. Grebe
sind Klassifikationsschemata, die dazu dienen, das Schrifttum (Dokumente) nach ihrem Inhalt zu ordnen (Systematische Bibliographie). Die meisten b. S. sind unter Berücksichtigung ihrer historischen Bedingtheit individuell für eine bestimmte Bibliographie und deren Zweckbestimmung aufgestellt worden. Hierarchisch-logisch gegliederte Systeme herrschen vor. Der Grad der Feingliederung steht im allgemeinen in Relation zu der Menge des zu ordnenden Materials. Es besteht eine enge Wechselbeziehung zu …

Glossographie

(28 words)

Author(s): W. Grebe
Verzeichnung und Erklärung von fremdsprachigen, altertümlichen oder mundartlichen Wörtern (Glossen). Die Slg. erfolgt im Glossar W. Grebe Bibliography Der Kleine Pauly. Bd. 2. Stuttgart 1967, Sp. 816–822.

Internationales Bibliotheksformat

(115 words)

Author(s): W. Grebe
intern. Standardformat für Katalogkarten von 7,5 cm Höhe x 12,5 cm Breite (etwa 3 x 5 Zoll). Das I.B. wurde 1948 als intern. Norm anerkannt. Es wurde Ende des 19. Jh.s in den USA auf Anregung von Melvil Dewey eingeführt und fand durch den Druck der Titelkarten der Library of Congress in Washington seit 1901 rasche Verbreitung. In Deutschland begünstigte die Umstellung der Berliner Titeldrucke von Heft- auf Zettelform 1909 die Durchsetzung des Formats. W. Grebe Bibliography Roloff, H.: Die Katalogisierung. In: Handb. der Bibliothekswissenschaft. 2. Aufl. Bd. 2. Wiesbaden 1…

Literaturagentur

(344 words)

Author(s): W Grebe
Agentur (Literatur) Literaturangaben informieren in Veröff. über die benutzte und empfohlene Literatur. Sie weisen die Lit. nach, aus denen zitiert, auf die inhalthch Bezug genommen und auf die als weiterführend hingewiesen wird. Sie sind in wiss. Schriften unabdingbar erforderlich als Beleg und zur Überprüfung der zitierten und ausgewerteten Quellen. Lediglich im Bereiche der Schönen Lit. kann auf L. verzichtet werden. L. geben Auskunft über den Umfang und die Qualität des für eine Publikation au…

Bibliographie der Bibliographien

(478 words)

Author(s): W. Grebe
ist ein Verz. von Bibliographien. Synonymbegriff: Bibliographie zweiten Grades. Die B. d. B. ist die allgemeinste bibliographische Informationsquelle. Sie verzeichnet nicht nur Bibliographien im engeren Sinne, sondern auch Kataloge, Enzyklopädien, Lexika, biographische Sammelwerke, Handbücher oder Adressenverzeichnisse. B.nd. B. ermöglichen, die riesige Zahl der selbständig oder versteckt ersch. Bibliographien zu überblicken und unmittelbar oder mittelbar zu recherchieren. Eine uneingeschränkt v…

Gothaische genealogische Taschenbücher

(271 words)

Author(s): W. Grebe
Sammelbezeichnung für den «Gotha», d.h. die seit 1763 in Gotha zunächst bei J. C. Dieterich, seit 1774 beim Verlag C. W. Ettinger, dann bei Justus Perthes ersch. genealogischen Hofkalender, Almanache und Taschenbücher. Die G. sind wichtige biographische Nachschlagewerke bes. zum Adel aus dem dt. Kulturraum. Der anfangs kleinformatige Hofkalender (11 X 7 cm) war zum «Nutzen und Vergnügen» geschrieben und enthielt ein Kalendarium, Kupferstiche, Tafeln, unterhaltsame Artikel und eine Genealogie der…

Constantin, Leopold August

(95 words)

Author(s): W. Grebe
Pseud. für Leopold August Konstantin Hesse, * 24. 6. 1799 in Erfurt, † 16. 6. 1844 in Paris, Bibliograph und Buchhändler (Angestellter bei Panckoucke in Amsterdam). Bes. sein Werk «Bibliothéconomie, instructions sur l'arrangement, la Conservation et Fadministration des bibliothèques» (Paris 1839, nouv. éd 1841; dt. Übers. 1840, 1842; span. Übers. 1865) fand in der Fachlit. des 19. Jh.s Beachtung. Weitere Schrift: «Essai d'une statistique des bibliothèques publiques des pays étrangers de FEurope», Paris 1841. W. Grebe Bibliography Querard, J. M.: Les supercheries littéraire…

Ortsregister

(34 words)

Author(s): W. Grebe
ein Reg., das die in einem Werk vorkommenden Ortsnamen umfassend, meist in alphabetischer, seltener in systematisch-alphabetischer Ordnung erschließt. Zu den Ortsnamen wird im allg. nur die betreffende Seitenzahl angegeben. Register W. Grebe

Baedeker, Karl

(149 words)

Author(s): W. Grebe
*3. 11. 1801 in Essen, †4. 10. 1859 in Koblenz, ältester Sohn des Essener Verlagsbuchhändlers Gottschalk Diederich Baedeker. Nach Lehrjahren in Essen, Heidelberg und Berlin sowie Studium in Heidelberg (1819–1822) griindete er 1827 in Koblenz eine Sortiments-und Verlagsbuchhandlung, deren Reisehandbucher als «rote Baedeker» zum Prototyp des modernen Reisehandbuchs wurden. 1835 veröffentlichte B. eine überarb. Ausg. von J. A. Kleins «Rheinreise von Mainz bis Cöin». Bis 1900 erschienen 76 Reiseführ…

Scholderer, Victor

(233 words)

Author(s): W. Grebe
* 9. 10. 1880 in London, † 11. 9. 1971 in Aberystwyth (Wales), engl. Frühdruckforscher von intern. Rang. Der humanistisch gebildete und poetisch begabte S. trat 1904 in die Dienste des British Museum (BM), Abt. Alte Drucke. Bis zu seiner Pensionie-rung 1944 widmete er sich bes. dem Ausbau der Inkunabelslg., die in seiner Amtszeit von 8700 auf 10 350 Titel anwuchs, und der beispielhaften Katalogisierung der Bestände: «Catalogue of Books printed in the xv. century now in the British Museum» (Londo…

Polybiblon

(86 words)

Author(s): W. Grebe
Revue bibliographique universelle. Paris 1. Sér. 1,1868 — 12.1874; 2. Sér. 13.1875 — 180.1930. 3. Sér. 181.1931 — 190.1935. 4. Sér., 191.1936 — 195.1939. Intern, ausgerichtetes Besprechungs– und Anzeigeorgan zur Bibliographie, hrsg. von der Société Bibliographique, gegliedert in zwei Teile, einem Rezensionsteil und einem rein bibliographischen Teil, die mit Sér. 2. 1875 als partie littéraire und partie technique gesondert ausgewiesen werden. P. erschien monatlich, beide Teile systematisch gegliedert mit alphabetischen Jahresregistern. W. Grebe Bibliography Malclès, L.…

Praeses

(87 words)

Author(s): W. Grebe
hieß der Vorsitzende einer akademischen Disputation. Er stellte im allg. das Thema und leitete die «Diskussion». Der Verteidiger des Themas war der Respondent oder Disserent, die Gegenargumente brachten die Opponenten oder Argumenten vor. Die schriftliche Zusammenfassung der Disputation, die Disputationsschrift oder Diss., erfolgte bis in 18. Jh. zumeist durch den Praeses. W. Grebe Bibliography Horn, E.: Die Disputationen und Promotionen an den dt. Univ., vornehmlich seit dem 16. Jh. Leipzig 1893 Diss. in Wissenschaft und Bibl.en. Hrsg, von R. Jung / P. Kaegbein. M…

Rezensent

(42 words)

Author(s): W. Grebe
(von lat. recensere = prüfen, durchmustern) nennt man den Verf. einer Rezension. Der R. erhält von der Redaktion einer Zs., einer Ztg. oder direkt vom Verlag das Rezensionsex. (Besprechungsstück) und erstellt eine kritische Besprechung des Werkes. Lit. Besprechungsstücke W. Grebe

Empfehlende Bibliographie

(425 words)

Author(s): W. Grebe
Sammelbezeichnung für eine bunte Vielzahl von Auswahlverz. jeder Erscheinungsform und -weise mit empfehlender Ausrichtung. E. B.n können von Personen, Korporationen oder Institutionen erstellt oder veranlaßt sein, sie können außer Büchern auch Aufsätze, Karten, Noten oder audivisuelle Medien umfassen. Charakteristisch ist die bewußt wertend getroffene Auswahl. Die verbreiteten Bestsellerlisten sind nicht zu der E. B. zu zählen, da sie i.d.R. nicht nach wertenden Aspekten, sondern aufgrund von Umfragen oder Verkaufsstatistiken erstellt werden…

Inhaltsangabe

(31 words)

Author(s): W. Grebe
Wiedergabe des Inhaltes von Publikationen in übersichtlicher und gedrängter Form. Bei Katalogaufnahmen z. B. als Annotation. W. Grebe Bibliography Lexikon des Bibliothekswesens. 2. Aufl. Bd. 1. Leipzig 1974, Sp. 704–705.

Räsonierende Bibliographie

(54 words)

Author(s): W. Grebe
ist eine Bibliographie, in der die verzeichnete Lit. oder andere Medien kritisch bewertet werden. Die Bewertungen erfolgen i. d. R. in Form von Annotationen, die kurz, klar und informativ sein sollten. Gegensatz; Reine Bibliographie oder Titelbibliographie. Die R. wird auch kritische Bibliographie oder Bibliographie raisonnée genannt. Lit. Bibliographie raisonnée W. Grebe

Kumulierende Bibliographie

(143 words)

Author(s): W. Grebe
(engl. Cumulative Bibliography), Form einer meist laufend erscheinenden Bibliographie, bei der das Titelmaterial jeweils durch nachfolgende H./Ausg. vollst. oder in Auswahl zusammengefaßt wird. Die Kumulation kann laufend kontinuierlich oder springend erfolgen. Bei laufend kontinuierlicher Kumulation wird z. B. bei monatlicher Kumulation in der Februarausg. das Titelmaterial vom Januar mitenthalten sein, die Märzausg. vereint Januar, Februar und März usw. Bei springender Kumulation werden mehrer…

Angewandte Bibliographie

(43 words)

Author(s): W. Grebe
Ein von Friedrich Adolf Ebert (1791 – 1834) geprägter Begriff für die bibliophile Bibliographie seiner Zeit (z. B. Brunet), in der über die Titelbeschreibung hinaus Angaben über Geschichte, Typographie, Ausstattung u.a. der Bücher gemacht werden. Gegensatz: Reine Bibliographie. W. Grebe

Schamurin, Jewgenÿ Iwanowitsch

(124 words)

Author(s): W. Grebe
* 16. 10. 1889, † 1.12.1962, russ. Bibl.wissenschaftler. Der studierte Jurist S. trat 1921 zunächst in die tartarische, dann in die russ. Buchkammer ein. Er war Redakteur der 1907 gegr. Nationalbibliographie «Knižnaja Letopis» und stellvertretender Direktor für wiss. Arbeiten. Seit 1940 nahm er Lehraufgaben am Moskauer Bibliotheksinstitut wahr, wo er auch 1944 promovierte und zum Professor ernannt wurde. S. verfaßte zahlreiche Arbeiten zur alphabetischen Katalogisierung, zu Fragen der bibliothek…

Unselbständige Bibliographie

(50 words)

Author(s): W. Grebe
Bezeichnung für eine Bibliographie, die bibliographisch unselbständig inner-halb einer Monographie (z. B. Handb.), einer Zs. etc. veröff. wird. Die Bibliographie erscheint «versteckt» als «Anhang» in einer selbständigen Veröffentlichung. Ältere Bezeichnung: Kryptobibliographie. Gegensatz: Selbständige Bibliographie. W. Grebe Bibliography Simon, K. R.: Bibliographische Grundbegriffe und Fachtermini. Leipzig 1972, S. 132.

Kronenberg, Maria Elizabeth

(116 words)

Author(s): W. Grebe
* 12. 7. 1881 in Deventer, f 15. 8. 1970 in Den Haag, niederl. Bibliographin und Fruhdruckforscberin. Aus ihrem reichen Lebenswerk sind bes. die Erganzungen zu Campbell «Annales de la typographic neerlandaise au 15. siecle» (1956) und ihre Mitarbeit an der «Nederlandsche Bibbographie van 1500 tot 1540# (ND 1966) hervorzuheben. Fur ihre Leistungen erhielt sie mehrere Auszeichnungen, darunter die Ehren-doktorwurde (1951) und die Goldene Medaille der Bibliographical Society of London (1956). W. Grebe Bibliography Kronenberg, M. E.: Over mensen en boeken.'s Gravenhage 1961 Helling…

Publisher, The

(95 words)

Author(s): W. Grebe
engl. Buchhandelszs. (Vol. 1 — 133, London 1837 — 1969), bis April 1959 unter dem Titel «The Publishers' Circular and Booksellers' Record», im Verlag Sampson Low und seiner Nachfolger. Sie erschien zunächst wöchentlich, seit 1959 monatlich u. d. T. «British Books», seit 1968 zweimonatlich. P. bildete die materielle Grundlage des English Catalogue of Books. W. Grebe Bibliography Grocan, D. J.: English Catalogue of Books. In: Encyclopaedia of Library and Information Science. Vol. 8. New York 1972, S. 100 bis 104 Blum, R.: Nationalbibliographie und NB. In: AGB 35. 1990, S. 168 — 173.

Universal Bibliographic Control

(192 words)

Author(s): W. Grebe
(UBC) ist ein von der IFLA initiiertes und organisatorisch betreutes Projekt eines weltweiten Austausches von bibliographischen Informationen. Voraussetzungen für die Verfügbarkeit von bibliographischen Daten jeder Veröff. in irgendeinem Land sind einheitliche Katalogisierungsregeln und verbindliche Datenformate. Die Voraussetzungen dafür wurden auf der «International Conference of Cataloguing Principles», Paris 1961, und auf der «International Meeting of Cataloguing Experts», Kopenhagen 1969, g…

Index translationum

(90 words)

Author(s): W. Grebe
laufend erscheinende intern. Bibliographie von Übersetzungen. Die erste Folge erschien 1932–1940. Die neue Folge wird mit Berichtszeit 1948fr. von der UNESCO (Paris) herausgegeben. Der I. t. (Neue Folge) erscheint j. und umfaßt Übers, aus allen Sprachen und Fachgebieten. Materielle Grundlage sind die Nationalbibliographien und die Meldungen von nationalbibliographischen Zentren. Die Anlage im Hauptteil ist alphabetisch nach den franz. Ländernamen, die weitere Gliederung erfolgt nach der Dezimalk…

Säkularisation und Bibliotheken

(425 words)

Author(s): W. Grebe
Für das Bibl.wesen bedeutsame Säkularisationen fanden erst in der Neuzeit statt. Die erste große Säkularisation wurde in den protestantischen Ländern während der Reformationszeit durchgeführt. Die Bibl.en der Stifte, Klöster und Pfarreien wurden nach vorheriger «Säuberung» in den Besitz von Hof-, Stadt- und Schulbibl.en überführt, wobei große Teile der Bestände verschleudert oder vernichtet wurden. Die Säkularisation im Zuge der Reformation kam erst nach dem 30jährigen Krieg zum Abschluß, als di…

Selbständige Bibliographie

(56 words)

Author(s): W. Grebe
bezeichnet eine Veröffentlichung, deren Hauptinhalt eine Bibliographie ist und die zugleich eine bibliographische Einheit darstellt. Gegensatz: unselbständige oder versteckte Bibliographie. W. Grebe Bibliography Weber, H.-O.: Bibliographisch selbständig / bibliographisch unselbständig. In: Aktuelle Probleme der Bibl.verwaltung. Festgabe H. Fuchs zum 70. Geburtstag. Wiesbaden 1966, S. 143–151 Allischewski, H.: Bibliographienkunde. 2. Aufl. Wiesbaden 1986, S. 24.

Glossar

(40 words)

Author(s): W. Grebe
1. Slg. von Glossen (Glosse), 2. Bezeichnung für ein alphabetisch oder sachlich geordnetes Wörterverz. oder Register mit entsprechenden Worterklärungen. W. Grebe Bibliography Thoma H.: Althochdt. Glossen. In: Reallexikon der dt. Literaturgesch. 2. Aufl. Bd. 1. Berlin 1958. S. 579–589

Namenslisten

(47 words)

Author(s): W. Grebe
allg. Bezeichnung für alle Formen von alphabetisch oder sachlich geordneten Verz., die Namen und Begriffe ohne nähere Zusatzerläuterungen aufführen. N. können bibliographisch selbständig ersch. oder Teil eines Werkes sein. Onomastikon W. Grebe Bibliography Schneider, G.: Handb. der Bibliographie. 5. Aufl. Stuttgart 1969, S. 469 — 470.

Schreiber

(154 words)

Author(s): W. Grebe
(lat. scriba, scriptor, librarius, antiquarius u. a.). Die Arbeit eines S.s (Buchschreibers) bestand darin, Abschriften von Texten nach Vorlagen oder seltener nach Diktat anzufertigen. Bis ins Hochma. waren in Europa die S. fast ausschließlich Mönche, so finden sich auch Bez. wie clericus oder clerc für den Schreiber. Seit dem Spätma. und dem Aufkommen der Univ. gewannen die Lohnschreiber an Bedeutung (Pecia). Die Aufgabe des S.s war es, eine bestimmte Vorlage getreu zu kopieren. Beim Abschreibe…

Buyer, Barthélémy

(214 words)

Author(s): W. Grebe
wohlhabender Lyoner Kaufmann und studierter Jurist, der den Buchdruck in Lyon ein–flihrte und förderte. Er errichtete in seinem Haus eine Offizin und stand mit dem aus Lüttich stammenden Erstdrucker von Lyon, Guillaume Le Roy, und den Druckern Nicolaus Philippi, Marcus Reinhard, Martin Huß und Johann Siber in geschäftlichen Beziehungen. Er verlegte theologische, juristische, medizinische und volkslit. Druckwerke, die er z.T. über eigene Agenturen, z.B. in Toulouse oder Paris, vertrieb. Eine Reih…

Kreuzbibliographie

(23 words)

Author(s): W. Grebe
Eine Bibliographie, die nach den Prinzipien des Kreuzkatalogs (Dictionary Catalogue) angelegt ist, z. B. Cumulative Book Index. W. Grebe Bibliography Lit. Kreuzkatalog

Referat

(654 words)

Author(s): W. Grebe
(von lat. referre = mündlich oder schriftlich berichten) ist ein Begriff mit unterschiedlichen Bedeutungen: 1. Vortrag oder Bericht zu einem Thema, 2. ein Sachgebiet oder Fachreferent), 3. die Inhaltswiedergabe eines Dokumentes, z. B. eines Buches, eines Aufsatzes oder eines Patentes. Die dritte Bedeutung ist für das Informationswesen von bes. Wichtigkeit. R. bezeichnet im Informationswesen ein Kurzreferat, engl. Abstract. Im Gegensatz zur Rezension, die eine kritische Wertung enthält, informiert das R. in ge…

Inhaltsreferat

(20 words)

Author(s): W. Grebe
zusammenfassende Bezeichnung für Referatformen, die den Inhalt von Dokumenten durch (kürzere oder längere) Texte erschließen. Referat W. Grebe

Ortslexikon

(101 words)

Author(s): W Grebe
auch Ortsbuch oder Ortsverz. genannt. Weitgefaßter Begriff, der unter geographischen oder geographisch-historischen Aspekten verschiedene Verzeichnisformen umfaßt. Ein O. kann zeitlich und räumlich universal sein (z.B. The Columbia Lippincott Gazetteer of the world. ist ed. 1952) oder sich auf einzelne Länder, Regionen oder Epochen beschränken (Oesterley, H.: Historisch – geographisches Wb. des dt. MA. 1983). Der Artikelumfang variiert von kurzen Namenserklärungen oder -übers. (Graesse, J. G. T.…

Reine Bibliographie

(51 words)

Author(s): W. Grebe
ein Begriff von Friedrich Adolf Ebert (1791—1834) als Bezeichnung für eine Bibliographie, die nur die Titelbeschreibungen ohne weitere Annotationen enthält (Titelbibliographie). Gegensatz: angewandte Bibliographie. ReinekeFuchs. Titelblatt aus: Von Reinicken Fuchss. Frankfurt/ M.: David Zöpfel 1562. W. Grebe Bibliography Ebert, F. A.: Allg. bibliographisches Lexikon. Bd. 1. Leipzig 1821 (Vorrede).

Biobibliographie

(189 words)

Author(s): W. Grebe
oder Bibliobiographie wird als Bezeichnung für verschiedene Typen von bibliographischen Nachschlagewerken verwandt. Im weitesten Sinne ist eine B. ein Schriftsteller-(Autoren-)Lexikon oder ein Personen-Schriftenverz., das zu den Autoren/Personen biographische Angaben bringt und Lit. von und über sie (subjektive und objektive Personalbibliographie) enthält. Enger gefaßt, werden mit B. die objektive Personalbibliographie oder Registerwerke (Indices) zu biographischen Nachschlagewerken bezeichnet. …

Schulz, Karl

(156 words)

Author(s): W. Grebe
* 31. 10. 1844 in Salzungen, † 15. 3. 1929 in München, Jurist und Bibliothekar, überdies journalistisch tätig (insbes. Theaterbesprechungen und Beschreibungen von Bergtouren; S. war ein begeisterter Alpinist mit über 20 Erstbesteigungen). 1878 wurde er außerordentlicher Professor für Rechtsgesch. an der Univ. Jena und im folgenden Jahr zum Leiter der Bibl. des 1877 gegr. Reichsgerichts in Leipzig ernannt. S. stand der Bibl. bis zu seiner Pensionierung 1917 vor, seit 1909 mit dem Titel Direktor; …

Kreuzregister

(42 words)

Author(s): W. Grebe
Ein Reg., das nac den Prinzipien des Kreuzkat. angelegt ist, also formale und sachliche Erschließungselemente einer Publikation in einem Alphabet zusammenführt, z. B. das Reg. zur British National Bibliography. W. Grebe Bibliography Kunze, H.: Über das Registermachen. München – Pullach 1964

Hochschulbibliographien

(107 words)

Author(s): W. Grebe
sind Verz., die vornehmlich über die Gesch., Anschrift, Organisation, Statistik u. a. der Hochschulen (bes. der Univ.) informieren und Lit. über sie verzeichnen. Sie sind nicht so zahlreich und bedeutend wie die Hochschulschriftenverz. Wichtige H. sind: Erman, W./Horn, E.: Bibliographie der dt. Univ. T. 1-3. Leipzig/Berlin 1904-1905; Minerva. Jahrb. der Gelehrten Welt. Abt. Univ. und Fachhochschulen. Jg. 35. T. 1-3. 1966-1970; Intern. Universitätshandb. 2. Ausg. T. 1-2. 1976-1977. W. Grebe Bibliography Schneider, G.: Handb. der Bibliographie. 4. Aufl. Leipzig 1930 (…

Gedankenbibliographie

(64 words)

Author(s): W. Grebe
ältere Bezeichnung für eine Form der analytischen Bibliographie, bei der in möglichst kurzen Formulierungen die Inhalte (Gedanken) von Büchern oder Aufsätzen wiedergegeben werden, sofern inhaltlich zutreffende Titel oder Kapitelüberschriften fehlen. Die G. ist zeitaufwendig und erfordert Sachkenntnis. Das bibliographische Arbeitsgebiet erstreckt sich deshalb bes. auf thematisch begrenzte Fachoder Spezialbibliographien. W. Grebe Bibliography Schneider, G.: Einführung in die Bibliographie. Leipzig 1936, S. 23 f.

Anhängezahlen

(101 words)

Author(s): W. Grebe
Begriff aus der Dezimalklassifikation (DK, UDC). Die A. dienen der näheren Bestimmung eines Sachverhaltes. Man unterscheidet allg. und bes. A. Die allg. A. gelten für die ges. DK; sie werden in den Hilfstafeln zusammengefaßt und durch je bes. Symbole ( = , (), / u. a.) an die Haupt-DK-Zahl angehängt. Es gibt allg. A. der Sprache, des Ortes, der Zeit, der Person u. a. Die bes. A. sind für zahlreiche Abschnitte der DK entwickelt worden zur Feingliederung spez. Fachgebiete. Sie werden nur zur Spezi…

Fachbibliographie

(757 words)

Author(s): W. Grebe
Die F. umfaßt alle Bibliographien, die inhaltlich auf ein oder mehrere Fächer, Fachgebiete, Teilgebiete von Wissenschaften oder auf einzelne Sachgegenstände oder Themen begrenzt sind. Gegensatz Allgemeinbibliographie. Der im Dt. gelegentlich synonym gebrauchte Begriff Spezialbibliographie ist zu vermeiden, da mit Spezialbibliographie auch bes. Formen der Allgemeinbibliographie bezeichnet werden. Zur F. zählen (stets unter Berücksichtigung der fachlichen Zuordnung): bibliographische Einführungen,…

Schneider, Georg

(108 words)

Author(s): W. Grebe
* 12. 10. 1876 in Görlitz, † 14. 1. 1960 in Göttingen, dt. Bibliothekar und Bibliograph. S. war Bibliothekar an den UB in Breslau (1902) und Berlin, der StB Berlin (1918–1945) und der StUB Göttingen (1945–1946). Er war ein herausragender Bibliograph in Theorie und Praxis («Schneiderkurse»). Seine Hauptwerke sind «Handb. der Bibliographie» (4. Aufl. Leipzig 1930; 6. und völlig neu bearb. Aufl. von F. Nestler. Stuttgart 1999) und «Die Schlüssellit.» (Bde. 1 bis 3. Stuttgart 1951–1953). W. Grebe Bibliography Harnack, A. von: G. S. In: ZfBB 75. 1961, S. 14–15 Jessen, H.: G. S. In: ZfB 75.…

Reference books

(62 words)

Author(s): W. Grebe
engl. Bezeichnung für Nachschlagewerke. Der Begriff umfaßt alle Formen von bibliographischen Informationsmitteln wie Bibliographien der Bibliographien, Bibliographien, Enzyklopädien, biographische Lexika, Handbücher, Adreßbücher, Kataloge, Wörterbücher. W. Grebe Bibliography Katz, W. A.: Introduction to reference work. 6. ed. 2 Bde. New York u. s. w. 1992 Walford, A. u. a.: Guide to reference material 7th ed. 3 Bde. London 1996 — 1998.

Catalogue raisonné

(22 words)

Author(s): W. Grebe
Bez. für einen Katalog, in dem das verzeichnete Schrifttum mit wertenden Anmerkungen (Annotationen) versehen ist. Bibliographie raisonnée W. Grebe

Rezension

(630 words)

Author(s): W. Grebe
(von lat. recensio = Musterung, engl, re–view), ist traditionell eine Buchbesprechung, und zwar die kritische Beurteilung eines Werkes, im Unterschied zum Referat, das lediglich den Inhalt eines Buches, Aufsatzes, Patents usw. wiedergibt. R.en sind nicht nur auf Bücher beschränkt; die Besprechung von Filmen, Theaterstücken oder Neuen Medien wird ebenfalls R. genannt. I.d. R. übersenden Verlage im Rahmen ihrer Werbung Rezensionsex. (Besprechungsstücke) an Zss., Ztg., Rundfunk oder Fernsehen sowie…

Passives Bibliographieren

(42 words)

Author(s): W. Grebe
veraltete und selten verwendete Bezeichnung für das Nachschlagen in Bibliographien (BibliographierenBibliographische Ermittlung). Den Gegensatz bildet die aktive Bibliographie, d.h. die Herstellung von Bibliographien. Bibliography Weitzel, R.: Bibliographische Suchpraxis. Stuttgart 1962 W. Grebe Bibliography Bartsch, E.: Die Bibliographie. 2. Aufl. München 1989.

Ortskatalog

(53 words)

Author(s): W. Grebe
ist ein Teil- oder Sonderkat. einer Bibliothek. Die Anlage ist alphabetisch nach den Ortsnamen im weitesten Sinne. Zu jedem Ort ist die bibliographisch selbständig und evt. auch unselbständig ersch. Lit. in alphabetischer oder chronologischer Ordnung aufgeführt, welche die Bibl, dazu besitzt. W. Grebe Bibliography Haller, K.: Katalogkunde. München usw. 1980, S. 52.

Bibliographische Einheit

(288 words)

Author(s): W. Grebe
Eine b. E. ist stets ein bibliographisch selbständiges Dokument (Buch, Zs., Karte, Schallplatte etc.). Generelles Kriterium für die bibliographische Selbständigkeit und damit für eine b. E. ist ein eigenes Titelblatt. Dieses Titelblatt muß selbständig und endgültig sein, seine Angaben dürfen nicht auf einem anderen übergeordneten Titelblatt aufgeführt sein (z. B. bei beigedruckten Schriften) oder durch ein später erscheinendes Titelblatt (z. B. bei Lieferungen) aufgehoben werden. Fehlt ein Titel…

English Catalogue of Books

(169 words)

Author(s): W. Grebe
bedeutendste Buchhandelsbibliographie Großbritanniens im 19. und zu Anfang des 20. Jh.s (seit 1924 verstärkte Konkurrenz durch das Verz. von Whitaker). Der E. wurde von S. Low (1797 bis 1886) begründet; die bibliographische Grundlage bildete die Buchhandelszs. «The Publisher» (London 1837–1969). Von 1861 bis Berichtszeit 1968 erschien der E. jährlich (Annual issue, Bd. 1–132), kumulierende Mehrjahres verz. (Cumulative issue, Vol. 1–20) erschließen die Zeit 1835–1965. Für 1837-1889 erschien ein s…

Buch

(1,437 words)

Author(s): W. Grebe
Begriff. Urgermanisch *bokiz (Plural), gotisch bokos, althochdeutsch, mittelhochdeutsch buoh. Der äußeren Form nach ist ein B. ein größeres Schrift- oder Druckwerk, das aus einer Anzahl von leeren, beschriebenen, bedruckten und/oder ill. Blättern, Bögen bzw. Lagen besteht, die durch Heftung (Faden, Klebstoff, Draht) verbunden und von einem Einband oder Umschlag umschlossen sind. Von seiner Funktion her ist ein B. ein Informationsmedium (-Speicher), das mittels graphischer Symbole (Schrift, Zeich…

Systematische Bibliographie

(56 words)

Author(s): W. Grebe
ist eine Bibliographie, die in ihrem Hauptteil nach systematisch-klassifikatorischen (Klassifikation) Gesichtspunkten angelegt ist. Die Vielfalt ist groß. Das Prinzip einer S. ist bei fast allen Spezialbibl.en und vielen Allgemeinbibl.en anzutreffen. Simon, K. R.: Bibliographische Grundbegriffe und Fachtermini. W. Grebe Bibliography München 1973, S. 117–120 Bartsch, E.: Die Bibliographie. 2. Aufl. München 1989, S. 64–71

Annotation

(296 words)

Author(s): W. Grebe
Von lat. annotatio = Aufzeichnung, Vermerk, schriftliche Anmerkung. Sammelbegriff für verschiedene Formen von Anmerkungen zu oder in einer Publikation. A. waren schon in der Antike bekannt und sind im MA in Form von Marginalien und Glossen häufig anzutreffen. Eine verbindliche Normierung der A. gibt es nicht. In der bibliothekarischen Fachlit. wird unter A. überwiegend eine kurze, treffende Erläuterung zu einer Publikation, meist einem Buch, verstanden, die den bibliographischen Angaben beigefüg…

Interlinearglosse

(66 words)

Author(s): W. Grebe
Eine Glosse (Wortübers., -erklä-rung), die zwischen den Zeilen (inter lineas) eines meist älteren, fremdsprachigen Textes steht. Die I. wird meist über, sehr selten unter das Lemma geschrieben. Interlinearglosse. Ausschnitt aus der Seite eines liturgischen Psalters mit mittelhochdeutscher Interlinearversion. Steiermark oder Kärnten, Anfang 13. Jh. ÖNB, Wien. W. Grebe Bibliography Thoma, H.: Interlinearversion. In: Reallexikon der dt. Literaturgesch. 2. Aufl. Bd. 1. Berlin 1958, S. 750–752

Ebert, Friedrich Adolf

(221 words)

Author(s): W. Grebe
*9. 7. 1791 in Taucha, † 13. 11. 1834 in Dresden, Bibliothekar. Studierte Theologie, Philologie und Gesch. vornehmlich im Selbststudium. 1814–1823 Sekretär der Kgl. Bibl, in Dresden, 1823 bis 1825 Leiter der Bibl, in Wolfenbüttel, 1825–1834 Leiter der Kgl. Bibl, in Dresden, seit 1828 mit dem Titel Oberbibliothekar; Anlage eines Sach-(Real-)Kat. nach dem System von J. M. Francke in Dresden; Mitarbeit an den Monumenta Germaniae Historica. E. beeinflußte in Theorie und Praxis nachhaltig das Bibl.we…

Census

(56 words)

Author(s): W. Grebe
Begriff aus dem röm. Steuersystem. In der Bibliographie Bezeichnung für ein Bestandsverzeichnis, in dem unter bestimmten räumlichen, zeitlichen oder thematischen Aspekten alle vorhandenen Exemplare oder Slg. nachgewiesen werden, z.B. Goff, F. R.: In-cunabula in American Libraries. A third Census of fif-teenth-century Books recorded in North American Col-lections. New York 1964 (ND 1973). W. Grebe

Nikolaus V., Papst

(163 words)

Author(s): W. Grebe
(Tommaso Parentucelli), * 15.11.1397 in Sarzana, ✝ 24.3.1455 in Rom, am 6. 3. 1447 zum Papst gewählt. N. war bedeutender Humanist, Förderer der Künste und Bibliophile. Er gilt als der Begründer der Biblioteca Apostolica Vaticana (Vatikanstadt). Für Cosimo de'Medici erstellte er ein Verz. empfehlenswerter Bücher, dessen Systematik u.a. von der Vaticana übernommen wurde. Als Papst wandte er große Geldmittel auf (niedrigste Schätzung: 30 Tsd. Goldgulden), um Hss. zu erwerben oder um sie kopieren un…

Universalkataloge

(124 words)

Author(s): W. Grebe
sind theoretisch Kat., die Schrifttum aus allen Fachgebieten, Zeiten und Räumen verzeichnen. Gegensatz: Fach- oder Spezialkataloge. Im engeren Sinne werden die Hauptkat. von UB als U. bezeichnet. Im weiteren Sinne sind die Gesamt-, Verbund- und Zentralkat. Universalbibliographien. In Deutschland war der «Gesamtkat. der Preußischen Bibl.en» (GK), 1931–1935, erweitert 1936 zum Dt. Gesamtkatalog, ein Projekt zu einer nationalen Universalbibliographie. Heute erfüllt der «Verbundkat. dt. Bibl.en» (VK…

Deskriptive Bibliographie

(81 words)

Author(s): W. Grebe
von engl. Descriptive Bibliography. Form der bibliographischen Beschreibung, welche die Ergebnisse der «critical» oder «analytical bibliography» (betr. die buchwiss. Erforschung eines Druckwerkes) zus.fassend wiedergibt. Die D.B. wird insbes. bei wertvollen und seltenen Drucken angewandt. W. Grebe Bibliography Bowers, F.: Principles of bibliographical Description. New York 1949 (ND 1962) Stokes, R.: Descriptive Bibliography. In: Encyclopedia of Library and Information Science. Vol. 7. 1972, S. 1 – 17 Stokes, R.: The Function of Bibliography. 2. cd. Aldershot 19…

Annual Bibliography of the History of the Printed Book and Libraries (ABHB)

(109 words)

Author(s): W. Grebe
Internat. Bibliographie zur Geschichte des Buch- und Bibl.Wesens. Erscheint jährlich mit der Berichtszeit 1970. Vol. 1 ff. Den Haag: Nijhoff, 1973 ff., mit Berichtsverzug. Die ABHB wurde auf Initiative der IFLA (International Federation of Library Associations and Institutions) gegründet. Nationale Ausschüsse (vorwiegend aus Europa) melden für ihren Bereich die Veröffentlichungen von wiss. Wert, die einen historischen Bezug zum Buch- und Bibl.wesen haben. Als allg. Terminus post quem gilt die Er…

Personallexikon

(12 words)

Author(s): W. Grebe
selten gebrauchte Bezeichnung für Biographisches Lexikon. Biographische Lexika W. Grebe

Allgemeine Bibliographie

(53 words)

Author(s): W. Grebe
In der älteren Fachlit. meist synonym für Allgemeinbibliographie gebraucht. Von Georg Schneider und in der russ. Fachterminologie als zusammenfassender Begriff nur auf die Internationale Allgemeinbibliographie und die Nationalbibliographie angewandt. W. Grebe Bibliography Schneider, G.: Einführung in die Bibliographie. Leipzig 1936, S. 12ff. Simon, K. R.: Bibliographische Grundbegriffe und Fachtermini. München 1973.

Kumulierendes Register

(82 words)

Author(s): W. Grebe
(engl. Cumulative Index), eine Registerform, die nach der Methode der Kumulierenden Bibliographie erstellt wird. Die Kumulation kann verschiedene Registertypen betreffen, die zusammengefaßt werden, wie auch Einzelreg., die laufend kontinuierlich oder periodisch springend kumulieren. Viele National – und Fachbibliographien besitzen kumulierende Register. Die Unterscheidung zwischen den engl. Begriffen Cumulative Index und Cumulative Bibliography ist nicht immer eindeutig. So ist z.B. Wilson's Cumulative Book Index eine kumulierende Bibliographie. W. Grebe Bibliog…

Universalbibliographien

(111 words)

Author(s): W. Grebe
sind in der Theorie Bibliographien, die das gesamte wiss. Schrifttum aus allen Fachgebieten ohne zeitliche, räumliche oder sprachliche Begrenzung nachweisen. Die erste Bibliographie, die den Anspruch erhob, universal zu sein, war die «Bibliotheca universalis», Zürich 1545–1555, von Konrad Gesner. Das großangelegte Projekt des »Institut International de Bibliographie» (Brüssel 1895 ff.), eine Welt- oder Universalbibliographie zu erstellen, scheiterte bereits in den Anfängen. Der »Science Citation…

Nekrolog

(169 words)

Author(s): W. Grebe
(aus griech. νεκρός = Leichnam und λόγος = Rede) Bezeichnung für den Nachruf auf einen kürzlich Verstorbenen wie für die Slg. von Biographien von Verstorbenen. Im europ. MA. sind N.e (obituaria, Totenbücher) kalendarische oder annalistische Verz. von Toten einer geistlichen Gemeinschaft für die j. Gedächtnisfeiern. Für Deutschland erfolgt die wiss. Ed. vor allem in den Monumenta Germaniae historica, Necrologia Germaniae, Bd. 1-5. Durch F. Schlichtegroll und seine «Nachrichten von dem Leben merkwürdige…

Falsche Druckorte

(131 words)

Author(s): W. Grebe
wurden bes. vom 17. bis 19. Jh. aus Gründen der Zensur, aber auch der Mode meist in Verbindung mit einem fingierten Verleger oder Drucker verwendet. Es wurden echte Ortsnamen bevorzugt, seltener sind frei erfundene. Die Schriften mit derartigen Angaben haben überwiegend einen politischen, antiklerikalen oder erotischen Inhalt. Bes. beliebt bei ausländischen und dt. Verlegern war Köln bzw. Cologne mit dem fingierten Verleger/Druckcr Pierre Marteau/Peter Hammer. W. Grebe Bibliography Weller, E.: Die falschen und fingierten Druckortc. Bd. 1. 2. 2. Aufl. Leipzig 1864…

Neue deutsche Biographie (NDB)

(112 words)

Author(s): W. Grebe
umfassende, alphabetisch geordnete Slg. von Biographien, vollst. Neubearb. der Allgemeinen dt. Biographie (ADB). Hrsg, ist die Historische Kommission bei der Bayerischen Akad. d. Wiss. München: Bd. 1 ff, 1952fr Verzeichnet werden nur Verstorbene, die Berichtszeit ist gleitend nach Abschluß der einzelnen Bände. Die NDB enthält signierte Einzel– und Sammelartikel mit ausführlichen genealogischen Angaben, subjektiver und objektiver Personalbibliographie und Porträtnachweisen. Jeder Bd. verfugt über…

Labbé, Philippe

(115 words)

Author(s): W. Grebe
* 10. 7. 1607 in Bourges, † 17. 3. 1667 in Paris, franz. Jesuit und Polyhistor. L. trat mit 16 Jahren in den Jesuitenorden ein und studierte Rhetorik, Philosophie und Theologie. Er verfaßte über 80 Werke, darunter viele zur antiken und franz. Geschichte. Er trat auch als Bibliograph hervor. Seine «Bibliotheca bibliothecarum», Paris 1664, ist die erste selbständig ersch. Bibliographie der Bibliographien. Eine erste Ausarbeitung veröffentlichte er bereits 1653 als Suppl. zu «Nova bibliotheca manuscriptorum librorum». W. Grebe Bibliography Backer, A. de / Sommervogel, C.: Biblioth…

Titelbibliographie

(102 words)

Author(s): W. Grebe
Bezeichnung für eine Bibliographie, die im Hauptteil (unabhängig von dem Gliederungsprinzip) nach Titeln / Sachtiteln geordnet ist und nicht etwa nach Verf., Formeln, Patentnummern und ähnlichem. Die T. findet sich bes. häufig in der Belletristik (auch bei Filmbibliographien), z. B. Max Schneider / Heinz-Jörg Ahnert: «Deutsches Titelbuch» oder Anne-liese Dühmert: «Von wem ist das Gedicht?». Das Ordnungsprinzip der T. ist für alle Informationsbereiche relevant, wenn der Titel / Sachtitel für das …

Literarisches Zentralblatt

(116 words)

Author(s): W. Grebe
für Deutschland, 1850 von F. Zarncke gegr. Rezensionsorgan für das wiss. Schrifttum. 1924 übernahm die Dt. Bücherei in Leipzig die Bearbeitung. Der Berichtsumfang wurde auf Zeitschriftenaufsätze ausgedehnt. Fachgelehrte berichteten aufgrund der Neuzugänge in der Dt. Bücherei halbmonatlich über die wiss. relevante Literatur. Als Reg. dienten die Jahresberichte, Jg. 1, 1924fr. Mit Jg. 95, 1944 (H. 13/14, Juli 1944) stellte das L. Z. sein Erscheinen ein. Zum L. Z. erschien als Beil.: Die Schöne Lit., 1910 ff, fortgesetzt durch Die Neue Lit., 1931 ff W. Grebe Bibliography Kirchner, J…

Dissertation

(87 words)

Author(s): W. Grebe
eine zur Erlangung des Doktorgrades verfaßte wiss. Abhandlung. Nähere Bestimmungen sind in den Promotionsordnungen der Univ. festgelegt. Die D. zählt zu den Hochschulschriften. Sie hat sich aus der Disputation entwickelt. Gedruckte D.en gibt es seit dem 16. Jh., Inaugurald.en lassen sich seit dem 17. Jh. nachweisen. Die älteren D.en wurden meist vom Praeses, seltener vom Respondenten verfaßt. Die D. als selbständige Doktorschrift setzte sich seit dem 18. Jh. durch. W. Grebe Bibliography Dissertationen in Wissenschaft und Bibliotheken. Hrsg, von R. Jung u. P. Kaegbei…

Tägliches Verz. der Neuerscheinungen

(80 words)

Author(s): W. Grebe
1931–1945 eine selbständige Beilage zum Börsenblatt. Ein werktägliches Verz. der Neuerscheinungen erschien bereits seit 1866 im bibliograph. Teil des Börsenbl. für den dt. Buchhandel. Ab 1921 übernahm die Deutsche Bücherei Leipzig die Bearb. des T. Das T. war die Grundlage für das Wöchentliche Verz. und ab 1931 für die Reihe A der Dt. NB. W. Grebe Bibliography Fleischhack, C.: Die bibliograph. Tätigkeit der Dt. Bücherei. In: Dt. Bücherei 1912–1962. Festschrift. Leipzig 1962, S. 109 bis 117.

Preußicher Gesamtkatalog

(78 words)

Author(s): W. Grebe
Bezeichnung für den Gesamtkatalog der Preußischen Bibl.en mit Nachweis des identischen Besitzes der Bayerischen SB in München und der NB in Wien. Bd. 1–8, hrsg. von der Preußischen SB, Berlin 1931–1935. Der P. umfaßt nur den Buchstaben A mit den Beständen von elf preußischen wiss. Bibl.en, sowie der Bayerischen SB und der NB in Wien. Mit dem Buchstaben B wurde der P. zum Dt. Gesamtkat. erweitert. W. Grebe Bibliography Hagenau, B.: Der Dt. Gesamtkat. Wiesbaden 1988.

Gradus ad Parnassum

(143 words)

Author(s): W. Grebe
lat. Stufen, Schreiten zum Parnaß (in der griech. Mythologie dem Apoll und den Musen geweiht). Bezeichnung für ein lat. oder griech. Wb., das als Hilfsmittel beim Verfassen von lat. oder griech. Versen verwandt werden konnte. Zu den Wörtern werden metrische Angaben gemacht (Länge oder Kürze der Silben und Vokale), Synonyme, schmückende Beiwörter und poetische Wendungen angegeben (Reimlexikon). Den ersten G. gab der Kölner Jesuit und Philologe Paul Aler heraus: Gradus ad Parnassum sive Synonymorum et epithetorum et phrasium poeticarum thesaurus (1699, 1702 u. ö.). W. Grebe Bibliog…

Bibliographische Gesellschaften

(151 words)

Author(s): W. Grebe
sind Personenvereinigungen, die sich in vielfältiger Weise um die Förderung der Bibliographie und des Buchwesens bemühen, indem sie z.B. Studien zur Theorie der Bibliographie finanzieren, Bibliographien veröffentlichen, Faksimilia oder Reprints von druckgeschichtlich interessanten Werken herausgeben, Ausstellungen veranstalten und Kongresse abhalten. Bibliophile und bibliothekarische Gesellschaften haben oft die gleichen Aufgaben und Ziele. Die erste b. G. wurde 1868 in Frankreich gegr., die «So…

Annotierte Bibliographie

(146 words)

Author(s): W. Grebe
eine Bibliographie, in der alle oder ein Teil der Titel mit zusätzlichen Erläuterungen (Annotationen) versehen sind. Synonymbegriff: erläuternde Bibliographie. Typisch für die a. B. sind kurze, informative Anmerkungen von vornehmlich beschreibendem Charakter (Annotation). Von der a. B. sind die referierende sowie die räsonierende Bibliographie abzugrenzen. Die Begriffsbestimmung ist nicht immer eindeutig und Überschneidungen sind möglich. In den sozialistischen Ländern wird die empfehlende Bibli…

Tagungsberichte

(25 words)

Author(s): W. Grebe
(engl. proceedings) sind eine Schriftengattung der Kongreßschriften und enthalten i. d. R. Mitteilungen über den Kongreßverlauf und die Veröff. der Kongreßvorträge. W. Grebe

Laufende Bibliographie

(50 words)

Author(s): W. Grebe
Bezeichnung für eine Bibliographie, die (im. allg.) in regelmäßigen Zeitabständen kontinuierlich erscheint (z.B. als Zss.). Man nennt sie auch periodische Bibliographie. Gegensatz: abgeschlossene oder retrospektive Bibliographie. Erste Formen der 1. B. waren die Meßkataloge. W. Grebe Bibliography Simon, K. R.: Bibliographische Grundbegriffe und Fachtermini. München 1973, S. 85—88.

Schwartzsches Katalogsystem

(129 words)

Author(s): W. Grebe
bezeichnet die mnemotechnische Klassifikation des amer. Bibliothekars Jacob Schwartz (1846–1926) «A mnemonic system of classification» (Library Journal 4. 1879). Schwartz teilte die Gesamtheit des Wissens in drei Hauptklassen: History, Literature, Science. Jede Hauptklasse gliederte sich in 21 Klassen, die mit den Anfangsbuchstaben der betreffenden Wissensgebiete bezeichnet wurden, z. B. A = Arts, fine and useful, B = Biography usw. (Ausnahme K = Language). Die neun Unterklassen jeder Klasse wur…

Buchgeschichte

(628 words)

Author(s): W. Grebe
ist Teil der allg. Kulturgesch., sie umfaßt die Entwicklung der Schrift, die Beschreibstoffe und die Buchformen und steht in Wechselbeziehung zur Geistes- und Kunstgesch. Alle Hochkulturen kannten oder kennen in irgendeiner Form Schrift und Buch. Drei große Religionen sind Buchreligionen: das Judentum, das Christentum und der Islam. Reformation und Gegenreformation, die franz. wie die russ. Revolution sind buchbedingte Phänomene. Das Buch und seine Ableger, die Zs. und die Ztg., sind bis heute d…

Realkonkordanz

(41 words)

Author(s): W. Grebe
(aus lat. realis sachlich und lat. concordantia Übereinstimmung) ist eine Zusammenstellung (Verz.) der Sachbegriffe oder identischer Textstellen aus einem oder mehreren Werken mit Stellenangaben. KonkordanzVerbalkonkordanz W. Grebe Bibliography Wilpert, G. von: Sachwb. der Lit. 7. Aufl. Stuttgart 1989, S. 474.

Sammlung bibliothekswiss. Arbeiten

(55 words)

Author(s): W. Grebe
Hefte 1–50 (Berlin / später Halle und Leipzig 1887–1941, ND 1968 bis 1969). Einzelveröff. zu allen Gebieten des Bibl.wesens mit bes. Berücksichtigung der historischen Buchkunde. Die S. wurde 1887 von Karl Dziatzko begründet, 1904 bis 1937 von Konrad Haebler fortgeführt und 1937 bis 1941 von Erich von Rath herausgegeben. W. Grebe

Personalbibliographie

(74 words)

Author(s): W Grebe
ist ein auf eine oder mehrere Personen bezogenes Schriftenverzeichnis. Es gibt P.n, die Schriften von einer Person (= subjektive P.) oder über eine Person (= objektive P.) verzeichnen oder beide Typen vereinigen. Eine subjektive P, die vom Autor selbst verfaßt wurde, heißt auch Autobibliographie. Biobibliographie W Grebe Bibliography Simon, K. R.: Bibliographische Grundbegriffe und Fachtermini. München 1933, S. 97 — 98 Bartsch, E.: Die Bibliographie. 2. Aufl. München 1989, S. 119 — 120.

Theoretische Bibliographie

(75 words)

Author(s): W. Grebe
befaßt sich im Gegensatz zur Praktischen Bibliographie mit den allg. Aufgaben und Zielen der Bibliographie, mit ihren Formen und Erschließungsmöglichkeiten, mit ihrer Methodik und Geschichte. Die Hauptthemen der T. werden in fast allen a Bibliographien der Bibliographie behandelt. W. Grebe Bibliography Simon, K. R.: Bibliographische Grundbegriffe und Fachtermini. Leipzig 1972, S. 121–122 Schneider, G. / Nestler, F.: Handb. der Bibliographie. Stuttgart 1999, S. 5–6, 18–26, 44–46 dies.: Einführung in die Bibliographie. Stuttgart 2005

Bibliographischer Apparat

(48 words)

Author(s): W. Grebe
bezeichnet die Gesamtheit der Bibliographien und weiterer Nachschlagewerke in der Informationsabteilung einer Bibl. Im engeren Sinne wird unter b. A. der bibliographische Handapparat verstanden, der zur Schnellauskunft (engl.: quick reference) zur Verfügung steht. W. Grebe Bibliography Zum Auskunftsdienst an wissenschaftlichen Bibl.en. Stuttgart 1978 (Auswahlbibliogr. S. 138–158).

Reprokumulation

(107 words)

Author(s): W. Grebe
ist ein reprographisches Kumulations–Verfahren (Kumulation), bei welchem eine beliebige Zahl vorwiegend älterer primärer Bibliographien, Kat. oder biographischer Lexika mit der Schere zerschnitten und die Titel oder Artikel ungeprüft in einem neuen Gesamtverz. sortiert und reproduziert werden, meist in Buchform oder als Mikroficheausgabe. Auf diese Weise werden alte Fehler (etwa nie ersch. «Werke») nicht erkannt und daher weiterverbreitet. Bestehen Urheberoder Verlagsrechte an auszuschlachtenden…

Retrospektive Bibliographie

(119 words)

Author(s): W .Grebe
(aus lat. retro = rückwärts und spectare = schauen, sehen), Bezeichnung für eine Bibliographie, die «rückschauend» bibliographisches Material (z.B. Bücher, Periodica, Aufsätze, Bibliographien oder AV Medien) verzeichnet, welches vor einem bestimmten Zeitpunkt erschienen ist. Fast alle älteren Bibliographien sind R. B.n, die auch Abgeschlossene Bibliographie gen. werden. Retusche. Porträtfoto Wolfang Borchert von Rosemarie Clausen. us: Peter Rühmkorf: olfgang Borchert. amburg 1961. Links: ie im Buch veröffentichte unretuschierte eproduktion …

Kreuzanordnung

(89 words)

Author(s): W Grebe
älterer SynonymbegrifF: Wb.anord-nung. Der K. liegt das Prinzip des Dictionary Catalogue zugrunde. Bei ihr werden formale und sachliche Erschließungselemente in einem Alphabet gemischt, gleichsam gekreuzt. K. liegt bei Kat., Bibliographien oder Reg. vor, wenn ein Werk sowohl unter dem Verf., dem Sachtitel, evt. dem Stichwort als auch dem Schlagwort verzeichnet ist. Die K. wurde im 19. Jh. in den USA bes. von C. A. Cutter entwickelt. Vorteil der K. ist die erleichterte Suche unter formalen und sachlichen Aspekten, nachteilig ist der größere Raumbedarf. W Grebe Bibliography Lit. Kr…
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